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Schweiz

Italien schliesst nicht lebenswichtige Unternehmen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Australische Regierung kündigt Milliarden-Hilfspaket an

Die australische Regierung hat ein umfassendes Hilfspaket wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie angekündigt.

Die australische Regierung hat ein umfassendes Hilfspaket wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie angekündigt. (Symbolbild: Keystone)

In dem Paket im Umfang von 66 Milliarden australischen Dollar (fast 38 Milliarden Franken) seien unter anderem Hilfszahlungen von bis zu 100’000 Dollar für Kleinbetriebe und gemeinnützige Organisationen, eine Aufstockung des Arbeitslosengelds und eine Einmalzahlung von 750 Dollar für Rentner enthalten, kündigte Finanzminister Josh Frydenberg am Sonntag an.

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Schweizer im Ausland sollen sich registrieren

Noch immer sitzen viele Schweizer im Ausland fest. Damit die Behörden ihnen leichter helfen können, ruft das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sie auf, sich auf «Travel Admin App» zu registrieren. «So kann das EDA Sie besser bei der Rückreise unterstützen.»

So lebt es sich auf einem Kreuzfahrtschiff in Quarantäne

Seit zehn Tagen sind der Peter Meyer und seine Partnerin auf einem Kreuzfahrtschiff vor Brasilien in Quarantäne. Telebasel konnte mit dem gestrandeten Basler sprechen. Den Bericht gibt es hier.

Peter Meyer sitzt auf einem Kreuzfahrtschiff vor Recife in Brasilien in Qurantäne. (Bild: Peter Meyer)
Werden die Olympischen Spiele abgesagt?

Die Olympischen Spiele absagen oder verschieben, das wäre für das Internationale Olympische Komitee kein Problem. Doch was spricht dafür und was dagegen?

Die Rufe nach einer Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio werden lauter. (Symbolbild: Keystone)

Das International Olympische Komitee könnte eine Absage oder Verschiebung der Spiele 2020 verkraften. Weshalb hält es derzeit an den Spielen in diesem Sommer fest? Was für und gegen die Haltung des IOC spricht, lesen sie hier.

Zahl der Infektionen in Österreich über 3000er-Marke

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten hat in Österreich erstmals die 3000er-Marke überschritten. Am Sonntagmorgen vermeldete das Gesundheitsministerium offiziell 3026 Erkrankte. Im 24-Stunden-Vergleich mit Samstag ist dies eine Steigerung von 13,6 Prozent. Neun Todesfälle gab es bisher zu beklagen.

Österreich hat über 3000 Corona-Fälle: Die meisten Covid-19-Fälle gibt es weiter in Tirol mit 626 erfassten Erkrankten, gefolgt von Oberösterreich mit 606. (Keystone)
Teheran schliesst wegen Corona-Pandemie die Geschäfte

In Teheran haben wegen der Corona-Krise ab Sonntag ausser Apotheken und grösseren Supermärkten alle Geschäfte geschlossen. Das gab das Gouverneursamt der iranischen Hauptstadt laut der Nachrichtenagentur Isna bekannt.

Polizeikontrollen sollen dafür sorgen, dass die Geschäfte auch zu bleiben, hiess es. Damit will die Verwaltung erreichen, dass die mehr als zehn Millionen Teheraner zuhause bleiben. Am Vormittag hatten jedoch kleinere Supermärkte sowie einige andere Geschäfte im Norden Teherans noch geöffnet. (sda)

Erste Fälle von Coronavirus im Gazastreifen nachgewiesen

Das Coronavirus ist auch im blockierten Gazastreifen angekommen: Bei zwei Palästinensern wurde das Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen. Es handele sich um zwei Rückkehrer aus Pakistan, teilte das Gesundheitsministerium in der Nacht zum Sonntag mit.

Eine starke Ausbreitung in dem dicht besiedelten Küstenstreifen, in dem zwei Millionen Menschen unter prekären Umständen leben, gilt als Horrorszenario. (sda)

Wetter zum im Haus bleiben

«Bleiben Sie zu Hause!» Dieser Aufforderung der Behörden könne man am Sonntag getrost Folge leisten. Denn das Wetter zeigt sich heute überhaupt nicht von der schönen Seite. «Mit starker Bise fühlen sich höchstwerte von 8 wie 2 Grad an», twittert SRF Meteo.

Nach Bondi Beach weitere Strände in Sydney gesperrt

In Australien wurden 11 Strände gesperrt, darunter der berühmte Bondi Beach. Diese Massnahme wurde eingeführt, da sich noch zu viele Menschen am Meer tummelten.

Nach dem berühmten Bondi Beach haben die Behörden der australischen Metropole Sydney am Sonntag weitere Strände gesperrt. (Keystone)

Nach dem berühmten Bondi Beach haben die Behörden der australischen Metropole Sydney am Sonntag weitere Strände gesperrt. Dies soll dazu beitragen, eine Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. (sda)

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Südkorea meldet abnehmende Corona-Fallzahlen

Südkorea erlebt weiter einen starken Wechsel von an- und absteigenden Zahlen bei den erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Samstag seien 98 Fälle hinzugekommen, meldeten die Gesundheitsbehörden am Sonntag.

Behörden melden: Die Corona-Fallzahlen in Südkorea sind rückläufig. (Symbolbild: Keystone)

Am Freitag waren 147 Menschen positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger getestet worden. Die Gesamtzahl stieg auf knapp 8900. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung gebracht werden, wurde mit 104 angegeben. (sda)

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300’000 Coronavirus-Fälle weltweit

Nach Angaben von US-amerikanischen Experten sind inzwischen mehr als 300’000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Fast 13’000 sind daran gestorben.

Das berichteten die Wissenschaftler der US-Universität John Hopkins. In den USA schnellte die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten binnen nur einer Woche um mehr als das Zehnfache auf mehr als 24’000 Fälle in die Höhe. (sda)

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Italien schliesst nicht lebenswichtige Unternehmen

Italien schliesst im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie die gesamte nicht lebensnotwendige Produktion, bis vorerst am 3. April. Ausgenommen seien Supermärkte, Banken, Post und Apotheken, sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Samstagabend.

Ausgenommen seien Supermärkte, Banken, Post und Apotheken, sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Samstagabend. (Keystone)

«Es ist die schwerste Krise für das Land seit dem Zweiten Weltkrieg», sagte Conte. Nun werde jede produktive Tätigkeit eingestellt, «die nicht entscheidend und unerlässlich dafür ist, uns essenzielle Güter und Dienstleistungen zu garantieren». Italien gilt als die drittgrösste Volkswirtschaft in der Eurozone. (sda)

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USA genehmigen ersten Schnelltest

Die US-Behörden haben einen ersten Schnelltest zur Erkennung einer Coronavirus-Infektion zugelassen. Der Test des US-Unternehmens Cepheid liefert den Angaben zufolge binnen 45 Minuten ein Ergebnis.

Bislang musste darauf zum Teil Tage gewartet werden. Cepheid erklärt, der Test solle vor allem in Notaufnahmen und Kliniken eingesetzt werden. Er könne über jedes der weltweit aufgebauten 23’000 GeneXpert-Systeme von Cepheid laufen.

In den USA wurde ein erster Schnelltest für das Coronavirus genehmigt. (Bild: Keystone)

Die US-Behörden haben einen ersten Schnelltest zur Erkennung einer Coronavirus-Infektion zugelassen. Der Test des US-Unternehmens Cepheid liefert den Angaben zufolge binnen 45 Minuten ein Ergebnis.

Bislang musste darauf zum Teil Tage gewartet werden. Cepheid erklärt, der Test solle vor allem in Notaufnahmen und Kliniken eingesetzt werden. Er könne über jedes der weltweit aufgebauten 23’000 GeneXpert-Systeme von Cepheid laufen.

OECD fordert zum gemeinsamen Handeln auf

OECD-Generalsekretär Angel Gurría fordert Regierungen im Kampf gegen den Coronavirus dringlich zu gemeinsamen und umfassenden Handeln auf.

«Dies ist der dritte und bislang grösste wirtschaftliche, finanzielle und soziale Schock des 21. Jahrhunderts und erfordere moderne, globale Anstrengungen, die dem Marshallplan und dem New Deal des letzten Jahrhunderts entsprächen», warnte am Samstag der Chef der in Paris ansässigen Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Ungarns Regierungschef will Bevollmächtigung
Ungarns Regierungschef Viktor Orban will sich in Corona-Krise das Regieren per Dekret absegnen lassen. (Bild: Keystone)

Mit Verweis auf die Coronavirus-Pandemie fordert Ungarns Regierungschef Viktor Orban die Bevollmächtigung, im Rahmen eines Notstands von womöglich unbegrenzter Dauer per Dekret zu regieren.

Die Regierung soll damit das Recht erhalten, «die Anwendung bestimmter Gesetze per Dekret auszusetzen», feste Vorgaben nicht einzuhalten und «andere aussergewöhnliche Massnahmen einzuführen, um die Stabilität des Lebens, der Gesundheit, der persönlichen und materiellen Sicherheit der Bürger wie der Wirtschaft zu garantieren», wie es in dem Gesetzentwurf heisst.

