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Schweiz

WHO: Verdoppelung der Coronavirus-Fälle weltweit in nur zwölf Tagen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Auch das Militär zeigt Dankbarkeit

Applaus für Gesundheitspersonal auf Schweizer Balkonen

Aus Solidarität für das Gesundheitspersonal im Einsatz wegen des Coronavirus haben am Freitagmittag zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer auf ihren Balkonen applaudiert. Gedankt wurde auch allen Arbeitenden im Verkehr, in der Logistik und im Lebensmittelbereich.

Verdoppelung der Coronavirus-Fälle weltweit in nur zwölf Tagenn

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die rasante Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 am Freitag mit Zahlen veranschaulicht. Es habe etwa drei Monate gedauert, bis die ersten 100’000 nachgewiesenen Fälle bekannt waren, sagte ein WHO-Sprecher in Genf.

(Bild: Keystone)
Bayern kündigt Ausgangsbeschränkungen an

Im Schweizer Nachbarland Deutschland hat ein erstes Bundesland Ausgangsbeschränkungen angeordnet. Bayern verhängte Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus. Dies gelte ab Freitagnacht für vorläufig zwei Wochen, sagte Ministerpräsident Markus Söder am Freitag in München.

Ministerpräsident Markus Söder. (Bild: Keystone)
Aktuell 4840 positiv getestete Fälle in der Schweiz

Das BAG teilte heute mit, dass es in der Schwiez aktuell 4840 positiv getstete Fälle gibt. Davon sind 4176 Fälle bestätigt und bei 664 Fällen ist nach einem ersten positiven Resultat die Bestätigung noch ausstehend.

Goretzka und Kimmich spenden eine Million

Die deutschen Fussball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich setzen in der Corona-Krise ein Zeichen. Die beiden 25 Jahre alten Profis von Bayern München gründen die Initiative «We kick Corona» und spenden privat eine Million Euro für soziale und karitative Einrichtungen. «Auf dem Platz können wir jeden schlagen. Aber Corona schlagen wir nur gemeinsam!», betitelte Goretzka die Aktion.

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Wir müssen uns gegenseitig helfen. Mit Taten, mit Gesten, mit Verantwortung und Vernunft. Wir sind eine Gesellschaft! Mit #WEKICKCORONA wollen @leon_goretzka und ich denjenigen helfen, die es in dieser schweren Zeit besonders trifft. Deswegen haben wir uns entschlossen, diese Spendeninitiative ins Leben zu rufen und zusammen 1 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen! Jeder der hilft und helfen kann ist Gold wert! Wir alle müssen gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Gesellschaft diese Krise möglichst gut übersteht! Tiefen Dank an alle Helferinnen und Helfer, Krankenschwester, medizinisches Personal und alle diejenigen, die unsere Versorgung in diesen Zeiten aufrecht erhalten. Ihr seid unglaublich! DANKE! @wekickcorona #wekickcorona #daheimbleiben #allezusammen #einegemeinschaft #solidarität

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Apple rationiert iPhones in der Corona-Krise

Apple lässt nach wochenlangen Produktionsengpässen in China nur noch zwei iPhones eines Modells pro Bestellung in seinem Online-Store kaufen. Das heisst, Kunden bekommen seit Freitag eine Warnmeldung, wenn sie zum Beispiel drei Geräte des iPhone 11 Pro zu ihrem Warenkorb hinzufügen – bei zwei iPhone 11 Pro und einem iPhone 11 gibt es dagegen keine Probleme.

(Bild: Keystone)
Zürcher Polizei verhaftet Schutzmasken-Wucherer

Die Zürcher Kantonspolizei hat in Horgen einen 18-jährigen Schweizer verhaftet, der im Internet Schutzmasken zu Wucherpreisen anbot. Er verlangte für fünf Masken rund 200 Franken, also 40 Franken pro Stück. Normalerweise kosten diese Masken pro Stück etwa 50 Rappen.

(Bild: Keystone)
FIFA zeigt Fussball-Klassiker

Die FIFA hat angesichts der fussballfreien Zeit wegen der Coronavirus-Pandemie eine neue Kampagne gestartet und öffnet Teile seines Video-Archivs mit Klassikern der WM-Geschichte. Man wolle den Fussball in die Häuser der Menschen bringen, teilte der Weltverband mit.

(Bild: Keystone)
Im Iran steigt Zahl der Todesopfer um 149 auf 1433

Im Iran ist die Zahl der Todesfälle wegen des Coronavirus um 149 auf 1433 gestiegen. Bis zum Freitag seien zudem 19’644 Infektionsfälle registriert worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Das ist ein Anstieg binnen eines Tages um 1237 Fälle. Der Iran ist nach China eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder.

(Bild: Keystone)
Snowboard-Weltcupsiegerin Moioli verlor Oma

Die Freude über den Sieg im Gesamtweltcup der Snowboard-Crosserinnen hat für die Italienerin Michela Moioli nicht lange gedauert. Die 24-jährige Italienerin, die aus der von der Coronavirus-Pandemie schwer betroffenen Stadt Bergamo stammt, verlor wegen dem Virus ihre Grossmutter.

(Bild: Keystone)
Vapiano steht vor der Pleite

Die Restaurantkette Vapiano steht vor der Pleite und hofft nun auf Staatshilfe. Vapiano sei zahlungsunfähig, teilte das Unternehmen am Freitag in Köln mit. Es sieht sich als Opfer der Ausgangsverbote und beschränkten Öffnungszeiten im Zuge der Corona-Pandemie, hatte aber bereits seit Jahren mit Verlusten und Umsatzeinbussen zu kämpfen.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Bund will Lehrabschlussprüfungen trotz Krise durchführen

Lernende in der Berufsausbildung sollen trotz Coronavirus-Krise bis Ende Sommer abschliessen können. Das haben Bund, Kantone und Wirtschaft beschlossen.

(Bild: Keystone)
Ausgangsbeschränkungen in Österreich bis Ostermontag verlängert

In Österreich werden die Ausgangsbeschränkungen zum Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus um drei Wochen verlängert. Sie gelten damit bis Ostermontag, den 13. April, sagte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitag in Wien.

(Symbolbild: Keystone)
Crowdfunding-Plattform Funders.ch lanciert Seite für Corona-Hilfe

Die von der Luzerner Kantonalbank (LUKB) betriebene Crowdfunding-Plattform Funders.ch hat eine neue Seite eingerichtet, auf der wirtschaftlich von Corona betroffene Kleinstunternehmer einfacher Geld sammeln können. Die Plattform hat die Regeln des üblichen Crowdfundings zu diesem Zweck vereinfacht.

USA und Mexiko wollen wegen Corona-Krise Grenze schliessen

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie wollen die USA und Mexiko ihre Grenze weitgehend schliessen. US-Aussenminister Mike Pompeo und sein mexikanischer Kollege Marcelo Luiz Ebrard Casaubón wollten nicht notwendige Reisen zwischen den beiden Ländern begrenzen, sagte eine Ministeriumssprecherin am Donnerstag in Washington.

(Bild: Keystone)
Sunrise erhöht in Coronavirus-Krise Internettempo

In der grassierenden Coronavirus-Pandemie greift Sunrise den Kunden unter die Arme. Der zweitgrösste Telekomkonzern erhöht die Surfgeschwindigkeiten im Internet und hebt Datenlimiten im Mobilfunk auf. Zudem verlängert Sunrise die Zahlungsfrist für Kleinunternehmen und Selbständige.

Alle Infos hier.

(Bild: Keystone)
Bisher rund 300 Kinder in Italien positiv auf Virus getestet

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie sind in Italien bisher rund 300 Kinder positiv auf den Erreger getestet worden. «Es gibt aber bisher keine Todesfälle und keine schweren Verläufe bei Kindern», sagte Alberto Villani, Präsident des italienischen Kinderarztverbandes.

Hier gehts zum Aritkel.

(Bild: Keystone)
Tunesien riegelt Luftraum ab

Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus verschärfen die nordafrikanischen Länder Marokko und Tunesien ihre Massnahmen. Am Freitagabend beginnt in Marokko eine landesweite Ausgangssperre, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wie das Innenministerium mitteilte. Mehrere Länder haben begonnen, Staatsbürger aus dem Königreich auszufliegen. Marokko hat bislang 63 Fälle von Infizierungen offiziell bekanntgegeben.

Am Freitagabend beginnt eine landesweite Ausgangssperre. (Bild: Keystone)
Unia fordert die Umsetzung von Schutzmassnahmen

Die Gewerkschaft Unia fordert, dass die Arbeiten in nicht-essentiellen Bereichen eingestellt werden, ausser die Unternehmen können nachweisen, dass sie die Tätigkeit in der Corona-Krise im Rahmen der behördlichen Schutzvorgaben weiterführen können.

Alle Infos hier.

(Bild: Keystone)
Stadt Bern schliesst Bundesterrasse

Die Stadt Bern schliesst wegen der Corona-Pandemie die Bundesterrasse und drei weitere Parkanlagen für die Öffentlichkeit. Dort hatten sich in den vergangenen Nächten noch immer Uneinsichtige in grösseren Gruppen versammelt.

Bremst Corona den Siegeszug der E-Bikes?

Velohändler haben 2019 in der Schweiz deutlich mehr E-Bikes verkauft als im Vorjahr. Wegen Corona fürchtet die Branche nun aber Lieferengpässe.

Hier finden sie den ganzen Artikel.

(Bild: Keystone)
Bitcoin-Kurs zieht wieder deutlich an

Mit der Erholung an den Finanzmärkten steigen auch die Kurse des Bitcoin und der weiteren Kryptowährungen wieder an. Der Bitcoin hat in der Nacht die Marke von 6’000 US-Dollar überschritten und notiert am Vormittag bereits wieder bei über 6’600 Dollar.

(Bild: Keystone)
Israel verhängt weitgehende Ausgangssperre

Israel hat eine weitgehende Ausgangssperre im Kampf gegen das Coronavirus verhängt. Die Notstandsverordnungen sollen zunächst für eine Woche gelten. Die Regierung verabschiedete die Anordnungen einstimmig in der Nacht zum Freitag, wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mitteilte. Damit sollen – wie in anderen Staaten, die von der Pandemie betroffen sind – die Menschen ihre Häuser nicht mehr verlassen.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. (Bild: Keystone)
Kreativ muss man sein

In Israel wird eine Drone damit beauftragt, mit dem Hund spazieren zu gehen.

