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Schweiz

«Wer wird Millionär?» führt wegen Corona neue Joker ein

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
«Wer wird Millionär?» führt wegen Corona neue Joker ein

Die Quiz-Show «Wer wird Millionär?» mit Moderator Günther Jauch (63) führt wegen des Coronavirus neue Joker ein. Der Grund: Die neuen Folgen werden ohne Publikum produziert, wie RTL am Montag mitteilte.

Damit sind auch die bisherigen Joker, bei denen man einen oder alle Menschen im Publikum befragen konnte, hinfällig. Dafür werden nun ein «Millionärsjoker» und ein «Begleitpersonenjoker» eingeführt.

Beim «Millionärsjoker» bilden nach RTL-Angaben drei ehemalige «Wer wird Millionär?»-Millionäre das Publikum. Einer kann vom Kandidaten befragt werden. Beim «Begleitpersonenjoker» darf man – wie es der Name andeutet – die jeweilige Begleitperson ins Boot holen.



Darüber hinaus gibt es weitere Neuerungen, um soziale Kontakte zu vermeiden und eine Ausbreitung des Virus zu stoppen. In der Auswahlrunde wird die Zahl der Kandidaten von acht auch sechs verkleinert. Weitestgehend sollen es zudem Kandidaten sein, die am Aufzeichnungstag ins Studio und danach nach Hause fahren können – so sollen Hotelübernachtungen vermieden werden.

Entlastung des Tessiner Pflegepersonals durch Zivis

Der kantonale Führungsstab des Tessins ruft aktive und ehemalige Zivildienstleistende dazu auf, in Altersheimen und Spitälern auszuhelfen.

Dadurch soll das Personal in den betreffenden Institutionen entlastet werden, wie der kantonale Führungsstab am Montag in einer Mitteilung schreibt.

Der Appell richtet sich nicht nur an aktive Zivildienstleistende, sondern auch an all jene Personen, die ihre Diensttage bereits erfüllt haben.

Ukraine erhält Atemschutzmasken aus China

In Kiew ist am Montag ein ukrainisches Militärflugzeug mit Atemschutzmasken, Coronavirus-Tests und Beatmungsgeräten aus China gelandet. Es handle sich um die erste von mehreren Lieferungen von medizinischer Ausrüstung aus China, teilte die Regierung mit. Im Laufe der Woche seien weitere Flüge geplant.

Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte vergangene Woche angekündigt, die Ukraine werde von China 10 Millionen Virus-Tests, zehn Beatmungsgeräte, mehr als eine Million Masken und 10’000 Liter Desinfektionsmittel erhalten. Die nun gelieferten Schnelltests und Masken sind nach Angaben der Regierung für Ärzte, Polizisten und andere Behördenmitarbeiter bestimmt.

In der Ukraine wurden nach offiziellen Angaben bislang 73 Coronavirus-Infektionen festgestellt, drei Menschen starben.

Öffentlicher Verkehr wird weiter reduziert

Das Angebot im öffentlichen Verkehr wird am Montag weiter reduziert. Nach Angaben der SBB ist die Nachfrage aufgrund der Corona-Krise bis zu 80 Prozent zurückgegangen.

Der Übergangsfahrplan ab Montag gilt laut SBB bis mindestens zum 26. April. IC- und Interregio-Züge fallen ganz oder teilweise aus. Ganz gestrichen wird der IC4 Zürich-Schaffhausen, wie die SBB mitteilten. Die IC2-Züge zwischen Zürich und Lugano fallen teilweise aus.

Deutsches Kabinett schnürt Milliarden-Rettungsschirme

Mit beispiellosen milliardenschweren Hilfsprogrammen will die deutsche Regierung in der Corona-Krise Arbeitsplätze und Unternehmen retten. Dafür beschloss das Kabinett am Montag einen Nachtragshaushalt mit der Rekordsumme von 156 Milliarden Euro.

«Wir gehen in die Vollen, um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen, die Arbeitsplätze und Unternehmen zu schützen, um unser Land zu schützen», versicherte Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz. «Wir wollen gut aus dieser Krise herauskommen, gemeinsam bekommen wir das hin.» Damit die Hilfen zügig da ankommen, wo sie gebraucht werden, sollen Bundestag und Bundesrat sie noch in dieser Woche beschliessen.

241 bestätigte Corona-Fälle im Kanton Aargau

Im Kanton Aargau ist die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten auf 241 Personen angestiegen. Drei Personen werden auf Intensivstationen behandelt, wovon zwei Personen künstlich beatmet werden müssen. Insgesamt befinden sich zehn Personen in einem Spital.

In den Aargauer Spitälern seien derzeit genügend Betten und Intensiv-Stationsplätze vorhanden, teilte der Kantonale Führungsstab am Montag mit. Bislang gibt es im Kanton einen Todesfall.

Die Lage bei der Desinfektionsmittel-Beschaffung und beim Schutzmaterial habe sich entspannt. Es gebe jedoch Engpässe bei bestimmten Medikamenten, hiess es weiter.

Meldepflicht für Personen in Zweitwohnungen

Der Krisenstab des Kantons Tessins ruft alle Personen in Zweitwohnungen auf, sich bei der entsprechenden Gemeinde zu melden.

Damit soll sichergestellt werden, dass die von der Kantons- und Landesregierung verhängten Massnahmen eingehalten würden, teilte der kantonale Führungsstab am Montagnachmittag in einem Communiqué mit.

Insbesondere wolle man überprüfen, dass Tessinerinnen und Tessiner ihre Wohnungen nur im Ausnahmefall verlassen.

Mehr Polizeipräsenz im Aargau: Versammlungsverbot wird kontrolliert

Mit verstärkter Präsenz im öffentlichen Raum wollen die Aargauer Kantonspolizei und die Regionalpolizeien die Kontrolle des Versammlungsverbots durchsetzen. Es wurden bereits einige Ordnungsbussen ausgesprochen.

Vor allem öffentliche Plätze wie Parkanlagen, Freizeittreffpunkte und Schulareale würden vermehrt kontrolliert, teilte die Kantonspolizei am Montag mit. Gruppenbildungen würden rasch und unmissverständlich aufgelöst.

Das geschehe jedoch mit Augenmass. Die Polizei spreche die Menschen im öffentlichen Raum an und mache sie auf die Wichtigkeit der Einhaltung der Massnahmen aufmerksam. Das Versammlungsverbot werde mit den nötigen Nachdruck durchgesetzt, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Chinas Botschaften legen Entstehung von Coronavirus in USA nahe

In einer Reihe von Twitter-Botschaften behauptete die chinesische Botschaft in Paris am Montag, das Virus sei womöglich bereits im vergangenen September in den USA aufgetreten. Dies wolle die US-Regierung jedoch vertuschen. Auch die chinesische Botschaft in Deutschland verbreitete eine Reihe von Twitter-Botschaften chinesischer Regierungsvertreter, in denen die USA als mutmassliches Ursprungsland des Virus genannt werden.

«Wie viele Fälle von Covid-19 gab es unter den 20’000 Todesfällen durch die Grippe (in den USA) seit vergangenem September?», heisst es in einem Tweet der chinesischen Botschaft in Paris. Sie deutete zudem an, dass die USA versucht hätten, die Grippe als Deckmantel für die Ausbreitung des Coronavirus zu nutzen. Wissenschaftliche Belege für die Behauptungen nannte die Botschaft nicht.

Bereits am Sonntag hatte die chinesische Botschaft in Berlin einen Tweet des Sprechers des chinesischen Aussenministeriums, Lijian Zhao, verbreitet, der ein erstes Auftreten der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 in den USA bereits im vergangenen Herbst nahelegte.

Kantonspolizei schliesst ihre Posten

Die Tessiner Kantonspolizei schliesst ihre Posten. Dadurch sollen die Ressourcen der Polizei geschont und anderweitig eingesetzt werden. Unter anderem müsse die Kantonspolizei die Einhaltung der durch die Regierung verhängten Massnahmen überprüfen.

Durch das Schliessen der Polizeiposten leiste die Kantonspolizei ausserdem einen Beitrag im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus. Das teilte sie am Montagnachmittag in einem Communiqué mit.

Die Polizeiposten der Tessiner Kantonspolizei bleiben ab Dienstag für die Öffentlichkeit geschlossen.

In Notfällen wird die Bevölkerung gebeten, sich direkt an die Notfallzentrale zu wenden (Nummern 117 oder 112).

Bund startet grösste Rückholaktion aller Zeiten

Rund 15’000 Schweizerinnen und Schweizer sind nach wie vor im Ausland blockiert. Der Bund hat die grösste Rückholaktion der Geschichte gestartet.

Die Auslandsvertretungen und die Helpline versuchten, sich einen besseren Überblick über die Blockierten zu verschaffen, sagte EDA-Krisenmanager Hans-Peter Lenz am Montag vor den Bundeshausmedien. Allein übers Wochenende hätten sich 7500 Reisende bei der Travel Admin App registriert. Die besondere Schwierigkeit ist, dass sich viele der blockierten Touristinnen und Touristen nicht in den Hauptstädten befinden.

