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Keine Menschenseele im Einkaufs-Mekka: Weil am Rhein ist dieser Tage leergefegt. (Bild: Telebasel)
Region

Einkaufstourismus in Weil am Rhein ist tot

Das Coronavirus hält die Stadt Basel und die Region weiterhin auf Trab. Alles aktuelle stets hier im Ticker.
Einkaufstourismus in Weil ist tot

Fast keine Menschenseele ist an diesem Montagnachmittag auf den Strassen von Weil am Rhein zu sehen. Es wird überdeutlich, wie stark der Grenzort vom Einkaufstourismus abhängig ist – und wie schwer die Corona-Krise diesem zusetzt. Er findet aktuell gar nicht mehr statt.

Folglich ist auch das 8er-Tram, die ÖV-Verbindung zwischen Basel und Weil am Rhein, leergefegt wie sonst nie. Das lokale Parkhaus bietet hunderte freie Parkfelder. Es sind Bilder, wie sie an einem normalen Werktag abseits der Corona-Krise unvorstellbar wären.

UZB stellt die zahnmedizinische Versorgung sicher

Sämtliche nicht dringlichen Behandlungen und Wahleingriffe werden zurzeit nicht mehr durchgeführt. Es werden bis auf weiteres nur noch Notfälle und nicht aufschiebbare Behandlungen ausgeführt. Gleichzeitig ist das UZB in der Lage, zahnmedizinische Notfälle bei COVID-19 bestätigten Patienten/-innen zu behandeln.

Notfälle und nicht aufschiebbare Behandlungen werden noch ausgeführt. (Symbolbild: Keystone)
Alle öffentliche Plätze in Pratteln geschlossen

(Bild: Leserreporter)

Therwiler berichtet aus China

Lukas Stingelin, ein Biologe aus Therwil, wohnt seit 2011 in China. Sein zu Hause ist 400 Kilometer von Wuhan, der Stadt des ersten Coronavirus-Fall entfernt.

Im Video erklärt er die aktuelle Situation in China.

Mehr dazu heute in den Telebasel News und online.

Armeekrankenhaus im Elsass fast einsatzbereit

Der Osten Frankreichs ist von der Corona-Pandemie besonders stark betroffen, jetzt steht der Aufbau eines Armeekrankenhauses kurz vor dem Abschluss. Nach zwei Tagen Montage sei die Einrichtung der mobilen Klinik im elsässischen Mülhausen fast fertig, teilte die französische Verteidigungsministerin Florence Parly am Montag auf Twitter mit.

Deutsche im Landkreis Waldshut halten sich nicht an Verordnungen

m Landkreis Waldshut in Deutschland, musste die Polizei am Wochenende in Albbruck, Lauchringen, Waldshut und Tiengen, Klettgau, Wutöschingen, Stühlingen und Jestetten über 20 Mal ausrücken, wie das Polizeipräsidium Freiburg schreibt. Die involvierten Persoenen ergaben sich einsichtig und verliessen den öffentlichen Raum ohne Widerrede.

Alle Infos gibts hier.

(Symbolbild: Keystone)
Corona Flash vom 23. März 2020 um 13 Uhr
Solidaritätsfonds «Basel schafft(s) zämme» für Kleinunternehmen

Die Gewerbestiftung, die Stiftung für Bildung, Arbeitsplätze und Förderung der KMU-Wirtschaft in Basel, schafft einen Solidaritätsfonds für Basler Kleinunternehmen. Mit einer Soforthilfe über 4’000 Franken pro Unternehmen soll in Basel-Stadt ein Beitrag zur Existenzsicherung geleistet werden. Über die Webseite www.baselzaemme.ch können Spenden wie auch Anträge zur Soforthilfe umgehend entgegengenommen werden.

Luftbilder zeigen menschenleere Basler Innenstadt

Mehr dazu hier.

(Bild: Vermessungsamt Basel-Stadt)

376 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Stadt

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Montag, 23. März 2020, 10 Uhr, insgesamt 376 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Dies sind 18 mehr als am Vortag. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert fünf Todesfälle. 78 Personen sind genesen. 56 erkrankte Baslerinnen und Basler sind aktuell aufgrund einer Infektion mit Covid-19 (Coronavirus) hospitalisiert.

Der kanton Basel-Stadt verzeichnet 376 bestätigte Fälle. (Bild: Keystone)
Mehr Zeit für Einreichen der Steuererklärung in Baselland

Die Baselbieter Steuerverwaltung gewährt den Steuerpflichtigen wegen der Corona-Krise mehr Zeit für das Einreichung der Steuererklärung. Wer seine Steuern wegen der Pandemie nicht bezahlen kann, darf zudem mit Kulanz rechnen.

Unselbständigerwerbende müssen ihre Steuererklärungen für das Jahr 2019 erst bis Ende Juni einreichen. (Symbolbild: Keystone)
Tanzschule Bailamos Salsa bringt Schwung in die Stube

Die seit bald 20 Jahren aktive Basler Tanzschule Bailamos Salsa hat trotz Corona einen Weg gefunden ihr Geschäft aktiv zu halten. Ab dem 23. März bieten sie Onlineklassen im Livestream an. Zum sozialen Austausch gibt es ein Mal wöchentlich ein virtuelles Social per Videochat.

Imagine Festival abgesagt

Hochschule für Gestaltung und Kunst macht Mut

Die letzten Stunden vor der coronabedingten Schliessung der Hochschule für Gestaltung und Kunst nutzten die zwei Studierenden Luc Spühler und Raphael Hirschi, um eine Botschaft mit ihrem Wasserdrucker zu schreiben: Bleibt zuhause – Helft anderen – Bleibt zuversichtlich – Alles geht vorbei.

Sie wollen damit einerseits darauf hinweisen, dass es im Moment ausserordentlich wichtig ist, sich solidarisch zu zeigen und zuhause zu bleiben. Andererseits darf dabei die Zuversichtlichkeit nicht verloren gehen. Und wenn wir alle zusammenhalten, geht alles wieder vorbei – wie auch die gedruckte Botschaft auf dem Beton.

Die SBB dankt

(Bild: Lesereporter/Martin Graf)

Einkäufe per Velokurier erledigen lassen

Wer in diesen Zeiten seine Einkäufe nicht selbst erledigen kann oder will, dem schafft das Basler Velokurier-Unternehmen Kurierzentrale Abhilfe. Die Flitzer erledigen für einen Pauschalpreis von 30 Franken den Einkauf.