YouTube drosselt Bildqualität in Europa

Nach Netflix wird auch YouTube die Bildqualität in Europa etwas verschlechtern, um die Netze in der Coronavirus-Krise zu entlasten. Alle Videos sollen zunächst in den kommenden 30 Tagen nur noch in Standard-Auflösung statt HD-Qualität übertragen werden, wie die zu Google gehörende Videoplattform am Freitag ankündigte. EU-Kommissar Thierry Breton, der die Massnahme angestossen hatte, begrüsste den Schritt.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Nun mehr als 10'000 Coronavirus-Tote weltweit

Das Coronavirus hat nach den Daten aus offiziellen Statistiken nun weltweit mehr als 10’000 Menschen den Tod gebracht. Die private Johns Hopkins University im US-Staat Maryland führte in ihrer Liste auf ihrer Homepage am Freitagmorgen 10’031 Tote.

Hier gehts zum Artikel.

(Symbolbild: Keystone)
Vierter Coronavirus-Toter im Wallis

Im Kanton Wallis ist eine vierte Person nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben. Mit einem Alter von 84 Jahren gehörte sie einer Risikogruppe an, wie die Behörden mitteilten.

Die Zahl der Menschen, die in der Schweiz den Folgen der Viruserkrankung erlegen sind, stieg nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA-Zählung damit auf 40. Das Wallis verzeichnete bislang 232 bestätigte Fälle von Coronavirus-Infektionen.

(Symbolbild: Keystone)
Österreich widerruft Verordnung zur Homeoffice-Pflicht

Zur Bekämpfung des Coronavirus wird es nun doch keine Pflicht zum Homeoffice in Österreich geben. Die entsprechende Verordnung, die am Freitagabend im Rechtsinformationssystem der österreichischen Regierung veröffentlicht worden war, werde widerrufen.

(Symbolbild: Keystone)
Erster Coronavirus-Fall im American Football

Gut ein halbes Jahr vor dem Saisonstart hat auch die American Football-Liga NFL den ersten Coronavirus-Fall. Sean Payton, der Coach der New Orleans Saints, gab am Donnerstag gegenüber dem TV-Sender ESPN bekannt, dass er positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet wurde.

Er habe keine ernsthaften Symptome, wolle mit diesem Schritt aber alle Menschen veranlassen, die Warnungen der Behörden zu beachten, sagte Payton. Er ist bereits seit 13 Jahren bei den Saints tätig und führte sie 2009 zu deren bisher einzigem Super-Bowl-Triumph.

(Bild: Keystone)
Implenia schränkt den Baustellenbetrieb ein

Der Baukonzern Implenia sorgt sich um seine Mitarbeitenden und schränkt daher den Betrieb auf seinen Baustellen in mehreren Ländern ein. Manche Baustellen würden geschlossen.

Alle Infos gibts hier.

Andre Wyss, CEO Implenia. (Bild: Keystone)
Harry Styles nutzt Quarantäne zum Sprachen lernen

Der britische Popstar Harry Styles nutzt nach eigenen Angaben die Zeit in Quarantäne auch produktiv. «Jetzt ist doch die perfekte Zeit, eine neue Fertigkeit zu erlernen und ein neues Hobby auszuprobieren, oder? Wir haben nichts als Zeit. Ich habe schon etwas Italienisch gelernt und einige Kurse für Zeichensprache gemacht», sagte Styles.

Der ehemalige One Direction-Sänger verbringt die Selbstisolation mit Freunden. Er lerne aber nicht nur: «Es ist eine sehr seltsame Zeit, aber wir sind (…) vorsichtig, hören Musik, spielen Spiele, machen ein paar Gesichtsmasken» – das klassische Quarantäne-Zeug.

(Bild: Keystone)
Parmelin handelt mit EU Lieferung von Schutzmaterial aus

Wirtschaftsminister Guy Parmelin ist offenbar ein Durchbruch gelungen bei der Lieferung von Schutzmaterial für die Schweiz. Von der Leyen hatte am Sonntag in einer Videobotschaft im Kurzbotschaftendienst Twitter mitgeteilt, die EU begrenze wegen der Corona-Krise den Export medizinischer Schutzausrüstung.

Mehr Infos finden Sie hier.

Zwei Spieler der Los Angeles Lakers angesteckt

Zwei Spieler des NBA-Teams Los Angeles Lakers sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ob Superstar LeBron James darunter ist, ist nicht bekannt. Die beiden Spieler seien unter der Obhut der Vereinsärzte unter Quarantäne gestellt worden, teilte der US-Basketballklub mit, ohne die Namen der beiden infizierten Spieler zu nennen. Die Lakers erklärten, dass die Athleten des Teams auf Empfehlung der Gesundheitsbehörden wegen eines Spiels gegen die Brooklyn Nets am 10. März getestet worden seien. Bei vier Spielern der Nets ist seitdem eine Infektion festgestellt worden.

Ob Superstar LeBron James darunter ist, ist nicht bekannt. (Bild: Keystone)
US-Republikaner bringen riesiges Coronavirus-Hilfspaket auf den Weg

Die Republikaner im US-Senat wollen mit einem milliardenschweren Konjunkturprogramm die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie stemmen. Die meisten Steuerzahler sollen unter anderem einen Scheck über 1200 US-Dollar bekommen, pro Kind soll es zusätzlich noch 500 US-Dollar geben.

(Bild: Keystone)
Spanien ordnet Schliessung aller Hotels an

Die spanische Regierung hat am Donnerstag wegen der Coronavirus-Krise die vorläufige Schliessung aller Hotels des Landes angeordnet. Im Zuge der am Wochenende verhängten Ausgangssperre müssen auch andere touristische Unterkünfte, wie Pensionen oder Campingplätze, ihre Pforten schliessen.

Nun müssen auch alle Hotels in Spanien ihre Türen schliessen. (Bild: Keystone)
Züge aus Deutschland in die Schweiz fahren nur noch bis Basel

Nach der Einführung von Grenzkontrollen im Kampf gegen das Coronavirus müssen Bahnreisende in die Schweiz mit grösseren Einschränkungen rechnen. Wie die Deutsche Bahn am Donnerstag mitteilte, enden die Züge im Fernverkehr vorzeitig an der Station Basel Badischer Bahnhof.

Hier gehts zum Artikel.

(Bild: Keystone)
Mobilezone: Coronavirus-Folgen schlagen auf Geschäftsgang durch

Die Folgen der Coronavirus-Pandemie schlagen bei der Handyladenkette Mobilezone auf den Geschäftsgang und die Geschäftsaussichten durch. Aufgrund der grossen Dynamik sei eine abschliessende Beurteilung der Auswirkungen aber nicht möglich, teilte Mobilezone am Freitag in einem Communiqué mit.

(Bild: Keystone)
Argentinien verfügt weitgehende Ausgangssperre

Wegen des sich rasch ausbreitenden Coronavirus hat die argentinische Regierung eine weitgehende Ausgangssperre verfügt. Bis zum 31. März dürfen die Menschen ihre Häuser und Wohnungen nicht mehr verlassen.

Dies sagte Präsident Alberto Fernández am Donnerstag (Ortszeit) nach einem Treffen mit den Gouverneuren des südamerikanischen Landes. Erlaubt seien lediglich Besorgungen in nahe gelegene Lebensmittelgeschäfte und in Apotheken.

Argentiniens Präsident Alberto Fernandez (links). (Bild: Keystone
Mega-Stau auf der A4 an polnischer Grenze vorerst aufgelöst

Der Mega-Stau auf der deutschen Autobahn 4 in Richtung polnischer Grenze hat sich in der Nacht zu Freitag vorerst aufgelöst. Grund dafür sei eine Lockerung der polnischen Grenzkontrollen, hiess es von der deutschen Polizei am Freitag.

(Bild: Keystone)
Stadt Freiburg (D) verhängt weitgehende Ausgangssperre

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat die deutsche Stadt Freiburg eine weitgehende Ausgangssperre verhängt. Für öffentliche Orte gilt ab Samstag für zwei Wochen ein Betretungsverbot für öffentliche Orte, wie die Stadtverwaltung am Donnerstagabend mitteilte.

Mehr dazu hier.

Solche Bilder wird es in nächster Zeit keine mehr geben.(Bild: Keystone)
China meldet erneut keine neuen Coronavirus-Infektionen im Inland

Zum zweiten Mal hintereinander seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus Anfang Januar hat China landesweit keine lokalen Neuinfektionen gemeldet. Allerdings stieg erneut die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland in die Volksrepublik zurückkamen.

(Bild: Keystone)
Haiti meldet als letztes Land Lateinamerikas erste Corona-Fälle

Alle Länder Lateinamerikas haben nun Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Haitis Präsident Jovenel Moïse verkündete am Donnerstag (Ortszeit) die ersten beiden Fälle des Karibikstaates – dem letzten Land der Region, das zuvor noch keine Ansteckungen gezählt hatte.

(Bil: Keystone)
Kalifornischer Gouverneur: 25 Millionen Infektionen möglich

Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom rechnet mit über 25 Millionen Coronavirus-Infektionen in dem US-Westküstenstaat, falls keine drastischen Massnahmen gegen die Verbreitung des Erregers Sars-CoV-2 ergriffen werden. Knapp 60 Prozent der Bevölkerung könnten sich in den nächsten acht Wochen mit dem Virus anstecken.

(Bild: Keystone)
Trump sagt G7-Gipfeltreffen ab

US-Präsident Donald Trump hat den G7-Gipfel in Camp David im Juni als persönliches Treffen abgesagt. Stattdessen solle es nur eine Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industriestaaten geben.

(Bild:Keystone)
Tesla stoppt Produktion wegen Coronavirus-Krise

Nach einer Machtprobe mit den Behörden hat der US-Elektroautobauer Tesla einem Produktionsstopp in seinem Hauptwerk im kalifornischen Fremont aufgrund der Coronavirus-Krise zugestimmt. «Wir halten uns an die gesetzlichen Vorschriften», teilte das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk am Donnerstag mit. Vorangegangen waren tagelange Diskussionen mit Gesetzesvertretern.