Orbans Kritiker befürchten, dass das Gesetz das Machtgefüge in Ungarn zu Gunsten der Regierung und zu Ungunsten des Parlaments verändern würde. Für Beunruhigung sorgt auch die Klausel in dem Entwurf, die die Möglichkeit einer «erzwungenen parlamentarischen Pause» vorsieht.

Milan-Legende Paolo Maldini erkrankt

Auch Milan-Legende und Serie-A-Rekordspieler Paolo Maldini sowie dessen Sohn Daniel haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Der 51-Jährige Paolo arbeitet als Technischer Direktor bei den «Rossoneri», der 18-jährige Daniel feierte im Februar sein Debüt in der ersten Mannschaft. Sie befinden sich gemäss dem Mailänder Klub in Heim-Isolation.

Paolo Madlini befindet sich derzeit in Heim-Isolation. (Bild: Keystone)
US-Senat verhandelt über Riesen-Hilfspaket

Der US-Kongress hat die Verhandlungen über ein gigantisches Hilfspaket zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Krise am Samstag wieder aufgenommen. Die Unterhändler von Republikanern und Demokraten hätten die Nacht durchgearbeitet und seien einem Kompromiss näher gekommen, sagte der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell.

Am Vortag waren die Beratungen im Senat über den von den Republikanern eingebrachten Entwurf zu Hilfen im Umfang von einer Billion Dollar gescheitert, weil keine Einigung mit den Demokraten erzielt wurde. «Wir machen sehr gute Fortschritte», sagte nun auch der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer.

Der US-Senat setzt die Verhandlungen über ein Hilfspaket in der Höhe von einer Billion Dollar fort. (Bild: Keystone)
Asylbefragungen setzen aus

Auch in den Schweizern Asylzentren mehren sich Corona-Fälle. Deshalb werden laut Staatsekretär Mario Gattiker Asylbefragungen für eine Woche unterbrochen, damit Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus verstärkt werden können.

Die Gesundheit der Asylsuchenden, der Mitarbeitenden und aller anderen Personen in den Asylverfahren habe absolute Priorität, sagt Gattiker in einem Interview mit Blick. «Deshalb setzen wir die Befragungen der Asylbewerber für etwa eine Woche aus.»

Experten befürchten Kollaps von spanischem Gesundheitssystem

In dem vom Coronavirus besonders schwer getroffenen Spanien haben Experten vor einem kurz bevorstehenden Kollaps des Gesundheitssystems gewarnt. Eine «totale» Isolierung der Menschen sei deshalb nun «unerlässlich», fordern 69 renommierte Epidemiologen, Molekularbiologen und Wissenschaftler anderer Fachbereiche in einem am Samstag veröffentlichten offenen Brief.

Es müsse eine noch stärkere Einschränkung der Bewegungsfreiheit angeordnet werden, hiess es. Die Experten fordern konkret unter anderem, dass die Fahrt zur Arbeitsstelle nur noch bei Arbeitnehmern der Grundversorgungssektoren gestattet wird. Unter den gegebenen Bedingungen werde es sonst «um den 25. März herum» zu einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems kommen. Rund 18 Prozent der spanischen Bevölkerung seien älter als 65.

Die spanischen Behörden haben zur Bewältigung der Krise temporäre Spitäler eingerichtet. (Bild: Keystone)

Tessiner Baustellen und Industriebetriebe schliessen

Das Coronavirus hat das Tessin hart getroffen. Nun hat der kantonale Staatsrat entschieden, dass ab Montag alle Baustellen und Produktionsstätten schliessen. Dies schreibt «Blick».

«Wir sind zwei Wochen weiter als der Rest der Schweiz», kommentiert Regierungsrat Norman Gobbi den einschneidenden Schritt genüber der Zeitung.

Paulo Dybala hat das Coronavirus

Der argentinische Internationale Paulo Dybala ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie Dybalas Arbeitgeber Juventus Turin bekannt gab, soll sich der 26-jährige Offensivspieler gemeinsam mit seiner Frau seit dem 11. März daheim in Quarantäne befinden. Symptome verspüre der Sportler keine. Nach Daniele Rugani und Blaise Matuidi ist Dybala der dritte Spieler von Juventus, der positiv auf das Virus getestet wurde.

Paulo Dybala leidet am Coronavirus. (Bild: Keystone)
Erster mutmasslicher Todesfall im Kanton Luzern

Im Kanton Luzern ist erstmals eine Person, die an Covid-19 erkrankt war, gestorben. Ob tatsächlich die neuartige Lungenkrankheit todesursächlich war, soll eine Autopsie ergeben. Der 55 Jahre alte Mann litt an einer Vorerkrankung, soll aber einen guten Allgemeinzustand gehabt haben.

Wie die Staatskanzlei Luzern am Samstag mitteilte, liess sich der in der Agglomeration wohnhafte Mann am 17. März 2020 auf das Coronavirus testen, nachdem er einige Tage an grippalen Symptomen gelitten hatte. Nach eigenen Angaben hatte er Kontakt mit Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden.

Zweiter Eintracht-Spieler positiv getestet

In den Reihen des Bundesligisten Eintracht Frankfurt ist ein zweiter Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie schon beim ersten Fall verzichtete der Klub auf die Bekanntmachung des Betroffenen.

Wie die Eintracht auf ihrer Website schrieb, sei bei 23 weiteren Personen aus dem Umfeld der Profi-Mannschaft der Test negativ ausgefallen. Die weiteren Testergebnisse sollen in den nächsten Tagen folgen.

Am Donnerstag hatten die Frankfurter, bei denen die Schweizer Internationalen Djibril Sow und Gelson Fernandes (derzeit verletzt) sowie der ehemalige YB-Meistercoach Adi Hütter unter Vertrag stehen, einen ersten Fall bekannt gemacht.

Vietnam schliesst seine Grenzen fast vollständig

Vietnam hat zur Bekämpfung des Coronavirus seine Grenzen fast vollständig geschlossen. Die Massnahme betreffe Ausländer sowie Vietnamesen und deren Angehörige, die im Ausland lebten, teilte die Regierung in Hanoi am Samstag mit.

Ausländer, die als Experten ihres Fachs gelten, Geschäftsreisende oder benötigte Fachkräfte könnten ein Einreisevisum erhalten, wenn die Behörden ihren Aufenthalt in Vietnam für dringend erforderlich erachteten. Schon am Freitag waren alle internationalen Flugverbindungen unterbrochen worden.

Bis Samstag wurden in dem südostasiatischen Land 94 Coronavirus-Fälle gezählt. Tote durch die Lungenkrankheit Covid-19 seien bisher nicht registriert worden.

(Bild: Keystone)
Russland schickt Italien Hilfe im Kampf gegen das Coronavirus

Russland schickt wegen der dramatischen Lage in Italien medizinische und personelle Hilfe im Kampf gegen das Coronavirus. Auf Bitten Italiens sollen unter anderem Schutzausrüstungen, mobile Versorgungsstationen und Mittel für eine grossflächige Desinfektion von Verkehrsmitteln und Gebieten bereitgestellt werden.

EU-Kommission drängt zu Massnahmen
(Bild: Keystone)

Die EU-Kommission drängt derweil die Mitgliedsländer zu drastischen Massnahmen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus. «Es ist lebenswichtig, dass die Massnahmen, um soziale Distanz durchzusetzen, früh, entschieden und schnell umgesetzt werden», sagte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides der «Welt am Sonntag». Nur so lasse sich die Ausbreitung des Virus verlangsamen und der Druck auf die Gesundheitssysteme reduzieren.

An den Grenzübergängen verbesserte sich die Situation europaweit, nachdem Grenzschliessungen infolge der Corona-Krise riesige Staus im Reise- und Güterverkehr verursacht hatten. «An einigen Grenzen gibt es aber immer noch Probleme», sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel. Die EU verfolge die Entwicklung auch anhand von Satellitenbildern. Von der Leyen warnte, dass Lastzüge mit wichtiger und verderblicher Fracht feststeckten.

Heim-WM definitiv abgesagt - Es bleibt die leise Hoffnung auf 2021

Knapp sieben Wochen vor dem geplanten Beginn entscheidet der internationale Verband: Die Eishockey-WM kann in Zürich und Lausanne wegen der Coronavirus-Pandemie nicht stattfinden.

Gian Gilli (62), dem CEO des Schweizer WM-Organisationskomitees, blieb nichts anderes übrig, als den Entscheid der IIHF zu akzeptieren:

(Video: Keystone / Adrian Reusser)
Boliviens Regierung beschliesst strikte landesweite Ausgangssperre

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat Boliviens Übergangsregierung eine landesweite Ausgangssperre beschlossen. Am Sonntag um Mitternacht trete eine «vollständige Quarantäne im ganzen Land» in Kraft, erklärte Übergangspräsidentin Jeanine Áñez am Samstag.

Dies beinhalte, dass «wir 24 Stunden am Tag zu Hause sein müssen». Pro Haushalt dürfe nur ein Mensch das Haus verlassen, um in Versorgungszentren einzukaufen, die täglich bis zum Mittag geöffnet hätten.

