Im Moment gibt es kein Bier in den Beizen: alles hat geschlossen. Mit einem Solidaritätsbeitrag können Interessierte nun aber Gutscheine für später kaufen. (Symbolbild: Keystone)
Baselland

Mit Bier-Gutscheinen Baselbieter Beizen retten

Die Baselbieter Beizen leiden unter dem Coronavirus. Um sie zu Unterstützen lanciert Baselland Tourismus das Solidaritätsprojekt «E Stange Geld für mini Beiz».

Unter dem Coronavirus und den Massnahmen gegen dessen Verbreitung leiden auch die Beizen. Weil die Gastronomie-Betriebe vorerst geschlossen bleiben müssen, erwarten sie grosse einbussen.

Baselland Tourismus, Gastro Baselland und die Wirtschaftskammer Baselland starten nun einen Solidaritätsaufruf, um die regionale Gastronomie sofort zu unterstützen. Dies mit dem Projekt «E Stange Geld für mini Beiz».

Mit dem Projekt können Interessierte den symbolischen Preis von 100 Franken für einen Gutschein für eine Stange Bier erwerben. «Das Menü, dass der Wirt in den nächsten Wochen nicht verkauft, wird er nie mehr verkaufen können», begründen die Initianten.

«Ganze Wirtschaft leidet»

«Ohne schlecht zu arbeiten, lebt eine Überzahl der Betriebe normalerweise von der ‹Hand in den Mund›», schreiben die Initianten in einer Mitteilung. Die Gastronomie sei keine Branche, in der das ganz grosse Geld verdient werden könne. «Lange Tage, wenige Freitage – das alles ist nur zu schaffen, wenn man viel Herzblut für die Gastwirtschaft hat.

Viele Betriebe seien gesellschaftlich für ein Dorf wichtig, systemunterstützend für die Wirtschaft. «Ohne sofortige Unterstützungsmassnahmen seitens des Bundes und der Kantone wird die Branche nachhaltigen und irreversiblen Schaden erleiden», warnen die Initianten. Darunter würde die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft leiden.

Der Gutschein für die Stange Bier wird via Internetplattform verkauft. Wenn die Aufhebung des Betriebsverbots aufgehoben ist, kann er eingelöst werden. Der Gutschein gilt dabei nicht nur für Bier: auch ein Mineral, ein Kaffee oder ein Glas Wein können damit eingelöst werden. Der Spendenerlass soll dabei den 331 aufgelisteten Mitgliedern baldmöglichst zugute kommen, wie die Initianten ankünden.

3 Kommentare

  1. Habe meiner Freundin in Kapstadt Südafrika von dieser Idee erzählt, offenbar wird nun dort überlegt ob sie etwas ähnliches auf die Beine stellen können!!!Report

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