Eigentlich hatte das Büro des örtlichen Sheriffs bereits am Dienstagabend klargestellt, dass Teslas Betrieb kein unbedingt notwendiges Geschäft darstelle, das von einer wegen des Virus verhängten Ausgangssperre in der Region ausgenommen wäre. Tesla liess die Bänder in der Fabrik mit rund 10’000 Mitarbeitern trotzdem zunächst weiterlaufen. Dann schaltete sich die Polizeichefin ein.

Mehr dazu gibt es hier.

Tesla stoppt die Produktion in seinem Hauptwerk im kalifornischen Fremont. (Bild: Keystone)
Fielmann schliesst vorübergehend Läden in der Schweiz

Die Optiker-Kette Fielmann schliesst ab Freitag vorübergehend ihre Läden in Deutschland und der Schweiz, um bei der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie zu helfen. Dies werde etwa fünf Millionen Euro Umsatz weniger pro Tag bedeuten, teilt der Konzern mit.

Auch Niederlassungen in Italien, Österreich, und teilweise in Polen stellen vorübergehend ihren Betrieb ein. Durch diese Begrenzung des Geschäftsbetriebes trage Fielmann zum Infektionsschutz bei, teilte das Unternehmen weiter mit. Der reguläre Verkauf von Brillen, Kontaktlinsen und Hörsystemen werde vorübergehend eingestellt, dies mit Ausnahme von Versandmöglichkeiten für Kontaktlinsenkunden.

Mehr dazu lesen Sie hier in der Wirtschaft.

Fielmann schliesst vorübergehend alle Filialen in Deutschland und der Schweiz. (Archivbild: Keystone)
Eidgenössisches Parlament will im Mai und Juni tagen

Die Sitzungsdaten des Eidgenössischen Parlaments für die Mai- und Juni-Session bleiben bis auf Weiteres bestehen. Das haben die Verwaltungsdelegation sowie die Büros von National- und Ständerat am Donnerstag beschlossen, wie es in einer Medienmitteilung hiess.

Während der Sondersession im Mai beraten die beiden Räte nur als dringend eingestufte Geschäfte. Geschäfte aus der Frühjahressession – darunter die für die Schlussabstimmungen bereiten Geschäfte – werden nicht behandelt.

Die Parlamentsdienste suchen nach einem Alternativstandort im Raum Bern, der das Abstandhalten während der Sitzungen ermöglicht. Verfassung und Gesetz verlangen für gültige Beschlüsse die Anwesenheit der Mehrheit der Mitglieder der Räte.

Für Sessionen in der aktuellen Situation sind die Parlamentssäle im Bundeshaus nicht geeignet. (Bild: Keystone)
Filmfestival von Cannes findet nicht im Mai statt

Das weltberühmte Filmfestival von Cannes wird wegen der Corona-Krise nicht wie geplant im Mai stattfinden. Das teilte der Veranstalter am Donnerstagabend via Twitter mit. Eigentlich sollte die 73. Festival von Cannes vom 12. bis zum 23. Mai an der französischen Riviera laufen; der US-Regisseur Spike Lee ist laut einer früheren Mitteilung Präsident der Jury.

Es würden nun verschiedene Optionen geprüft – eine sei eine Verlegung auf Ende Juni oder Anfang Juli. Bei dem Festival winkt als Auszeichnung traditionell die Goldene Palme.

USA prüfen Einsatz von Malaria-Mittel gegen Coronavirus

Die USA prüfen den Einsatz eines häufig genutzten Malaria-Mittels zur Behandlung von Coronavirus-Patienten. US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, die Medikamentenbehörde FDA habe das Medikament Chloroquin bereits zugelassen.

Es könne deswegen «fast sofort» in der Coronavirus-Pandemie eingesetzt werden. FDA-Chef Stephen Hahn schlug einen vorsichtigeren Ton an und sprach lediglich von beschleunigten Tests.

Wird die Bundesliga im EM-Modus fortgesetzt?

Die unterbrochene Saison in der Bundesliga könnte einem Medienbericht zufolge im Modus eines EM-Turniers an festen Spielorten in kurzer Zeit zu Ende gespielt werden.

Im Rahmen ihrer Notfall-Überlegungen prüfe die Deutsche Fussball Liga (DFL) feste Austragungsorte in allen Regionen des Landes, an denen dann mehrere Partien pro Tag angesetzt würden, berichtete der «Sportbuzzer» am Donnerstag. Um die Risiken der Coronavirus-Pandemie zu minimieren, würden demnach an allen Standorten Hotels nur für die Erst- und Zweitligisten gebucht, die dann von dort ins Stadien und nach den Spielen direkt wieder weggebracht würden.

Dies sei aber nur eines von drei möglichen Szenarien für eine schnelle Durchführung der verbleibenden neun Spieltage.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Bundesliga könnte in ausgewählten Stadien zu Ende gespielt werden. (Bild: Keystone)
Netflix drosselt Datenmenge beim Streaming

Netflix wird die Datenmengen in seinem Video-Streamingdienst in Europa zunächst für 30 Tage drosseln, um die Netze in der Coronavirus-Krise zu entlasten. Der Marktführer reagierte damit am Donnerstag auf einen Aufruf von EU-Kommissar Thierry Breton.

Die Netflix-Nutzer sollten trotzdem einen Dienst mit «guter Qualität» bekommen, versicherte die US-Firma. Nach Einschätzung des Unternehmens wird Netflix durch den Schritt aber 25 Prozent weniger Datenverkehr verursachen. Breton begrüsste das Entgegenkommen.

Mehr dazu hier.

Netflix drosselt die Datenmenge beim Streaming, um eine Überlastung in der Corona-Krise zu verhindern. (Symbolbild: Keystone)
Auch Israel verhängt Ausgangssperre

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat am Donnerstag eine einwöchige Ausgangssperre im Kampf gegen das Coronavirus verkündet. Die Massnahme solle von der Regierung gebilligt und noch in der Nacht in Kraft treten.

«Es handelt sich um eine verpflichtende Vorschrift», erklärte der 70-Jährige. Ziel sei es, viele Leben zu retten. «Wenn jemand meint, dass ich übertreibe, sollte er sich die Bilder aus Spanien und Italien anschauen. Dort kümmert man sich nicht mehr um die Kranken, sondern transportiert die Leichen in Militärfahrzeugen.»

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu verhängt für die Bevölkerung eine einwöchige Ausgangssperre. (Archivbild: Keystone)
Streaming drosseln? EU in intensiven Gesprächen mit Netflix

Nach Sorgen, die verstärkte Nutzung von Video-Streamingdiensten könnten in der Coronavirus-Krise das Internet verstopfen, hat sich die EU-Kommission an Netflix gewandt. EU-Kommissar Thierry Breton sprach mit Netflix-Chef Reed Hastings über Wege, die Belastung zu senken, wie die Brüsseler Behörde am Mittwoch mitteilte.

Der EU-Kommissar hatte am Donnerstag den zweiten Tag in Folge mit Netflix-Chef Reed Hastings gesprochen. Am Vortag hatte Breton ihm unter anderem vorgeschlagen, die Bildqualität bei starker Auslastung automatisch von HD- auf Standard-Auflösung runterzuschrauben.

Bis zu 25 Megabit pro Sekunde übertragen

Bei einer höheren Bildauflösung gibt es ein schärferes Bild, weil mehr Pixel dargestellt werden. Dafür werden aber auch mehr Daten übertragen. Netflix empfiehlt für HD (High Definition) eine Internet-Geschwindigkeit von fünf Megabit pro Sekunde, während es bei Standard-Auflösung drei Megabit pro Sekunde sind.

Einen richtig grossen Sprung gibt es dann aber bei dem noch besseren Utra-HD-Format: Hier empfiehlt Netflix 25 Megabit pro Sekunde. Die Ultra-HD-Qualität gibt es dabei nur in den teureren Tarifmodellen von Netflix.

Anbieter geben bislang grünes Licht

In Europa gibt es insgesamt die Sorge, dass die verstärkte Heimarbeit und Nutzung von Unterhaltungsangeboten die Netze verstopfen können. Internet-Anbieter versicherten bisher, dass sie den Anstieg schultern können.

Weil das Internet momentan verstärkt für Home Office genutzt wird, könnte Netflix bald gedrosselt werden. (Symbolbild: Keystone)
Was würd eine Ausgangssperre in der Schweiz bedeuten?

Wenn die Schweizer Bürgerinnen und Bürger weiterhin in Gruppen ihre Zeit verbringen, ist eine Ausgangssperre unumgänglich. Was würde das bedeuten?

Im Artikel hier erfahren Sie mehr dazu.

Der Telebasel News Beitrag vom 19. März 2020.

Der Corona Flash vom 19. März um 18:30 Uhr
Italien meldet mehr Tote als China

Italien hat China bei der Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus überholt. Mit 427 weiteren Todesfällen binnen 24 Stunden stieg die Zahl der Corona-Toten in Italien am Donnerstag auf 3405. Damit ist Italien nun das Land mit den meisten Corona-Todesopfern weltweit vor China mit nach Behördenangaben bisher 3245 Todesfällen.

Italien hatte erst vor knapp einem Monat – am 22. Februar – die ersten zwei Todesopfer durch das neuartige Coronavirus registriert. Seither steigen die Zahlen ständig an, der Höhepunkt der Krise ist noch nicht erreicht.

Schreckliche und traurige Bilder: In Italien sterben tausende Menschen an der Coronavirus-Epidemie. (Bild: Keystone)
Bund beschränkt Gruppen auf fünf Personen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Donnerstag mit einem Video noch einmal auf den Ernst der Coronavirus-Krise aufmerksam gemacht. Gruppen von mehr als fünf Personen sollen vermieden werden, heisst es darin.

Das gilt auch für Kinder, wobei immer die gleichen Kinder mit der gleichen Betreuungsperson eine Gruppe bilden sollen. Abstand sollte zu allen gehalten werden, auch zu Freunden und auch im Freien.

Das BAG ruft auch dazu auf, das Haus nur für die Arbeit, den Einkauf, das Joggen, Velofahren oder für Spaziergänge allein oder zu zweit zu verlassen. Personen, die einer Risikogruppe angehören, sollen zu Hause bleiben und sich helfen lassen.

Bundesasylzentren werden teils doch nicht geschlossen

Die Schweiz schafft wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus mehr Platz für Asylsuchende. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) will als Sofortmassnahme die im Herbst teilweise beschlossene Stilllegung von Bundesasylzentren rückgängig machen.

