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Der Telebasel Sport Beitrag vom 18. März 2020
Region

Vom Pech verfolgt – Die Basketballer von den Starwings

Die Coronakrise trifft auch die Sportlerinnen und Sportler der Region Basel. Beim Basketballclub Starwings ist zumindest der finanzielle Schaden überschaubar.

Auch in der höchsten Schweizer Basketball-Liga ist der Einfluss des Coronavirus enorm: Die Saison wurde abgebrochen, auch der Trainingsbetrieb wurde eingestellt. Ausgerechnet jetzt, denn die Starwings hatten gute Aussichten auf einen Playoff-Platz. Bitter für alle Spieler – aber natürlich auch für den Vizepräsidenten Pascal Donati.

Vom Pech verfolgt

Es ist bereits das dritte Jahr in Folge, in dem die Starwings vom Pech verfolgt werden: In der Saison 2017/18 brannte vor der Winterpause ihre Sporthalle in Birsfelden und musste lange geschlossen bleiben. In der Saison 2018/19 starteten die Basler Basketballer schlecht, weil sie einen Spieler aus medizinischen Gründen nach Hause schicken mussten und deshalb nicht richtig in Fahrt kamen. Und nun muss diese Saison wegen dem Coronavirus ganz abgebrochen werden.

Besonders bitter: Seit der «Brand-Saison» 2017/18, erreichten die Starwings keinen Playoff mehr. In dieser Saison standen die Chancen auf einen Playoff-Platz aber gut. Obwohl es ärgerlich ist, dass die Saison – kurz vor dem Sprung in die Playoffs – abgebrochen wird, findet Pascal Donati die Massnahmen der Situation gerecht.

Defizit von 20’000 bis 25’000 Franken

Finanziell trifft es die Starwings aber nicht so hart. Das Defizit beziffert Pascal Donati auf ca. 20’000 bis 25’000 Franken. Vor allem dank den Spielerverträgen konnte das Defizit so «klein» gehalten werden. Denn diese müssen nicht bis in den Sommer bezahlt werden, sondern nur bis die Meisterschaft zu Ende ist und dies ist nun der Fall.

Trotzdem bezahlte Starwings seinen Spielern den Lohn noch etwa drei Wochen länger als eigentlich nötig. «Wir finden, dass das den Spielern gegenüber korrekt war!», sagte Pascal Donati.

Wegen dem Defizit habe man sich noch nicht mit dem Kanton in Verbindung gesetzt: «Jetzt müssen wir zuerst die Probleme abarbeiten, welche die gesamte Bevölkerung betreffen. Unsere sportlichen Probleme sind die Kleinsten, welche die Bevölkerung momentan hat. Es wäre vermessen zu sagen, wir haben da ein Anliegen. Ich denke, dass wäre nicht ganz richtig», sagte der Vizepräsident Pascal Donati.

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