Am Montag und Dienstag sind drei Rückholflüge geplant, die vom Bund mitfinanziert werden. Diese gehen nach Costa Rica, Kolumbien und Peru. Insgesamt 750 Personen sollen so zurückgeholt werden. Sie müssen sich nach ihrer Rückkehr einer zehntägigen Quarantäne unterziehen. (sda)

750 Personen sollen am Montag und Dienstag mit Rückholflügen in die Schweiz zurückgebracht werden. (Symbolbild: Keystone)
FIFA-Chef Infantino sieht eine Chance im Coronavirus

FIFA-Präsident Gianni Infantino sieht die Corona-Krise als Chance, den Fussball der Zukunft zu verändern. Dabei denkt der Walliser über eine Verkleinerung des Kalenders vor. «Vielleicht können wird den Fussball reformieren, indem wir einen Schritt zurück machen», sagte Infantino anlässlich seines 50. Geburtstags am Montag in einem Interview der italienischen Tageszeitung «Gazzetta dello Sport» und schlug vor: «Weniger Turniere, dafür interessantere. Vielleicht weniger Teams, dafür grössere Ausgeglichenheit. Weniger Spiele, um die Gesundheit der Spieler zu schützen, dafür umkämpftere Partien.» (sda)

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Gianni Infantino sieht im Coronavirus die Chance, «einen Schritt zurück zu machen». (Archivbild: Keystone)
Betriebe stellen Kurzarbeitsgesuche für 315'000 Arbeitnehmende

Alleine im Monat März haben bisher 21’000 Betriebe für 315’000 Arbeitnehmende ein Kurzarbeitsgesuch gestellt. Der Anstieg sei «unvergleichlich» mit der Finanzkrise, sagte Boris Zürcher vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag vor den Bundeshausmedien.

Damals sei die Spitze bei 5000 Betrieben und 92’000 Arbeitnehmenden erreicht worden. Aktuell seien Gesuche für 6,1 Prozent der Beschäftigten in der Schweiz gestellt worden. (sda)

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Suche nach Corona-Mitteln und Impfstoffen läuft auf Hochtouren

Die Suche nach Medikamenten und Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus läuft auf Hochtouren: In Europa laufen klinische Tests von vier Arzneimitteln an insgesamt 3200 Infizierten, wie die französische Forschungszentrale Inserm am Sonntag mitteilte.

Demnach werden in der klinischen Studie in zunächst sieben EU-Ländern Mittel getestet, die sich bereits gegen andere Viruskrankheiten bewährt haben. Darunter sind das Ebola-Medikament Remdesivir und die Arzneimittel Lopinavir und Ritonavir, die gegen HIV eingesetzt werden. Auch der Wirkstoff Hydroxychloroquin zur Malaria-Prophylaxe soll getestet werden. (sda)

Mehr dazu gibt es hier.

Die Suche nach Corona-Mitteln und Impfstoffen gegen das Coronavirus läuft weltweit auf Hochtouren. (Symbolbild: Keystone)
Zahl der Todesfälle in der Schweiz auf 70 gestiegen

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist auf 70 gestiegen. Das sagte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag vor den Bundeshausmedien.

Zwei Stunden zuvor hatte das BAG noch 66 Todesfälle vermeldet. Die Zahl der Infizierten ist auf 8060 gestiegen. Das sind 1046 mehr als noch vor 24 Stunden. (sda)

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Daniel Koch vermeldete am Dienstag, dass die Zahl an Todesfällen auf 70 gestiegen ist. (Archivbild: Keystone)
Kurzarbeit und Schliessungen nehmen zu

Das Coronavirus lähmt die Schweiz zunehmend und greift auch stärker auf die Industrie über. Mit zunehmender Kadenz treffen Meldungen über Kurzarbeit oder gar Betriebsschliessungen ein. Für eine Kontroverse sorgt der Kanton Tessin mit der vorübergehenden Schliessung aller Industriebetriebe.

Die Zahl namhafter börsenkotierter Industriebetriebe, welche Kurzarbeit angekündigt oder bereits eingeführt haben, hat seit Donnerstag merklich zugenommen. Dazu gehören etwa der Automobilzulieferer Autoneum, die in der Komponentenfertigung und im Baubedarfshandel tätige SFS-Gruppe, der Westschweizer Verpackungsmaschinenhersteller Bobst oder der nicht an der Börse kotierte Flugzeugbauer Pilatus. Alleine bei Pilatus sind rund 1’000 Mitarbeiter davon betroffen. (sda)

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Der Automobilzulieferer Autoneum gehört zu den Industriebetrieben, welche Kurzarbeit angekündigt oder bereits eingeführt haben. (Bild: Keystone)
Weltcup in Neuenburg auf nächstes Jahr verschoben

Der Orientierungslauf-Weltcup in Neuenburg findet in diesem Jahr nicht statt. Der vom 20. bis 24. Mai geplante Anlass musste auf nächstes Jahr verschoben werden (12. bis 16. Mai 2021). (sda)

Der Orientierungslauf-Weltcup in Neuenburg wird auf das Jahr 2021 verschoben. (Symbolbild: Keystone)
33'000 Fälle und 2200 Tote in Spanien

In Spanien steigt die Zahl der Corona-Infizierten trotz aller bisherigen Massnahmen weiter an. Bis Montagmittag wurden rund 33’000 Fälle bestätigt, 14 Prozent mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten kletterte auf knapp 2200, von 1720 am Sonntag.

Allein in der Region Madrid, dem Zentrum der Krise in Spanien, lag die Zahl der Todesopfer bei rund 1200. Nach Italien ist Spanien das am heftigsten betroffene Land Europas.

Gleichzeitig gab es aber auch positive Nachrichten: Mehr als 3300 Patienten sind bereits wieder gesund. «Zudem nimmt die Anzahl der täglich gemeldeten Fälle ab, aber wir sind nicht sicher, ob wir den Höhepunkt schon erreicht haben», sagte der Leiter der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), Fernando Simón. Er rechne damit, dass der Gipfel der Ausbreitung in dieser Woche erreicht werde. «Dies sind entscheidende Tage», so der Experte.

Die Lage spitzt sich in Spanien immer mehr zu. (Bild: Keystone)
Michelin spendet Reifen für Krankenautos

In der aktuellen Corona-Krise bietet der Reifenhändler Michelin seine Hilfe an. Der Konzern teilt am Montag mit, dass man ab sofort Krankentransporten und Rettungsdiensten im Falle einer Reifenpanne gratis Ersatzreifen zur Verfügung stelle. Das Gratis-Angebot umfasst ein Kontingent von 200 Reifen.

Sollte es zu einer Panne kommen, können sich die Fahrer an einen der 25 Swiss Tyre Group Verkaufspunkte in der Schweiz wenden, wie Michelin weiter mitteilt. Mehr Infos dazu gibt es hier.

«Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir alle zusammenstehen. An einem platten Reifen sollte kein Krankentransport scheitern», lässt sich Marco Goebel, Direktor Michelin Suisse SA, in der Mitteilung zitieren.

Um den laufenden Betrieb der Krankenautos sicherzustellen, bietet der Konzern Michelin gratis Ersatzreifen an. (Symbolbild: Keystone)
Auch Formel-1-Rennen in Baku verschoben

In der Formel 1 ist ein weiteres Rennen verschoben worden: Der Grand Prix von Aserbaidschan kann nicht wie vorgesehen am 7. Juni stattfinden, gaben die Organisatoren bekannt. Das Gesundheitsrisiko sei für alle Beteiligten zu gross. Deshalb habe man sich in Absprache mit der Formel 1 und dem Internationalen Automobilverband FIA entschieden, das Rennen zu verschieben.

Mehr dazu hier.

Der Corona Flash vom 23. März 2020, 13 Uhr
(Video: Telebasel)
DJ Antoine gibt Live-Konzert

Am Montagabend, um 18 Uhr macht DJ Antoine ein Live DJ Set, wie er in seiner Instagram Story verkündet. «In diesen harten und schwierigen Zeiten, die uns allen jetzt bevorstehen, möchte ich ein wenig Liebe und Freude verbreiten», schreibt der 44-Jährige.

Elf weitere Tote im Tessin innert 24 Stunden

Im Kanton Tessin wurden bis Montagmorgen 1165 Personen positiv auf Coronavirus getestet. In den letzten 24 Stunden sind weitere 11 Personen an der durch den Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Damit sind bisher insgesamt 48 Personen im Tessin am Coronavirus gestorben, wie der kantonale Führungsstab am Montagmittag in einer Mitteilung schreibt. Die Mehrheit der schweizweit insgesamt bestätigten 66 Todesopfer ist somit im Tessin zu beklagen. (sda)

Im Kanton Tessin starben innert 24 Stunden elf weitere Tote am Coronavirus. (Symbolbild: Keystone)
Zahl der Corona-Infizierten steigt um 1046

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in der Schweiz steigt weiter an. Am Montag, 23. März (Stand 12 Uhr) sind 8060 Personen in der Schweiz mit dem Coronavirus infiziert. Das schreibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag auf seiner Website. Das sind 1046 Personen mehr als noch vor 24 Stunden. 66 Personen sind an den Folgen des Coronavirus verstorben. Am Sonntagmittag waren 60 Todesfälle vermeldet.