Damit verfüge das SEM «innert Kürze» über knapp 4000 Plätze, sagte Vizedirektorin Cornelia Lüthy am Donnerstag in Bern vor den Medien. Ausserdem würden die Asylzahlen stark sinken, wegen der überall erschwerten Reisewege.

SEM-Vizedirektorin Cornelia Lüthy. (Bild: Keystone)
Real-Spieler Jovic verstösst gegen Quarantäne

Weil Real Madrids Stürmer Luka Jovic inmitten der Corona-Pandemie gegen Quarantäne-Regeln verstossen haben soll, droht dem 22-Jährigen eine Strafanzeige.

Serbiens staatliche Nachrichtenagentur Tanjug berichtete am Donnerstag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft von entsprechenden Ermittlungen. «Welcher Arbeit jemand nachgeht, macht für die Staatsanwaltschaft keinen Unterschied», zitierte die Agentur eine Sprecherin.

Zeitung: «Willst Du uns alle töten?»

Den Angaben zufolge sollte Jovic nach seiner Einreise nach Serbien zwei Wochen zu Hause bleiben. Er habe seine Wohnung aber mindestens einmal verlassen und dies mit einem Gang zur Apotheke begründet, hiess es weiter. Serbische Boulevardblätter warfen Jovic vor, in der Hauptstadt Belgrad feiern gegangen zu sein. «Hey, Junge! Willst Du uns alle töten?», fragte etwa die Tageszeitung «Kurir».

Serbiens Nationalspieler Luka Jovic hielt sich nicht an die Quarantäne-Regeln. (Archivbild: Keystone)
WHO nimmt Ibuprofen-Warnung zurück

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Warnung vor der Einnahme des Schmerzmittels Ibuprofen bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus zurückgenommen.

Die WHO-Experten hatten Studien und Ärzte konsultiert und seien zu dem Schluss gekommen, dass es über die bekannten Nebenwirkungen bei bestimmten Bevölkerungsgruppen hinaus keine Hinweise auf negative Ibuprofen-Konsequenzen bei Covid-19-Patienten gebe. «Auf der Basis der heute vorhandenen Informationen rät die WHO nicht von der Einnahme von Ibuprofen ab», teilte die WHO mit. Das hatte sie am Dienstag noch getan, und statt Ibuprofen Paracetamol empfohlen.

Mehr dazu hier.

Die WHO hatte vor der Einnahme von Ibuprofen bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus gewarnt – diese Warnung nimmt sie nun zurück. (Symbolbild: Keystone)
Post nimmt für viele Länder keine Sendungen mehr an

Die Schweizer Post nimmt für zahlreiche Länder keine Pakete und Briefe mehr entgegen. Grund sind die ausgefallenen Flüge aus der Schweiz. Für die anderen Länder dauert der Versand länger als üblich.

Viele internationale Fluggesellschaften hätten ihre Flüge wegen des Coronavirus entweder stark reduziert oder ganz eingestellt, teilte die Post am Donnerstag mit. Weil deshalb die Transportkapazitäten stark reduziert sind, nimmt die Post in ihren Postfilialen sowie in den Filialen mit Partnern ab sofort keine Briefe und Pakete in zahlreiche Länder mehr an. Die Länderliste reicht von «A» wie Vereinigte Arabische Emirate bis «Z» wie Zimbabwe.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Corona-Krise trifft auch die Post hart: In zahlreiche Länder werden keine Sendungen mehr verschickt. (Symbolbild: Keystone)
EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen lässt sich testen

Nach der Coronavirus-Infektion von Michel Barnier, Brexit-Unterhändler der EU, lässt sich auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen auf das neuartige Virus testen. Dies teilte ihr Sprecher Eric Mamer am Donnerstag mit. Der letzte direkte Kontakt der beiden Politiker liege aber schon zwei Wochen zurück.

EU-Ratspräsident Charles Michel zieht sich zur Vorsicht für zwei Tage ins Heimbüro zurück, da er Barnier vor zwölf Tagen letztmals getroffen hat. Damit befolge Michel ärztlichen Rat, sagte dessen Sprecher Barend Leyts. Michel gehe es aber gut und er habe keine Symptome.

EU-Kommissionspräsidentin und Brexit-Unterhändler Michel Barnier.(Archivbild: Keystone)
Sterberate durch Coronavirus in Wuhan bei 1,4 Prozent

Im Ausgangspunkt der Coronavirus-Pandemie, der zentralchinesischen Metropole Wuhan, sind laut einer neuen Studie 1,4 Prozent aller Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus tödlich verlaufen.

Die am Donnerstag in der Fachzeitschrift «Nature Medicine» veröffentlichte Studie chinesischer Wissenschaftler geht damit von einer deutlich niedrigeren Sterblichkeit aus als die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Diese nahm bislang eine Mortalität durch das Coronavirus von 3,4 Prozent an. Die Studienautoren um den Epidemiologen Joseph Wu von der University of Hongkong argumentieren, dass sich die von der WHO angenommene Sterberate nur auf die von den Behörden bestätigten Infektionsfälle bezieht. Die Dunkelziffer bei den Infektionsfällen sei aber angesichts begrenzter Test-Möglichkeiten mutmasslich sehr hoch.

(Symbolbild: Keystone)
Auch die Türkei stoppt ihre Meisterschaften

Die Türkei hat als eines der letzten Länder wegen des Coronavirus ihre Fussball-Meisterschaften unterbrochen. «Wir haben entschieden, die Meisterschaften im Fussball, Basketball und Volleyball auszusetzen», sagte Sportminister Mehmet Kasapoglu am Donnerstag in Ankara. Gemäss der Sportzeitung «Fanatik» soll die Pause einen Monat dauern.

Mehr dazu lesen Sie hier im Sport.

Auch die türkischen Fussball-Ligen müssen vorerst den Spielbetrieb einstellen. (Bild: Keystone)
Uri: Über 65-Jährige hielten sich zu wenig an Massnahmen

Der Kanton Uri verhängt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus eine Ausgangsbeschränkung für über 65-Jährige. Diese hatten sich laut dem Kantonalen Führungsstab (Kafur) zu wenig an die bisherigen Massnahmen gehalten.

Man wolle mit der Beschränkung ein Signal für alle setzen, sagte Kafur-Stabschef Ignaz Zopp am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es sei der nächste Schritt einer klaren Strategie im Kanton Uri. Seiner Meinung nach werde  und müsse der Bund nachziehen.

Mehr dazu hier.

Trotz verhängter Massnahmen gingen im Kanton Uri viele Senioren immer noch einkaufen. (Symbolbild: Keystone)
Fürst Albert II. von Monaco positiv auf Coronavirus getestet

Fürst Albert II. von Monaco ist positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden. Der Gesundheitszustand des 62-Jährigen gebe aber keinen Grund zur Sorge, teilte der Fürstenpalast am Donnerstag mit. Er habe sich zu Beginn der Woche einem Test auf das neuartige Coronavirus unterzogen.

Der Fürst setze seine Arbeit im Büro seiner Privatwohnung fort und stehe in ständigem Kontakt mit den Mitgliedern seines Kabinetts und seinen engsten Mitarbeitern, hiess es in der Mitteilung.

Fürst Albert II. ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Archivbild: Keystone)
118 bestätigte Fälle im Kanton Aarau

Im Kanton Aargau steigt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle kontinuierlich an. 118 Fälle gab es gemäss Behördenangaben am Donnerstag – 17 mehr als am Vortag.

Wie der Kantonale Führungsstab weiter mitteilte, befinden sich insgesamt 17 Personen in einem Spital. Sechs Erkrankte werden auf der Intensivstation behandelt, drei davon müssen künstlich beatmet werden.

Kanton Uri verhängt Ausgangssperre für über 65-Jährige

Im Kanton Uri dürfen Personen über 65 Jahren ab Donnerstagabend ihr Haus oder ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Der Kantonale Führungsstab erlässt für sie ab 18 Uhr eine Ausgangsbeschränkung, wie er am Donnerstag mitteilte.

Im Kanton Uri dürfen Senioren nicht mehr aus dem Haus gehen. (Symbolbild: Keystone)
Kein Fussball in England bis 30. April

Die durch den Coronavirus bedingte Fussballpause in England wird verlängert. Der englische Fussballverband FA gab am Donnerstag bekannt, dass der Ball bis mindestens zum 30. April ruhen werde.

«Die Entwicklung des Coronavirus bleibt unklar, und wir können jedem versichern, dass die Gesundheit und das Wohlergehen von Spielern, Mitarbeitern und Fans für uns Priorität haben», hiess es in der Mitteilung. «Wir werden weiterhin den Ratschlägen der Regierung folgen und zusammenarbeiten, um die Situation im Blick zu behalten und alle verfügbaren Möglichkeiten zu prüfen, damit wir Wege finden, die Saison wieder aufzunehmen, sobald die Bedingungen es erlauben.»

Daniel Koch: «Die Situation im Tessin ist dramatisch»

«Die Situation um Tessin ist dramatisch», sagte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. Die Spitäler kämpften schon jetzt darum, genügend Intensivpflegebetten zu haben.

Deren Zahl sei zwar erhöht worden. Bisher habe auch vermieden werden können, dass Patienten selektioniert werden mussten, sagte Koch. «Aber es ist absehbar, dass es nicht reichen wird.» Es sei nun der absolut der letzte Moment, in dem man verhindern könne, dass Patienten hospitalisiert werden müssten.

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Daniel Koch spricht an der Medienkonferenz des Bundes von düsteren Aussichten. (Video: Keystone SDA / Stefan Lanz)
Gewerkrschaft VPOD fordert Schliessung von Flughafen Genf

Die Gewerkschaft VPOD Sektion Luftverkehr fordert wegen des Coronavirus die sofortige Schliessung des Flughafens Genf-Cointrin. Sollte dieser nicht bis Freitagmittag geschlossen werden, ruft sie die Flughafenmitarbeiter zu einem Generalstreik auf.

Die Arbeitgeber seien nicht in der Lage, die 10’000 Flughafenmitarbeiter ausreichend gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, kritisiert die Gewerkschaft in einer Mitteilung vom Donnerstag. Mehrere Arbeitnehmer hätten sich mit dem Virus infiziert und könnten dieses wiederum auf Passagiere übertragen.

