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Schweiz

WHO: Verdoppelung der Coronavirus-Fälle weltweit in nur zwölf Tagen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
860 Millionen Kinder verpassen Schule

Wegen der Coronavirus-Pandemie können weltweit rund 860 Millionen Kinder und Jugendliche nach Uno-Angaben nicht mehr zur Schule gehen. Für 300 Millionen Grundschulkinder sei nicht nur der Bildungsmangel eine Gefahr, mahnte das Uno-Welternährungsprogramm (WFP) am Freitag in Genf. Vielen fehlten auch die Schulmahlzeiten, oft die wichtigste Ernährungsquelle. Allein das WFP könne neun Millionen Kinder nicht mehr versorgen.

Die Schulen bleiben leer. (Bild: Keystone)
Bei Migros und Coop muss man sich auf Wartezeiten einstellen

Abgezählt: Bei den Grossverteilern Migros und Coop darf nur noch eine bestimmte Anzahl an Menschen gleichzeitig rein. Daher müssen sich Kunden auf Wartezeiten einstellen. Und die Mitarbeiter kommen – trotz Sonderschichten und Extrafahrten beim Warentransport – teilweise immer noch nicht damit hinterher, die leeren Regale zu füllen.

(Bild: Keystone)
Fast 20'000 Corona-Fälle in Spanien

Im besonders heftig vom Coronavirus betroffenen Spanien ist die Zahl der Infizierten bis Freitagmittag auf knapp 20’000 gestiegen – 16 Prozent mehr als noch am Vortag. Mehr als 1000 Menschen seien bereits an Covid-19 gestorben, sagte der Leiter der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), Fernando Simón.

(Bild: Keystone)
USA und Mexiko wollen Grenze schliessen

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie wollen die USA und Mexiko ihre Grenze weitgehend schliessen. US-Aussenminister Mike Pompeo und sein mexikanischer Kollege Marcelo Luiz Ebrard Casaubón wollten nicht notwendige Reisen zwischen den beiden Ländern begrenzen, sagte eine Ministeriumssprecherin am Donnerstag in Washington.

(Bild: Keystone)
Crowdfunding-Plattform Funders.ch lanciert Seite für Corona-Hilfe

Die von der Luzerner Kantonalbank (LUKB) betriebene Crowdfunding-Plattform Funders.ch hat eine neue Seite eingerichtet, auf der wirtschaftlich von Corona betroffene Kleinstunternehmer einfacher Geld sammeln können. Die Plattform hat die Regeln des üblichen Crowdfundings zu diesem Zweck vereinfacht.



Ausgangsbeschränkungen in Österreich bis Ostermontag verlängert

In Österreich werden die Ausgangsbeschränkungen zum Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus um drei Wochen verlängert. Sie gelten damit bis Ostermontag, den 13. April, sagte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitag in Wien.

(Symbolbild: Keystone)

Bund will Lehrabschlussprüfungen trotz Krise durchführen

Lernende in der Berufsausbildung sollen trotz Coronavirus-Krise bis Ende Sommer abschliessen können. Das haben Bund, Kantone und Wirtschaft beschlossen.

(Bild: Keystone)
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

Goretzka und Kimmich spenden eine Million

Die deutschen Fussball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich setzen in der Corona-Krise ein Zeichen. Die beiden 25 Jahre alten Profis von Bayern München gründen die Initiative «We kick Corona» und spenden privat eine Million Euro für soziale und karitative Einrichtungen. «Auf dem Platz können wir jeden schlagen. Aber Corona schlagen wir nur gemeinsam!», betitelte Goretzka die Aktion.

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Wir müssen uns gegenseitig helfen. Mit Taten, mit Gesten, mit Verantwortung und Vernunft. Wir sind eine Gesellschaft! Mit #WEKICKCORONA wollen @leon_goretzka und ich denjenigen helfen, die es in dieser schweren Zeit besonders trifft. Deswegen haben wir uns entschlossen, diese Spendeninitiative ins Leben zu rufen und zusammen 1 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen! Jeder der hilft und helfen kann ist Gold wert! Wir alle müssen gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Gesellschaft diese Krise möglichst gut übersteht! Tiefen Dank an alle Helferinnen und Helfer, Krankenschwester, medizinisches Personal und alle diejenigen, die unsere Versorgung in diesen Zeiten aufrecht erhalten. Ihr seid unglaublich! DANKE! @wekickcorona #wekickcorona #daheimbleiben #allezusammen #einegemeinschaft #solidarität

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Apple rationiert iPhones in der Corona-Krise

pple lässt nach wochenlangen Produktionsengpässen in China nur noch zwei iPhones eines Modells pro Bestellung in seinem Online-Store kaufen. Das heisst, Kunden bekommen seit Freitag eine Warnmeldung, wenn sie zum Beispiel drei Geräte des iPhone 11 Pro zu ihrem Warenkorb hinzufügen – bei zwei iPhone 11 Pro und einem iPhone 11 gibt es dagegen keine Probleme.