(Symbolbild: Keystone)
Italien meldet fast 800 Tote an einem Tag
Der Zivilschutz in Rom hat alle Hände voll zu tun. (Bild: Keystone)

Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und der Infizierten in Italien ist erneut rasant angestiegen. 793 Todesopfer wurden am Samstag in ganz Italien gemeldet – so viele wie nie zuvor binnen eines Tages.

Die Bilanz der Todesopfer kletterte damit auf 4825 Personen, teilte der Zivilschutz in Rom mit. Die Zahl der Infizierten stieg auf 42’681.

Zehntausende Pilger versammeln sich trotz Ausgangssperre in Bagdad

Trotz einer wegen der Corona-Krise verhängten Ausgangssperre haben sich zehntausende irakische Pilger in Bagdad versammelt. Zu Fuss strömten die schiitischen Pilger am Samstag zum Imam-Kadhim Schrein, um dem Geistlichen zu gedenken.

Zuvor hatte trotz der Anti-Corona-Massnahmen der Regierung der einflussreiche Schiitenführer Führer Moktada al-Sadr seine Anhänger zur Teilnahme an dem Gedenken aufgerufen.

Fussballwelt sucht nach Alternativen

Das Coronavirus wirbelt den ganzen Fussball-Zeitplan durcheinander. In Deutschland werden nun mögliche Alternativen diskutiert.

Der Fussball sucht Wege aus dem Terminchaos. Die Ausbreitung des Coronavirus hat die Zeitpläne in den nationalen Ligen, im Europacup und auch für die Nationalmannschaften durcheinander gewirbelt. Für eine Fortsetzung der Saison gibt es verschiedene Szenarien.

Erster Corona-Todesfall in Ausserrhoden
(Symbolbild: Keystone)

Appenzell Ausserrhoden hat am Samstag seinen ersten Todesfall wegen des Coronavirus gemeldet. Es handelt sich dabei um einen Mann mit Jahrgang 1934, der im Spital Herisau behandelt wurde

Aufgrund des Persönlichkeitsschutzes verzichtet der Kanton auf weitere Angaben. Der Regierungsrat erinnert daran, dass sich nur mit striktem Einhalten der bekannten Verhaltensregeln die Zahl der schweren Erkrankungen begrenzen und die Überlastung des Gesundheitssystems vermeiden lässt.

Kolumbien kündigt wegen Coronavirus Ausgangssperre an

Als weiteres Land Lateinamerikas hat Kolumbien wegen der Coronavirus-Pandemie eine weitgehende Ausgangssperre von fast drei Wochen angekündigt. Die Massnahme solle von Mittwoch 00.00 Uhr Ortszeit an zunächst bis zum 13. April gelten, sagte Präsident Iván Duque am Freitagabend (Ortszeit).

«Wir haben drastische, aber notwendige Massnahmen verhängt», betonte Duque. Die Menschen dürften dann nur noch wegen dringender Angelegenheiten das Haus verlassen, etwa um Lebensmittel einzukaufen und zur Apotheke oder zum Arzt zu gehen. «In den kommenden Wochen haben wir die Möglichkeit, dem Coronavirus die Geschwindigkeit zu nehmen», sagte der Staatschef.

Besonderer Schutz für Raumfahrer vor Flug ins Weltall umgesetzt

Die Coronavirus-Pandemie soll auf keinen Fall den nächsten Flug am 9. April von drei Raumfahrern zur Internationalen Raumstation ISS gefährden.

Die beiden Russen Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner sowie der Nasa-Astronaut Christopher Cassidy seien deshalb in komplette Isolation gekommen.

(Bild: Keystone)
Bürgermeister des Raums um Bergamo wollen Shutdown

243 Bürgermeister von Gemeinden der von der Coronavirus-Epidemie stark betroffenen lombardischen Provinz Bergamo haben in einem Appell an Premier Giuseppe Conte für eine komplette Ausgangssperre in der Region Lombardei plädiert.

«Jetzt ist die Zeit zum kompletten Stopp gekommen», hiess es im Appell, das auch vom Bürgermeister der Stadt Bergamo, Giorgio Gori, unterzeichnet wurde.

Weitere Kranzfeste abgesagt

Der Schwingkalender zu Beginn der Kranzfestsaison 2020 lichtet sich weiter. Mittlerweile sind sieben Feste abgesagt respektive verschoben, die im Mai hätten stattfinden sollen. Später terminierte Anlässe sind noch nicht betroffen.

Anlässe im Südwestschweizer Verband – das Waadtländer Kantonale in Oron-la-Ville, das Freiburger Fest in Le Mouret und das Walliser Kantonalen in Savièse – wurden schon in der ersten Märzhälfte aus dem Programm genommen. Neu stehen auch das Thurgauer Kantonalfest in Dussnang, das Zürcher Kantonale in Zürich, das Baselstädtische in Basel und das Seeländische Gauverbandsfest in Oberwil bei Büren nicht mehr im Programm. Für welche Feste später im Jahr Ausweichdaten gefunden werden, ist offen.

(Symbolbild: Keystone)
Notmassnahmen in New York

In der Coronavirus-Krise hat der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo am Samstag weitere Notmassnahmen angekündigt. Die Behörden würden die medizinische Versorgung in dem US-Bundesstaat stark aufstocken, sagte Cuomo bei einer Pressekonferenz.

Sie sollten bis zu 75’000 zusätzliche Krankenhausbetten bereitgestellt sowie zwei Millionen Schutzmasken und 6000 lebenswichtige Beatmungsgeräte besorgt werden.

Der Staat New York führe in den USA die meisten Coronavirustests durch, sagte Cuomo. Das erkläre auch die hohe Zahl der registrierten Infektionen in New York. Die Zahl der Ansteckungen mit dem Erreger Sars-CoV-2 ist dort auf über 10’350 Fälle angestiegen.

Auch in New York sorgt das Coronavirus für Aufruhr. (Bild: Keystone)
Drei Corona-Tote in Bern

Im Kanton Bern ist die Zahl der Coronavirus-Todesfälle auf drei gestiegen. Das geht aus der Statistik hervor, die der Kanton am Samstag auf seiner Website aktualisierte.

Ein erster Todesfall war am Montag bekanntgeworden, zwei weitere am Samstag. Der Kanton Bern macht keine Angaben über Alter, Geschlecht und allfällige Vorerkrankungen der verstorbenen Personen. Zur Begründung verweist er auf den Datenschutz.

Im Kanton Bern sind bislang 377 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie aus den Angaben vom Samstag weiter hervorgeht.

Shitstorm für römische Bürgermeisterin

Alle Einwohner sollen zu Hause bleiben, aber die Bürgermeisterin steht im Park: Roms Stadtoberhaupt Virginia Raggi hat sich mit einem Videoaufruf viel Kritik eingefangen. Dabei appelliert sie vor dem Wochenende an die Römer, im Zuge der Corona-Pandemie auf jeden Fall in den eigenen vier Wänden zu bleiben und nicht ins Grüne zu gehen.

Jedoch steht sie auf dem Video selbst in einem grün blühenden Park. «Es gibt Leute, die noch rausgehen, als sei nichts gewesen. So geht es nicht», erklärt sie dabei mit ernster Miene.

Bei den Einwohnern kam das weniger gut an. «Genial. Man stellt sich in den Park und sagt den Menschen, dass sie zu Hause bleiben sollen», hiess es in den Kommentaren auf Raggis Twitter-Account. Oder: «Können wir jetzt alle in den Park gehen und Videos machen, um den Leuten zu sagen, sie sollen daheim bleiben.»

«Zusammen bleiben wir daheim»

Auch Dabu Fantastic richten sich in der Corona-Krise an ihre Fans. «Zusammen bleiben wir daheim. Dann können wir am Sommer wieder raus», so das Motto der Band.

Spitalsoldaten bereiten sich vor

Rund 800 Spitalsoldaten, darunter 30 Frauen, werden am Wochenende in der Kaserne Bière im Kanton Waadt auf ihren Corona-Einsatz vorbereitet. Ab Sonntag kommen sie in Spitälern in der Westschweiz und in Bern zum Einsatz.

Die Soldatinnen und Soldaten bei ihren Übungen. (Video: Keystone-SDA)

England kämpft mit Ponys gegen Einsamkeit

Ponys sollen in London während der Corona-Pandemie Menschen in Isolation aufheitern. Die Tiere würden auf Anfrage an die Fenster der betroffenen Menschen gebracht, sagte Stallmeisterin Natalie O’Rourke von den Park Lane Stables im Südwesten Londons am Samstag der Nachrichtenagentur PA.

Die ohnehin für Therapiezwecke eingesetzten Ponys seien Menschen gewöhnt. Sie hoffe, dass die berührungslosen Besuche «ein Lächeln verbreiten», es gebe schon viele Anfragen. «Wenn man allein ist, kann der Tag wirklich lang sein.»