Kunden können bis jeweils 9 Uhr Ihre Einkaufsliste plus Name und Adresse an die Kurierzentrale senden und die gewünschten Produkte werden gleichentags bis 17 Uhr nach Hause geliefert.

Mehr Informationen gibt es auf kurierzentrale.ch.

Ab jetzt kann man seine Einkäufe per Velokurier erledigen lassen. (Symbolbild: Pixabay)

Corona Flash vom 23. März 2020 um 8 Uhr
«Dein Grundeinkommen» für Überbrückungsrente

Mit der Corona-Krise wachsen bei vielen Menschen die finanziellen Sorgen. Der Verein «Dein Grundeinkommen» will dem entgegenwirken.

Der Telebasel News Beitrag vom 22. März 2020.

#BlibDaheimDuPfiffe

Dani von Wattenwyls Ausspruch «Blib Daheim Du Pfiffe» wird zum geflügeltem Wort – unter dem Hashtag #BlibDaheimDuPfiffe bleibt das Motto in den sozialen Medien Präsent. (Bild: zVg)

Ein Dino und ein Ninja treffen sich auf der Strasse...

…was folgt ist ein Showdown auf Oltens verlassenen Trottoirs. Die langanhaltende Quarantäne hinterlässt auch hier ihre Spuren.

Second-Hand Taschenbörse wird verschoben

Auch die 4. Second-Hand Taschenbörse muss aufgrund der vom BAG verordneten Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verschoben werden, wie die Frauen Service Clubs Soroptimist und Zonta aus Basel und Liestal mitteilen.

Der neue Termin für die 4. Second-Hand Taschenbörse wird am 12. September 2020 von 10 bis 16 Uhr in der Elisabethenkirche in Basel sein.

(Bild: zVg)
Corona Flash vom 22. März 2020 um 18.30 Uhr
Kaum eine Menschenseele in Liestal

Auch Liestal wirkt wie ausgestorben. Dem Baselbieter fehlen die offenen Beizen und das Feierabendbier:

Der Telebasel Newsbeitrag vom 22. März 2020.

Kantonspolizei Basel-Stadt ist zufrieden mit dem Verhalten der Basler Bevölkerung

Laut einer Bilanz von Martin Schütz, Mediensprecher vom Justiz- und Sicherheitsdepartement hält sich die Basler Bevölkerung grösstenteils sehr gut an die Vorgaben vom Bund:

Der Telebasel Newsbeitrag vom 22. März 2020.

Knapp 100 Testergebnisse in Lörrach stehen noch aus

Am Sonntagabend wartet das Gesundheitsamt Lörrach noch auf einen Grossteil der Resultate vom Wochenende. Es stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nahezu 100 Testergebnisse aus.

Damit bleibt es heute zwar bei lediglich vier bestätigten neuen Infektionen, das Gesundheitsamt erwartet bei den noch ausstehenden Testergebnissen jedoch zahlreiche weitere Fälle.

Im Krankenhaus werden weiterhin 13 Patienten behandelt. Der Zustand ist bei allen stabil.

Dafür konnten drei weitere Personen aus der Quarantäne gesund entlassen werden. Die Zahl der geheilten Menschen erhöht sich damit auf acht.

Corona Flash vom 22. März 2020 um 17 Uhr
Im Aargau halten sich die meisten Leute an das Versammlungsverbot

Im Grossen und Ganzen wird im Kanton Aargau das Versammlungsverbot für Gruppen mit mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum eingehalten, wie die Kantonspolizei Aargau in ihrer Medienmitteilung schreibt.

Innerhalb von 24 Stunden wurden 64 Verstösse festgestellt, die mit Verwarnungen geahndet wurden. Die Polizei löste dabei die jeweiligen Personenansammlungen auf.

(Bild: Facebook/KantonspolizeiAargau)
Literatur für den Corona-Shutdown

«Stoff für den Shutdown» heisst eine neue Literaturzeitschrift, die innerhalb weniger Tage aus der Not der Isolation in Zeiten des Coronavirus entstanden ist.

Existieren soll das Magazin, das per Post verschickt werden soll, nur solange, «bis wir uns alle wieder bedenkenlos umarmen können»:

Der Telebasel News Beitrag vom 22. März

Piccolo und Schlegel gegen Corona

Laut «Fasnacht.ch» ging am Sonntag ein Aufruf viral, in dem es darum geht, dass die Basler Fasnächtler sich beim Pflegepersonal, den Medizinern, dem Verkaufspersonal und allen Personen bedanken, welche für uns alle da sind und unsere Versorgung in dieser Zeit aufrechterhalten.

Alle Fasnächtler seien aufgefordert am 3. Bummelsonntag um 18.00 Uhr auf dem eigenen Balkon den Arabi zu spielen um so gemeinsam «DANKE» zu sagen:

Corona Flash vom 22. März 2020 um 14 Uhr
Massnahmen der Polizei mit Zusammenkünften von Gruppen in der Öffentlichkeit

Die Polizei ist im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg weiterhin mit erhöhter Präsenz im Einsatz, um die Einhaltung der Corona-Verordnung zu gewährleisten.

Zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen kam es zu mehreren Einsatzanlässen in diesem Bereich. Insgesamt wurden rund 50 Verstöße festgestellt. Es wurden in einem niedrigen zweistelligen Bereich Straf- und Bussgeldverfahren eingeleitet.

289 bestätigte Fälle in Basel-Landschaft

Der Kantonale Krisenstab gibt Stand Sonntag, 14.00 Uhr, sieben neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt.

Es sind jetzt insgesamt 289 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Landschaft zu verzeichnen. Die Anzahl im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbener Personen beläuft sich auf insgesamt drei.

(Bild: Keystone)
Beste Grüsse aus der Intensivstation

Das Universitätsspital grüsst via Instagram aus der Intensivstation. Auch am Sonntag arbeitet das ganze Gesundheitspersonal wieder auf Höchstleistung:

Basel-Stadt schweizweit auf Rang drei bei Corona

7014 Menschen leiden in der Schweiz am Coronavirus. Im Kanton Basel-Stadt wurden die dritthöchsten Fallzahlen pro Einwohner verzeichnet.

