Noah Okafor kam bisher bei Salzburg nur zu mickrigen Einsatzminuten. (Bild: Keystone)
Basel

«Es geht darum, den nächsten Schritt zu machen»

Zum Rückrundenstart wechselt Noah Okafor für 12 Mio. vom FCB zu Red Bull Salzburg - nun spricht er zum ersten Mal über den Entscheid gegen Trainer Koller.

Von Salzburg nach Basel, bloss fünf Stunden. So gelingt es Noah Okafor auch nach seinem Wechsel seine alte Heimat zu besuchen. Doch wie kam es überhaupt dazu, dass Okafor in diesem jungen Alter den Schritt in die Österreichische Bundesliga gewagt hat?

«Es geht darum, den nächsten Schritt zu machen»

RB Salzburg habe den Youngster schon längere Zeit beobachtet – mit offensivem Tempo-Fussball wurde Okafor nach Österreich gelockt. Doch dies war bekanntlich nicht der einzige Grund. Denn der 19-Jährige spielte unter Koller die ganze Vorrunde und wird dann auf die Bank befördert. «Es geht darum, den nächsten Schritt zu machen und es schien so, als hätte der FCB keinen Plan mit mir», meint Okafor gegenüber BLICK.

Doch schlussendlich war es Okafor, der vor seinem Wechsel zu Salzburg nicht mehr spielen wollte – obwohl der Vertrag noch nicht unterschrieben wurde. Wirft viele Fragen auf, wenn man bei einem Topspiel kurz vor Spielbeginn plötzlich wieder über Leistenschmerzen klagt – doch laut Okafor entspreche dies alles der Wahrheit.

Vom «Best Youngster» zum Unbekannten

Trotz dessen, dass Okafor ein Rekordtransfer der Österreichischen Bundesliga ist, kam der RB-Youngster bei Salzburg bisher kaum zum Einsatz. Scheint fast so, als könne man den Wechsel bereuen. Doch Okafor bestritt kaum ein Teil der Vorbereitung mit seinem neuen Verein und «bekäme genug Zeit, sich an die Intensität der Trainings und der Spiele zu gewöhnen».

Ein Wechsel nach über zehn Jahren und dann auch noch ohne wirkliche Einsatzminuten – wirft Fragen auf, lässt sich aber aufgrund des Coronavirus bis auf Weiteres sowieso nicht ändern.

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