James Blunt-Konzert im Hallenstadion auf September verschoben

Der britische Sänger und Songwriter James Blunt musste sein Konzert für den 24. März absagen. Nun meldet der Veranstalter ein neues Datum: Blunt wird am 28. September im Zürcher Hallenstadion auftreten. (sda)

Das Konzert von James Blunt im Zürcher Hallenstadion wurde vom 24. März auf den 28. September verschoben. (Archivbild: Keystone)
Hamilton kritisiert Uneinsichtigkeit bei Coronavirus-Pandemie

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat in der Coronavirus-Krise die Uneinsichtigkeit mancher Menschen kritisiert. «Es gibt Leute da draussen, die noch immer in Clubs und Bars und zu grossen Versammlungen gehen, was für mich persönlich völlig unverantwortlich und selbstsüchtig ist», schrieb der 35-Jährige in Sozialen Netzwerken am Montag.

«Ich bete für die Sicherheit meiner Familie jeden Tag, aber ich bete auch für euch da draussen», schrieb der Engländer weiter. Er bete für Verkäufer, Ärzte oder Krankenschwestern, «die ihre eigene Gesundheit riskieren, um anderen zu helfen und die Länder am Laufen zu halten. Das sind die Helden.» (sda)

Ärzte wollen Skigebiet Verbier unter Quarantäne stellen

Die Ärzte von Verbier VS wollen den Ort und das ganze Val de Bagnes wegen dem Coronavirus unter Quarantäne stellen. Sie halten die Region für einen der grösseren Infektionsherde in der Schweiz. Der Kanton Wallis hat das BAG um eine Beurteilung der Situation ersucht.

Die Ärztin Sabine Popescu zieht wie bereits andere Kollegen aus Verbier und Umgebung die Alarmglocke, wie die Walliser Tageszeitung «Le Nouvelliste» am Montag berichtete. «Wir müssen die Region um jeden Preis von der Umwelt abkapseln, um das Wallis und die Schweiz zu schützen», sagte die Ärztin der Zeitung. (sda)

Die Details dazu finden Sie hier.

Das Wintersportgebiet Verbier soll nach der Meinung von Ärzten unter Quarantäne gestellt werden. (Symbolbild: Keystone)
Auch Syrien meldet ersten Coronavirus-Fall

Als eines der letzten Länder in der arabischen Welt hat auch Syrien seinen ersten Coronavirus-Fall gemeldet. Betroffen davon sind die Gebiete unter Kontrolle der Regierung. (sda)

Die drei möglichen Szenarien bei einer Olympia-Verschiebung

Innert vier Wochen will das IOC über eine Verschiebeung der Olympischen Sommerspiele 2020 entscheiden. Ein Überblick der möglichen Szenarien finden Sie hier.

Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio stehen auf der Kippe. Doch was würde eine mögliche Verschiebung bedeuten? (Symbolbild: Keystone)
32'500 Franken-Busse wegen Party statt Corona-Quarantäne

Party statt Quarantäne: Einen Mann in Taiwan kommt ein Verstoss gegen eine angeordnete Selbstisolation teuer zu stehen.

Wie die Behörden am Montag mitteilten, wurde der Mann am Sonntag von der Polizei in einem Nachtclub in Taipeh erwischt, obwohl er nach einer Auslandsreise unter 14-tägiger Zwangsquarantäne stand. Gegen ihn sei das höchstmögliche Bussgeld von einer Million Taiwan-Dollar (32’500 Franken) verhängt worden. (sda)

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Ein Mann in Taiwan machte Party statt sich in Corona-Quarantäne zu begeben. (Symbolbild: Keystone)
Airlines in Asien und Nahost stellen Flugbetrieb weitgehend ein

Wegen Reisewarnungen und Einreisestopps im Kampf gegen das Coronavirus haben Fluggesellschaften am Pazifik und in Nahost ihren Betrieb weitgehend eingestellt. So untersagte der Stadtstaat Singapur am Wochenende Einreisen oder Durchreisen über das Drehkreuz. (sda)

Airlines in Asien und Nahost stellen ihren Flugbetrieb aufgrund des Coronavirus weitgehend ein. (Symbolbild: Keystone)
Hongkong lässt nur noch eigene Bewohner einreisen

Wegen der Coronavirus-Pandemie verbietet Hongkong allen Menschen, die nicht in der chinesischen Sonderverwaltungszone leben, die Einreise. Das Einreiseverbot trete am Dienstag um Mitternacht in Kraft und gelte mindestens zwei Wochen lang, teilte Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam am Montag mit. (sda)

Hongkong lässt ab Dienstag nur noch eigene Bewohner einreisenm wie Regierungschefin Carrie Lam mitteilte. (Archivbild: Keystone)
Italien fährt Produktion wegen Coronakrise weiter runter

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, müssen in Italien seit Montag weitere Teile der Wirtschaft ihre Arbeit stoppen. Die Regierung hatte am Wochenende beschlossen, dass die nicht-lebenswichtige Produktion heruntergefahren werden soll. (sda)

In Italien muss die nicht-lebenswichtige Produktion heruntergefahren werden. (Symbolbild: Keystone)
Corona Flash vom 23. März 2020, 11 Uhr
(Video: Telebasel)
Schweizer Ökonomen senken Wachstumsprognosen wegen Coronavirus

Die Schweizer Wirtschaft leidet unter den Folgen des Coronavirus. Weitere Prognostiker erwarten nun eine Rezession.

Konkret hat das Institut BAK Economics seine Vorhersage für das laufende Jahr massiv gesenkt. Es erwartet nun eine Schrumpfung des Bruttoinlandprodukts um 2,5 Prozent. Bisher war es von einem Wachstum von 1,3 Prozent ausgegangen.

Deutlich pessimistischer geworden sind auch die Ökonomen der Grossbank UBS, die noch vor knapp zwei Wochen ein Wachstum von 0,7 Prozent vorhergesagt hatten. Sie erwarten nun im laufenden Jahr im besten Fall einen BIP-Rückgang von 1,3 Prozent, halten aber eine Schrumpfung um bis zu 3 Prozent für noch realistischer. (sda)

Schweizer Ökonomen sind aufgrund des Coronavirus bei ihren Wachstumsprognosen deutlich pessimistischer geworden. (Symbolbild: Keystone)
1.-Mai-Demos schweizweit abgesagt

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) sagt schweizweit mehr als 50 geplante Demonstrationen und Versammlungen zum 1. Mai ab. Unter den aktuellen Umständen seien keine Kundgebungen planbar.

«Dieser historisch einmalige Schritt ist schmerzhaft, aber angesichts der aktuellen Pandemie unausweichlich», schrieb der SGB am Montag in einer Mitteilung. Derzeit liege der Fokus aller darauf, ihre und die Gesundheit anderer zu schützen. Dazu komme für die Gewerkschaften der vordringliche Kampf für die Garantie von Jobs und Löhnen in der Corona-Krise. (sda)

Mehr dazu finden Sie hier.

Am 1. Mai wird es schweizweit keine Demonstrationen geben. (Archivbild: Keystone)
SRF unterstützt Schweizer Musiker

Ab Montag spielt SRF Virus ausschliesslich Schweizer Musik. Damit will der Radiosender die Schweizer Musikerinnen und Musiker unterstützen, da sie von der Coronakrise besonders hart betroffen sind.

Nächtliche Ausgangssperre in Saudi-Arabien zur Corona-Eindämmung

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat Saudi-Arabien eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Diese gilt auf Anordnung von König Salman ab Montag für die nächsten drei Wochen in der Zeit von 19 Uhr bis 6 Uhr, wie die amtliche Nachrichtenagentur SPA berichtete. (sda)

Aufgrund des Coronavirus sind nur wenige Gläubige bei der Kaaba in Saudi Arabien. (Bild: Keystone)
Leichtathleten verlangen Verschiebung der Olympischen Spiele

Der internationale Leichtathletik-Verband World Athletics hat die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio gefordert. In einem vom kanadischen TV-Sender CBC publik gemachten Brief rief Präsident Sebastian Coe den IOC-Chef Thomas Bach dazu auf, einen neuen Termin für die Sommerspiele zu finden, die vom 24. Juli bis 9. August stattfinden sollten. Wegen des Coronavirus seit die geplante Durchführung in diesem Sommer «weder möglich noch wünschenswert». (sda)

Gewerkschaftschefin fordert kompletten Wirtschaftsstillstand

Die Chefin der Gewerkschaft Unia fordert, die Wirtschaft in der Schweiz während der Coronakrise komplett stillzulegen. «Wir müssen jetzt herunterfahren», sagte Vania Alleva in einem am Montag publizierten Interview mit dem «Blick».

«Wir haben einen Vollzugsnotstand bei den Coronamassnahmen», sagt sie. Das Notstandsregime werde nicht umgesetzt, die Kontrollen der Kantone seien mangelhaft.

Das Tessin habe deshalb mit dem verhängten Wirtschafts-Shutdown alles richtig gemacht. «Der Schritt ist konsequent», sagt Alleva. Jeder Tag, an dem zugewartet werde, mache die Situation nur schlimmer. Die Beispiele Italien und New York zeigten, dass ein schnelles Handeln breit akzeptiert sei. (sda)

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Vania Alleva fordert den kompletten Wirtschaftsstillstand in der Schweiz. (Archivbild: Keystone)
Kubanische Mediziner helfen in Corona-Krise

Kubas grösste Exportschlager sind nicht etwa Rum oder Zigarren, sondern etwas, was in der Corona-Krise umso mehr zur Geltung kommt: Ärzte und Pfleger. Deren Entsendung ins Ausland ist die wichtigste Einnahmequelle des Karibikstaates. Im Jahr 2018 waren es rund 6,4 Milliarden US-Dollar.