Die höchste Inzidenz (Fälle pro 100’000 Einwohner) hat laut aktualisiertem Situationsbericht zur epidemiologischen Lage der Kanton Tessin (283,5), gefolgt von den Kantonen Waadt (205,8) und Basel-Stadt (203,8).

Geisterstadt Basel wegen Covid-19

Auf den Strassen in der Basler Innerstadt sind kaum Menschen zu sehen. Die Meisten sind – wie vom Bund angeordnet – zuhause:

Corona Flash vom 22. März 2020 um 12 Uhr
«Diegten heute Morgen wie währned der Ölkrise ano 1973»

«Wie ano 1973 während der Ölkriese»: So leer haben sie die A2 bei Diegten noch nie gesehen, meint eine Leser-Reporterin:

(Video: Leser-Reporterin)
358 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Stadt

Mit Stand Sonntag, 10.30 Uhr, liegen insgesamt 358 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt vor.

Dies sind 59 mehr als am Vortag. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert fünf Todesfälle. 73 Personen sind genesen. 50 erkrankte Baslerinnen und Basler sind aktuell aufgrund einer Infektion mit Covid-19 hospitalisiert.

Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura nehmen schwerstkranke Covid-19- Patienten aus dem Elsass auf

Die drei Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura übernehmen je zwei schwerst am Coronavirus Covid-19 erkrankte Patienten aus dem Elsass im Sinne humanitärer Tradition und freundnachbarschaftlicher Nothilfe. Die Verlegungen sind in Vorbereitung.

Das Département Haut-Rhin richtete am Freitag Nachmittag an die drei Kantone eine dringende Anfrage um Unterstützung, nachdem die Spitalkapazitäten insbesondere für beatmungspflichtige Patienten im Nachbarland ausgeschöpft waren. Eine gleiche Anfrage aus dem Elsass erging auch an die Behörden des deutschen Bundeslands Baden-Württemberg.

Die drei Regierungen haben in Absprache mit den Bundesbehörden zugestimmt, dass je zwei Patienten aus dem Elsass ins Universitätsspital Basel, ins Kantonsspital Baselland, Standort Hôpital du Jura, Standort Delémont, verlegt werden können. Die Verlegungen sind in Vorbereitung.

Quarantäne auf Kreuzfahrtschiff in Brasilien

Seit zehn Tagen sind der Basler Peter Meyer und seine Partnerin auf einem Kreuzfahrtschiff vor Cerife in Brasilien in Quarantäne. Ein Schiffspassagier wurde positiv auf den Coronavirus getestet. Nun müssen die restlichen Personen an Bord des Schiffes in Quarantäne in ihrer Kabine bleiben. Meyer erzählt Telebasel wie es ist in Quarantäne auf einem Schiff zu stecken.

Kanton Baselland ruft auf solidarisch zu sein

Der Kanton Baselland ruft seien Bürger dazu auf solidarisch zu sein und zuhause zu bleiben. Ausser man muss arbeiten oder hilft jemandem.

Basler sind nicht mehr am Rheinbord

In Basel war das Rheinbord diese Woche stets gut besucht, obwohl Menschenmengen vom Bund untersagt wurden. Am Wochenende sahen die Basler endlich ein, dass sie zum Schutz gegen das Coronavirus nicht mehr am Rhein sitzen sollten.

Europapark will Vergnügen ins Wohnzimmer bringen

Im Europapark ist wegen der Corona-Krise im Moment nicht viel los. Der Vergnügungspark postete am Samstag auf Twitter ein Video von zwei Angestellten, die sich über die momentane Situation unterhalten. Sie tauschen sich aus wie sie mit dem Ganzen umgehen. Der Park möchte den Zuschauer die Erfahrung ins Wohnzimmer bringen und fragt die Zuschauer, was sie gerne sehen wollen.

«Sturi Grinde» in Breitenbach

«Bleibt daheim!»: In Breitenbach arbeiten Alessandro Costanzo und zwei Kollegen als Zivildienstleistende. Beim Migros Wydehof verteilen die drei Flyer und wollen darauf Aufmerksam machen, dass über 65 Jährige nicht einkaufen gehen sollen. Dabei stossen sie auf taube Ohren: «Meine Persönliche Erfahrung: So ‹sturi Grinde› hab ich noch nicht gesehen», erzählt Costanzo in einem Video auf Facebook. Die drei seien teilweise sogar beschimpft worden.

«In jeder Gemeinde gibt es Angebote, dass für die älteren Leute eingekauft wird», sagt Costanzo. Die drei halten im Video noch mal alle an, zuhause zu bleiben. «Haltet Abstand und rettet Leben! Bleibt zuhause!»

Werden Franzosen bald in Basel behandelt?

Das Elsass ist besonders stark von der Coronavirus-Epidemie betroffen. Deshalb brauchen die französischen Behörden nun Hilfe aus der Schweiz. Drei Schweizer Grenzkantone werden sechs Betten zur Verfügung stellen, teilte das Departement Haut-Rhin am Samstag mit. Betroffen dürften durch die geografische Lage auch Basel und das Baselbiet sein.

Untersützung kommt auch aus Deutschland: Die deutsche Region Baden-Württemberg stellt zwölf Betten für französische Covid-19-Patienten, die Beatmungsgeräte benötigen, zur Verfügung. Mehr Informationen gibt es hier.

Jungpolitiker hilft Risikopatienten

Lucio Sansano, Präsident der Jungfreisinnigen Baselland, unterstützt in der Corona-Krise Risikopatienten. Mit Kollegen hat er eine Aktion mit dem Titel «Wir gehen für Sie einkaufen!» gestartet. Für gefährdete Personen geht der 19-Jährige einkaufen und bringt die Einkäufe vor die Haustüre. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Der Telebasel News Beitrag vom 21. März 2020.

Auch die Amazone trägt Mundschutz

Die «Amazone mit Pferd» bei der Mittleren Brücke in Basel wurde mit einem Mundschutz versehen. (Bild: Telebasel Leser-Reporter)

Der Corona Flash vom 21. März 2020, 18:30 Uhr
Erwin Oesch ist froh, dass der Bundesrat mehr Geld verspricht

Kleine Firmen und selbstständige Unternehmen sind wegen der Corona-Krise am verzweifeln. Eine gewisse Erleichterung kam mit dem Versprechen des Bundesrats. Erwin Oesch, Besitzer des Musikgeschäfts Oesch meint, «Dass der Bund mehr Geld verspricht, ist schön. Für uns kleine KMUs ist wichtig, dass wir sehr schnell an das Geld rankommen.»