Mit Ponies soll in England gegen die Isolation angekämpft werden. (Symbolbild: Keystone)
Uri hebt Ausgangssperre für Senioren nach Kritik von Bund auf

Die am Freitag beschlossenen Regelungen zum gesellschaftlichen Leben während der Coronakrise lassen laut dem Bund keinen Raum für Kantone, selber Ausgehverbote zu verhängen. Der Kanton Uri hat deshalb die Ausgangssperre für Senioren am Samstag wieder aufgehoben. Mehr dazu hier:

(Symbolbild: Keystone)
Erster Todesfall durch Corona in Finnland

In Finnland ist der erste Corona-Patient gestorben. Wie das Gesundheitsinstitut am Samstag mitteilte, handelt es sich dabei um eine ältere Person. Am Nachmittag waren in Finnland 531 Fälle von Infektionen mit dem Virus Covid-19 bekannt. (sda)

Mehr Helikopter zur Verhinderung von illegalen Grenzübertritten

Die Eidgenössische Zollverwaltung verstärkt trotz guter Zwischenbilanz die Kontrolle an den Grenzen. Es werden nun Helikopter gegen illegale Übertritte genutzt.

Es gebe noch immer Versuche, über Feldwege oder abgesperrte Strassen die Grenze zu überqueren. (Symbolbild: Keystone)

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«Ich bin für dich im Eisatz – bleib du dafür zuhause!»
Eishockey-WM in der Schweiz abgesagt

Die Eishockey-WM in der Schweiz kann aufgrund des Coronavirus nicht stattfinden. Wie der Eishockey-Weltverband (IIHF) bekannt gab, werden die für Mai geplanten Titelkämpfe in Lausanne und Zürich abgesagt.

Ob die Eishockey-WM zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird, bleibt vorerst unklar. (Keystone)

«Es ist eine harsche Realität, die es für die Eishockey-Familie aber zu akzeptieren gilt», liess sich IIHF-Präsident René Fasel in einem Communiqué zitieren. Ob die WM in der Schweiz auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden könne, müsse zuerst im Kongress diskutiert werden, schrieb die IIHF weiter. (sda)

Schweizer Armee verlängert Dienstzeiten

Wer im Wiederholungskurs sei, müsse mit einem längeren Einsatz als drei Wochen rechnen, sagte Droz. Genauere Angaben stellte er für nächsten Dienstag in Aussicht. Auch Durchdiener und Rekruten dürften betroffen sein – insbesondere jene aus den Sanitätsschulen. «Wir brauchen diese in der Krise.»

Armeeangehörige, die jetzt im Dienst sind, müssen sich auf eine längere Dienstzeit einstellen. Das kündigte Brigadier Raynald Droz am Samstag in Bern an. (Keystone)

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Daniel Koch richtet Appell an Betagte

Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit richtete am Samstag noch einmal einen dringenden Appell an ältere Leute. Wenn er Menschen mit dem Rolator an der Sonne spazieren sehe, finde er das in Ordnung. Weniger gut finde er es, wenn er die gleichen Leute im Einkaufszentrum sehe.

Der Telebasel News Beitrag vom 21. März 2020.

Hans-Peter Lenz vom EDA richtet den Appell erneut an die Touristinnen und Touristen im Ausland, sich auf der «Travel-Admin-App» mit Namen und Kontaktnummer zu registrieren, damit das EDA ihre Rückreise planen kann. (sda)

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Bereits 4112 Zivis im Einsatz

In der laufenden Woche stehen 4112 Zivildienstleistende im Einsatz – unter anderem in Spitälern, Heimen und Gesundheitseinrichtungen. Laut Christoph Hartmann, Direktor des Bundesamts für Zivildienst (Zivi), sollen ab Montag weitere Personen bereitstehen. Mehr dazu hier.

Die höchste Priorität sei es, die jetzigen Einsätze sicherzustellen. (Keysone)
Olympiasieger Kipchoge in häuslicher Isolation

Marathon-Olympiasieger und -Weltrekordhalter Eliud Kipchoge hat sich angesichts der Coronavirus-Pandemie in häusliche Isolation begeben. Der britische Sender BBC veröffentlichte ein Video, in dem der Läufer erklärt, dass er sich seit drei Tagen in Isolation befinde.

«Es ist wirklich hart, alleine zu trainieren, denn ich schätze das Teamwork, das in unser aller Interesse ist und mir sehr hilft», sagte Kipchoge. (Keystone

Wie der 35-jährige Kenianer berichtete, habe er das Trainingslager in Kaptagat abgebrochen und sei nach Eldoret zu seiner Familie zurückgekehrt. Mehr dazu hier.

Guy Parmelin über das Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen
(Video: Youtube / Der Schweizerische Bundesrat)

Mehr dazu finden Sie hier.

25'000 Infizierte und 1300 Tote in Spanien

In Spanien steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle weiter drastisch an. Bis zum Samstagmittag meldete das Gesundheitsministerium fast 25’000 Infizierte – 5000 mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten kletterte auf mehr als 1300 nach 1000 am Freitag. Mehr dazu hier.

25’000 Infizierte in Spanien: Besonders heftig betroffen ist weiter die Region Madrid, wo fast 9000 Fälle und 800 Todesopfer verzeichnet wurden. (Keystone)
Die 44. Schweizer Jugendfilmtage finden als Online-Festival statt

Die Schweizer Jugendfilmtage werden nicht abgesagt, sondern ins Internet verlegt. Dafür geben die Veranstalter jeweils für ein gewisses Zeitfenster den Streamlink bekannt, heisst es in einer entsprechender Mitteilung. Das ganze Programm finden Sie hier.

Die 44. Schweizer Jugendfilmtage finden vom 26. – 29. März 2020 auf diversen Online- Plattformen LIVE statt.

Spanier werden bei Ausgangssperre kreativ

In Spanien herrscht wegen des Coronavirus Ausgangssperre. Die Menschen dürfen nur noch mit Haustieren vor die Türe. Deshalb wurden viele Spanier kreativ: Sie gehen beispielsweise mit ihrer Ziege Gassi, wie spanische Medien Berichten. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

6113 Fälle

Der Telebasel News Beitrag vom 21. März 2020.

Das BAG veröffentlicht die jüngsten Zahlen zu den Coronavirus-Ansteckungen in der Schweiz. 6113 Personen sind Stand Samstag angesteckt. 56 starben am Virus. Mehr dazu hier.

Lewis Hamilton über Corona-Gerüchte: «Habe null Symptome»

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat Sorgen um seine Gesundheit zurückgewiesen.

Zu Spekulationen um eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus schrieb der 35-Jährige am Samstag auf Twitter: «Ich wollte euch wissen lassen, dass es mir gut geht, ich mich gesund fühle und zweimal pro Tag trainiere. Ich habe null Symptome.» (sda)

Noch werden die Postfächer trotz Coronakrise geleert

Trotz Homeoffice und Restaurantschliessung quellen die Postfächer derzeit noch nicht über. Es gebe bis jetzt keine Tendenz oder eine Häufung, dass die Fächer weniger oft geleert würden, teilte die Post auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Man stehe im Kontakt mit einzelnen Kunden und berate sie über Lösungsmöglichkeiten. Was diese sind, lesen Sie hier.

Zurzeit werden die Fächer weniger oft geleert. (Symbolbild: Keystone)
«Tröpfchensystem» und Plexiglasscheiben: Migros und Coop greifen durch

Im Kampf gegen das Coronavirus haben Migros und Coop Massnahmen ergriffen. Am Einlass werden Kunden gezählt und Tickets ausgehändigt. Nur eine Person pro 10 Quadrameter Ladenfläche, lautet die Regel.

(Video: Keystone SDA / Silvia Schnurrenberger)

In den Läden stehen Desinfektionsmittel bereit. Das Personal an der Kasse ist durch Plexiglasscheiben abgetrennt. Jene Bereiche in denen keine Lebensmittel oder Gegenstände für den täglichen Bedarf verkauft werden, sind abgeriegelt.

Papst betet für Familien: «Balkon einziger Horizont»

In Zeiten der Coronavirus-Epidemie drückt Papst Franziskus den Familien seine Nähe aus, die ihre Wohnung nicht verlassen dürfen. Für viele von ihnen sei der Balkon «der einzige Horizont». Wichtig sei es jetzt, «Beziehungen der Liebe in der Familie» aufrecht zu erhalten, sagte der Papst am Samstag bei der Frühmesse im Gästehaus Santa Marta, die per Streaming gesendet wurde.

«Wir bitten um Frieden für die Familien in dieser Krisenzeit», sagte der Papst. (Keystone)

Es sei wichtig, im Rahmen der Familie die Kommunikation zu fördern und die «Ängste dieser Zeit» zu überwinden. «Wir bitten um Frieden für die Familien in dieser Krisenzeit», sagte der Papst. Das Angelusgebet am Sonntag wird wie in den vergangenen zwei Wochen weiterhin per Video-Livestream übertragen. (sda)

EDA holt 630 blockierte Touristen mit zwei Charterflügen nach Hause

Rund 630 in Peru und Kolumbien blockierte Schweizer Touristen werden am kommenden Dienstag und Mittwoch mit zwei Charterflügen in die Schweiz zurückgebracht. Die Rückholung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft Edelweiss. Mehr hier. (sda)

Reise abgesagt – was nun?

Das Coronavirus legt die Tourismusbranche brach: Flüge werden gestrichen, Kreuzfahrten annulliert. Telebasel hat nachgefragt. Alle Informationen finden Sie hier.