Seit dem Wochenende sind 52 kubanische Mediziner in der Lombardei, um dem am schlimmsten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Land Italien zu helfen. Auch andere Länder, etwa Jamaika, haben in der Corona-Krise um die Entsendung kubanischen Medizinpersonals gebeten. (sda)

Ärzte und Pfleger sind Kubas grösster Exportschlager. (Symbolbild: Keystone)
Australien bereitet Athleten auf Olympia 2021 vor

Das Nationale Olympische Komitee in Australien ermutigt seine Athletinnen und Athleten, auf Tokio 2021 hinzuarbeiten. Das schreibt das Komitee am Montag auf Twitter. Obwohl eine Verschiebung der Spiele noch nicht definitiv ist, rechnet Australien anscheinend mit keiner Teilnahme im 2020.

Nach Kanada wäre Australien die zweite Nation, die keine Athleten an die Olympischen Spiele 2020 schickt.

Shell stemmt sich mit Kostensenkungen gegen Corona-Pandemie

Der Öl- und Gasmulti Shell will die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie mit massiven Einsparungen abfedern. So sollen die Kosten im operativen Geschäft in den kommenden 12 Monaten im Vergleich zu 2019 um 3 bis 4 Milliarden US-Dollar sinken. Zudem sollen die Barinvestitionen 2020 auf 20 Milliarden US-Dollar oder weniger reduziert werden, wie das britisch-niederländische Unternehmen am Montag in London mitteilte. (sda)

Shell will die Bankinvestitionen 2020 auf 20 Milliarden US-Dollar reduzieren. (Symbolbild: Keystone)
Kanada schickt keine Athleten an die Olympischen Spiele

Wegen der weltweiten Corona-Pandemie will Kanada keine Sportler an die Olympischen Sommerspiele in Tokio schicken. Dies gab das Nationale Olympische Komitee Kanadas (COC) auf Twitter bekannt. Der «schwierige Entscheid» sei mit Zustimmung von Sportverbänden und der kanadischen Regierung getroffen worden, heisst es. Auch die Teilnahme an den Paralympischen Spielen 2020 sei abgesagt worden. (sda)

Corona-Krise kostet Deutschland Hunderte Milliarden

Die Coronavirus-Krise könnte Deutschland nach Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts mehr als eine halbe Billion Euro und mehr als eine Million Jobs kosten. «Die Kosten werden voraussichtlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Montag.

«Je nach Szenario schrumpft die Wirtschaft um 7,2 bis 20,6 Prozentpunkte. Das entspricht Kosten von 255 bis 729 Milliarden Euro», sagte Fuest. (sda)

Deutsche Bahn reagiert auf Klopapier-Hamsterkäufer

Die Deutsche Bahn reagiert auf Twitter mit Humor auf die Klopapier-Hamsterkäufer. In einer Bahn-Ansage sagt der Sprecher: «Bitte vergreifen Sie sich nicht an unserem Klopapier! Sollte ich jemand erwischen, der sich hier einfach eine Rolle nach Hause nehmen will, dem zieh ich die Ohren lang».

Noah Okafor ist ein #SeifenBoss

Ist auch Noah Okafor ein #SeifenBoss? Auf Instagram postet der ehemalige FCB-Spieler ein Selfie von sich mit der «Shaka»-Geste. Mit dem Zeichen wirbt auch die Händewasch-Kampagne des Kantons Basel-Stadt. Anstatt zur Begrüssung die Hände zu schütteln, soll man sich mit gespreiztem Daumen und kleinem Finger begrüssen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

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Corona Flash vom 23. März 2020, 8 Uhr
(Video: Telebasel)
Airbus macht sich für Corona wetterfest

Europas grösster Flugzeugbauer Airbus macht sich für die Coronakrise und den drastischen Einbruch der Luftfahrt wetterfest. Das französisch-deutsche Unternehmen stockt seine Liquiditätsreserven um rund zehn Milliarden auf 30 Milliarden Euro auf, wie Airbus am Montag in Toulouse mitteilte. (sda)

Airbus wolle damit «gewährleisten, dass wir wieder effizient arbeiten können, sobald sich die Lage verbessert», erklärte Konzernchef Guillaume Faury. (Archivbild: Keystone)
Glückskette sammelt für Corona-Betroffene in der Schweiz

Viele Menschen geraten wegen der Folgen des Coronavirus in eine Notlage oder sind bereits davon betroffen. Deshalb ruft die Glückskette mit Unterstützung der SRG zum Spenden auf. Die gesammelten Gelder werden für Sofort- und Sozialhilfe in der Schweiz eingesetzt. (sda)

Die Glückskette sammelt für Coronavirus-Betroffene in der Schweiz. (Symbolbild: Keystone)
Zürcher Kantonalbank schliesst zahlreiche Schalter

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) schliesst wegen der Coronavirus-Pandemie ab Montag vorübergehend zahlreiche Kundenschalter. Über den Zeitpunkt der Wiedereröffnung will die Bank zu gegebener Zeit informieren.

Nur noch die zentralen Kundenschalter der Bank in Affoltern am Albis, Andelfingen, Bülach, Dielsdorf, Dietikon, Horgen, Kloten, Meilen, Oerlikon, Rüti, Uster, Wetzikon, Wiedikon, Winterthur und Zürich-City werden offen sein, wie die ZKB am Montag schrieb. (sda)

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie schliesst die Zürcher Kantonalbank mehrere Schalter. (Symbolbild: Keystone)
Bürgerkriegsland Syrien meldet erste Coronavirus-Infektion

Das Bürgerkriegsland Syrien hat seinen ersten Fall einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Die Infektion sei bei einem aus dem Ausland eingereisten Menschen festgestellt worden, sagte der syrische Gesundheitsminister Nisar Yasidschi am Sonntag im Staatsfernsehen. (sda)

Freiwillige bereiten sich in Idlib, Syrien zur Desinfektion von Unterschlüpfen vor. (Bild: Keystone)
Klinische Tests von vier Mitteln gegen Coronavirus beginnen

In Europa beginnen klinische Tests von vier experimentellen Methoden zur Behandlung von Covid-19. Bei den Tests an rund 3200 Versuchspersonen kommen die Mittel Remdesivir, Lopinavir sowie Ritonavir mit oder ohne die Wirkstoffe Interferon Beta und Hydroxychloroquin zum Einsatz. Das eilte die französische staatliche Forschungseinrichtung Inserm am Sonntag mit.

Getestet werden soll an Patienten in Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Spanien und Grossbritannien, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind und deswegen in einem Spital behandelt werden. (sda)

Alle Details gibt es hier.

In Europa sollen verschiedene Behandlungsmethoden an Coronavirus-Patienten getestet werden. (Symbolbild: Keystone)
Trump ordnet Entsendung von Notlazaretten an

US-Präsident Donald Trump hat angesichts des grassierenden neuen Coronavirus die Entsendung von Notlazaretten angeordnet. Diese sollen in die besonders betroffenen Bundesstaaten New York, Washington und Kalifornien gebracht werden.

Die Katastrophenschutzbehörde Fema und die Streitkräfte würden binnen der nächsten 48 Stunden mit der Auslieferung der Lazarette beginnen, sagte Trump am Sonntag im Weissen Haus. (sda)

President @realDonaldTrump gave an update on the medical equipment and supplies being moved from our federal stockpile to the areas of greatest need. pic.twitter.com/fvbCfmD3XH
— The White House (@WhiteHouse) March 23, 2020

Maracanã-Stadion in Rio da Janeiro wird zur Corona-Klinik

Das legendäre Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro und andere brasilianische Fussball-Arenen werden im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu Spitälern umgewandelt.

Der Meister Flamengo stellt das Maracanã-Stadion und andere Einrichtungen den Gesundheitsbehörden zur Verfügung, damit dort Feldlazarette eingerichtet werden können. Das teilte Club-Präsident Rodolfo Landim am Wochenende mit. (sda)

Der brasilianische Meister Flamengo stellt das Maracanã-Stadion für die Behandlung von Coronavirus-Patienten zur Verfügung. (Symbolbild: Keystone)
China meldet weitere 39 aus dem Ausland eingeführte Fälle

China kämpft weiterhin mit „importierten“ Coronavirus-Fällen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Montag mitteilte, wurden bei Menschen, die in das Land eingereist sind, 39 weitere Infektionen nachgewiesen.

Insgesamt zählt China damit bislang 353 Infektionen durch sogenannte Coronavirus-Importe. Allerdings gab es nach den offiziellen Angaben erneut keine Infektion innerhalb des Landes mehr. (sda)

China meldet 39 weitere aus dem Ausland eingeführte Coronavirus-Infektionen. (Symbolbild: Keystone)
Arabische Emirate schotten sich gegen Coronavirus ab

Im weltweiten Kampf gegen das Coronavirus haben sich jetzt auch die Vereinigten Arabischen Emirate weitgehend abgeschottet. Die Gesundheitsbehörden ordneten am frühen Montagmorgen eine Reihe von Schutzmassnahmen an, mit denen eine Ausbreitung des Virus möglichst verlangsamt werden soll.