(Bild: Keystone)

Aktuell 4840 positiv getestete Fälle in der Schweiz

Das BAG teilte heute mit, dass es in der Schwiez aktuell 4840 positiv getstete Fälle gibt. Davon sind 4176 Fälle bestätigt und bei 664 Fällen ist nach einem ersten positiven Resultat die Bestätigung noch ausstehend.



FIFA zeigt Fussball-Klassiker

Die FIFA hat angesichts der fussballfreien Zeit wegen der Coronavirus-Pandemie eine neue Kampagne gestartet und öffnet Teile seines Video-Archivs mit Klassikern der WM-Geschichte. Man wolle den Fussball in die Häuser der Menschen bringen, teilte der Weltverband mit.

(Bild: Keystone)
Im Iran steigt Zahl der Todesopfer um 149 auf 1433

Im Iran ist die Zahl der Todesfälle wegen des Coronavirus um 149 auf 1433 gestiegen. Bis zum Freitag seien zudem 19’644 Infektionsfälle registriert worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Das ist ein Anstieg binnen eines Tages um 1237 Fälle. Der Iran ist nach China eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder.

(Bild: Keystone)

Snowboard-Weltcupsiegerin Moioli verlor Oma

Die Freude über den Sieg im Gesamtweltcup der Snowboard-Crosserinnen hat für die Italienerin Michela Moioli nicht lange gedauert. Die 24-jährige Italienerin, die aus der von der Coronavirus-Pandemie schwer betroffenen Stadt Bergamo stammt, verlor wegen dem Virus ihre Grossmutter.

(Bild: Keystone)
Vapiano steht vor der Pleite

Die Restaurantkette Vapiano steht vor der Pleite und hofft nun auf Staatshilfe. Vapiano sei zahlungsunfähig, teilte das Unternehmen am Freitag in Köln mit. Es sieht sich als Opfer der Ausgangsverbote und beschränkten Öffnungszeiten im Zuge der Corona-Pandemie, hatte aber bereits seit Jahren mit Verlusten und Umsatzeinbussen zu kämpfen.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Bayern kündigt Ausgangsbeschränkungen an

Im Schweizer Nachbarland Deutschland hat ein erstes Bundesland Ausgangsbeschränkungen angeordnet. Bayern verhängte Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus. Dies gelte ab Freitagnacht für vorläufig zwei Wochen, sagte Ministerpräsident Markus Söder am Freitag in München.

Ministerpräsident Markus Söder. (Bild: Keystone)

Verdoppelung der Coronavirus-Fälle weltweit in nur zwölf Tagen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die rasante Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 am Freitag mit Zahlen veranschaulicht. Es habe etwa drei Monate gedauert, bis die ersten 100’000 nachgewiesenen Fälle bekannt waren, sagte ein WHO-Sprecher in Genf.

(Bild: Keystone)

Applaus für Gesundheitspersonal auf Schweizer Balkonen

Aus Solidarität für das Gesundheitspersonal im Einsatz wegen des Coronavirus haben am Freitagmittag zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer auf ihren Balkonen applaudiert. Gedankt wurde auch allen Arbeitenden im Verkehr, in der Logistik und im Lebensmittelbereich.

(Video: Leser-Reporter)

Auch das Militär zeigt Dankbarkeit



Zürcher Polizei verhaftet Schutzmasken-Wucherer

Die Zürcher Kantonspolizei hat in Horgen einen 18-jährigen Schweizer verhaftet, der im Internet Schutzmasken zu Wucherpreisen anbot. Er verlangte für fünf Masken rund 200 Franken, also 40 Franken pro Stück. Normalerweise kosten diese Masken pro Stück etwa 50 Rappen.

(Bild: Keystone)

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