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Der Bundesrat verschärft die Kontaktregeln. (Bild: Keystone)
Schweiz

«Wir sind nahe an der Ausgangssperre»

Der Bundesrat verzichtet vorerst auf eine allgemeine Ausgangssperre. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat er aber die Kontaktregeln verschärft.

«Es ist nicht die Ausgangssperre, die uns schützt. Was uns schützt, ist unser Verhalten. Das entscheidet darüber, ob die Massnahmen erfolgreich sind», sagte Berset. Zudem zeige der Blick ins Ausland, dass allzu starke Massnahmen nicht der beste Weg seien, um das Virus einzudämmen. Die Bewegungsfreiheit sei der Bevölkerung wichtig.

Es gehe jetzt darum, das Kontaktverbot umzusetzen. Das sei nicht einfach, gab Berset zu. «Der Alltag ist mühsamer geworden.» Doch es gehe nun darum, den vom Virus am stärksten Betroffenen und Gefährdeten zu helfen. «Wir müssen alles tun, um den Spitalbetrieb aufrechtzuerhalten.»

Einschränkungen gelten überall

Das funktioniere nur, wenn alle mitzögen. Berset appellierte erneut an das Verantwortungsbewusstsein von jedem und jeder. «Wir haben gemerkt, dass wir den Aufruf verstärken müssen.» Nicht alle hätten sich in den vergangenen Tagen daran gehalten, soziale Kontakte einzuschränken.

Deshalb würden nun spontane Versammlungen von mehr als fünf Personen verboten, sagte Berset. Das gelte überall: Auf der Strasse, in Pärken, auf Plätzen. Die Behörden könnten auch Gebiete absperren, falls das nötig sei.

Wer sich nicht an die Anweisungen halte, riskiere eine Ordnungsbusse von 100 Franken. «Es ist nun an der Zeit, wahrzunehmen, dass er der letzte Moment ist, um die Massnahmen ernstzunehmen und umzusetzen.»

3 Kommentare

  1. Ich finde diese Massnahmen überlegt und angepasst. Strengere würden nur die Psyche und somit das Immunsystem schwächen, was erst recht die Viren fördern würden.Report

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