Unter anderem würden in den VAE mit sofortiger Wirkung alle Einkaufszentren und Restaurants geschlossen, berichtete der Sender Al Arabiya. Gleichzeitig wurden alle Menschen aufgerufen, möglichst in den eigenen vier Wänden zu bleiben und bei dringend notwendigen Aufenthalten in der Öffentlichkeit Schutzmasken zu tragen.

Zur weiteren Absicherung beschlossen die Behörden zudem eine komplette Schliessung der Flughäfen für die nächsten zwei Wochen für den gesamten Flugverkehr. Dies werde in den kommenden 48 Stunden umgesetzt, hiess es. (sda)

Ab Montag sollen die Menschen in den Arabischen Emiraten möglichst in ihren eigenen vier Wänden bleiben. (Archivbild: Keystone)
Japanischer Premierminister spricht von Verschiebung der Olympischen Spiele

Die Anzeichen für eine Verschiebung der Olympischen Spiele wegen der Coronavirus-Pandemie mehren sich. Nach dem Internationale Olympische Komitee sprach auch Japans Premierminister die Möglichkeit eine Neuansetzung an.

Vor dem Parlament in Tokio sagte Shinzo Abe am Montag, dass mit einer Verschiebung gerechnet werden müsse. Von einer Absage könne aber keine Rede sein. «Es ist schwierig, Spiele unter diesen Umständen abzuhalten, wir müssen über eine Verschiebung entscheiden, wobei die Gesundheit der Athleten oberste Priorität hat», sagte der Premierminister. Der endgültige Entscheid aber liege beim IOC.

Die Olympischen Spiele würden vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 stattfinden. (sda)

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Der japanische Premierminister zieht eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Betracht. (Symbolbild: Keystone)
Coronavirus-Hilfspaket scheitert im US-Senat

Die Verhandlungen um ein Coronavirus- Konjunkturpaket in den USA in Höhe von mehr als einer Billion Dollar sind ins Stocken geraten. Die Demokraten im US-Senat blockierten das federführend von Republikanern erstellte Paket bei einer prozeduralen Abstimmung.

Obwohl beide Seiten seit Freitag über die Details des Pakets verhandelten, gab es immer noch grössere Differenzen. Die Republikaner und Finanzminister Steven Mnuchin hatten eigentlich für Montag mit der Verabschiedung des Konjunkturpakets gerechnet. (sda)

Das Coronavirus-Hilfspaket für die USA scheitert im Senat vorerst. (Symbolbild: Keystone)
Ab Montag weniger Züge auf mehreren Fernverkehrslinien

Am Montag, 23 März wird das Angebot im öffentlichen Verkehr erneut reduziert. Die SBB haben Ausfälle und Teilausfälle im Fernverkehr und im grenzüberschreitenden Regionalverkehr angekündigt.

Ausfallen oder teilweise entfallen werden IC- und Interregio-Züge, wie die SBB vergangene Woche mitteilten. Ganz gestrichen wird der IC4 Zürich-Schaffhausen. Die IC2-Züge zwischen Zürich und Lugano werden teilweise ausfallen.

«Teilausfall» gilt auch für die Interregio-Strecke Basel-Brugg AG-Zürich HB und Zürich Flughafen (IR36). Der Interregio Basel-Aarau-Zürich und nach St. Gallen (IR37) fährt nicht von Zürich und St. Gallen. Ebenso wird der Interregio Luzern-Zürich-Konstanz (IR75) zwischen Zürich HB und Konstanz (D) nicht fahren. (sda)

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Weinstein an Coronavirus erkrankt

Der gefallene Film-Mogul Harvey Weinstein wurde kürzlich für seine Sexualverbrechen schuldig gesprochen. Nun muss er eine 23-Jährige Haftstrafe in einem New Yorker Gefängnis absitzen.

Dort wurde Weinstein nun positiv auf das Coronavirus getestet, wie unter anderem «The Daily Beast» berichtet. Der frühere Film-Produzent befindet sich nun in Isolation. Er ist 68 Jahre alt.

Leidet am Coronavirus: Der inhaftierte Harvey Weinstein. (Bild: Keystone)
In den USA über 100 Corona-Todesopfer binnen 24 Stunden
Die Zahl der Todesopfer steigt in den USA auf 389. (Bild: Keystone)

Durch die Coronavirus-Pandemie sind in den USA binnen 24 Stunden mehr als 100 Menschen gestorben. Damit stieg die Zahl der Corona-Todesopfer in den Vereinigten Staaten auf 389, wie aus einer Aufstellung der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorgeht.

Die meisten Todesopfer wurden demnach in den Bundesstaaten New York (114), Washington (94) und Kalifornien (28 Tote) registriert. Landesweit steckten sich mehr als 32’000 Menschen mit dem Coroanavirus an.

Mikaela Shiffrin schreibt einen Song zur Corona-Krise

US-Skistar Mikaela Shiffrin ist von den Ausmassen der Corona-Krise tief bewegt. Für die Helferinnen und Helfer schrieb die 25-Jährige einen Song. Diesen performte sie gleich selbst auf Instagram.

Weitere US-Bundesstaaten verhängen Ausgangssperre

Um die Ausbreitung des Coronavirus‘ zu verlangsamen, haben nun auch die US-Bundesstaaten Ohio und Louisiana eine weitgehende Ausgangssperre angeordnet. Damit sind nun rund 100 Millionen Amerikaner von Ausgangsbeschränkungen verschiedener Bundesstaaten betroffen.

«Wir befinden uns im Krieg», erklärte der Gouverneur von Ohio, Mike DeWine, am Sonntag über Twitter. «In Kriegszeiten müssen wir Opfer bringen», erklärte er. Der «Bleib zu Hause»-Erlass werde am Montagabend in Kraft treten und zunächst bis 6. April gelten. Ausgenommen seien nur wichtige Dienstleistungen wie Supermärkte und der Gesundheitssektor. In dem Bundesstaat gab es DeWine zufolge bis Sonntagmittag 350 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2.

In den USA kämpfen die Behörden gegen das Coronavirus. (Bild: Keystone)
Frankreich erklärt Gesundheitsnotstand

Frankreichs Parlament hat am Sonntagabend abschliessend für ein Gesetz gestimmt, das zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie einen Gesundheitsnotstand ermöglicht. Aus Infektionsschutzgründen stimmte nur ein kleiner Teil der Abgeordneten der Nationalversammlung per Handzeichen ab, kurz zuvor hatte der Senat das Gesetz gebilligt.

Mit der Veröffentlichung des Gesetzes im Amtsblatt tritt ein zunächst zwei Monate dauernder Gesundheitsnotstand in Kraft – damit sind im Kampf gegen die Corona-Krise Einschränkungen der Bürgerrechte etwa durch Ausgangssperren und Beschlagnahmungen möglich.

Wenn ein Freestyle-Skier zuhause bleiben muss

Auch Sportlerinnen und Sportler müssen zuhause bleiben. Deshalb müssen viele ihr Training in den eigenen vier Wänden absolvieren. Freestyle-Skier Andri Ragettli zeigt sich kreativ und macht aus seinem Wohnzimmer einen kniffligen Parcours. Wie sich der Bündner dabei schlägt, sehen Sie unten im Video. Und: Bitte nicht nachmachen!

112 Tote in 24 Stunden in Frankreich
In ganz Frankreich grassiert das Coronavirus – auch auf Korsika. (Bild: Keystone)

In Frankreich ist die Zahl der Covid-19-Kranken und -Toten weiter gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte, wurden 16’018 Ansteckungen registriert, 674 Menschen sind an der Lungenkrankheit gestorben.

Erstmals starb auch ein Krankenhausarzt. Am Vortag lag die Zahl der Infizierten noch bei 14’459, die der Toten bei 562. Frankreich hatte am Dienstagnachmittag eine Ausgangssperre verhängt.

Paar in Kanada erhält nach Hamsterkäufen Todesdrohungen

Nicht weniger als die das ganze Fleischsortiment hat ein Paar in einem Supermarkt in der Nähe von Vancouver gekauft. Das paar habe sich in die Corona-Angst reingesteigert und deshalb den Fleischkauf getätigt, erklärt es gegenüber der Plattform «Vancouver is Awesome». Der Fleisch-Grosseinkauf wurde in den sozialen Medien vielfach geteilt.

Das Paar erhält Todesdrohungen. «Jeder weiss, wer ich bin», sagt Dan Marcotte – eine Hälfte des Fleisch-kaufenden-Paares. «Jetzt bekomme ich Todesdrohungen, ich kann nicht mehr ans Telefon. Dadurch verliere ich berufliche Aufträge. Meine eigene Mutter schämt sich für mich.»

Ein Fleisch-Panikkauf mit verheerenden Folgen: Ein kanadisches Paar erhält nun Todesdrohungen. (Symbolbild: Keystone)

Tokio 2020: IOC zieht Verschiebung in Betracht

Angesichts der Coronavirus-Pandemie will das Internationale Olympische Komitee (IOC) innert vier Wochen über eine Verschiebung der für diesen Sommer geplanten Olympischen Spiele in Tokio entscheiden.

