Der Anblick von Lenny werden die Zolli-Besucher so schnell nicht vergessen. (Bild: Facebook/Storch Zoo Basel)
Basel

Zolli-Storch Lenny ist tot

Lange herrschte Unklarheit um Lennys Verbleiben. Nach seiner Reise in den Süden kehrte er nicht mehr nach Basel zurück. Nun herrscht Klarheit: Lenny ist tot.

Wie jedes Jahr flog Zolli-Storch Lenny auch dieses Jahr nach Spanien. Im September erreichte er sein Winterquartier in der Nähe von Sevilla. Als er Ende Februar noch immer nicht zurück im Zolli war, begannen sich die Lenny-Fans zu sorgen. Wo steckt der Zolli-Vogel? Der Sender hatte während der Winterreise ausgesetzt – von Lenny also keine Spur.

Lange hat das Team von Birdlife Spanien nach dem Sender und somit Lenny gesucht. Die Vogel-Experten rechneten bereits mit dem Schlimmsten. Der Stroch könnte in einen Stromleitungsmasten geflogen oder getötet worden sein. Leider bestätigten sich die Vermutungen: Am Donnerstag Abend traf die traurige Nachricht von Lennys Tod beim Zolli ein. Der kaputte Sender des Tieres sei zusammen mit einem Haufen Federn gefunden worden. Es sei zu vermuten, dass ein Steinadler Lenny erbeutet hätte.

Zolli-Ära geht zu Ende

Im 2013 wurde Lenny mit einem Sender versehen. Seither konnte jeder den Weg des Storches online mitverfolgen. Sieben Jahre lang begleitete Lenny die Zolli-Besucher. Seine Rückkehr nach Basel wurde jeden Winter herbeigesehnt. Es ist eine Zolli-Ära, die zu Ende geht. «Es ist ein grosser Verlust für das Projekt SOS-Storch, für den Zolli, aber sicher auch für euch, die mit Lenny jedes Jahr mitfieberten und ihn auf seinen Reisen begleiteten», schreibt der Zolli auf Facebook.

In den Jahren baute Lenny eine regelrechte Fangemeinde auf Facebook auf. Bei seinen Fans sitzt die Schock-Nachricht vom Tod des Vogels tief: «Lenny gehörte zu mir wenn der Frühling kam und nun ist er nicht mehr am Leben», schreibt etwa eine Userin auf Facebook. «Mein Herz ist gerade in 1000 Stücke gebrochen», lautet ein weiterer Kommentar. Oder etwa: «Danke Lenny für deine interessanten Abenteuer und Berichte. Wir werden immer an dich denken».

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