Was tun, wenn die Ferien wegen des Coronavirus gestrichen wurden? (Symbolbild: Keystone)
Zweiter Todesfall im Kanton Bern

Der Kanton Bern hat einen zweiten Coronavirus-Todesfall zu beklagen. Das geht aus der Statistik hervor, die der Kanton in der Nacht auf Samstag auf seiner Website aktualisierte.

Alter, Geschlecht und weitere Angaben zur verstorbenen Person macht der Kanton nicht. Den ersten Todesfall hatte Bern am Montag gemeldet. «Die verstorbene Person hatte schon andere gesundheitliche Probleme», sagte damals Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg. Mit Verweis auf den Datenschutz machte er keine weiteren Angaben. (sda)

Federer nimmt Bersets Challenge an

Roger Federer unterstützt Bundesrat Alain Bersets Bestreben, die Bevölkerung im Kampf gegen das Coronavirus zum richtigen Verhalten zu bewegen. «Wir müssen das unglaublich ernst nehmen», sagt der Tennisstar auf Instagram.

Federer, Rigozzi, Stress
Alain Berset ruft die Stars. (Bildmontage: Telebasel)

Bundesrat Alain Bersets hatte am Freitag über Instagram eine Social-Media-Challenge im Kampf gegen das Coronavirus lanciert. «Wie können Sie helfen», fragte Berset. «Was können Sie machen? Sie können es weitersagen. Und zwar mit dem Hashtag #soschützenwiruns.» Dies schrieb er an Roger Federer, Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi und den Rapper Stress – mit der Aufforderung, die Challenge ebenfalls an drei Prominente weiterzureichen. Mehr dazu gibt es hier.

McDonald's macht komplett dicht

Ab Samstag, 21. März schliesst McDonald’s vorübergehend alle 170 Restaurants in der Schweiz. Betroffen sind neben dem Take-away-Angebot auch die McDrives und der Lieferservice.

McDonald’s schliesst ab Samstag, 21. März in der Schweiz komplett. (Keystone)

«Wir wollen nun einen noch grösseren Beitrag leisten, um die eindringliche Aufforderung des Bundesrats – ‹Bleiben Sie zu Hause› – zu unterstützen sowie um Ansammlungen von mehr als 5 Personen zu vermeiden», heisst es in einer entsprechender Mitteilung. Mit den Massnahmen will der Fastfood-Riese seine Mitarbeiter schützen und «den Gästen keinen Anreiz geben, nach draussen zu gehen». Mehr dazu hier.

Coronavirus-Infektion im Büro von US-Vizepräsident Pence

Ein Mitarbeiter des Büros von US-Vizepräsident Mike Pence ist nach Angaben des Weissen Hauses mit dem Coronavirus infiziert. Weder Pence noch US-Präsident Donald Trump seien in engem Kontakt mit der Person gewesen, teilte die Sprecherin des Vizepräsidenten, Katie Miller, am Freitagabend (Ortszeit) in Washington mit.

Das Coronavirus macht auch nicht vor dem Büro von US-Vizepräsident Pence Halt. (Keystone)

Unter wachsendem Druck hatte sich Trump am Freitag vergangener Woche auf das Coronavirus testen lassen – der Test fiel negativ aus. Über einen Test von Pence ist bisher nichts bekannt. (sda)

Brasilien ruft wegen der Corona-Krise den Notstand aus

Brasilien hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus den Notstand erklärt. Nach der Abgeordnetenkammer verabschiedete am Freitag auch der Senat den entsprechenden Entwurf eines Gesetzesdekrets. Damit werden Finanzmittel zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie frei.

Notstand in Brasilien: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Brasilien lag zuletzt bei mehr als 600, sieben Menschen sind gestorben. (Keystone)

Unter anderem ist geplant, Freiberufler und Tagelöhner mit monatlich 200 Reais (38 Franken) zu unterstützen. Sie leiden besonders unter den Folgen der Coronavirus-Krise. (sda)

Schweizer Filme öffentlich zugänglich

Filmischer Trost während der Corona-Krise: Weil Kinobesuche derzeit nicht möglich sind, hat die Lausanner Firma Artfilm in Absprache mit betroffenen Produzenten und Filmemachern entschieden, ihr Online-Angebot frei zugänglich zu machen.

Dieses Zeichen der Solidarität gelte ab sofort und bis die Kinos wieder öffnen, teilte Artlink am Freitag in einem Communiqué mit.

Der VoD-Katalog (Video on Demand) von Artfilm umfasst Hunderte von Schweizer Spiel- und Dokumentarfilmen wie etwa «Köpek» von Esen Isik, «Der Imker» von Mano Khalil oder «Schlaraffenland» von Felix Tissi.

Zum Streaming-Angebot von Artfilm geht es hier lang.

Die Schweizer Streaming-Plattform Artfilm hat zahlreiche Schweizer Filme im Angebot – zum Beispiel das Meisterwerk «More Than Honey» von Markus Imhoof. (Screenhot: artfilm.ch)
FIFA stellt Video-Archiv zur Verfügung und zeigt Fussball-Klassiker

Die FIFA hat angesichts der fussballfreien Zeit wegen der Coronavirus-Pandemie eine neue Kampagne gestartet und öffnet Teile seines Video-Archivs mit Klassikern der WM-Geschichte. Man wolle «den Fussball in die Häuser der Menschen bringen», teilte der Weltverband mit.

Bei der Aktion #WorldCupAtHome werden von diesem Samstag an «erstmals vollständige Aufzeichnungen von mehr als 30 unvergesslichen Spielen» in der Historie der Weltmeisterschaften von Männern und Frauen auf der Internetseite www.fifa.com, dem Youtube-Kanal der FIFA und auf Weibo in China zugänglich gemacht. Zudem würden Dokumentationen und Interviews mit Spielern und Trainern als Ergänzung bereitgestellt.

In der FIFA-Mediathek auf Youtube finden sich zahlreiche Klassiker-Spiele, zum Beispiel den Final der WM 1998 zwischen Frankreich und Brasilien. (Video: Youtube/FIFA)

Mehr als 18'400 Coronavirus-Nachweise in Deutschland – 53 Tote

In Deutschland sind bislang mehr als 18’400 Infektionen mit dem neuen Coronavirus bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Nachrichtenagentur DPA hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 6200, Bayern mit mehr als 3100 und Baden-Württemberg mit mehr als 2700 Fällen. Niedersachsen verzeichnet mehr als 1200 Infektionen. 53 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind bislang landesweit gestorben, zwei weitere Deutsche nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.

In Deutschland herrscht wegen der Ausbreitung des Coronavirus‘ der Ausnahmezustand. (Bild: Keystone)
Katholische Kirche erlässt Infizierten ihre Sünden

Die katholische Kirche will allen mit dem Coronavirus infizierten Gläubigen die Sünden erlassen – wenn sie zuvor einige Bedingungen erfüllen.

Laut dem von einem vatikanischen Gericht am Freitag veröffentlichten Erlass müssen die Betroffenen unter anderem an einer Reihe von Online übertragenen Gottesdiensten oder an anderen Andachtsformen teilnehmen, um ihren «Geist völlig von der Sünde gelöst» zu haben. Auch die Bibellektüre kann demnach Sünden streichen, wenn sie «mindestens eine halbe Stunde» umfasst.

Mehr zur Mitteilung der katholischen Kirche lesen Sie hier.

Der Papst will am Coronavirus erkrankte Katholiken von ihren Sünden frei sprechen. (Symbolbild: Keystone)
WHO warnt die Jugend vor Gefahr des Coronavirus'

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) appelliert an junge Leute, sich während der Coronavirus-Krise an die Ausgangsbeschränkungen zu halten. «Ich habe eine Botschaft für junge Leute», sagte Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. «Ihr seid nicht unbesiegbar.»

Zwar bestehe für ältere Menschen die grösste Gefahr, sich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 anzustecken und die Lungenkrankheit Covid-19 zu entwickeln. «Aber es geht nicht an den Jungen vorbei», sagte Tedros am Freitag in Genf. «Dieses Virus kann auch für euch einen wochenlangen Spitalaufenthalt bedeuten, oder es kann euch töten.»

WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus warnt die Jugend mit ernsten Worten vor der Gefahr des Coronavirus‘. (Bild: Keystone)
952 neue Corona-Fälle in 24 Stunden in der Schweiz

Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz steigt weiter rasant an: Am Freitagmittag gab es bereits 4840 bestätigte Fälle, das sind 952 mehr als noch vor 24 Stunden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte.

Von den 4840 positiv getesteten Fällen sind 4176 bestätigt. An der Covid-19-Infektion gestorben sind bisher 43 Menschen. 50 Prozent der positiv getesteten Fälle waren jünger als 51 Jahre, die Hälfte älter.

Die höchste Inzidenz (Fälle pro 100’000 Einwohner) hat laut aktualisiertem Situationsbericht zur epidemiologischen Lage der Kanton Tessin (230,9), gefolgt von den Kantonen Waadt (147,5) und Graubünden (80,1).