Das kündigte der IOC-Präsident Thomas Bach am Sonntag in einem Brief an die Sportler an und schloss zugleich eine vollständige Absage des Grossereignisses aus. Für eine Verschiebung hatten sich zuletzt immer mehr nationale Sportverbände ausgesprochen.

Das IOC gibt sich vier Wochen Zeit, um mit Blick auf Tokio 2020 einen Entscheid zu fällen.(Archivbild: Keystone)
Merkel muss wegen Kontakt zu Corona-Infiziertem in Quarantäne

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel muss sich in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagabend in Berlin mit.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel muss sich in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben. (Bild: Keystone)
Italien meldet 651 Tote an einem Tag - weniger als am Vortag

Die Zahl der Coronavirus-Toten in Italien ist um 651 auf 5476 gestiegen – damit ist der Anstieg nicht so rasant wie noch am Vortag ausgefallen. Am Samstag hatte der Zivilschutz die bisher grösste Zahl von 793 Toten an nur einem Tag vermeldet.

Italien meldet 651 Tote an einem Tag. (Symbolbild: Keystone)
SRG passt Programm weiter an Corona-Krise an

Nach der Anpassung ihrer Programme für Kinder und Jugendliche sowie der Bereitstellung von Sondersendungen zur Pandemie werden die Unternehmenseinheiten der SRG nun ihre Ressourcen priorisieren. Einige Sendungen, insbesondere im Sportbereich, werden vorübergehend ausgesetzt.

(Symbolbild: Keystone)
Schweizer Bevölkerung hält sich an neue Corona-Verhaltensregeln

Die Schweizer Bevölkerung hält sich an die neuen Corona-Verhaltensregeln – von wenigen Ausnahmen abgesehen. Das zeigen Analysen in verschiedenen Schweizer Städten. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle stieg auf 7014 an. 60 Personen sind verstorben.

Den ganzen Artikel gibts hier.

Die Bevölkerung scheint sich an die neuen Verhaltensregeln zu halten. (Bild: Keystone)
Weltweit mehr als 300'000 Infizierte und über 13'000 Tote

Weltweit haben sich mehr als 300’000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 13’000 starben bisher aufgrund der durch das Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19. In Europa bleibt die Lage in Italien und Spanien am dramatischsten.

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Bereits über 300’000 Menschen haben sich mit dem Coronavirus infiziert. (Bild: Keystone)
Aufstand in kolumbianischem Gefängnis

Häftlinge in verschiedenen Gefängnissen in Kolumbien haben gegen Coronavirus-Massnahmen rebelliert. Medienberichten zufolge begehrten sie in der Nacht zum Sonntag dagegen auf, dass im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus die Besuche in den Haftanstalten eingeschränkt wurden. Die Situation in Bogotá, Jumundí, Cómbita, Ibagué und anderen Städten des südamerikanischen Landes war chaotisch und unübersichtlich.

Sowohl Präsident Iván Duque als auch die Bürgermeisterin von Bogotá, Claudia López, schrieben auf Twitter, dass Einsatzkräfte gegen die Aufstände vorgingen. Mit Bezug auf die Häftlinge schrieb der Präsident: «Ihr Leben schützen wir auch, aber wir können keine Unruhen in Gefängnissen zulassen.»

In Kolumbien rebellierten zahlreiche Gefängnis-Insassen gegen die Coronavirus-Massnahmen. (Bild: Keystone)
EU genehmigt Beihilfe zur Unterstützung der deutschen Wirtschaft

Die EU-Kommission hat zwei Beihilfeprogramme zur Unterstützung der deutschen Wirtschaft in der Viruskrise gebilligt. «Heute, kurz nach der Annahme unseres neuen befristeten Rahmens, haben wir verschiedene von Deutschland angemeldete Massnahmen genehmigt», sagte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager laut Mitteilung vom Sonntag.

Es geht um zwei Darlehensprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Das eine KfW-Programm soll neuen Plänen zufolge bis zu 90 Prozent des Risikos für Darlehen an Unternehmen jeder Grösse abdecken, wobei die Kredite über fünf Jahre laufen können und je nach Liquiditätsbedarf des Unternehmens bis zu einer Milliarde Euro betragen dürfen.

Wirkt sich die Corona-Krise positiv auf die Beziehungen zur EU aus?

Die Beziehung zwischen der Schweiz und der EU war angespannt. Die aktuelle Corona-Krise könnte diese Beziehung nun aber wieder normalisieren. Wie genau, erfahren Sie hier.

Deutschland verbietet Treffen von mehr als zwei Personen

In Deutschland sollen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich verboten werden. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Bund und Länder wollen ein umfassendes Kontaktverbot beschliessen. Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf.

Eine Gruppe von zwölf Ländern hatte sich bereits vor der Schaltkonferenz im Grundsatz auf ein umfassendes Kontaktverbot verständigt. Dazu gehörten Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen.

13 Todesfälle im Kanton Genf

Die Genfer Gesundheitsbehörden haben am Sonntag insgesamt 13 Todesfälle aufgrund des Coronavirus bilanziert – das sind sechs neue innerhalb von zwei Tagen. Bisher verläuft die Zahl der Krankheitsfälle ähnlich wie im Tessin, weshalb in den nächsten Tagen mit einer Verschlimmerung der Lage gerechnet wird.

Im Genfer Universitätsspital (HUG) sind aktuell 36 Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation, wie Aglaé Tardin vom Kantonsärztlichen Dienst am Sonntag mitteilte. Letzte Woche waren es noch zwölf Personen auf der Intensivstation gewesen.

Gesamthaft befinden sich 179 Personen wegen des Coronavirus im HUG. 46 waren es letzte Woche. Im ganzen Kanton Genf sind 1144 positiv getestete Fälle bekannt.

Auch im Kanton Genf grassiert das Coronavirus. Die Menschen sind angehalten, zuhause zu bleiben. (Bild: Keystone)
Erster Coronavirus-Fall im Buckingham Palace

Nun hat das Coronavirus es auch hinter die royalen Maurern geschafft. Laut «The Sund» wurde ein Mitarbeiter der Queen positiv auf das Virus bekannt. Es soll sich um einen Berater der Königsfamilie handeln.

«Der Mitarbeiter wurde positiv auf das Virus getestet, bevor die Queen nach Windsor abreiste. Im Palast gibt es über 500 Angestellte – es ist also wahrscheinlich, dass sich noch mehr Menschen angesteckt haben», so eine anonyme Quelle. Aus dem Palast gibt es keinen Kommentar zum Fall. Man habe aber alle nötigen Massnahmen zum Schutz der Mitarbeiter getroffen.

Queen Elisabeth II. (93) und Prinz Philip (98) befinden sich in der Gruppe der Menschen, die besonders gefährdet sind. Die beiden haben sich ins Windsor Castle zurückgezogen. Zudem sind alle Termine der Königin abgesagt.

Queen Elisabeth II. hat wegen des Coronavirus‘ alle Termine abgesagt. (Bild: Keystone)
Vier Billionen Dollar für die US-Wirtschaft

Die USA wollen nach Angaben US-Finanzminister Steve Mnuchin Liquidität bis zu vier Billionen Dollar bereitstellen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Der US-Kongress werde hoffentlich am Montag das vorgelegte Massnahmenpaket verabschieden, sagte Mnuchin am Sonntag im Interview mit dem Sender Fox News.

Schnelles Handeln sei nötig, um einen wirtschaftlichen Einbruch zu verhindern. «Wir brauchen das Geld jetzt», sagte Mnuchin.

Als Teil des Konjunkturpakets sollen die meisten Steuerzahler unter anderem einen Scheck über 1200 US-Dollar bekommen, pro Kind soll es zusätzlich noch 500 US-Dollar geben. Darüber hinaus sollten rund 110 Milliarden Dollar in den Gesundheitssektor fliessen und angesichts drohender Entlassungen die Arbeitslosenhilfe deutlich verbessert werden. Auch für grosse Unternehmen wie den Luftfahrtkonzern Boeing soll es Kredite geben. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Er will nicht auf den Espresso gleich um die Ecke verzichten

Italien ist vom Coronavirus gebeutelt. Zahlreiche Todesfälle sind zu beklagen, tausende Menschen leiden am Virus. Alles Geschäfte haben in diesen Tagen zu. Das wird einem Italiener zu bunt. Er sei müde und will sich jetzt einen Kaffee holen. «Es ist alles zu, Papa», versucht seine Tochter ihren aufgebrachten Vater von seinem Vorhaben abzubringen. Was dann passiert, sehen Sie am besten gleich im Video selbst.

«Bleiben Sie Zuhause» auch in den Niederlanden

Der niederländische Staat hat seine Bürger mit einem Handy-Alarm dringend ermahnt, so viel wie möglich zu Hause zu bleiben. «Schützen Sie sich selbst und andere. Gemeinsam gegen Corona», heisst es in der Nachricht, die am Sonntag an alle Handys verschickt wurde.

Kommunen und Städte forderten Bürger auf, Strände und Naturgebiete nicht zu besuchen und nur in dringenden Fällen mit dem Zug zu reisen. An den besonders populären Stränden bei Amsterdam wurden Parkplätze geschlossen und Besucher nach Hause geschickt.

