(Symbolbild: Key)
Basel

Die Schweiz applaudiert für ihre Helden

Mit der Solidaritätsaktion sollen Berufsgruppen geehrt werden, die Tag und Nacht mit vollem Einsatz arbeiten.

Sie arbeiten rund um die Uhr, damit die Bevölkerung gesund bleibt, die Kinder betreut sind oder die Gesellschaft mit den notwendigen Medikamenten versorgt werden kann. Sie arbeiten rund um die Uhr, damit die Gesellschaft mit Nahrung versorgt wird, die Online-Bestellungen ausgeliefert werden und nach Impfstoffen geforscht werden kann. Die Rede ist von den Berufsgruppen, welche auch in Zeiten des Coronavirus Höchstarbeit leisten.

Um sich bei denen zu bedanken, die Tag und Nacht im Einsatz sind und ihr Privatleben auf Eis gelegt haben, wurde die Facebook-Gruppe «Die Schweiz applaudiert für Held*innen!» gegründet. Darin werden Menschen dazu aufgerufen, sich bei den Berufsgruppen zu bedanken in dem sie ihnen applaudieren – natürlich sicher vom heimischen Balkon oder aus dem Fenster! Ins Leben gerufen wurde die Gruppe vom wiewaersmalmit.ch – Team. Vorbild: Unsere italienischen Nachbarn. Dort wird auf Balkonen gesungen und musiziert.

Im Rampenlicht

Was im Alltag in der Schweiz als selbstverständlich genommen werde oder keine Beachtung fände, stehe in dieser Krise nun im Rampenlicht, teilte Ana Brankovic auf Anfrage von Telebasel mit. Diese Personen würden zum allgemeinen Alltag und Wohlergehen beitragen, es sei den Organisatoren deswegen ein grosses Anliegen, mehr Bewusstsein für diese Berufsfelder zu schaffen.

Die Reaktionen auf die Aktion seien sehr positiv, so Brankovic weiter. «Es haben sich innerhalb eines Tages bereits über 2000 Menschen beim Facebook Event eingetragen, diesen auch via Instagram geteilt, geliked und fleissig kommentiert. Das zeugt von Solidarität und Dankbarkeit.»

Solidarität rührt Berufsgruppen

«Die Menschen fühlen sich wahrgenommen, freuen sich über Sichtbarkeit und Anerkennung, bedanken sich. Andere fordern auch finanziell mehr Unterstützung nach der Krise, gerade aus dem nun sichtbaren Bedürfnis und der Notwendigkeit einer gut funktionierenden Gesellschaft», so Ana Brankovic, Co-Gründerin von wiewaersmalmit.ch. Die Reaktionen von den Followern seien aber ebenfalls gigantisch.

«Auch ein riesen Dankeschön an alle Reinigungskräfte, ohne sie wäre es nicht möglich» und «Jetzt sehen wir mal, wenn es wirklich braucht. Auch in schlechten Zeiten» sind nur zwei Beispiele.

Die Solidaritätsaktion soll am Donnerstag, 19. März 2020 um 19.15 Uhr stattfinden. 

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