Der Telebasel News Beitrag vom 21. März 2020

95 Corona-Fälle in Lörrach

Im Landkreis Lörrach gibt es bisher 95 Corona-Fälle. Die Zahl der bestätigten COVID-19-Infektionen hat sich damit seit gestern um 14 erhöht. Im Krankenhaus werden derzeit 13 Patienten behandelt, wie das Landesamt Lörrach mitteilt. Der Zustand ist bei allen stabil.

Mittlerweile konnte eine weitere Person aus der Quarantäne gesund entlassen werden. Damit seien insgesamt fünf Menschen im Landkreis wieder geheilt.

Spargelernte in Gefahr: Jetzt Helfen Baizer

Die Spargelsaison ist da. Doch die Saisonarbeiter, die sonst bei der Ernte zum Einsatz kommen, die fehlen wegen der neuen Einreisebestimmungen. Doch eine Lösung gibt es bereits: Beizer, die nun geschlossen haben müssen, wollen helfen.

Der Telebasel News Beitrag vom 21. März 2020.

Weitere Schlangen vor Supermärkten

Auch am Samstagnachmittag bilden sich in Basel vor dem Coop schlangen. (Bild: Telebasel)

Rheinfeldens Oberbürgermeister richtet sich an die Bürgerinnen und Bürger

Klaus Eberhardt, Öberbürgermeister in Rheinfelden/Baden, beruhigt: «Für Angst besteht zur Zeit kein Anlass.» Er appeliert an alle, die Massnahmen ernst zu nehmen.

Basler Kinder sollen am Fenster «Z'Basel a mym Rhy» singen

Mit der Corona-Krise ist das Kinder-Lachen auf Basels Strassen zum erstummen gebracht. Das soll sich nun ändern: Die Schwestern Nanna und Matilda aus der Primarschule Münsterplatz haben eine Idee lanciert, welche die Kinderstimmen zurück auf Basels Strassen bringen soll.

Ab Montag sollen alle Schülerinnen und Schüler der Stadt Basel von den Balkonen und aus den Fenstern das Lied «Z’Basel a mym Rhy» singen. Geplant ist die Aktion jeweils von Montag bis Freitag. Ein Schreiben von den beiden Schülerinnen macht zur Zeit in den sozialen Netzwerken die Runde. «Die Stadt soll hören, dass es den Kindern gut geht», schreiben sie.

Der Corona Flah vom 21. März 15 Uhr
Weiterer Todesfall im Baselbeit

Der Kantonale Krisenstab gibt am Samstagnachmittag bekannt, dass es 98 neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft gibt. Damit gibt es insgesamt 282 bestätigte Fälle.

«Zudem ist gestern eine 94-jährige Frau an Covid-19 verstorben, welche diverse Vorerkrankungen aufwies», so die Mitteilung. Es ist der dritte Todesfall im Baselbiet.

Professorin meldet sich aus dem Homeoffice

Nadja Braun Binder, Professorin für Öffentliches Recht an der Uni Basel, arbeitet im Homeoffice. Auf Twitter ruft sie dazu auf, ihrem Beispiel zu folgen.

«Wir müssen jetzt alle Verantwortung übernehmen – auch du!», schreibt sie zu ihrem Video.

Kantonales Musikfest beider Basel abgesagt

«Wegen der weiteren Verbreitung des Corona-Virus und aufgrund der Weisungen des Bundesrates und des BAG vom 16. März 2020 sehen wir uns gezwungen, das Kantonale Musikfest beider Basel vom 22. bis 24. Mai 2020 in Bubendorf abzusagen», das teilen die Organisatoren am Samstag mit.

Der Musikverband beider Basel und das OK Bubendorf arbeiten an neuen Lösungen. Die Durchführung werde aber voraussichtlich erst im Jahr 2021 oder 2022 sein und nicht im 2020.

«Wir bitten alle teilnehmenden Vereine, Sponsoren, Lieferanten, Helferinnen und Helfer um Geduld. Wir hoffen auf die entsprechende Unterstützung und Solidarität», wie es in der Mitteilung weiter heisst. Weitere Infrmationen dazu gibt es hier.

«Haltet Abstand»

Auch beim Basler Kunstmuseum wird gemahnt, dass man Abstand halten soll, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Die Botschaft ist klar: «Mindestens 1,50 Meter Abstand halten.»

«Du schützt mich – ich schütze dich», heisst es auf dem Schriftzug des Basler Kunstmuseums. (Bild: Telebasel)

Massnahmen in Lörrach und Deutschland verschärft

Die Deutsche Regierung hat die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus noch einmal verschärft. Davon betroffen sind auch die Grenzgemeinden wie Lörrach. So müssen alle Restaurants und Gaststätten schliessen. Das Liefern und Abholen von Essen ist weiterhin erlaubt. Auch Frisöre müssen schliessen.

Es dürfen sich keine Gruppen von mehr als drei Personen auf öffentlichen Plätzen treffen. Familien seien hiervon ausgenommen. «Bitte verabreden Sie sich nicht zum Fussball spielen oder Grillen im Park und halten Sie sich an die neuen Regelungen», wie die Gemeinde Lörrach schreibt. Sie schliesst ihren Eintrag mit «#lörrachbleibtzuhause» ab.

FCB lässt magische Fussball-Nächte wieder aufleben

Der FC Basel will trotz Corona-Krise am Ball bleiben. Deshalb streamt der Verein Klassiker für alle Fans nochmals zum Erinnern. «Überall steht der Ball still – nicht bei uns», schreibt der Verein. «Ab 20.30 Uhr zeigen wir auf fcb.ch das legendäre Heimspiel gegen den Celtic FC von 2002», wie es weiter heisst.

Unter dem Motto #MatchdayThrowback will der Verein in nächster Zeit Blicke auf die «magischen Fussball-Nächte» des FCBs zurückwerfen.

Rewe erhöht Toiletten-Papier-Preise

Die Toilettenpapier-Hamsterkäufe sorgen seit Tagen für Schlagzeilen. Jenseits der Basler Grenze reagieren nun die Detailhändler. So schlägt Rewe eine Gebühr auf das Toilettenpapier: Wer mehr als ein Pack kauft, muss draufzahlen. So gibt es für einen Einkauf von zwei Pack Toilettenpapier eine Gebühr von fünf Euro, bei drei sind es zehn Euro.