Bei Behörden und Bürgern wächst der Unmut, weil viele Niederländer die Regeln missachten. Am Samstag waren Strände, Parks und Naturgebiete überfüllt. Die Niederlande haben keine Ausgangssperre angeordnet. Aber Bürger sollen soziale Kontakte meiden und einen Abstand von eineinhalb Metern wahren.

Die Niederländer wurden im Zuge der Corna-Pandemie via Handy aufgerufen, Zuhause zu bleiben. (Bild: Keystone)
Ausgangssperre in Palästina

Der palästinensische Regierungschef Mohammed Schtaje hat am Sonntag wegen der Ausbreitung des Coronavirus eine weitgehende Ausgangssperre im Westjordanland verkündet. Die Massnahme sollte am Abend in Kraft treten und zunächst 14 Tage lang gelten, teilte er mit.

Ausnahmen seien etwa Lebensmitteleinkäufe und Arztbesuche. Banken und Apotheken sollten auch geöffnet bleiben. Im Westjordanland gibt es nach Angaben des Gesundheitsministeriums bisher 57 bekannte Infektionsfälle mit dem Coronavirus. Todesfälle wurden bisher nicht bekannt.

In Palästina wird eine 14-tägige Ausgangsperre wegen des Coronavirus‘ verhängt. (Bild: Keystone)
Weisshelme desinfizieren Gebiete in Nordsyrien

Die Rettungsorganisation Weisshelme will mithelfen, im Norden Syriens eine drohende Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Rund 260 Schulen und andere wichtige Einrichtungen seien dort bereits desinfiziert worden, sagte ein Sprecher der Organisation am Sonntag.

Die Helfer seien in Schutzanzügen im letzten grossen Rebellengebiet Idlib sowie in den Provinzen Hama und Aleppo unterwegs. Die Kampagne läuft seit einigen Tagen.

Das krisengeplagte Syrien leidet ebenfalls unter dem Coronavirus. (Bild: Keystone)
WHO verlangt mehr Tests

Die gesellschaftlichen Massnahmen wie Ausgangssperren und Homeoffice reichen laut der WHO in Europa nicht gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

«Worauf wir uns wirklich konzentrieren müssen, ist die Kranken mit Infektionen zu finden und sie zu isolieren», sagte der WHO-Experte Mike Ryan am Sonntag in der BBC.

«Die Gefahr mit den Ausgangsbeschränkungen ist: Wenn wir keine starken Gesundheitsmassnahmen beschliessen, droht sich der Virus wieder zu verbreiten, wenn die Bewegungseinschränkungen wieder aufgehoben werden», warnte er. Deshalb sollen mehr Tests durchgeführt werden.

Papst ruft zu gemeinsamem «Vater Unser»-Gebet auf

Papst Franziskus hat beim Angelus-Gebet am Sonntag die Menschen aller Konfessionen und alle Christen aufgerufen, am kommenden Mittwoch um 12.00 Uhr gemeinsam das «Vater Unser» zu sprechen. Am kommenden Freitag (27. März) wird der Papst um 18 Uhr auf dem leeren Petersplatz dafür beten, dass die Pandemie zu Ende gehe. Danach werde er einen «Urbi et orbi»-Segen und die Generalabsolution erteilen.

«Auf die Pandemie wollen wir mit der Universalität des Gebets, mit Barmherzigkeit und Zärtlichkeit reagieren», sagte der Papst. Er erklärte seine Nähe zu den Coronavirus-Infizierten sowie den im Kampf gegen die Pandemie engagierten Sanitätern, den Behörden sowie den Sicherheitskräften und Soldaten, die auf die Einhaltung der Massnahmen achteten.

Am Mittwoch um 12.00 Uhr sollen alle Christen gemeinsam beten, sagt der Papst. (Symbolbild: Keystone)
Neues Wort «Covidiot» begründet

In den Sozialen Medien finden sich vermehrt Einträge mit dem Hashtag «#Covidiot». Doch was genau beschreibt das Wort?

Laut dem «Urban Dictionary» gibt es zwei Erklärungsmöglichkeiten für «Covidiot». Gemeint sind damit einerseits Personen, welche die Warnungen der Behörden bezüglich der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit missachten. Zum anderen sind Personen gemeint, die Hamsterkäufe tätigen, wo würden diese ihren Mitmenschen vorenthalten.

Dank an medizinische Mitarbeiter auch in Indien

Wie auch in Basel und der Schweiz, feiert Indien diejenigen, die an vorderster Front gegen das Coronavirus kämpfen. Dazu zählen medizinische Mitarbeiter, Sicherheitspersonal und Putzkräfte.

Tschechische Grenzen bleiben zu

Die AHV-Ausgleichskassen haben angekündigt, am Montag Online-Formulare und Informationen für Betroffene der Corona-Krise zur Verfügung zu stellen. Damit soll vor allem Selbständigerwerbenden ermöglicht werden, schnell und unkompliziert an Lohnersatz zu gelangen.

Den Ausgleichskassen ist bewusst, dass die wirtschaftliche Not der Selbständigerwerbenden und Angestellten mit Erwerbsausfall gross ist, wie die Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen und die Vereinigung der Verbandsausgleichskassen am Sonntag gemeinsam mitteilten. Alle Informationen dazu gibt es hier. Zu den Informationen und Formularen der Ausgleichskassen gelangen Sie hier.

Ab Mitte April sollen Lohnersatz-Gelder von den Ausgleichskassen fliessen

Die AHV-Ausgleichskassen haben angekündigt, am Montag Online-Formulare und Informationen für Betroffene der Corona-Krise zur Verfügung zu stellen. Damit soll vor allem Selbständigerwerbenden ermöglicht werden, schnell und unkompliziert an Lohnersatz zu gelangen.

Den Ausgleichskassen ist bewusst, dass die wirtschaftliche Not der Selbständigerwerbenden und Angestellten mit Erwerbsausfall gross ist, wie die Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen und die Vereinigung der Verbandsausgleichskassen am Sonntag gemeinsam mitteilten. Alle Informationen dazu gibt es hier. Zu den Informationen und Formularen der Ausgleichskassen gelangen Sie hier.

7014 bestätigte Fälle in der Schweiz

Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz steigt weiter rasant an: Am Sonntagmittag gab es bereits 7014 bestätigte Fälle, das sind mehr als noch vor 24 Stunden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. 60 Personen sind verstorben.

Die Kantone Tessin, Basel-Stadt und Waadt sind am stärksten betroffen. Die höchste Inzidenz (Fälle pro 100’000 Einwohner) hat laut aktualisiertem Situationsbericht zur epidemiologischen Lage der Kanton Tessin (283,5), gefolgt von den Kantonen Waadt (205,8) und Basel-Stadt (203,8).

Weltweit waren bis am Sonntagmorgen mehr als 300’000 Ansteckungen gemeldet, davon sind mehr als 13’000 Menschen gestorben. Allein in Italien sind mehr als 53’000 Personen erkrankt und 4825 gestorben.

400 Corona-Tote in Spanien innert 24 Stunden

In Spanien sind innerhalb von 24 Stunden fast 400 weitere Menschen an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Es seien 394 neue Todesfälle registriert worden, teilte am Sonntag die Regierung in Madrid mit. Dies sei ein Anstieg um rund 30 Prozent.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte zuvor die Bevölkerung angesichts der Ausbreitung des Coronavirus auf «sehr harte Tage» eingestimmt. «Wir müssen uns psychologisch und emotional darauf vorbereiten», sagte der Regierungschef am Samstag in einer Fernsehansprache. «Das Schlimmste kommt noch.» Das Land stehe vor der grössten Herausforderung seit dem Spanischen Bürgerkrieg. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Medizinische Mitarbeiter arbeiten in Spanien unter Hochdruck. Die Ansteckungsfälle steigern nich exponentiell. (Bild: Keystone)
Zahl der Corona-Toten im Iran auf 1685 gestiegen

Der Iran hat am Sonntag 129 weitere Todesopfer durch das neuartige Coronavirus vermeldet. Die Zahl der Toten in dem Land stieg damit auf 1685, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Teheran mitteilte. Die Zahl der bestätigten Infektionen sei innerhalb von 24 Stunden um 1028 auf 21’638 gestiegen.

Der Iran gehört neben Italien und China zu den am schwersten von der Pandemie betroffenen Ländern weltweit. Die ersten Infektionsfälle hatte die Islamische Republik am 19. Februar bekannt gegeben. Zur Eindämmung des Virus forderte die Regierung die Bevölkerung auf, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte einzuschränken. Eine Ausgangssperre verhängte sie jedoch nicht.

Die Zahl der Corona-Fälle im Iran steigt drastisch an. In Teheran wurden nun in einer Mall Betten aufgestellt. (Bild: Keystone)
Corona-Krise trifft England schwer

Das Coronavirus könnte in Grossbritannien besonders viele Menschenleben fordern – vielleicht sogar mehr als in Italien, fürchten Experten. Doch kann die anfangs zögerlich handelnde Regierung mit ihren Massnahmen die Gefahr noch abwehren?

