Flughäfen weisen Nicht-EU-Bürger bei der Einreise in die EU zurück. (Symbolbild: Keystone)
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Flughäfen schicken Nicht-EU-Bürger gleich auf die Rückreise

Wegen dem dem Einreisestopp der EU weist die deutsche Polizei Nicht-EU-Bürger an den Flughäfen zurück. Es sei jedoch eine überschaubare Menge.

Mit dem Einreisestopp der Europäischen Union weist die deutsche Polizei Reisende aus dem Nicht-EU-Ausland an den Flughäfen ab. Die Zahl der Ankommenden, die mit dem nächsten Flug wieder umkehren müssten, halte sich aber in Grenzen, erklärten Sprecher der Polizei an den Flughäfen Frankfurt und München.

Die einschlägige Verfügung sei unmittelbar nach der Bekanntgabe des Beschlusses am Dienstagabend eingegangen. «Es kamen noch Leute an, aber in sehr überschaubarem Ausmass», sagte der Sprecher am Flughafen München. Es sei nur eine niedrige zweistellige Zahl an Reisenden gewesen, die zum Zeitpunkt der Entscheidung schon im Flugzeug nach München sassen.

In Frankfurt zählte die Polizei bis zum Morgen etwas mehr als hundert Passagiere, denen die Einreise verweigert werden musste, sagte der dort zuständige Polizei-Sprecher. Es sei zu erwarten, dass heute oder morgen keine Nicht-EU-Bürger mehr ankämen, weil die Airlines in den Abflughäfen die Menschen ohne Einreiseberechtigung nicht mehr mitnähmen.

Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten am Dienstagabend einen Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger für 30 Tage verhängt. Für Bürger aus der Schweiz, Grossbritannien, Island, Liechtenstein und Norwegen gilt das Einreiseverbot generell nicht. Auch Bürger, die keinen Pass eines EU-Landes haben, aber Aufenthaltsberechtigung und Wohnsitz in der EU, sind davon ausgenommen.

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