«Hamstern macht keinen Sinn», schreibt der Deutsche Detailhändler Rewe zur neuen Gebühr. (Bild: Lese-Reporter)

Schlange stehen vor dem Supermarkt

Die Einkaufsläden sind auch in der Corona-Krise weiterhin offen. Dabei müssen Kunden und Mitarbeitende den Sicherheitsabstand gegen das Coronavirus einhalten. Wenn der Andrang für den Samstagseinkauf gross ist, dann müssen die Kunden in der Region auch Mal vor dem Supermarkt anstehen, wie Nic Kaufmann, Regierungssprecher des Kantons Basel-Landschaft mit einem Tweet zeigt. Hartmann lebt in Allschwil.

«Ruhige Stimmung in der Schlange und im Laden. Niemand drängelt. Im Laden hat es Platz. Viele danken den Kassierinnen für ihre Arbeit», schreibt Kaufmann.

«Alles wird gut»

Die Baslerinnen und Basler kämpfen mit der Corona-Krise. Diese Zeichnung am Spar in der Hegenheimerstrasse macht Mut. (Bild: Telebasel)

299 bestätigte Corona-Fälle und weiterer Todesfall in Basel-Stadt

In Basel-Stadt gibt es Stand Samstag 10 Uhr 299 Corona-Fälle. Das sind 27 neue in 24 Stunden, wie der Kanton am Samstag mitteilt. Eine weitere infizierte Person verstarb. 57 Personen sind genesen.

«Wir sind für Dich da» – Prävention und Sozialdienst

Damit wir im Home Office nicht durchdrehen, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt ein Video gepostet mit einer Telefonnummer vom Prävention und Sozialdienst:

Im Südelsass können die Krankenhäuser nicht mehr alle Covid-19-Patienten versorgen

Im Südelsass (Haut-Rhin) sind die Krankenhäuser nicht mehr in der Lage, alle Covid-19-Patienten aus eigener Kraft zu versorgen. Brigitte Klinkert, die Präsidentin des Départements Haut-Rhin, hat daher am Freitag den Oberbürgermeister Freiburgs, Martin Horn, und den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann um Hilfe gebeten.

Klinkert habe ihm von 75 Jahre alten Patienten berichtet, die mangels Ausstattung nicht mehr beatmet werden könnten, sagte Horn der Badischen Zeitung. Der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 sind im Haut-Rhin seit Ausbruch der Epidemie Ende Februar 52 Menschen zum Opfer gefallen.

(Symbolbild: Keystone)
Anstatt «Bring en hei» heisst es jetzt «Blib dehei»

Baschi hat seinen Hit «Bring en hei» für die Corona-Krise kurzerhand in «Blib dehei» umgetextet:

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Blieb jetzt dähei bitte !! Ist es an der Zeit für eine neue Version#staythefuckhome @srf3 #zämmestark

Ein Beitrag geteilt von Baschi (@baschireal) am

Muss der FCB in Quarantäne?
(Bild: Keystone)

«Vermutlich war das leider nur eine Frage der Zeit. Wir werden aber auch diese schwierige Situation überstehen», wird Eintrachts Sportvorstand Fredi Bobic in der Medienmitteilung zitiert, die am späten Donnerstagabend rausgeht. Welcher Frankfurt-Spieler sich mit dem Coronavirus infiziert hat, gibt der Bundesligist nicht bekannt.

Wir bleiben für euch da, bleibt ihr bitte für uns daheim. Danke!

Die einzelnen Stationen vom Universitätsspital Basel bedanken sich dafür, dass der Rest der Bevölkerung zuhause bleibt:

Balkon-Rave im Gundeli

Es ist Freitagabend – und das Coronavirus vermiest allen Feierlustigen den Ausgang. Nicht ganz: Ein DJ im Gundeli liess sich die Party nicht verderben und lieferte sie den Anwohnern direkt ins Wohnzimmer. Er legte nämlich auf seinem Balkon auf.

Wie gut die Aktion im Quartier ankam, ist nicht überliefert. Um 22 Uhr war sie beendet. Ob «DJ Balkon-Rave» am Samstag wieder auflegt?

Im Gundeli legt ein DJ auf dem Balkon auf. (Video: Leser-Reporter)

Balkon Konzert von Pelati Delicati

Wie man ein Konzert erleben kann ohne rausgehen zu müssen zeigt das Duo von Pelati Delicati. Sie haben auf ihrem Balkon an der Breisacherstrasse kurzerhand ein Konzert für die Anwohner veranstaltet:

(Video: Leser-Reporter)
Kantonaler Urnengang vom 17. Mai 2020 wird verschoben

Nach dem Bund und mehreren Kantonen hat nun auch die Basler Regierung beschlossen, den Urnengang vom 17. Mai zu verschieben. Ausgesetzt werden vorübergehend auch die Sammelfristen von Volksinitiativen.

Diesen Beschluss fällte die Basler Regierung an einer ausserordentlichen Sitzung am frühen Freitagabend. Zur Abstimmung standen zwei Vorlagen an: die «Trinkgeldinitiative» der Vereinigung Kulturstadt jetzt für eine stärkere Berücksichtigung der Jugend- und Alternativkultur bei der Kulturförderung sowie ein 115-Millionen-Kredit für den Bau des Hafenbeckens 3 am Basler Rheinhafen, gegen den Unterschriften für ein Referendum gesammelt wurden.

Das von Naturschützern, den Grünen und Quartiervereinigungen ergriffene Referendum gegen den Hafen-Kredit ist bis jetzt gar noch nicht zustande gekommen. Das Referendumskomitee hatte gegen den seiner Ansicht zu früh angesetzten Abstimmungstermin beim Appellationsgericht Beschwerde eingelegt. Diese Beschwerde ist nun hinfällig geworden.

Gutscheine gegen die Gastronomie-Krise

Die Rufe nach Solidarität für die Gastrobranche nehmen zu. Auch Ralph Lindenmann Herausgeber «Fine to Dine» meldet sich zu Wort. «Von einem Tag auf den anderen finden sich die Gastronomen in absolut leeren Gaststuben wieder», schreibt er.