Erste Kliniken weisen Patienten ab, Krankenschwestern schützen sich mit Müllbeuteln: In Grossbritannien spitzt sich die Coronavirus-Krise zu. «Wir wissen, was auf uns zukommt – und wir wissen, dass das gewaltig sein wird», zitierte der Fernsehsender Sky News am Wochenende einen Mediziner eines Londoner Krankenhauses, der anonym bleiben wollte.

Die Lage in Grossbritannien könnte ihm zufolge noch verheerender als in Italien werden. Aus Mangel an Kapazitäten und Ausstattung würden er und seine Kollegen künftig Entscheidungen über Leben und Tod treffen müssen, fürchtet er. Weitere Informationen gibt es hier.

Das Coronavirus breitet sich in Grossbritannien immer mehr aus. (Bild: Keystone)
Ab Herbst könnten Zehntausende Corona-Impfstoff

Der amtierende Chef des deutschen Biotechunternehmens CureVac, Franz Werner Haas, hält bereits ab Herbst die Versorgung zehntausender Menschen mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus für möglich. Die entsprechenden Daten dafür sollten im dritten Quartal vorliegen, sagte Haas der neuen Ausgabe der «Wirtschaftswoche».

(Symbolbild: Keystone)

«Wenn die Daten gut sind und die Behörden ihr Okay geben, können wir noch dieses Jahr eine grössere Studie starten.» Zehntausende Menschen könnten den Impfstoff dann bereits erhalten, sagte Haas. (sda)

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WHO warnt junge Menschen vor Corona

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus warnt ausdrücklich die junge Bevölkerung vor dem Coronavirus. Auf Instagram postete er ein Video mit einer klaren Botschaft: «Junge Menschen sind nicht unverwundbar», beginnt er. Das Coronavirus könne auch sie für Wochen ins Spital bringen, «oder sogar töten».

Auch wenn junge Menschen nicht krank werden würden, hätten sie eine grosse Verantwortung. «Der Entscheid wohin ihr geht, kann den Unterschied zwischen Leben und Tod von jemand anderem ausmachen», sagt Tedros Adhanom Ghebreyesus weiter.

Polizei muss noch zu oft einschreiten

Viele Menschen in der Schweiz halten sich an die Vorgaben des Bundesrates zur Bekämpfung des Coronavirus. Doch die Polizei hat immer noch die Hände voll zu tun.

Die Schweizer Polizei hat viel zu tun, da nicht alle Schweizer sich an das Social Distancing halten. (Symbolbild: Keystone)

Diese habe in der vergangenen Woche zu oft einschreiten müssen, sagte Stefan Blättler, Präsident der Kantonalen Polizeikommandanten, im Interview mit dem «SonntagsBlick». Quer durch die Schweiz habe die Polizei festgestellt, dass Personen das Social Distancing nicht umsetzten. «Sie sassen gemeinsam in Pärken, verweilten in grossen Gruppen an den Seepromenanden und hielten auch sonst kaum Abstand.» (sda)

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BAG erinnert
#stayathome
Australische Regierung kündigt Milliarden-Hilfspaket an

Die australische Regierung hat ein umfassendes Hilfspaket wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie angekündigt.

Die australische Regierung hat ein umfassendes Hilfspaket wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie angekündigt. (Symbolbild: Keystone)

In dem Paket im Umfang von 66 Milliarden australischen Dollar (fast 38 Milliarden Franken) seien unter anderem Hilfszahlungen von bis zu 100’000 Dollar für Kleinbetriebe und gemeinnützige Organisationen, eine Aufstockung des Arbeitslosengelds und eine Einmalzahlung von 750 Dollar für Rentner enthalten, kündigte Finanzminister Josh Frydenberg am Sonntag an.

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Schweizer im Ausland sollen sich registrieren

Seit zehn Tagen sind der Peter Meyer und seine Partnerin auf einem Kreuzfahrtschiff vor Brasilien in Quarantäne. Telebasel konnte mit dem gestrandeten Basler sprechen. Den Bericht gibt es hier.

Peter Meyer sitzt auf einem Kreuzfahrtschiff vor Recife in Brasilien in Qurantäne. (Bild: Peter Meyer)
So lebt es sich auf einem Kreuzfahrtschiff in Quarantäne

Seit zehn Tagen sind der Peter Meyer und seine Partnerin auf einem Kreuzfahrtschiff vor Brasilien in Quarantäne. Telebasel konnte mit dem gestrandeten Basler sprechen. Den Bericht gibt es hier.

Peter Meyer sitzt auf einem Kreuzfahrtschiff vor Recife in Brasilien in Qurantäne. (Bild: Peter Meyer)
Werden die Olympischen Spiele abgesagt?

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten hat in Österreich erstmals die 3000er-Marke überschritten. Am Sonntagmorgen vermeldete das Gesundheitsministerium offiziell 3026 Erkrankte. Im 24-Stunden-Vergleich mit Samstag ist dies eine Steigerung von 13,6 Prozent. Neun Todesfälle gab es bisher zu beklagen.

Österreich hat über 3000 Corona-Fälle: Die meisten Covid-19-Fälle gibt es weiter in Tirol mit 626 erfassten Erkrankten, gefolgt von Oberösterreich mit 606. (Keystone)
Zahl der Infektionen in Österreich über 3000er-Marke

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten hat in Österreich erstmals die 3000er-Marke überschritten. Am Sonntagmorgen vermeldete das Gesundheitsministerium offiziell 3026 Erkrankte. Im 24-Stunden-Vergleich mit Samstag ist dies eine Steigerung von 13,6 Prozent. Neun Todesfälle gab es bisher zu beklagen.

Österreich hat über 3000 Corona-Fälle: Die meisten Covid-19-Fälle gibt es weiter in Tirol mit 626 erfassten Erkrankten, gefolgt von Oberösterreich mit 606. (Keystone)
Teheran schliesst wegen Corona-Pandemie die Geschäfte

Das Coronavirus ist auch im blockierten Gazastreifen angekommen: Bei zwei Palästinensern wurde das Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen. Es handele sich um zwei Rückkehrer aus Pakistan, teilte das Gesundheitsministerium in der Nacht zum Sonntag mit.

Eine starke Ausbreitung in dem dicht besiedelten Küstenstreifen, in dem zwei Millionen Menschen unter prekären Umständen leben, gilt als Horrorszenario. (sda)

Wetter zum im Haus bleiben

Das Coronavirus ist auch im blockierten Gazastreifen angekommen: Bei zwei Palästinensern wurde das Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen. Es handele sich um zwei Rückkehrer aus Pakistan, teilte das Gesundheitsministerium in der Nacht zum Sonntag mit.

Eine starke Ausbreitung in dem dicht besiedelten Küstenstreifen, in dem zwei Millionen Menschen unter prekären Umständen leben, gilt als Horrorszenario. (sda)

Wetter zum im Haus bleiben

«Bleiben Sie zu Hause!» Dieser Aufforderung der Behörden könne man am Sonntag getrost Folge leisten. Denn das Wetter zeigt sich heute überhaupt nicht von der schönen Seite. «Mit starker Bise fühlen sich höchstwerte von 8 wie 2 Grad an», twittert SRF Meteo.

Nach Bondi Beach weitere Strände in Sydney gesperrt

In Australien wurden 11 Strände gesperrt, darunter der berühmte Bondi Beach. Diese Massnahme wurde eingeführt, da sich noch zu viele Menschen am Meer tummelten.

Nach dem berühmten Bondi Beach haben die Behörden der australischen Metropole Sydney am Sonntag weitere Strände gesperrt. (Keystone)

Nach dem berühmten Bondi Beach haben die Behörden der australischen Metropole Sydney am Sonntag weitere Strände gesperrt. Dies soll dazu beitragen, eine Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. (sda)

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Südkorea meldet abnehmende Corona-Fallzahlen

Südkorea erlebt weiter einen starken Wechsel von an- und absteigenden Zahlen bei den erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Samstag seien 98 Fälle hinzugekommen, meldeten die Gesundheitsbehörden am Sonntag.

Behörden melden: Die Corona-Fallzahlen in Südkorea sind rückläufig. (Symbolbild: Keystone)

Am Freitag waren 147 Menschen positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger getestet worden. Die Gesamtzahl stieg auf knapp 8900. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung gebracht werden, wurde mit 104 angegeben. (sda)

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300’000 Coronavirus-Fälle weltweit

Nach Angaben von US-amerikanischen Experten sind inzwischen mehr als 300’000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Fast 13’000 sind daran gestorben.

Das berichteten die Wissenschaftler der US-Universität John Hopkins. In den USA schnellte die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten binnen nur einer Woche um mehr als das Zehnfache auf mehr als 24’000 Fälle in die Höhe. (sda)

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Italien schliesst nicht lebenswichtige Unternehmen

Italien schliesst im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie die gesamte nicht lebensnotwendige Produktion, bis vorerst am 3. April. Ausgenommen seien Supermärkte, Banken, Post und Apotheken, sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Samstagabend.

«Es ist die schwerste Krise für das Land seit dem Zweiten Weltkrieg», sagte Conte. Nun werde jede produktive Tätigkeit eingestellt, «die nicht entscheidend und unerlässlich dafür ist, uns essenzielle Güter und Dienstleistungen zu garantieren». Italien gilt als die drittgrösste Volkswirtschaft in der Eurozone. (sda)

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Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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