Christa Rigozzi, Stress und Roger Federer antworten Alain Berset auf seinen Challenge Aufruf. (Bildmontage: Telebasel)
Schweiz

Drei Engel für Berset – Jetzt werden die Stars mobilisiert

Alain Berset setzt auf Social Media. Um auch die Jungen im Land zu erreichen fordert er Federer, Rigozzi und Stress zu einer Insta-Challenge heraus.

Alain Berset setzt auf Social Media. Der Gesundheitsminister, der mit seinen Auftritten zur Corona-Krise inzwischen fast täglich auf den Schweizer Bildschirmen erscheint, hat auf die sozialen Medien zurückgegriffen, um die Botschaft von Social Distancing noch mehr unter die Jungen zu bringen.

Berset hat auf Instagram 27’800. Immerhin. Damit erreicht er noch nicht die breite Masse. Diese aktivierte er nun durch Roger Federer, Christa Rigozzi und Stress.

Berset spricht mit ernster Miene

«Zusammen und solidarisch. Wir haben alle eine sehr wichtige Rolle zu spielen. In den Spitälern, in den Altersheimen, auch in den Läden, unter Nachbarn. Man muss die Anweisungen befolgen. Man muss die Distanz wahren, daran denken, zu Hause zu bleiben. Es ist eine Frage der Verantwortung für alle. Und was tun Sie? Erzählen Sie es uns unter #voicicommentnousproteger. Sie können drei Leute nominieren. Ich dachte da an: Christa Rigozzi, Stress und an Roger Federer.», so Berset in seiner Insta-Story.

Als erste meldete sich Christa Rigozzi auf Instagram. Sie nehme die Challenge sehr gerne an und nominierte gleichzeitig die nächsten drei Personen für die Challenge: Michelle Hunziker, Bastian Baker und DJ Antoine. Auch Stress gehorchte der Aufforderung des Bundesrats sofort.

Auch Federer reagiert

Als Letzter meldete sich auch Federer zu Wort. «Danke Herr Bundesrat. Auch bei mir ist es nicht einfach. Ich bleibe auch die ganze Zeit zu Hause. Ich schüttle auch niemandem mehr die Hand, schon seit langer Zeit nicht mehr. Ich wasche meine Hände gründlich, jeden Tag, wie es sich gehört, immer wieder. Wir müssen einfach diesen Virus bekämpfen. Es ist wichtiger denn je, dass wir uns alle gegenseitig helfen. Vor allem der älteren Generation. Sie haben das grösste Risiko. Und jene, die nicht zwäg sind. Indem wir ihnen Platz geben und die Hände nicht schütteln. Wir müssen schauen, dass wir das unglaublich seriös nehmen. Sonst müssen wir alle zu Hause in Quarantäne bleiben. Dann dürfen wir alle nicht mehr raus. Ich hoffe wirklich, dass es alle ernst nehmen.»

Federer nominiert DJ Bobo, Josi und Holdener

Die 7,4 Millionen Instagram-Follower von Roger Federer dürften zwar nicht alle seine Botschaft auf Baslerdeutsch verstanden haben. Aber der entsprechende Hashtag (#protectyourselfandothers) dürfte auch für sie klar sein. Viele werden sich wohl einfach gefreut haben, ihn wieder einmal gehört und gesehen zu haben. Federer nominierte dann auch sogleich drei weitere Schweizer Persönlichkeiten: DJ Bobo, NHL-Eishockeystar Roman Josi und Skifahrerin Wendy Holdener.

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