Die Genusszeitung zeigt, deshalb ihren Leserinnen und Lesern, wie sie aktiv helfen können. Dazu gehört der Kauf von Gutschein. Die Zeitschrift verkauft diese, damit die Restaurants eine finanzielle Soforthilfe erhalten.

«Blyb dehai, du Pfyffe!» - jetzt auch auf Fahnen

Dani von Wattenwyl machte am Donnerstag seinem Frust Luft: «Blib Daheim Du Pfiffe!», forderte er von Menschen, die sich nicht an die Regeln des Bundesrates achten. Das Video wurde im Netz vielfach angeklickt und in Whatsapp-Gruppen versendet. Die Botschaft scheint Anklang zu finden. Grund genug für die Metropol Kurier GmbH sich den Ausspruch von Dani von Wattenwyl gleich auf die Fahne zu schreiben. Vor dem Gebäude von Telebasel präsentierte der Velokurier am Freitag nun die neuen Fahnen mit dem «Blyb dehai, du Pfyffe!» -Schriftzug dem Telebasel-Moderator gleich persönlich.

(Bild: Telebasel)
Basler Gewerbeverband begrüsst Massnahmen

Gabriel Barell vom Basler Gewerbeverband zeigt sich gegenüber Telebasel erfreut über die neuen Massnahmen: «Falls es ab Donnerstag wirklich so unkompliziert Geld gibt für die Unternehmer, dann ist das hervorragend». Eine grosse

Eine Entlastung für kleinere Unternehmen sei insbesondere auch die zinslose Stundung von sämtlichen Bundessteuern: «Alleine die Mehrwertsteuer beträgt selbst bei kleinen Unternehmen oft gegen 15’000 pro Quartal. Wenn das diesen Frühling wegfällt, ist das eine grosse Entlastung», erklärt Barell.

Verbesserungspotenzial bei Kurzarbeit

Einzig in Sachen Kurzarbeit sieht der Gewerbeverband noch Verbesserungspotenzial: Zwar begrüsse man die Ausweitung auf Lehrlinge, Stundelöhner und Angestellte mit befristeten Arbeitsverträgen, noch immer sei das Einreichen des Antrags aber viel zu kompliziert: «Uns rufen täglich Unternehmer an, die auch nach vier Stunden brüten über den Formularen noch immer nicht weiter kommen». Da fordere der Gewerbeverband eine Vereinfachung.

Baden-Württemberg schliesst Restaurants und Gaststätten

Wie die «Badische Zeitung» schreibt, verschärft Baden-Württemberg die Massnahmen im Kampf gegen den Coronavirus. «Alle Restaurants und Gaststätten» müssten demnach schließen. Dies kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Freitag an. Weiterhin erlaubt bleiben soll der Thekenverkauf von Esswaren, berichtet die «Badische Zeitung» weiter.

Versammlungsverbot ab drei Personen

Zeitgleich greife ein Verbot von Zusammenkünften im öffentlichen Raum. Es dürften «nicht mehr als drei Personen»  zusammenkommen, so Kretschmann weiter. Davon ausgenommen seien Eltern mit ihren Kindern.

Zahl der Infizierten in Lörrach auf 81 gestiegen

Wie der Landkreis Lörrach mitteil, ist die Gesamtzahl der Infizierten am Freitagabend auf 81 gestiegen. Bei rund 990 Personen sei mittlerweile ein Abstrich gemacht worden, deren Befunde waren jedoch negativ.

10 Personen müssten zudem momentan im Krankenhaus behandelt werden.

Pfadfinder helfen mit

Die Pfadi Blauenstein hilft in der Corona-Krise mit. (Bild: Telebasel)

Allzeit bereit ist die Pfadi Blauenstein. Die Pfadfinder machen mit einem Plakat darauf aufmerksam, dass sie für gefährdete Personen gerne Erledigungen übernehmen.

Schwere Vorwürfe gegen Baloise

Der Telebasel News Beitrag vom 20. März 2020.

Die Unia erhebt schwere Vorwürfe gegn die Baloise. Die Massnahmen gegen das Coronavirus würden auf der Baustelle zum neuen Gebäude nicht eingehalten. Die Baloise kontert, dass die Sicherheit oberste Priorität habe. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Easyjet bleibt am Boden

Easyjet lässt ab kommendem Dienstag einen Grossteil seiner Flugzeugflotte am Boden zu lassen. Dies teilt die Fluggesellschaft am Freitagabend mit. Grund sind die eingeschränkten Reisemöglichkeiten wegen des Coronavirus‘.

Das Unternehmen wird Rettungsflüge zur Rückführung von Kunden durchführen, wie es mitteilt. Ein Minimalprogramm soll die wichtigsten Verbindungen aufrechterhalten. Ein grosser Teil der Schweizer Flüge startet am EuroAirport Basel. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Novartis spendet Medikamente gegen Coronavirus

Der Pharmakonzern Novartis will bis zu 130 Millionen Dosen eines Malariamedikaments zum Einsatz gegen das Coronavirus spenden. Novartis habe gegenwärtig rund 50 Millionen Dosen Hydroxychloroquin an Lager und wolle bis Ende Mai weitere 80 Millionen produzieren, teilte der Basler Konzern am Freitag mit. Je nach Dosierung dürfte diese Menge zur Behandlung von mehreren Millionen Patienten reichen, so die Firma.

Die Novartis will in der Corona-Krise mit gespendeten Medikamenten helfen. (Bild: Keystone)
Bibliothek bleibt auf digitalem Weg offen
Bücher können noch immer ausgeliehen werden bei der GGG Stadtbibibiothek Basel – aber nur Digital. (Symbolbild: Keystone)

Auch die Bibliotheken der GGG Stadtbibliothek Basel sind wegen des Coronaviurs’ bis am 19. April geschlossen. Auf Unterhaltung und guten Lesestoff muss aber niemand verzichten, wie die Stadtbibliothek mitteilt.

«In unserer Digitalen Bibliothek 24/7 finden Sie spannende Hörbücher und E-Books. Zudem haben Sie mit Pressreader Zugang zu tagesaktuellen Ausgaben aus über 6’000 Zeitungen und Magazinen aus 120 Ländern.» Die Digitalen Angebote der GGG Stadtbibliothek Basel gibt es hier.

Und: die Bibliothek kündigt an, einen Lieferservice zu organisieren.