Polizei weist Leute vom Zürcher Seebecken weg

Weil sich viele Zürcherinnen und Zürcher nicht an die «Social Distancing»-Regeln halten, hat die Stadt Zürich das Seebecken am Freitag bis auf Weiteres gesperrt. Auch mehrere Gebiete und Pärke wurden für die Bevölkerung kurzerhand gesperrt. Die Polizei fährt mit dem Auto um das Seebecken und weist die Leute weg.

(Video: Keystone-SDA/Silva Schnurrenberger)

Über 600 Tote in Italien an einem Tag

In Italien haben die Behörden in nur einem Tag 627 neue Coronavirus-Tote registriert. Damit stieg die Zahl der Todesopfer der Pandemie auf 4032. Das teilte der Zivilschutz in Rom am Freitag mit. In dem Land gibt es inzwischen 47’021 nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Menschen.

Damit kamen im Vergleich zum Vortag erneut tausende Infektionen hinzu. Ausserdem dürfte die Dunkelziffer nicht erfasster Menschen, die den Sars-CoV-2-Erreger in sich tragen, Experten zufolge hoch sein. Am schlimmsten von der Covid-19-Welle getroffen ist weiterhin der Norden, besonders die Lombardei. Dort war der Ausbruch vor einem Monat, am 20./21. Februar bemerkt worden.

Die Spitäler sind in Italien völlig überfordert – Hilfsorganisationen betrieben improvisierte Stationen wie hier im lombardischen Cremona. (Bild: Keystone)
Zwei weitere Corona-Tote in der Waadt

In der Waadt sind zwei weitere Personen nach einer Ansteckung durch das Coronavirus gestorben. Damit ist die Gesamtzahl der Toten im Kanton auf sieben gestiegen.

140 Personen mit einer Infizierung befinden sich in Spitalpflege, davon 32 auf der Intensivstation. Die Zahl der Menschen, die positiv auf das Virus getestet wurden, liegt nun bei mehr als 1200, wie der stellvertretende Kantonsarzt Eric Masserey am Freitag mitteilte.

Novartis spendet Medikament gegen Coronavirus

Der Pharmakonzern Novartis will bis zu 130 Millionen Dosen eines Malariamedikaments zum Einsatz gegen das Coronavirus spenden. Novartis habe gegenwärtig rund 50 Millionen Dosen Hydroxychloroquin an Lager und wolle bis Ende Mai weitere 80 Millionen produzieren, teilte der Basler Konzern am Freitag mit.

Je nach Dosierung dürfte diese Menge zur Behandlung von mehreren Millionen Patienten reichen, so die Firma.

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Der Pharma-Riese Novartis will bis zu 130 Millionen Dosen eines Malariamedikaments spenden. (Bild: Keystone)
Easyjet lässt Grossteil der Flotte am Boden

Auch die britische Fluggesellschaft Easyjet lässt nun von Dienstag an (24. März) den Grossteil ihrer Flotte am Boden. Das sei die Folge der Grenzschliessungen, Reisebeschränkungen und geänderten Reisehinweise wegen der Coronavirus-Ausbreitung, teilte das Unternehmen am Freitag in Berlin mit.

Wie auch in den vergangenen Tagen werde Easyjet weiterhin Flüge ausführen, um Kunden zurück in die Heimat zu bringen. Der Grossteil dieses Rückführungsprogramms dürfte bis Montag abgeschlossen sein, hiess es. Easyjet empfahl Passagieren, die sich im Ausland befinden, sich vor Montag auf diese Rückführungsflüge umzubuchen.

Mehr zum Thema hier.

Easyjet lässt von Dienstag an die meisten Flugzeuge am Boden. (Bild: Keystone)
Falsche Corona-Map im Umlauf

Die Kantonspolizei St. Gallen warnt vor einer falschen Statistik-Karte zu Coronavirus-Fällen, die zurzeit im Internet im Umlauf sei. Cyberkriminelle haben offenbar eine Fälschung der beliebten Karte des Center for Systems Science and Engineering (CSSE) der John Hopkins University angefertigt.

Die Fake-Karte wird laut der Polizei auf diversen Plattformen zum Download als App (.exe-Datei) angeboten und beinhaltet eine Malware. Die Kantonspolizei St. Gallen ruft zur Vorsicht auf und rät davon ab, diese App herunterzuladen.

Das Bild zeigt den Unterschied zwischen der schädlichen Malware (links) und der echten Statistik-Karte. Bei der echten Karte ist kein Download erforderlich. (Bild: Kantonspolizei St. Gallen)
Zwei neue Coronavirus-Todesfälle im Kanton Genf

In Genf sind zwei weitere Menschen der Lungenkrankheit Covid-19 erlegen. Seit Beginn der Epidemie ist die Zahl der Toten im Kanton damit auf sieben gestiegen.

Mit 197 neuen positiven Tests am Donnerstag stieg die Gesamtzahl der bestätigten Coronavirus-Fälle auf 873, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Auch junge Menschen wurden ins Spital eingeliefert. Das Universitätsspital Genf (HUG) pflegt derzeit 22 Patienten auf der Intensivstation. Davon werden 21 künstlich beatmet.

Das Unispital Genf behandelt zurzeit 22 Corona-Patienten auf der Intensivstation. (Bild: Keystone)
Weitere 100 Millionen für den Schweizer Sport

Der Bundesrat stellt dem Schweizer Sport im Zuge der Coronakrise noch einmal 100 Millionen Franken zur Verfügung. Der Spitzen- und der Breitensport profitieren von der Massnahme wiederum je zur Hälfte.

Die gleiche Summe mit hälftigen Anteilen für den Spitzen- und den Breitensport war schon im Zuge der ersten Hilfeleistung in der Höhe von insgesamt 10 Milliarden Franken gesprochen worden. Das zweite Finanzpaket zu Gunsten der Wirtschaft hat einen Umfang von 32 Milliarden Franken.

Mehr dazu hier.

Der Corona Flash vom 20. März, 17 Uhr
Aargauer Spitäler rüsten sich für Ansturm

Die Aargauer Spitäler richten sich auf viele Coronavirus-Patienten ein. Der Kanton hat Massnahmen angeordnet, um die Kapazitäten der Akutspitäler und insbesondere bei deren Intensivstationen zu erhöhen. Damit soll die Versorgungssicherheit weitgehend sichergestellt werden.

Akutspitäler müssen Corona-Patienten aufnehmen

Alle Akutspitäler mit Leistungsauftrag sind verpflichtet, Coronovirus-Patientinnen und -Patienten aufzunehmen, wie Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati am Freitag vor den Medien in Aarau mitteilte.

Patienten mit potenzieller oder bestehender Indikation für eine intensivpflichtige Behandlung werden in den vier Akutspitälern mit Intensivstation behandelt. Es sind dies die Kantonsspitäler Aarau und Baden, die Klinik Hirslanden in Aarau sowie das Spital Muri.

Der Kanton Aargau rüstet seine Spitäler für einen Ansturm von Coronavirus-Patienten. (Archivbild: Keystone) 
Dargebotene Hand sehr gefragt – Corona-Krise gefährdet psychische Gesundheit

Die 12 Regionalstellen der dargebotenen Hand sind seit Anfang März sehr gefragt. In Hunderten von Gesprächen haben in den letzten Tagen Menschen durch den Kontakt mit der Telefonnummer 143 ein offenes Ohr für ihre Sorgen gefunden.

Innert 15 Tagen wurden 1720 Gespräche zum Thema Coronavirus verzeichnet, wie die Organisation am Freitag mitteilte. Das seien täglich mehr als 100 Gespräche zu diesem Thema, bei durchschnittlich 520 Gesprächen pro Tag.

Mit Ausrufung des nationalen Notstands und der massiven Beschränkung des beruflichen, sozialen und kulturellen Lebens sei das Leben der gesamten Schweizer Bevölkerung auf den Kopf gestellt worden. Das Coronavirus und die damit verbundenen Massnahmen lösten in der Bevölkerung Sorgen und Ängste aus, schreibt die Organisation.

Das Telefon-Angebot der Dargebotenen Hand ist zurzeit sehr gefragt. Für viele Menschen ist die aktuelle Situation der Corona-Krise psychisch schwer zu verkraften. (Archivbild: Keystone)
Ueli Maurer: «Der Bund kann 40 Milliarden ausgeben»

Der Bundesrat hat am Freitag zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Massnahmenpaket in der Höhe von 32 Milliarden Franken beschlossen. Mit den bereits am 13. März beschlossenen Massnahmen sollen über 40 Milliarden Franken zur Verfügung stehen, wie Bundesrat Ueli Maurer mitteilte.

(Video: Keystone-SDA: Adrian Reusser)

Bundesrat weitet Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung aus

«Hilfe kommt», versicherte Volkswirtschaftsminister Guy Parmelin der leidenden Wirtschaft am Freitag. Bund und Kantone arbeiteten Tag und Nacht, um zu helfen. Eine der wichtigsten Massnahmen ist die Ausweitung der Kurzarbeitsentschädigung.

Um möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten, weitet der Bundesrat den Anspruch aus. Neu profitieren auch Personen, welche befristet oder temporär angestellt sind oder in arbeitgeberähnlichen Anstellungen arbeiten.