Die Gewerkschaft VPOD Sektion Luftverkehr fordert die sofortige Schliessung des Genfer Flughafens. (Bild: Keystone)
Schweiz stellt bis auf weiteres keine Visa mehr aus

Die Schweiz zieht beim Entscheid der EU, ihre Schengen-Aussengrenzen vorläufig zu schliessen, nach. Einreisen aus Drittstaaten in die Schweiz sind nur noch in wenigen Ausnahmefällen erlaubt.

Die Schweiz stelle bis auf weiteres keine Visa für den Schengenraum und keine nationalen Visa mehr aus, sagte eine Sprecherin des Staatssekretariats für Migration am Donnerstag an der Medienkonferenz in Bern.

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 (Bild: Keystone)
11'000 Menschen an Schweizer Grenze abgewiesen

Die Mitarbeitenden der Zollverwaltung haben an der Grenze zur Schweiz bislang bereits 11’000 Menschen die Einreise verweigert. Weil vermehrt Einreiseabsperrungen heruntergerissen wurden, will die Zollverwaltung das Sicherheitsdispositiv aufstocken.

Einige Einreisewillige hätten versucht, Absperrungen herunter zu reissen oder diese zu durchdringen, sagte Christian Bock von der eidgenössischen Zollverwaltung am Donnerstag vor den Medien in Bern. Das sei eine grosse Herausforderung. Im Einsatz stehe zur Unterstützung auch das Militär.

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Die Schweizer Behörden müssen an der Grenze viele Menschen abweisen – und sind Widerstand ausgesetzt. (Symbolbild: Keystone)
Über 800 neue Coronavirus-Infektionen pro Tag in der Schweiz

Über 800 neue Fälle in einem Tag: In der Schweiz steigt die Zahl der Coronavirus-Infektionen rapide an.

In der Schweiz ist die Zahl der Coronavirus-Erkrankten am Donnerstag auf 3888 Fälle angestiegen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bekannt gab. Davon waren 3438 bestätigt und bei 450 Fällen stand nach einem ersten positiven Resultat die Bestätigung noch aus. Am Vortag waren es insgesamt 3028 gewesen davon 2772 bestätigte Fälle.

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Daniel Koch vom BAG informierte an der Medienkonferenz von 14 Uhr über die aktuelle Situation in der Schweiz. (Video: Keystone-SDA/ Adrian Reusser)

Armee streicht alle Urlaube

Die Armee streicht alle Urlaube. Ab dieser Woche würden alle Urlaube in Rekrutenschulen und Wiederholungskursen gestrichen, sagte Brigadier Raynald Droz am Donnerstag vor den Bundeshausmedien. «Die Armeeangehörigen bleiben im Dienst.»

Zurzeit dürfen Armeeangehörige im Dienst keinen Urlaub nehmen. (Symbolbild: Keystone)
Frankreich sperrt alle Mittelmeer-Strände

Frankreich sperrt im Kampf gegen das Coronavirus alle Mittelmeer-Strände. Auch die Insel Korsika ist betroffen, wie die Präfekten der südfranzösischen Verwaltungsregionen Provence-Alpes-Côte d’Azur, Okzitanien und Korsika am Donnerstag mitteilten.

Trotz der geltenden Ausgangssperre hielten sich immer noch zu viele Menschen auf den Stränden auf, kritisierten sie. Das Verbot betrifft einige der beliebtesten Städte Frankreichs, unter anderem in den Badeorten Cannes, Nizza und Saint-Tropez. Es gilt für die gesamte französische Mittelmeerküste und auf Korsika.

Seit Dienstag ist in Frankreich eine landesweite Ausgangssperre in Kraft.

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Behörden greifen durch: Ab sofort sind die Strände in Frankreich Sperrzone. (Symbolbild: Keystone)
«Grösste Fahrplanänderung» in der Geschichte der SBB

Wegen des Coronavirus reduzieren die SBB schrittweise das Bahnangebot. Es sei der «grösste Fahrplanwechsel in der Geschichte», sagte SBB-Chef Andreas Meyer.

Die Fahrplanänderung sei eine «riesige Aktion». Es werde vermutlich am einen oder andern Ort holpern bei der Umsetzung, sagte Meyer.

Die Nachfrage sei um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Auf der Strecke zwischen Zürich und Bern sei es vorgekommen, dass ein Fahrgast einen Wagen für sich alleine hatte.

Mehr dazu können Sie hier nachlesen.

SBB-CEO Andreas Meyer. (Bild: Keystone)
Alle 16 Minuten ein Coronavirus-Toter in Madrid

In der besonders heftig von der Coronakrise betroffenen Region rund um die spanische Hauptstadt Madrid ist allein am vergangenen Montag alle 16 Minuten ein Mensch an dem Virus gestorben.

Innerhalb von 24 Stunden habe es 88 Todesfälle rund um die Millionenmetropole gegeben, rechnete die Zeitung «El País» unter Berufung auf die Behörden vor.

Bis zum Donnerstag kletterte die Zahl der landesweit Infizierten weiter um 25 Prozent auf mehr als 17’000, rund 6700 davon in Madrid. 767 Patienten sind mittlerweile im ganzen Land an Covid-19 gestorben. Seit dem Wochenende herrscht eine Ausgangssperre.

In Madrid ist die Lage derzeit besonders ernst. (Bild: Keystone)
Bund erwartet deutliche Rezession in der Schweiz

Das Coronavirus wird die Schweizer Wirtschaft stark treffen. Davon gehen nun auch die Ökonomen des Bundes aus. Das Staatssekretariat für Wirtschaft erwartet für 2020 einen Rückgang des BIP um 1,3 Prozent.

Eric Scheidegger, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik SECO, geht davon aus, dass die Schweiz in eine Rezession fallen wird. (Video: Keystone-SDA)

London soll nicht abgeschottet werden

London soll wegen der Coronavirus-Pandemie nicht vom Rest des Landes abgeschottet werden. Das sagte ein Regierungssprecher am Donnerstag vor Journalisten. Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, die britische Hauptstadt könne in den kommenden Tagen zur Sperrzone erklärt werden.

«Es gibt keine Pläne, das Verkehrsnetz in London zu schliessen und es gibt null Aussicht darauf, dass irgendwelche Beschränkungen für das Reisen nach und von London eingeführt werden», sagte der Sprecher. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Wichtige Mitteilung von Nationaltrainer Vladimir Petković

Armee ordnet zusätzliche Regeln an

Bund informiert zur Corona-Krise

Um 14 Uhr wird im Medienzentrum des Bundeshauses eine Medienkonferenz  mit Fachleuten des Bundes und bundesnaher Betriebe zur Covid-19-Situation abgehalten. Die Teilnehmer sind unter anderem Daniel Koch (BAG), Andreas Meyer (SBB), Eric Scheidegger (Seco), Christian Bock (Zoll) und Brigadier Raynald Droz (Armee).

Verfolgen Sie die Medienkonferenz hier im Live-Stream.

Playboy stoppt in USA seine Printausgabe

Das Männermagazin Playboy erscheint in den USA künftig nicht mehr regelmässig in gedruckter Form. Für den Rest des Jahres sollen Inhalte online veröffentlicht werden, schrieb Geschäftsführer Ben Kohn am Mittwoch (Ortszeit) in einem offenen Brief.

(Bild: Keystone)
Weltluftfahrtverband: Unternehmen brauchen Milliardenhilfen

Der Weltluftfahrtverband IATA hat an die Regierungen weltweit appelliert, Fluggesellschaften nach dem beispiellosen Einbruch des Geschäfts mit Milliardenhilfen vor dem Aus zu bewahren. Global liege der Bedarf bei bis zu 200 Milliarden Dollar Nothilfe, berichtete die IATA am Donnerstag in Genf.

IATA CEO Alexandre de Juniac Director. (Bild: Keystone)
Strenge Rangfolge bei Coronavirus-Tests empfohlen

Coronavirus-Tests sollten nach einer Empfehlung der EU-Kommission nach einer strikten Rangfolge vorgenommen werden und zu allererst für Patienten mit schweren Symptomen in Spitälern zur Verfügung stehen. Die Empfehlung für ein in der Europäischen Union einheitliches Vorgehen bei den Tests lag der Nachrichtenagentur DPA am Donnerstag vor.

(Symbolbild: Keystone)
Bereits gegen 4000 Coronavirus-Fälle in der Schweiz

In der Schweiz ist die Zahl der Coronavirus-Erkrankten am Donnerstag auf 3888 Fälle angestiegen. Davon waren 3438 bestätigt und bei 450 Fällen war nach einem ersten positiven Resultat die Bestätigung noch ausstehend, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte.

(Symbolbild: Keystone)
EU-Unterhändler Barnier hat Covid-19

EU-Brexit-Unterhändler Michel Barnier ist nach eigenen Angaben mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Er sei positiv getestet worden, schrieb Barnier am Donnerstag auf Twitter. „Es geht mir gut und die Moral ist gut.“ Er werde jetzt den nötigen Empfehlungen folgen, ebenso sein Team.

Erste Fussballer verzichten auf Lohn

Die Frage nach dem Lohnverzicht bei Spitzenverdienern im Profifussball macht in Zeiten des Coronavirus die Runde. Die vier Schweizer Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria und Breel Embolo brachen mit ihren Teamkollegen bei Borussia Mönchengladbach das Eis und verzichten auf ihren Lohn.

Auch Breel Embolo verzichtet auf seinen Lohn. (Bild: Keystone)
Frankreich bekommt eine Million Schutzmasken aus China

Frankreich lässt sich in der Coronavirus-Krise eine Million Atemschutzmasken aus China liefern. Aussenminister Jean-Yves Le Drian sprach im Fernsehsender BFM-TV von einem Zeichen der Solidarität aus Peking.

(Symbolbild: Keystone)
Alle FC Sion-Stars fristlos entlassen

Betroffen von den unerwarteten Kündigungen sind Pajtim Kasami, Alex Song, Ermir Lenjani, Xavier Kouassi, Seydou Doumbia, Mickaël Facchinetti, Christian Zock und Birama Ndoye.

Den Grund dafür und alle Infos gibts hier.