Telebasel Corona Flash
Aufruf aus dem Unispital

«Wir bleiben für euch da, bleibt ihr für uns daheim», diesen Appell stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unispitals Basel auf Instagram. Ärtzinnen, Pfleger und Sanitäterinnen kämpfen um das Leben von Coronavirus-Patienten. Damit die Kapazitäten nicht gesprengt werden in den Spitälern, ist es wichtig, dass die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt wird, wie der Bundesrat am Freitag vor den Medien nochmals betonte.

Im Denner beim Claraplatz dürfen immer nur 30 Kunden im Geschäft sein

Klar ersichtlich angeschrieben beim Denner am Claraplatz:

(Bild: Leser-Reporter)
Internationales Circus Festival YOUNG STAGE Basel wird auf den September verschoben

Das 12. Internationale Circus Festival YOUNG STAGE Basel wird aufgrund der Corona-Krise vom Mai auf den September verschoben. Die gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Aufgrund der ausserordentlichen Lage und dem bis zum 19. April dauernden Veranstaltungsverbot in der Schweiz haben die Festivalorganisatoren von YOUNG STAGE beschlossen, die für Mai geplante 12. Ausgabe des Internationalen Circus Festivals YOUNG STAGE Basel in den September zu verschieben. Die Prüfung respektive Planung für diese Verschiebung ist in vollem Gange.

Erster Coronavirus-Todesfall im Aargau

Im Kanton Aargau ist es zum ersten Todesfall wegen des Coronavirus gekommen. Ein 88-jähriger Mann verstarb am Donnerstag in einer Klinik, wie der Aargauer Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati am Freitag in Aarau mitteilte.

Der Mann hatte mehrere Krankheiten aufgewiesen. Im Aargau gibt es 161 bestätigte Erkrankungen. 25 infizierte Personen sind hospitalisiert. Vier Personen auf der Intensivstation, zwei davon werden künstlich beatmet.

184 bestätigte Fälle in Basel-Landschaft

Der Kantonale Krisenstab gibt Stand Freitag, 50 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt.

Es sind jetzt insgesamt 184 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Landschaft zu verzeichnen.

Roche prüft Medikament gegen Covid-19-Komplikation

Eine der gefürchteten Komplikationen bei Patienten mit schwerer Covid-19-Erkrankung ist ein sogenannter «Zytokinsturm» mit einer sich überschlagenden und den ganzen Körper schädigenden Entzündungsreaktion. Roche untersucht nun das Biotech-Polyarthritismedikament Tocilizumab auf seine Wirksamkeit dagegen.

Pro Innerstadt Basel ruft zur Solidarität auf

Via Twitter verkündet Pro Innerstadt Basel weiterhin solidarisch zu bleiben und die Anweisungen der Regierung zu befolgen:

Corona Flash vom 20. März 2020 um 14 Uhr
50 neue Coronavirus-Fälle in Basel-Stadt

Im Kanton Basel-Stadt ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Einwohnern von Donnerstag auf Freitag um 50 auf 272 Fälle angestiegen. Am Donnerstag haben die Gesundheitsdirektoren beider Basel ihren Willen zur Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Folgen bekräftigt.

Die Zahl der registrierten Todesfälle wegen der Covid-19-Erkrankung blieb im Kanton Basel-Stadt unverändert bei vier, wie das Gesundheitsdepartement am Freitag mitteilte. 45 Personen waren am Freitag hospitalisiert, 46 Betroffene seien inzwischen genesen, heisst es in der Mitteilung.

Ab Samstag ändert der BVB-Fahrplan

Der Telebasel News Beitrag vom 20. März 2020.

In einer Medienmitteilung lässt die BVB folgende Änderungen verlauten:

Samstag 21.03.2020
  • Ausgedünnter Fahrplan (von Betriebsbeginn bis ca. 20 Uhr im 10-Minuten-Takt, ab 20 Uhr im 15-Minuten-Takt)
  • Alle Details und Informationen finden Sie hier.
Sonntag, 22. März 2020
  • Regulärer Sonntagsfahrplan (15-Minuten-Takt) gemäss ausgehängten Fahrplänen an den Haltestellen.
Ab Montag, 23. März 2020
  • Ausgedünnter Fahrplan (von Betriebsbeginn bis ca. 20 Uhr im 10-Minuten-Takt, ab 20 Uhr im 15-Minuten-Takt)
  • Alle Details und Informationen finden Sie hier.

Die vorgezogene Umstellung des Fahrplans erfolgt nur bei der BVB. BLT und AAGL verkehren bis Sonntag, 22. März 2020 (Betriebsschluss) nach dem regulären Fahrplan.

Fantasy Basel wird auf November 2020 verschoben

Die Organisatoren der Fantasy Basel verkünden über ihre Social Media Kanäle, dass die Fantasy Basel auf den 13. bis 15. November 2020 verschoben wird:

Die Schweiz sagt DANKE!

Der Telebasel News Beitrag vom 20. März 2020.

Applaus in der ganzen Schweiz. Die Menschen danken so dem Gesundheitspersonal, das zurzeit pausenlos im Einsatz steht.
Auf den Social Media Kanälen werden fleissig Videos von der Aktion geteilt.

Applaus für das Gesundheitspersonal

Um 12:30 Uhr applaudieren die Menschen an ihren Fenstern oder auf ihren Balkonen für den unermüdlichen Einsatz des Gesundheitspersonals. Machen auch Sie an der Aktion mit!

Sie haben geklatscht? Oder in Ihrer Nachbarschaft gab es Applaus? Schicken Sie uns Ihr Video!

Corona Flash vom 20. März 2020 um 12 Uhr
Pressekonferenz mal anders

Die Pressekonferenz vom Freitag mit Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann und Regierungsrätin Tanja Soland zum preisgünstigen Wohnraum fand anders als gewohnt statt. Aufgrund der Corona-Krise und dem damit zusammenhängenden «Social Distancing» fand die Konferenz live per Video-Streaming statt. Ackermann und Soland informierten zur Umsetzung der Initiative «Recht auf Wohnen».

(Symbolbild: Keystone)
Zahl der Corona-Fälle steigt auf 272
Weber und Engelberger im Austausch

Am Donnerstag haben sich die beiden Gesundheitsdirektoren Thomas Weber und Lukas Engelberger sowie ihre Führungsstäbe mit den Verbandsspitzen der Gesundheitsverbänden aus den beiden Basel getroffen. Das Ziel war ein Informationsaustausch und das Einleiten der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Das schreiben die beiden Kantone in einer Mitteilung am Freitag.

