Der FCB hat für einige Mitarbeitende Kurzarbeit beantragt. (Bild: Keystone)
Basel

Rotblau beantragt Kurzarbeit für Mitarbeitende

Der FCB reagiert auf die Corona-Krise und beantragt Kurzarbeit für gewisse Mitarbeiter, jedoch nicht für die Top-Verdiener.

Kein Ball rollt mehr, Trainings werden eingestellt und Spiele abgesagt – die Corona-Krise ist in vollem Gange. Jetzt zeigt sich: Auch den FCB trifft das Virus mit voller Wucht, und zwar wirtschaftlich. Rotblau muss Kurzarbeit beantragen.

Beim Antrag für Kurzarbeit handle es sich nicht um die Profi-Spieler, sondern um die Mitarbeitenden aller Abteilungen der Geschäftsstelle. Also um jene Leute, die nicht zu den Top-Verdienern im Fussball gehören, teilt der FCB mit.

Die Löhne der Profi-Fussballer sind noch nicht von der Sparmassnahme betroffen, da Kurzarbeit bei befristeten Verträgen bis jetzt nicht möglich ist.

Solidarisches Handeln beim FCB

Der FCB ist sich bewusst, dass die Einführung der Kurzarbeit für einige Mitarbeiter drastisch ist, jedoch habe die Entscheidung schweren Herzens getroffen werden müssen, so die Klubleitung. Auch CEO Roland Heri verzichtet auf seinen Lohn – denn in solch einer Zeit solle man solidarisch handeln, sagt er.

Kleinere Vereine wie Thun am Abgrund

Kleinere Vereine können nicht so handeln, wie dies der FCB jetzt tut. Eine Krise mit solchen Massnahmen zu überleben, ist besonders für Vereine wie den FC Thun schier ein Ding der Unmöglichkeit. Um trotzdem noch irgendeine Chance auf eine Zukunft zu haben, wurde bei den Berner Oberländern der Betrieb auf ein Minimum heruntergefahren und die Geschäftsstelle und das Stadion geschlossen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*