Präsident Christian Constantin kündigt allen Stars fristlos. (Bild: Keystone)
Nur noch ein Kunde pro zehn Quadratmeter im Laden

Die Schweizer Detailhändler beschränken die Anzahl Kunden in ihren Geschäften. Pro zehn Quadratmeter Ladenfläche soll nur noch eine Kundin oder ein Kunde einkaufen dürfen. Diese Massnahme erfolgt auf Geheiss des Bundesamts für Gesundheit (BAG).

(Bild: Keystone)
Medienhäuser rufen zu Applaus für Gesundheitspersonal auf

Am Freitag um 12:30 Uhr soll die Bevölkerung in der Schweiz dem Gesundheitspersonal mit einem Applaus für den Einsatz im Kampf gegen das Coronavirus danken. Die grossen Medienhäuser haben gemeinsam zu dieser Dankes-Aktion aufgerufen.

Mehr dazu hier.

Lombardei fordert Shut Down

Die von der Coronavirus-Epidemie schwer getroffene norditalienische Region Lombardei ruft die Regierung in Rom zu einem kompletten Shut Down auf. Der Gesundheitsbeauftragte der Region berichtet von dramatischen Zuständen in den Spitälern.

(Symbolbild: Keystone)
Zwei weitere Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind zwei weitere Corona-Infizierte gestorben. Damit starben im Kanton Zürich bisher drei Menschen an der COVID-19-Krankheit, wie die Gesundheitsdirektion am Donnerstag twitterte. Weitere Angaben zu den Verstorbenen machte der Kanton nicht.

Auch Niederlande schliessen Grenzen

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben nun auch die Niederlande ein faktisches Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger angeordnet. Es gelte ab Donnerstag 18:00 Uhr für zunächst 30 Tage, teilte das Presseamt der Regierung mit. Zuvor hatten sich die Regierungen der 27 EU-Staaten auf zusätzliche Einreisebeschränkungen für den Schengenraum verständigt.

Die Regierung der Niederlande hat sich entschlosse, die Grenzen zu schliessen. (Bild: Keystone)
Armee beschafft hunderte Beatmungsgeräte

Bis am Donnerstagmorgen haben 15 Kantone Unterstützung von der Armee angefordert – drei mehr als am Vortag. Das gab Armeesprecher Daniel Reist auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA bekannt. Die Armee hat inzwischen die Beschaffung weiterer Beatmungsgeräte eingeleitet.

(Bild: Keystone)
Swiss stellt auf Miniflugplan mit 6 Fliegern um

Wegen der Coronakrise stellt die Swiss auf einen Minimalflugplan mit einem Langstreckenflugzeug und fünf Kurzstreckenmaschinen um. Die Auslastung werde aber sehr gering sein, sagte Swiss-Chef Thomas Klühr am Donnerstag auf der Bilanzmedienkonferenz.

Fahrpläne für Zug und Bus werden schrittweise ausgedünnt

Die SBB reduzieren ab Donnerstag, 19. März, ihr Angebot schrittweise. Die grössten Änderungen werden ab Montag, 23. März für die Kundinnen und Kunden spürbar. Züge sollen statt im Halbstundentakt nur noch im Stundentakt fahren. Aufgrund des Coronavirus und den vom Bund getroffenen Massnahmen, sei die Nachfrage stark zurückgegangen.

Russland meldet ersten Coronavirus-Todesfall

Russland meldet den ersten Todesfall im Land durch das Coronavirus. Eine 79-jährige Frau mit Vorerkrankungen sei in einem Spital in Moskau an Lungenentzündung verstorben, teilte die Behörden am Donnerstag mit.

(Symbolbild: Keystone)
Bundesrat passt Verhaltensanweisung an

Der Bundesrat passt seine Verhaltensanweisung an die Bevölkerung an. «Bleiben Sie zu Hause, insbesondere, wenn Sie krank sind oder 65 Jahre alt oder älter sind», schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung am Donnerstagmorgen. Neu wird damit das Alter der Personen, die auf Empfehlung des Bundesrates zuhause bleiben sollen, genau festgelegt.

Die Verhaltensregel gilt jedoch für die ganze Bevölkerung. «Es sei denn, Sie müssen zur Arbeit gehen und können nicht von zu Hause ausarbeiten, oder Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke gehen, oder Sie müssen Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen», fügt der Bundesrat an die Anweisung an.

SNB belässt Leitzins auf -0,75 Prozent

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält trotz den wirtschaftlichen Implikationen durch die Ausbreitung des Corona-Virus an ihrer bisherigen Geldpolitik fest und belässt den Leitzins bei -0,75 Prozent. Sie interveniert aber verstärkt am Devisenmarkt.

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(Bild: Keystone)
Militär muss Corona-Tote aus Bergamo abtransportieren

Im Italienischen Bergamo mussten rund 70 Corona-Tote vom Militär aus dem Ort abtransportiert werden. Grund dafür ist, dass die Stadt mit den vielen Kremationen überfordert ist. Die Leichen wurden nun auf ganz Italien verteilt.

In Bergamo sind momentan 220 von 450 Spitalbetten von Coronavirus-Patienten belegt.

Radiosender in Europa machen Corona Initiative für mehr Zusammenhalt

Am Freitag, 20. März um 8:45 wird auf dutzenden Radiosendern in Europa das selbe Lied laufen: “You’ll Never Walk Alone” von Gerry & the Pacemakers. Der niederländische Moderator Sandoe Hoogendoorn hat nämlich die Corona Initiative gestartet. Er forderte mehrere Radiosender dazu auf, gleichzeitig diese Hymne zu spielen, um so EInheit zu schaffen in dieser schwierigen Zeit.

Über 30 Radiosender in acht Länder machen bereits mit.

Teile der Londoner U-Bahn stillgelegt

Teile der Londoner U-Bahn sind seit Donnerstag wegen der Corona-Pandemie stillgelegt. Bis zu 40 Stationen sollen nach Angaben der Verkehrsbetriebe zunächst geschlossen werden, um das Ansteckungsrisiko zu verringern.

(Symbolbild: Keystone)
Italien verlängert Ausgangssperre

Der italienische Premier Giuseppe Conte hält eine Verlängerung der restriktiven Massnahmen zur Eingrenzung der Coronavirus-Epidemie in seinem Land für unvermeidbar. Auch nachdem die Epidemie den Höhepunkt erreicht haben und die Zahl der Infektionen zurückgehen wird, werde Italien nicht sofort zum normalen Leben zurückkehren können.

Alle Infos gibts hier.

Die Italiener dürfen ihre Häuser auch in Zukunft noch nicht verlassen. (Bild: Keystone)
Swiss schliesst Einstellung des Flugbetriebs nicht mehr aus

Die Swiss hat im vergangenen Jahr noch einmal sehr gut verdient. Nur hat sich die Lage in den letzten Wochen wegen der Coronavirus-Pandemie so verschlechtert, dass auch ein Grounding der Schweizer Fluggesellschaft nicht mehr ausgeschlossen werden kann.

Hier gehts zum Artikel.

(Bild: Keystone)
Harley-Davidson stoppt US-Produktion

Der Motorradbauer Harley-Davidson setzt wegen der Coronavirus-Krise vorübergehend seine Produktion in den USA aus. Der Schritt erfolge, um die Beschäftigten am besten unterstützen und die Vorgaben der Gesundheitsbehörden am besten befolgen zu können, erklärte Vorstandschef Jochen Zeitz am Mittwochabend.

(Bild: Keystone)
Wall Street stellt auf elektronischen Handel um

Die New Yorker Börse stellt wegen der Corona-Pandemie von kommendem Montag an voll auf elektronischen Handel um. Es handele sich dabei um eine Vorsichtsmassnahme zum Schutze der Mitarbeiter, hiess es in einer Mitteilung der weltweit grössten Wertpapierbörse am Mittwochabend.

(Bild: Keystone)
Das Coronavirus Kindern einfach erklärt

(Video: Youtube/Stadt Wien)

China meldet erstmals keine inländischen Coronavirus-Neuinfektionen

Die zentralchinesische Stadt Wuhan meldet zum ersten Mal seit dem Ausbruch des Coronavirus Ende 2019 keine neuen Infektionen. In Festland-China werden für Mittwoch 34 neue Infektionen bestätigt, mehr als doppelt so viele wie am Vortag mit 13.

Hier findest du den ganzen Artikel.

(Symbolbild: Keystone)
Trump bringt erstes grosses Coronavirus-Hilfspaket auf den Weg

US-Präsident Donald Trump hat ein vom Kongress beschlossenes milliardenschweres Hilfspaket in Kraft gesetzt. Mit diesem sollen die Folgen der Coronavirus-Epidemie abgefedert werden.

Mehr dazu hier.

Trump unterschrieb das Gesetz am Mittwochabend. (Bild: Keystone)
Löw und Bierhoff wollen auf Teil des Lohns verzichten

Deutschlands Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Direktor Oliver Bierhoff gehen im Zuge der Coronavirus-Pandemie mit gutem Beispiel voran. Gegenüber DFB-Präsident Fritz Keller haben sie ihre Bereitschaft angedeutet, auf einen Teil ihres Lohns verzichten zu wollen.

Joachim Löw nimmt nur per Videochat an einer Pressekonfernz teil. (Bild: Keystone)
Australien schliesst seine Grenzen

Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus schliesst Australien nunmehr seine Grenzen. Dies kündigte Premierminister Scott Morrison am Donnerstag an.

Ausgenommen seien von dem Einreiseverbot lediglich die eigenen Bürger, Personen mit dauerhaftem Wohnsitz sowie deren enge Familienmitglieder, hiess es.

Premierminister Scott Morrison schliesst alle Grenzen. (Bild: Keystone)
Japans Region Hokkaido beendet Ausnahmezustand

In Japans Region Hokkaido wird am heutigen Donnerstag der Ausnahmezustand wegen der Epidemie beendet. «Wir werden den Notstand – wie geplant – am 19. März beenden und vom 20. in eine neue Phase gehen, um die Krise der Coronavirus-Infektionen zu überwinden.» Dies sagte der Gouverneur der Präfektur, Naomichi Suzuki, am Donnerstag. Hokkaido hatte am Mittwoch 154 Coronavirus-Infektionen gemeldet, während in Japan insgesamt 907 Personen den Virus in sich tragen.

