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Die Medienkonferenz aus dem Bundeshaus in voller Länge. (Video: Youtube, Der schweizerische Bundesrat)
Schweiz

Der Bundesrat verschärft Corona-Massnahmen

Der Bundesrat trat am Freitag erneut vor die Medien. Die Massnahmen wurden verschärft. Für die Wirtschaft gibt es ein Hilfspaket über 32 Milliarden Franken.

Der Bundesrat verhängt ein Verbot für Treffen  ab fünf Personen. Damit sind auch Gruppen gemeint, die beispielsweise in Parks zu nahe bei einander sitzen. Es gelten die hygienischen Massnahmen und den Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Sonst drohen Bussen von 100 Franken. «Wir sind nahe an der Ausgangssperre», sagt Bundesrat Alain Berset.

Es gilt vor allem sich mit den älteren Menschen und jenen, die besonders gefährdet sind, solidarisch zu zeigen, sagt Berset. «Was uns schützt, ist unser Verhalten. Damit können wir beeinflussen, wie viele Menschen erkranken und sterben und ob die Intensivstationen überlastet sind.»

Hilfe für die Wirtschaft

Der Bundesrat stellt der Schweizer Wirtschaft nach den zehn Milliarden Franken von vergangener Woche weitere 32 Milliarden zu Verfügung. Damit soll Kurzarbeit unterstützt werden, auch Selbstständige erhalten Gelder. Die Massnahmen umfassen Kredite für Unternehmen mit Liquiditätsproblemen. Dem Parlament werden 20 Milliarden Franken für Kautionen beantragt.

«Wer Geld braucht, geht zur Bank – die Bank vergibt Kredite bis 500’000 Franken», so Maurer. Der Bundesrat verbürge das Geld. So sollen Unternehmen liquid bleiben können. Ab Mitte kommender Woche sollen so tausende Betriebe zu Geld kommen. Die Massnahme gelte vor allem für die kleinen Unternehmen.

Zudem werden unter anderem die Ansprüche auf Kurzarbeit erweitert.

5 Kommentare

  1. Die neuesten Massnahmen aus Bern sind gut, Aber wenn sie nicht angehalten werden, bringt das nicht viel.
    Warum können Bern und Zürich öffentliche Anlagen, Seeufer usw. absperren. Aber Basel schafft das nicht (z.B das Rheinbord oder eben öffentliche Parks und Anlagen zu sperren, Ist hier ein Polizeieinsatz zu aufwendig??
    Ist diese Massnahme für ältere Menschen wirklich sinnvoll. Vielleicht bin ich ein Falschdenker.Report

  2. Würden Sie bitte endlich einmal aufhören in den Medien zu schreiben die Grenzen seien geschlossen. Das ist absoluter Schwachsinn. Die Grenzen werden “nur“ genau kontrolliert und wer keine Berechtigung hat, wird zurückgewiesen. Das ist ein wesentlicher Unterschied und würde dazu beitragen weniger Panik zu veranstalten.
    Nur einige kleinere Grenzübergänge wurden geschlossen, aber aus organisatorischen Gründen, hauptsächlich um das zur Verfügung stehende Personal auf die Hauptübergänge zu konzentrieren. Die Schweiz hat bekanntlich keine Schengenaussengrenzen, ausser an den Flughäfen. Und auch die sind nicht geschlossen, aber werden ebenfalls genau kontrolliert. Auch dass nicht mehr alle aus den umliegenden Schengenstaaten reingelassen werden (Gründe siehe Verordnungen) hat nichts mit Grenzschliessungen zu tun, sondern mit Kontrolle.Report

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