Dazu gehören etwa Gesellschafter einer Gmbh, die gegen Lohn im eigenen Betrieb arbeiten. Sie sollen eine Pauschale von 3320 Franken für eine Vollzeitstelle erhalten. Kurzarbeitsentschädigung soll es auch für Lehrlinge geben. «Es kann nicht sein, dass einzelne Betriebe jetzt ihre Lehrlinge entlassen», sagte Parmelin.

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«Hilfe kommt», versichert Bundesrat Guy Parmelin. (Bild: Keystone)
Regeln nicht befolgt – Stadt Zürich sperrt das ganze Seebecken

Weil sich viele Zürcherinnen und Zürcher nicht an die «Social Distancing»-Regeln halten, greift die Stadt jetzt zum Absperrband: Mehrere Gebiete und Pärke werden für die Bevölkerung kurzerhand gesperrt.

Betreten verboten heisst es ab sofort am Ufer des Zürichsees. Auch die Bäckeranlage und die Fritschiwiese darf nicht mehr fürs gemütliche Draussensitzen genutzt werden. Zudem werden die Stühle auf dem Münsterhof und auf dem Sechseläutenplatz entfernt.

Das Zürcher Seebecken ist für die Bevölkerung bis auf Weiteres tabu. (Bild: Keystone)
Thurgau stellt 70 Millionen Franken für Corona-Krise zurück

Die Thurgauer Staatsrechnung schliesst mit einem Überschuss von 70 Millionen Franken ab – weit besser als budgetiert. Die Regierung will bei Bedarf den gesamten Überschuss verwenden, um die Folgen der Corona-Krise zu mildern.

Der «hervorragende Abschluss» erlaube es, entsprechende Rückstellungen zu bilden, teilte die Thurgauer Regierung am Freitag mit. Das Ergebnis ist gut 60 Millionen Franken besser als im Budget vorgesehen.

Entscheidend dazu beigetragen hätten höhere Steuererträge und eine gute Ausgabendisziplin, heisst es. 20 Millionen will die Regierung für Massnahmen zurückstellen, die zur Milderung der Folgen der Corona-Krise noch beschlossen werden könnten. Zudem sollen 24 Millionen in den Arbeitsmarktfonds fliessen.

Kita-Verband warnt vor allfälliger «Betreuungskrise»

Schweizer Kitas schlagen Alarm. Sollten durch die Corona-Krise bestehende Strukturen zerstört werden, stünde die Schweiz nach überwundener Corona-Krise vor einer «Betreuungskrise», heisst es beim Verband Kinderbetreuung Schweiz (Kibesuisse).

Der Bundesrat hält in seiner aktuellen Corona-Verordnung fest, dass Kindertagesstätten, Tagesfamilienorganisationen und private schulergänzende Tagesstrukturen grundsätzlich offen bleiben sollen, respektive nur geschlossen werden dürfen, wenn die zuständigen Behörden andere geeignete Betreuungsangebote vorsehen.

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Die Kitas könnten nach überstandener Corona-Krise vor einem neuen Problem stehen. (Symbolbild: Keystone)
Bundesrat spricht 32 Milliarden Franken zusätzlich für Wirtschaft

Der Bundesrat unterstützt die Wirtschaft in der Coronakrise zusätzlich mit 32 Milliarden Franken. Das hat er am Freitag beschlossen. Insgesamt stehen damit insgesamt über 40 Milliarden Franken zur Verfügung.

Mit 20 Milliarden Franken greift der Bundesrat Unternehmen mit Liquiditätsproblemen unter die Arme. Zu diesem Zweck wird ein Garantieprogramm aufgegleist. Neu haben auch befristet Angestellte und Temporärarbeitende Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Das Verfahren wird vereinfacht.

Zudem will der Bundesrat auch Selbstständigerwerbende und Kulturschaffende unterstützen. Für den Sport stellt er 100 Millionen Franken zur Verfügung. Auch der Schweizer Tourismus soll unterstützt werden.

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(Video: Keystone-SDA/Adrian Reusser)

Vorerst keine Ausgangssperre – Bundesrat verschärft Kontaktregeln

Vorerst keine Ausgangssperre, aber verschiedene Verschärfungen der Massnahmen: Der Bundesrat hat am Freitag weitere Beschlüsse getroffen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Er verschärft die Kontaktregeln. Gruppen über fünf Personen drohen Bussen.

Zudem werden die Kantone angewiesen, in den Lebensmittelläden und Betrieben die Hygienevorschriften durchzusetzen. Jene, die sich nicht daran halten, werden geschlossen.

«Mit diesen Massnahmen will der Bundesrat noch weitergehende Massnahmen vermeiden», schreibt er – ohne das Wort Ausgangssperre in der Mitteilung zu erwähnen. Nun müsse eine Überlastung der Spitäler mit schweren Fällen von Coronavirus-Erkrankungen verhindert werden.

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(Video: Keystone-SDA: Adrian Reusser)

Sieben Todesfälle durch Coronavirus im Tessin in 24 Stunden

Im Kanton Tessin sind sieben weitere Personen durch das Coronavirus gestorben. Bis Freitagmittag wurden 834 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt sind damit bisher 22 Menschen im Tessin an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Schweizer Firmen springen bei Desinfektionsmittel-Herstellung ein

Desinfektionsmittel sind in der aktuellen Coronavirus-Krise Mangelware. Auch einige Schweizer Unternehmen – von Detailhandelsriesen bis hin zu Brennereien – reagieren nun und stellen selber Desinfektionsmittel her.

Die Migros, die auf eine grosse Eigenindustrie zählen kann, hat mit der Produktion von Desinfektionsmitteln begonnen. «Alle 100’000 Mitarbeitenden der Migros-Gruppe haben wir bereits mit Desinfektionsmitteln ausgerüstet», sagte Migros-Sprecher Marcel Schlatter am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AWP.

Brennereien haben sich eingeklinkt

Eigentlich braucht es für die Herstellung von Desinfektionsmitteln eine Bewilligung. Doch Anfang März hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Ausnahmezulassung erlassen, um den Engpässen in der Versorgung entgegen zu wirken. Das hat auch die Brennereien auf den Plan gerufen – denn sie sind in der Lage, den dafür nötigen hochprozentigen Alkohol zu produzieren. Telebasel berichtete über eine regionale Schnapsbrennerei, die jetzt genau dies tut.

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Einige Schweizer Firmen haben mit der Produktion von Desinfektionsmittel begonnen. (Bild: Keystone)
Milliarden Menschen auf der Welt können nicht Händewaschen

Sorgsame Hygiene mit rigorosem Händewaschen gehört nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den Massnahmen zur Vorbeugung einer Ansteckung mit dem Coronavirus Sars-CoV-2. Für Milliarden Menschen ist das aber fast unmöglich: Drei Milliarden Menschen hätten keine ordentliche Handwaschgelegenheit, hiess es bei den Vereinten Nationen in Genf am Freitag.

Damit ist das Vorhandensein von Wasser und Seife gemeint. Die Zahl nannten die WHO und das Uno-Kinderhilfswerk Unicef bereits vergangenen Sommer in einem Bericht über Wasser.

Auch weiterhin geöffnete Detailhändler haben zu kämpfen

Keine Bange, wenn jetzt die Brille oder das Handy kaputtgehen: Zur Grundversorgung gehören mehr Läden, als manch einer vielleicht vermutet. Diese dürfen trotz Coronavirus offen bleiben. Doch auch bei Optikern, Hörgeräte-Verkäufern oder Banken wird die Krise deutliche Spuren hinterlassen.

Detailhändler wie Optiker haben zwar weiterhin geöffnet, könnten aber durch die Corona-Krise trotzdem finanzielle Probleme bekommen. (Symbolbild: Keystone)
Bauern befürchten Mangel an Arbeitskräften

Die Bäuerinnen und Bauern in der Schweiz befürchten, dieses Jahr aufgrund der Corona-Krise nicht genügend Hilfe bei der Ernte zu haben. Besonders betroffen wären saisonale Produkte wie Spargeln oder Erdbeeren.

In der europäischen Landwirtschaft arbeiteten zahlreiche Erntehelferinnen und -helfer, vor allem aus Osteuropa. Wegen der geschlossenen Grenzen könnten sie nun wegfallen, teilte der landwirtschaftliche Informationsdienst LID am Freitag mit.

Den Bauern droht für die Ernte ein Mangel an Arbeitskräften. (Symbolbild: Keystone)
Caritas lanciert schweizweite Spendenaktion für Notleidende

Die Corona-Krise bringt auch hierzulande zahlreiche Familien und ältere Alleinstehende unverschuldet in eine akute Notlage. Caritas Schweiz lanciert deshalb in einer einmaligen Aktion schweizweit eine Spendenaktion für Betroffene.

Die Lage für zahlreiche Familien und Alleinstehende, die bereits bisher am Existenzminimum lebten, sei dramatisch, heisst es in einer Medienmitteilung von Caritas Schweiz vom Freitag. Viele Menschen sähen sich durch die Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht und hätten Angst ihren Job zu verlieren.

