Fielmann schliesst vorübergehend alle Filialen in Deutschland und der Schweiz. (Archivbild: Keystone)
Schweiz

Fielmann schliesst vorübergehend Läden in der Schweiz

Die Optiker-Kette Fielmann schliesst ab Freitag wegen der Corona-Krise vorübergehend ihre Läden in Deutschland und der Schweiz.

Dies werde etwa fünf Millionen Euro Umsatz weniger pro Tag bedeuten, teilt Fielmann mit. Man schliesse die Läden vorübergehend, um bei der Eindämmung der Corona-Epidemie zu helfen.

Auch Niederlassungen in Italien, Österreich, und teilweise in Polen stellen vorübergehend ihren Betrieb ein. Durch diese Begrenzung des Geschäftsbetriebes trage Fielmann zum Infektionsschutz bei, teilte das Unternehmen weiter mit. Der reguläre Verkauf von Brillen, Kontaktlinsen und Hörsystemen werde vorübergehend eingestellt, dies mit Ausnahme von Versandmöglichkeiten für Kontaktlinsenkunden.

Fielmann gibt Arbeitsplatz-Garantie

Wie lange und umfassend die Geschäfte geschlossen bleiben, sei derzeit nicht absehbar. Die weitere Entwicklung sei in hohem Masse von politischen Entscheidungen und deren Wirksamkeit abhängig.

Das Unternehmen habe für alle Augenoptiker und Hörakustiker eine Arbeitsplatz-Garantie ausgesprochen. Das beantragte Kurzarbeitergeld werde auf 100 Prozent aufgestockt, damit alle Niederlassungsmitarbeiter weiterhin den gleichen Nettolohn erhalten.

Fielmann betreibt 43 Filialen in der Schweiz, die 2017 im Schnitt 5,1 Millionen Euro umsetzten.

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