 Gouverneur Naomichi Suzuki vor den Medien. (Bild: Keystone)
Argentinien baut zehn neue Spitäler für Coronavirus-Patienten

Zur Versorgung von mit dem Coronavirus infizierten Patienten baut Argentinien zehn neue Spitäler. Acht Kliniken sollen in den Provinzen Buenos Aires, Chaco, Córdoba und Santa Fe errichtet werden, wie der Minister für öffentliches Bauwesen, Gabriel Katopodis, am Mittwoch sagte.

Die Hospitäler werden in Fertigbauweise errichtet und sollen über jeweils 24 Betten in der Intensivstation, 46 Betten für die Behandlung leichterer Fälle, Isolationsboxen und Beatmungsgeräte verfügen. In jedem Krankenhaus werden etwa 100 Ärzte, Pfleger und Techniker arbeiten.

In Argentinien stecken sich immer mehr Menschen an. (Bild: Keystone)
Neue Todesfälle in mehreren Karibikstaaten

Das neuartige Coronavirus hat Lateinamerika und die Karibik später erreicht als Europa – nun häufen sich aber auch dort die Fälle. Sowohl die Inselstaaten Jamaika und Kuba als auch das mittelamerikanische Costa Rica meldeten am Mittwoch (Ortszeit) jeweils einen ersten Todesfall infolge einer Covid-19-Erkrankung.

(Symbolbild: Keystone)
Notlage – Das darf man noch, das nicht

Immer wieder sind Bürgerinnen und Bürger unsicher, was sie in der aktuellen Notlage noch tun dürfen, und was nicht. Der Bundesrat hat deshalb genauer erklärt, was die harten Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus bedeuten.

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Der Bundesrat präzisiert die erlassenen Verordnungen über die Bekämpfung des Coronavirus. (Bild: Keystone)
US-Kongress beschliesst 100-Milliarden-Dollar-Hilfspaket

In der Coronavirus-Krise hat der US-Kongress ein 100 Milliarden Dollar schweres Hilfspaket verabschiedet, das unter anderem kostenlose Virustests und eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sicherstellt. Der Senat stimmte am Mittwoch für das Gesetz, das bereits vergangene Woche das Repräsentantenhaus passiert hatte.

Es soll zahlreichen Arbeitern und Angestellten bis zu zwei Wochen Lohnfortzahlung bei einer möglichen oder bestätigten Infektion mit dem Coronavirus garantieren. Auch soll die Arbeitslosenversicherung gestärkt werden.

Tirol wird komplett unter Quarantäne gestellt

Das gesamte österreichische Bundesland Tirol wird ab Mittwochmitternacht wegen der Ausbreitung des Coronavirus unter Quarantäne gestellt.

«Wir erlassen Quarantäneverordnungen für alle 279 Tiroler Gemeinden. Das bedeutet: Die Gemeinde darf nur dann verlassen werden, wenn es um die Deckung der Grundversorgung geht, um die Daseinsvorsorge oder um zur Arbeit zu kommen – und dann nur zum nächstgelegenen Ort», teilte Tirols Landeschef Günther Platter am Mittwochabend via Facebook mit.

Mehr dazu können Sie hier lesen.

(Video: Facebook/Günther Platter)

Trump wandelt sich vom Leugner zum Aufklärer

Lange Zeit hielt es Donald Trump nicht für nötig, dem Coronavirus viel Beachtung zu schenken. In der Zwischenzeit haben das Virus selbst und die Wissenschaft de US-Präsidenten eines Besseren belehrt. Statt die Gefahr wie zu Beginn zu leugnen, übt sich Trump nun in Aufklärung.

Auf seinem liebsten Kommunikations-Kanal Twitter postete Trump ein Video mit Verhaltensregeln, um der Corona-Krise noch irgendwie beikommen zu können.

Schweizer Internet- und Telefonverbindungen laufen heiss

Die Telekommunikationsinfrastruktur läuft wegen der Corona-Krise am Limit. Der Bund schreibt von einer historisch einmaligen Situation, Swisscom und Sunrise berichteten von «punktueller Überlast». Zu einer grösseren Panne kam es aber am Mittwoch nicht.

Das Telekommunikationsverhalten der Kundschaft sei aktuell nicht vorherseh- und planbar, schreibt die Swisscom auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. «Wir gehen davon aus, dass die Menschen in der Schweiz wegen der ausserordentlichen und sich laufend ändernden Lage ein deutlich erhöhtes Austauschbedürfnis haben.»

In diesen Tagen laufen die Leitungen von Internet und Telefon in der Schweiz heiss. (Symbolbild: Keystone)
Ehemaliger Real-Präsident Sanz in Spital eingeliefert

Lorenzo Sanz, der frühere Klubpräsident von Real Madrid, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und in ein Spital eingeliefert worden. Das berichtete sein Sohn Fernando Sanz der spanischen Zeitung «Marca».

Der Gesundheitszustand seines Vaters habe sich verbessert, sagte Fernando Sanz. «Es geht ihm gut, und er hatte eine gute Nacht», schrieb er in den sozialen Medien.

Der frühere Real-Präsident Lorenzo Sans ist im Spital. (Archivbild: Keystone)
Deutschland: 36 Prozent mehr Corona-Fälle in 24 Stunden

Deutschland meldet innert 24 Stunden einen Anstieg der Krankheitsfälle von 36 Prozent. Damit hat das Nachbarland der Schweiz nun über 12’300 bestätigte Coronavirus-Fälle.

Merkel appelliert an alle Bürger – «Die Lage ist ernst!»

In einem dramatischen Appell hat Bundeskanzlerin Angela Merkel alle Menschen in Deutschland aufgefordert, beim Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus mitzuhelfen. «Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst», sagte Merkel am Mittwoch in einer Fernsehansprache.

«Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.» Zugleich versicherte die Kanzlerin angesichts vieler taumelnder Unternehmen und Sorgen über die Versorgung der Bevölkerung: «Der Staat wird weiter funktionieren, die Versorgung wird selbstverständlich weiter gesichert sein und wir wollen so viel wirtschaftliche Tätigkeit wie möglich bewahren.»

Mehr zu Angela Merkels Ansprache lesen Sie hier.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wendet sich in einer TV-Anprache an die Bevölkerung. (Bild: Keystone)
Fünf Coronavirus-Tote in Österreich

Fünf Menschen sind in Österreich bis Mittwoch am neuen Coronavirus gestorben. 1646 Menschen wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Wien positiv auf eine Sars-Cov-2- Infektion getestet.

Zudem zeigten sich weitere grosse wirtschaftliche Auswirkungen der Krise: Montag und Dienstag wurden zusammengerechnet 49’000 Arbeitslose gemeldet.

Die gesundheitliche Lage spitzt sich in Österreich mehr und mehr zu. (Bild: Keystone)
Alle Tennisturniere bis 7. Juni abgesagt

Die ATP Tour der Männer und die WTA Tour der Frauen haben eine Pause bis zum 7. Juni beschlossen. Damit auch die gemeinsamen Turniere in Madrid und Rom sowie das für Mitte Mai vorgesehen gewesene ATP-Turnier von Genf nicht statt. Die Weltranglisten werden während des Unterbruchs eingefroren, teilte der internationale Tennisverband ITF mit.

Mehr dazu hier.

Deutsche Nationalmannschaft spendet 2,5 Millionen Euro

Auch die deutsche Fussball-Nationalmannschaft solidarisiert sich im Kampf gegen das Coronavirus mit den Spitälern, Pflegeheimen und anderen öffentlichen Einrichtungen. Der Deutsche Fussball-Bund spendet 2,5 Millionen Euro an Soforthilfe, wie das DFB-Team auf Instagram mitteilt.

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Und auch der deutsche Nationaltorhüter Manuel Neuer meldet sich zu Wort und dankt dem Gesundheitspersonal, das mit Hochdruck arbeitet. «Jetzt sind wir alle Fans von Menschen, die unsere Gesellschaft am Leben halten.»

Zlatan Ibrahimovic startet Spendenaktion und Aufruf

Der schwedische Fussball-Star Zlatan Ibrahimovic hat sich via Instagram an seine Fans und Sportlerkollegen gewandt. In einer Videobotschaft kündigt er an, eine Spendenaktion für die Krankenhaus-Organisation Humanitas in Italien lancieren zu wollen. Er wolle Italien noch mehr zurückgeben, als er von diesem Land, das er liebe, erhalten habe.

Ibrahimovic appelliert an seine Sportlerkollegen und an deren «Grosszügigkeit» sowie an alle anderen, seine Spendenaktion zu untersützen. «Let’s together kick the CoronaVirus away», schreibt er auf Instagram.

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Italy has always given me so much and, in this dramatic moment, I want to give back even more to this country that I love. I decided, together with the people who are working with me, to create a fundraiser for Humanitas hospitals and to use my communication power to spread the message wider. It’s a serious issue and we need a concrete help that’s not just about a video. I count on the generosity of my colleagues, of all professional athletes and of those who want to make a small or large donation according to their possibilities, to kick this virus away. Together we can really help hospitals and doctors and nurses who selflessly work every day to save our lives. Because today we are the ones cheering for them! Let’s together kick the CoronaVirus away and win this match! And remember: if the virus don’t go to Zlatan, Zlatan goes to the virus! Link in bio

Ein Beitrag geteilt von Zlatan Ibrahimović (@iamzlatanibrahimovic) am

Auch US Open könnten verschoben werden

Die Veranstalter der US Open prüfen offenbar eine Verschiebung. Eigentlich sollte das Grand-Slam-Turnier vom 31. August bis am 13. September stattfinden. Da nun aber die French Open von Ende Mai bis Anfang Juni auf den Zeitraum zwischen dem 20. September und 4. Oktober verschoben wurden, ist ein Durcheinander im Tennis-Kalender vorprogrammiert.

Es seien beispiellose Zeiten und es würden alle Optionen geprüft, einschliesslich der Möglichkeit, das Turnier zu verlegen, teilten die Veranstalter der US Open mit.

Mehr dazu gibts hier.

Der Corona Flash vom 18. März 2020, 18:30 Uhr
Klub-WM und Copa América werden verschoben

Die FIFA verschiebt die für Sommer 2021 geplante Klub-Weltmeisterschaft auf einen unbestimmten Zeitpunkt. Das hat der Council des Weltfussballverbands entschieden, wie die FIFA auf ihrer Website kommuniziert. Der Entscheid wurde gefällt, damit die Europameisterschaft um ein Jahr auf Sommer 2021 verschoben werden kann. Auch die Copa América wurde auf dann verlegt.

