Was tun, wenn den Kindern allmählich langweilig wird? (Bild: Unsplash/Jerry Wang)
Basel

Spielideen für Zuhause

Die Corona-Krise stellt unser tägliches Leben auf den Kopf. Schulen bleiben zu und die Kinder müssen deshalb Zuhause bleiben: Da braucht's Unterhaltung.

Die Kinder können aufgrund der aktuellen Lage nicht mehr in die Schule gehen und müssen Zuhause bleiben. Da kommt schnell Langeweile auf. Wenn alle Bücher gelesen sind oder genug Fernsehen geschaut wurde, gibt es noch die Möglichkeit, unsere Zoo Kidz Tiere auszumalen, diese können hier heruntergeladen werden.

Ein Klassiker sind natürlich auch immer Brett- oder Kartenspiele. Bei schönem Wetter sind sie draussen im eigenen Garten, auf dem Balkon oder auch drinnen ein guter Zeitvertreib. Was aber, wenn man keine Brettspiele oder Spielkarten zu Hause hat? Dann gibt es genug Alternativen. Für diese Spiele brauchen sie kaum Material. Hier ein paar Ideen:

Wer bin ich

Dafür braucht es:

  • Stifte
  • Klebezettel

Für dieses Spiel braucht es mindestens zwei Mitspieler. Jeder schreibt ein Tier, einen Star, eine Comicfigur oder Ähnliches auf einen Klebezettel. Dieser wird dem Gegenüber auf die Stirn geklebt, ohne das dieser sieht, was auf seinem Zettel steht. Mit Ja/Nein Fragen muss dann erraten werden, welcher Begriff auf dem eigenen Klebezettel steht. Gewonnen hat der, der als Erster errät, was auf seinem Zettel steht und wer er ist.

(Bild: Giphy)

Kreuzworträtsel selber erstellen

Dafür braucht es:

  • Drucker
  • Computer

Wenn man Google startet und «Kreuzworträtsel selbst erstellen» eintippt, schlägt die Suchmaschine diverse Programme vor, mit welchen eigene Kreuzworträtsel erstellt werden können. Kinder können so zusammen mit ihren Eltern für beispielsweise ihre Grosseltern, die zu Hause bleiben müssen, ein personalisiertes Kreuzworträtsel erstellen. Bitte bringen sie diese dann nicht persönlich vorbei, sondern mailen sie das Kreuzworträtsel dem Empfänger zu.

Oder, Eltern erstellen eines für ihre Kinder, um ihnen spielerisch etwas zu einem bestimmten Thema beizubringen, jetzt wo die Schulen geschlossen haben. So macht lernen Spass.

(Bild: Giphy)

Strohhalmspiel

Dafür braucht es:

  • Strohhalme
  • Zeitungspapier
  • Schüssel pro Person

Das Zeitungspapier wird in kleine, gleich grosse Stückchen geschnitten. Diese werden dann in der Mitte des Tisches platziert. Jedes Kind bekommt einen Strohhalm und eine Schüssel. Alle Kinder müssen ab Spielstart möglichst viele der kleinen Fetzen mit dem Strohhalm aufsaugen und dann in ihrer Schüssel sammeln. Wer es ein wenig schwieriger haben möchte, kann erlauben, dass man seinem Mitspieler das Stück Papier vom Strohhalm weg klauen darf. Gewonnen hat, wer die meisten Stückchen in der Schüssel gesammelt hat.

(Bild: Giphy)

Die Klassiker: Tic Tac Toe und Stadt, Land, Fluss

Dafür braucht es:

  • Papier
  • Stifte

Diese beiden Denkspiele sind wohl jedem bekannt und seit Jahren Klassiker. Für das Spiel Tic Tac Toe braucht es zwei Mitspieler. Auf einem quadratischen, 3×3 Felder grossen Spielfeld setzen die Spielenden abwechselnd Kreise und Kreuze. Dabei zeichnet der Eine einen Kreis, der Andere ein Kreuz. Derjenige, der als Erstes drei seiner Zeichen in einer Zeile, Spalte oder Diagonale hat, gewinnt. Zwar dauern die Partien nicht wirklich lange, aber, das Spiel ist ziemlich zeitlos und ein guter Start in den Spielenachmittag.

(Bild: Keystone)

Stadt, Land, Fluss ist hingegen ein wenig aufwändiger. Man braucht dafür ebenfalls Stift und Papier und zwei oder mehr Mitspieler. Das Blatt wird im Querformat genutzt. Jeder Mitspieler zeichnet auf seinem Blatt Papier eine bestimmte Anzahl an Spalten und eine dünne Punktespalte auf. Dann werden die Kategorien bestimmt: Stadt, Land, Fluss, Promis, Tiere, Namen, Marken, Künstler und so weiter und so fort. Es sind keine Grenzen gesetzt.

Ein Spieler beginnt dann in Gedanken das ABC durchzugehen, ein anderer Mitspieler ruft Stop. Der getroffene Buchstabe ist der Anfangsbuchstabe der Runde. Alle Wörter der Kategorien müssen mit diesem beginnen. Nun wird fleissig nach passenden Begriffen gesucht. Wer alle Kategorien voll hat, ruft Stop. Dann geht’s an die Punkteverteilung: 20 Punkte, wenn kein Anderer in der Kategorie ein Wort notiert hat. 10 Punkte, wenn mehrere Spieler unterschiedliche Begriffe gefunden haben. 5 Punkte, wenn mehr als eine Person der Runde den selben Begriff in einer Kategorie notiert hat. So geht das dann, bis die Lust oder das Alphabet am Ende ist. Am Schluss kann ausgezählt werden. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Dies sind nur einige Ideen, die zu Hause mit den Kindern umgesetzt werden können ohne die eigenen vier Wände zu verlassen. Solidarität gegenüber den älteren Menschen und denen, die vorerkrankt sind, ist zurzeit nämlich extrem wichtig. Alle Infos zum Coronavirus finden sie hier.

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