Kündigungen, Lohnkürzungen oder Zwangsferien seien gemäss Unia unzulässig. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Unia warnt vor unfairer Behandlung der Arbeitnehmer wegen Notstands

Die Gewerkschaft Unia hat in einem Communiqué davor gewarnt, die Kosten zur Eindämmung der Coronavirus-Krise auf die Arbeitnehmerschaft zu übertragen.

Kündigungen, Lohnkürzungen oder Zwangsferien seien gemäss Unia unzulässig. Falls Eltern aufgrund einer behördlichen Massnahme ihre Arbeitsleistung nicht erbringen könnten, so sei der Arbeitslohn gemäss dem Obligationenrecht (OR) dennoch geschuldet, hiess es. Mit der Betreuung von Kindern, ohne dass diese krank seien, erfüllten Eltern lediglich ihre gesetzliche Pflicht.

Derzeit würde die Unia ausserdem mit Anfragen besorgter Arbeitnehmenden zu den Folgen der Notstandsmassnahmen überschwemmt. So herrsche etwa grosser Klärungsbedarf, was mit den Löhnen bei nunmehr angeordneter Kurzarbeit gilt beziehungsweise wie die Rechtslage sei, falls Eltern ihre Kinder zu Hause betreuten und nicht zur Arbeit erschienen.

Die Gewerkschaft fordert in ihrem Communiqué obendrein zahlreiche Massnahmen der Politik zur Sicherstellung der Löhne.

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