Das Treffen habe gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen bereits heute gut funktioniere. «Prioritäres Ziel ist es nun, die angesprochenen Massnahmen möglichst rasch und wirksam umzusetzen und so den Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus gemeinsam anzugehen.», heisst es in der Mitteilung weiter.

Zahl an Corona-Fällen im Breisgau steigt auf 3030

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald meldet am heutigen Freitag (Stand 7 Uhr) 303 diagnostizierte Corona-Fälle: 158 in der Stadt Freiburg, 145 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Am Donnerstagmorgen waren es 247 gewesen – ein Einstieg von 56. Das schreibt die «Badische Zeitung».

«Niemand macht Picknicks in den Parks»

In einer Mitteilung vom Freitag appelliert die Basler Gesundheits- und Sozialkommission an die Bevölkerung, die Anweisungen des Bundesrates und der Kantonsregierung einzuhalten. «Es geht nun darum, dass sich das Virus nicht exponentiell verbreitet. Dafür sind jede und jeder Einzelne gefordert», schreibt die Kommission. «Wer die Möglichkeit hat, arbeitet im Homeoffice und niemand macht Picknicks in den Parks oder am Rhein. Dieser Grundsatz muss unbedingt ernst genommen werden», heisst es in der Mitteilung weiter.

Sie vertraue aber auch dem Regierungsrat und allen Akteurinnen und Akteuren, die «sich gegenwärtig mit höchstem Engagement engagieren, die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten».

Basler Journalist lanciert Lockdown-Zeitschrift

«Stoff für den Shutdown» heisst eine neue Literaturzeitschrift, die innerhalb weniger Tage aus der Not der Isolation in Zeiten des Coronavirus entstanden ist. Existieren soll das Magazin, das per Post verschickt werden soll, nur solange, «bis wir uns alle wieder bedenkenlos umarmen können».

Das Projekt hat der Autor und Journalist Benjamin von Wyl aus Basel mit seinen drei Freunden lanciert: Daniel Kissling aus Olten, Mitherausgeber des Literaturmagazins «Narr», David Lüthi und Mirko Leuenberger aus Zürich; die freischaffenden Grafiker arbeiten unter anderem ebenfalls für «Narr». Dreissig Schreibende sind an der ersten Ausgabe beteiligt.

Wenn Sie mehr über das Projekt erfahren wollen, lesen Sie den Artikel hier.

Aargauer Regierungsrat verspricht Hilfspaket von bis zu 500 Millionen

Der Aargauer Regierungsrat will ein kantonales Hilfspaket schnüren, um die von der Coronavirus-Pandemie besonders stark betroffenen Unternehmen und Gewerbebetriebe und Kulturschaffende mit Soforthilfe unterstützen zu können. Dieses soll nächste Woche beschlossen werden und so schnell als möglich wirken. (sda)

(Archivbild: Keystone)
Was bisher geschah

Alle früheren regionalen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

Corona-Massnahmen bei der Post

Die Schweizerische Post hält sich an die Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus. In der Filiale am Claraplatz beispielsweise ist der Zugang zu den Regalen mit Büromaterialien abgesperrt und die Wartenden müssen den Abstand von mindestens zwei Metern zueinander einhalten.

Basel ist jetzt #SeifenBoss

Die Fahnen auf der Mittleren Brücke wurden am Freitagmorgen aus aktuellem Anlass mit #SeifenBoss-Flaggen ausgetauscht. Die Kampagne wurde initiiert, um den Menschen – insbesondere Kindern und Jugendlichen – zum Händewaschen aufzurufen.

Stadt Freiburg verhängt weitgehende Ausgangssperre

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat die deutsche Stadt Freiburg eine weitgehende Ausgangssperre verhängt. Für öffentliche Orte gilt ab Samstag für zwei Wochen ein «Betretungsverbot für öffentliche Orte», wie die Stadtverwaltung am Donnerstagabend mitteilte.

Die Ausgangssperre gilt aber nicht allgemein: Das Verlassen der Wohnung ist bei «dringenden Angelegenheiten» weiterhin erlaubt. Arztbesuche, beruflich bedingte Wege und Lebensmitteleinkäufe sind weiterhin zulässig. (sda)

Den ganzen Artikel gibt es hier.

Züge aus Deutschland fahren nur noch bis Basel

Nach der Einführung von Grenzkontrollen im Kampf gegen das Coronavirus müssen Bahnreisende in die Schweiz mit grösseren Einschränkungen rechnen. Wie die Deutsche Bahn am Donnerstag mitteilte, enden die Züge im Fernverkehr vorzeitig an der Station Basel Badischer Bahnhof.

Dies betreffe die Verbindungen von Berlin nach Interlaken Ost, von Kiel/Hamburg nach Chur sowie von Dortmund nach Basel SBB. Auch der Regionalverkehr ist demnach betroffen, hiess es. (sda)

Mehr dazu lesen Sie hier.

(Symbolbild: Keystone)
Coiffeur Gino in Basel fürchtet um Existenz

Im Coiffeur Gino in Basel herrscht, wie in den meisten anderen Geschäften in der Schweiz, Totenstille. Kein Haar wird mehr geschnitten. Das drückt dem Inhaber Luigi Gatto gewaltig aufs Portemonnaie. Er fürchtet um seine Existenz.

Es mache ihm alles Sorgen, sagt Gatto. Er betont, dass an erster Stelle die Gesundheit stehe. Das gelte für alle. Aber: «Wenn das noch länger andauert, muss ich mir überlegen, wie ich das mache», sagt Gatto mit besorgter Miene. Irgendwann ist finanzielle Hilfe seine einzige Chance: «Ich hoffe, dass der Bund für uns auch etwas unternimmt».

Der Telebasel News Beitrag vom 19. März 2020.

1 Kommentar

  1. So ein Schmarren mit Musik und DJ auf dem Balkon. Spinnt Ihr jetzt alle langsam? Für wie wichtig nehmen sich da gewisse Egoisten? Dem DJ Hampelmann hätte ich den Strom abgedreht! Relaxt in aller Ruhe und nervt nicht rum!Report

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