Fast 20'000 Corona-Fälle in Spanien – Messegelände wird zur Klinik

Im besonders heftig vom Coronavirus betroffenen Spanien ist die Zahl der Infizierten bis Freitagmittag auf knapp 20’000 gestiegen – 16 Prozent mehr als noch am Vortag. Mehr als 1000 Menschen seien bereits an Covid-19 gestorben, sagte der Leiter der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), Fernando Simón.

Die Region Madrid kündigte an, das Messegelände Ifema am Stadtrand in ein provisorisches Krankenhaus mit 5500 Betten umzufunktionieren. Dort könnten auch Intensivpatienten betreut werden.

In Spanien schnellt die Zahl der infizierten Personen in die Höhe. (Bild: Keystone)
860 Millionen Kinder verpassen Schule

Wegen der Coronavirus-Pandemie können weltweit rund 860 Millionen Kinder und Jugendliche nach Uno-Angaben nicht mehr zur Schule gehen. Für 300 Millionen Grundschulkinder sei nicht nur der Bildungsmangel eine Gefahr, mahnte das Uno-Welternährungsprogramm (WFP) am Freitag in Genf. Vielen fehlten auch die Schulmahlzeiten, oft die wichtigste Ernährungsquelle. Allein das WFP könne neun Millionen Kinder nicht mehr versorgen.

Die Schulen bleiben leer. (Bild: Keystone)
Bei Migros und Coop muss man sich auf Wartezeiten einstellen

Abgezählt: Bei den Grossverteilern Migros und Coop darf nur noch eine bestimmte Anzahl an Menschen gleichzeitig rein. Daher müssen sich Kunden auf Wartezeiten einstellen. Und die Mitarbeiter kommen – trotz Sonderschichten und Extrafahrten beim Warentransport – teilweise immer noch nicht damit hinterher, die leeren Regale zu füllen.

(Bild: Keystone)
Fast 20'000 Corona-Fälle in Spanien

Im besonders heftig vom Coronavirus betroffenen Spanien ist die Zahl der Infizierten bis Freitagmittag auf knapp 20’000 gestiegen – 16 Prozent mehr als noch am Vortag. Mehr als 1000 Menschen seien bereits an Covid-19 gestorben, sagte der Leiter der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), Fernando Simón.

(Bild: Keystone)
Auch das Militär zeigt Dankbarkeit

Applaus für Gesundheitspersonal auf Schweizer Balkonen

Aus Solidarität für das Gesundheitspersonal im Einsatz wegen des Coronavirus haben am Freitagmittag zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer auf ihren Balkonen applaudiert. Gedankt wurde auch allen Arbeitenden im Verkehr, in der Logistik und im Lebensmittelbereich.

(Video: Leser-Reporter)

Verdoppelung der Coronavirus-Fälle weltweit in nur zwölf Tagen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die rasante Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 am Freitag mit Zahlen veranschaulicht. Es habe etwa drei Monate gedauert, bis die ersten 100’000 nachgewiesenen Fälle bekannt waren, sagte ein WHO-Sprecher in Genf.

(Bild: Keystone)
Bayern kündigt Ausgangsbeschränkungen an

Im Schweizer Nachbarland Deutschland hat ein erstes Bundesland Ausgangsbeschränkungen angeordnet. Bayern verhängte Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus. Dies gelte ab Freitagnacht für vorläufig zwei Wochen, sagte Ministerpräsident Markus Söder am Freitag in München.

Ministerpräsident Markus Söder. (Bild: Keystone)
Aktuell 4840 positiv getestete Fälle in der Schweiz

Das BAG teilte heute mit, dass es in der Schwiez aktuell 4840 positiv getstete Fälle gibt. Davon sind 4176 Fälle bestätigt und bei 664 Fällen ist nach einem ersten positiven Resultat die Bestätigung noch ausstehend.

Goretzka und Kimmich spenden eine Million

Die deutschen Fussball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich setzen in der Corona-Krise ein Zeichen. Die beiden 25 Jahre alten Profis von Bayern München gründen die Initiative «We kick Corona» und spenden privat eine Million Euro für soziale und karitative Einrichtungen. «Auf dem Platz können wir jeden schlagen. Aber Corona schlagen wir nur gemeinsam!», betitelte Goretzka die Aktion.

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Wir müssen uns gegenseitig helfen. Mit Taten, mit Gesten, mit Verantwortung und Vernunft. Wir sind eine Gesellschaft! Mit #WEKICKCORONA wollen @leon_goretzka und ich denjenigen helfen, die es in dieser schweren Zeit besonders trifft. Deswegen haben wir uns entschlossen, diese Spendeninitiative ins Leben zu rufen und zusammen 1 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen! Jeder der hilft und helfen kann ist Gold wert! Wir alle müssen gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Gesellschaft diese Krise möglichst gut übersteht! Tiefen Dank an alle Helferinnen und Helfer, Krankenschwester, medizinisches Personal und alle diejenigen, die unsere Versorgung in diesen Zeiten aufrecht erhalten. Ihr seid unglaublich! DANKE! @wekickcorona #wekickcorona #daheimbleiben #allezusammen #einegemeinschaft #solidarität

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Apple rationiert iPhones in der Corona-Krise

Apple lässt nach wochenlangen Produktionsengpässen in China nur noch zwei iPhones eines Modells pro Bestellung in seinem Online-Store kaufen. Das heisst, Kunden bekommen seit Freitag eine Warnmeldung, wenn sie zum Beispiel drei Geräte des iPhone 11 Pro zu ihrem Warenkorb hinzufügen – bei zwei iPhone 11 Pro und einem iPhone 11 gibt es dagegen keine Probleme.

(Bild: Keystone)
Zürcher Polizei verhaftet Schutzmasken-Wucherer

Die Zürcher Kantonspolizei hat in Horgen einen 18-jährigen Schweizer verhaftet, der im Internet Schutzmasken zu Wucherpreisen anbot. Er verlangte für fünf Masken rund 200 Franken, also 40 Franken pro Stück. Normalerweise kosten diese Masken pro Stück etwa 50 Rappen.

(Bild: Keystone)
FIFA zeigt Fussball-Klassiker

Die FIFA hat angesichts der fussballfreien Zeit wegen der Coronavirus-Pandemie eine neue Kampagne gestartet und öffnet Teile seines Video-Archivs mit Klassikern der WM-Geschichte. Man wolle den Fussball in die Häuser der Menschen bringen, teilte der Weltverband mit.

(Bild: Keystone)
Im Iran steigt Zahl der Todesopfer um 149 auf 1433

Im Iran ist die Zahl der Todesfälle wegen des Coronavirus um 149 auf 1433 gestiegen. Bis zum Freitag seien zudem 19’644 Infektionsfälle registriert worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Das ist ein Anstieg binnen eines Tages um 1237 Fälle. Der Iran ist nach China eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder.

(Bild: Keystone)
Snowboard-Weltcupsiegerin Moioli verlor Oma

Die Freude über den Sieg im Gesamtweltcup der Snowboard-Crosserinnen hat für die Italienerin Michela Moioli nicht lange gedauert. Die 24-jährige Italienerin, die aus der von der Coronavirus-Pandemie schwer betroffenen Stadt Bergamo stammt, verlor wegen dem Virus ihre Grossmutter.

(Bild: Keystone)
Vapiano steht vor der Pleite

Die Restaurantkette Vapiano steht vor der Pleite und hofft nun auf Staatshilfe. Vapiano sei zahlungsunfähig, teilte das Unternehmen am Freitag in Köln mit. Es sieht sich als Opfer der Ausgangsverbote und beschränkten Öffnungszeiten im Zuge der Corona-Pandemie, hatte aber bereits seit Jahren mit Verlusten und Umsatzeinbussen zu kämpfen.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Bund will Lehrabschlussprüfungen trotz Krise durchführen

Lernende in der Berufsausbildung sollen trotz Coronavirus-Krise bis Ende Sommer abschliessen können. Das haben Bund, Kantone und Wirtschaft beschlossen.

(Bild: Keystone)
Ausgangsbeschränkungen in Österreich bis Ostermontag verlängert

In Österreich werden die Ausgangsbeschränkungen zum Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus um drei Wochen verlängert. Sie gelten damit bis Ostermontag, den 13. April, sagte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitag in Wien.

(Symbolbild: Keystone)
Crowdfunding-Plattform Funders.ch lanciert Seite für Corona-Hilfe

Die von der Luzerner Kantonalbank (LUKB) betriebene Crowdfunding-Plattform Funders.ch hat eine neue Seite eingerichtet, auf der wirtschaftlich von Corona betroffene Kleinstunternehmer einfacher Geld sammeln können. Die Plattform hat die Regeln des üblichen Crowdfundings zu diesem Zweck vereinfacht.

USA und Mexiko wollen Grenze schliessen

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie wollen die USA und Mexiko ihre Grenze weitgehend schliessen. US-Aussenminister Mike Pompeo und sein mexikanischer Kollege Marcelo Luiz Ebrard Casaubón wollten nicht notwendige Reisen zwischen den beiden Ländern begrenzen, sagte eine Ministeriumssprecherin am Donnerstag in Washington.

(Bild: Keystone)
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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