Das Coronavirus in Bildern

Das Coronavirus lässt weltweit keinen Stein auf dem anderen. Eine Auswahl an verschiedenen Ereignissen und Entwicklungen sehen Sie auch in unserer Bildstrecke:

Hunderte Schweizerinnen und Schweizer im Ausland blockiert

Hunderte Reisende aus der Schweiz sitzen wegen des Ausbruchs der Corona-Pandemie derzeit irgendwo im Ausland fest. Die Reisebüros tun ihr Möglichstes, um die Heimreise von Kunden zu organisieren. Die Helpline des EDA erhält nach Angaben von Aussenminister Ignazio Cassis täglich über 1000 Anrufe.

Doch nicht alle Reisenden haben sich bei den Botschaften oder auf der Plattform Itineris des Aussendepartements EDA eingetragen, wie das EDA am Mittwoch schriftlich mitteilte. Über die Plattform können Reisende bei schweren Krisen im Ausland informiert werden. Zurzeit haben sich rund 15’000 Personen auf Itineris registriert.

In diversen Destinationen sitzen zurzeit Schweizerinnen und Schweizer fest, zum Beispiel am Flughafen in Marrakesch. (Bild: Leser-Reporter)
Mindestens 17 Corona-Tote in spanischem Altenheim

Der Tod von mindestens 17 mit dem neuen Coronavirus infizierten Heim-Senioren ruft in Spanien die Justiz auf den Plan. Auf Antrag einer Patientenschutzorganisation leitete die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Madrid Ermittlungen über die Zustände in der Residenz ein.

Das bestätigte die Behörde nach entsprechenden Medienberichten. Die Organisation «El Defensor del Paciente» wirft dem Heim Monte Hermoso im Westen der spanischen Hauptstadt demnach unter anderem «mangelhafte Sicherheits- und Hygienemassnahmen» sowie «Personal- und Mittelmangel» vor. Eine Stellungnahme gab die Heimleitung zunächst nicht ab. Das Heim betreut den Angaben zufolge im Durchschnitt 130 Senioren.

Polizei kontrolliert «Social-Distancing»

Polizeibeamte patrouillieren, um die Menschen an die Regeln des Ausnahmezustands zu erinnern. Das gute Wetter lockt die Menschen nach draussen. Sie flanieren am See oder in Parks. Isolierte Spaziergänge sind möglich, mit Ausnahme der Risikogruppen.

Mit Freunden grillieren ist untersagt. Gruppen von mehr als fünf Personen sind nicht erlaubt. Im Moment ist die Polizei dabei, das Bewusstsein zu schärfen. Der Ton könnte schärfer werden, wenn sich die Leute nicht an die Regeln halten. Bleiben Sie zu Hause.

(Video: Keystone SDA / Léandre Duggan)

Riesenstau an Landesgrenzen

Ungeachtet des neuen weitreichenden Einreiseverbots für fast alle Nicht-EU-Bürger hat sich die Lage an einigen Grenzen innerhalb Europas verschärft. An den Übergängen von Deutschland nach Polen sowie von Österreich nach Ungarn staute sich der Verkehr am Mittwoch Dutzende Kilometer.

Zugleich wurden die ersten Passagiere aus Nicht-EU-Ländern an deutschen Flughäfen abgewiesen.

Mehr zum Thema können Sie hier lesen.

Wegen umfassender Grenzkontrollen in der Schweiz und der EU staut sich der Verkehr vielerorts kilometerlang – wie hier an der Grenze zwischen der Schweiz und Österreich. (Bild: Keystone)
Erneut vier Coronavirus-Tote im Tessin

Im Kanton Tessin sind innert 24 Stunden weitere vier Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit steigt die Zahl der Opfer im Südkanton auf 14.

Die Verstorbenen hätten allesamt als «besonders verletzliche Personen» gegolten, schrieb der kantonale Führungsstab am Mittwochabend in einem Communiqué.

89 Personen hätten sich innert 24 Stunden neu mit dem Coronavirus infiziert, heisst es weiter. Insgesamt wurden im Kanton Tessin bis am Mittwochabend 511 Personen positiv auf Coronavirus getestet.

Im Kanton Tessin sind innert 24 Stunden weitere vier Personen an den Folgen des Coronavirus‘ gestorben. (Archivbild: Keystone)
Schweiz weitet Grenzkontrollen aus

Der Bundesrat hat das Einreiseverbot mit Ausnahmen nach Italien, Frankreich, Deutschland und Österreich auch auf Spanien ausgedehnt. Zudem hat er die Erteilung von Visa für vorerst drei Monate ausgesetzt.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Kanton Genf schliesst Baustellen

Auf Baustellen im Kanton Genf darf wegen der Ausbreitung des Coronavirus ab Freitag nicht mehr gearbeitet werden. Dies hat die Kantonsregierung am Mittwoch beschlossen.

«Zuwiderhandlungen können mit einer Geldstrafe von bis zu 300’000 Franken geahndet werden», erklärte der Genfer Staatsrat Serge Dal Busco bei einer Online-Medienkonferenz der Regierung. Ausnahmen können aus Gründen der Sicherheit oder eines überwiegenden öffentlichen Interesses erlaubt werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

In Genf werden aus Sicherheitsgründen die Baustellen geschlossen. (Symbolbild: Keystone)
Corona Flash vom 18. März, 16 Uhr
Bundesrat verbietet Betreibungen bis 4. April

Am morgen Donnerstag bis zum 4. April darf in der Schweiz niemand betrieben werden. Das hat der Bundesrat am Mittwoch per Notrecht entschieden. Er will damit Unternehmen in finanziellen Nöten entlasten.

Update folgt …

Gähnende Leere im Zoo Zürich

Ungewohnte Bilder bieten sich derzeit im Zoo Zürich. Dort herrscht wegen der Corona-Krise gähnende Leere. Denn der Zoo ist für Besucher geschlossen.

(Video: Keystone SDA / Alexandra Wey)

147 neue Corona-Todesfälle im Iran

Im Iran sind binnen 24 Stunden 147 weitere Menschen am Coronavirus gestorben. Dies gaben die iranischen Behörden am Mittwoch bekannt. Dabei handelt es sich um den bislang stärksten Anstieg innerhalb eines Tages in dem von der Pandemie besonders betroffenen Land.

Insgesamt starben damit 1135 Menschen im Iran an der Lungenkrankheit Covid-19, die durch das Virus ausgelöst wird.

Bundesrat rationiert Schmerzmittel

Der Bundesrat rationiert verschiedene fiebersenkende Mittel. Das hat er am Mittwoch beschlossen. Ab sofort darf nur noch eine Packung abgegeben werden.

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Die Apotheken müssen fiebersenkende Medikamente ab sofort rationieren. (Symbolbild: Keystone)
Bundesrat sagt Volksabstimmung vom 17. Mai ab

Wegen der Coronavirus gibt es am 17. Mai 2020 keine Volksabstimmung. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden.

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Über 3000 positiv getestete Menschen in der Schweiz

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen in der Schweiz ist auf über 3000 gestiegen. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit am Mittwochnachmittag mit, gestützt auf bis zum Morgen eingegangene Meldungen.

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In der Schweiz werden tausende Coronavirus-Tests durchgeführt – mittlerweile auch mobil, etwa im Kanton Baselland. (Bild: Keystone)
ESC-Final in Rotterdam abgesagt

Es kommt wie es kommen musste, auch der ESC wird abgesagt. Das Finale hätte am 16. Mai in Rotterdam stattfinden sollen.

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Der niederländische Sänger Duncan Laurence gewann letztes Jahr den Eurovision Song Contest. (Bild: Keystone)
Bundesrat erwägt zusätzliche Wirtschaftshilfe

Der Bundesrat hat am Mittwoch über zusätzliche Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie diskutiert. Entscheide sind noch nicht gefallen.

Das soll an der ordentlichen Bundesratssitzung vom Freitag geschehen, wie Bundesratssprecher André Simonazzi mitteilte. Letzten Freitag hatte der Bundesrat 10 Milliarden Franken für Sofortmassnahmen angekündigt.

Der Bundesrat will noch am Mittwoch weitere Informationen zu seiner Sitzung veröffentlichen. Am Donnerstag stehen dann wieder die Fachleute des Bundes den Medien Rede und Antwort.

Österreich hilft Wirtschaft mit 38 Milliarden Euro

Die österreichische Regierung hat ein 38 Milliarden Euro schweres Hilfspaket angekündigt, um der Wirtschaft in der Krise durch das Coronavirus zu helfen. Teile des Pakets sind der Erlass von Steuerschulden, Haftungen für Kredite und Notfallhilfen, sagte Kanzler Sebastian Kurz am Mittwoch in Wien.

Kanzler Sebastian Kurz. (Bild: Keystone)
Zahl der Corona-Toten im Iran steigt weiter stark

Die Zahl der Coronavirus-Opfer im Iran ist erneut deutlich gestiegen. Innerhalb von nur 24 Stunden habe sich die Zahl der Toten von 988 auf 1135 erhöht, sagte Vizegesundheitsminister Aliresa Raeissi am Mittwoch in Teheran.

Im Iran werden die Strassen desinfiziert. (Bild: Keystone)
Was bisher geschah

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Medizinische Versorgung ist laut Kantonen aktuell sichergestellt

Trotz rasch steigender Corona-Zahlen ist die medizinische Versorgung in der Schweiz derzeit sichergestellt. Das schreiben die Kantone am Mittwoch auf Anfrage. Wie viele Betten mit Beatmungsgeräten exakt bereitstehen und belegt sind, ist nicht bekannt. Maximal könnten in der Schweiz 1200 Intensivpflegebetten bereitgestellt werden, hatte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag gesagt.

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(Bild: Keystone)
Chelsea stellt Hotel zur Verfügung

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie stellen der englische Klub Chelsea und sein russischer Inhaber Roman Abramowitsch dem britischen Gesundheitsdienst NHS ein Hotel zur Verfügung. Für mindestens zwei Monate sollen Ärzte, Ärztinnen und Pflegekräfte kostenlos im Millennium Hotel wohnen dürfen, das direkt neben dem Stadion Stamford Bridge steht.

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