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Der Telebasel News Beitrag vom 21. März 2020.
Basel

«Das habe ich in 45 Jahren nie erlebt»

Kleine Firmen und selbstständige Unternehmen sind wegen der Corona-Krise am verzweifeln. Eine gewisse Erleichterung kam mit dem Versprechen des Bundesrats.

Keine Kunden, keine Arbeit, das heisst auch: Kein Geld. Viele kleine Unternehmen und Slebständige sind von der Krise am meisten betroffen. Die Hilfe des Bundesrats kam auch beim Musikgeschäft Oesch gut an.

«Dass der Bund mehr Geld verspricht, ist schön. Für uns kleine KMUs ist wichtig, dass wir sehr schnell an das Geld rankommen», meint Erwin Oesch. Trotz den Versprechungen aus Bern, bleibt eine gewisse Unsicherheit vorhanden.

«Ich kann die Anpassungen von gestern noch nicht genau abschätzen, was es für uns bedeuten wird», meint Oesch. Aber der Basler Piccolo-Papst sei froh, dass überhaupt etwas passiert. Noch vor ein paar Tagen habe das bei ihm ganz anders ausgesehen.

«Das habe ich in 45 Jahren nie erlebt»

«Mir hat es am Montag/Dienstag wirklich angefangen den Boden wegzuziehen. Das habe ich in 45 Jahren nie erlebt. Als selbständig Erwerbender hat man immer ein bisschen Angst. Das ist nie selbstverständlich, dass das Geschäft läuft. Das sind wir uns immer bewusst. Aber jetzt hat man das Gefühl, man sei auf dem Wasser und das Schiff zieht Wasser», zeigt sich der Piccolo-Papst emotional.

«Ausserordentliche Situationen brauchen ausserordentliche Massnahmen»

Froh über die Aussage vom Bund ist auch Daniel Münger, Präsident der Gewerkschaft Syndicom. «Ausserordentliche Situationen brauchen ausserordentliche Massnahmen. Warum es prekär ist, ist selbstredend. Die Situation ist wirklich einschneidend für die gesamte Wirtschaft. Deshalb ist es auch wichtig und richtig, dass der Bundesrat dieses Notmassnahmenpaket geschnürt hat», meint Gmünder.

Von einer grossen Erleichterung möchte der Gewerkschaftler aber noch nicht reden: «Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Man muss sehen wie lange diese Krise noch andauert und wie viele Massnahmen es noch braucht. Aber gerade für Kulturschaffende, Selbständige oder Freischaffende ist es eine grosse Erleichterung, dass dieser Schritt stattgefunden hat», so Gmünder weiter.

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