Featured Video Play Icon
Schweiz

Mehr als 2500 neue Corona-Fälle in Spanien binnen eines Tages

In Spanien steigt die Zahl der Coronavirus-Infektionen weiter stark an: Binnen eines Tages wurden mehr als 2500 neue Infektionen registriert, wie das Gesundheit
Medizinische Versorgung ist laut Kantonen aktuell sichergestellt

Trotz rasch steigender Corona-Zahlen ist die medizinische Versorgung in der Schweiz derzeit sichergestellt. Das schreiben die Kantone am Mittwoch auf Anfrage. Wie viele Betten mit Beatmungsgeräten exakt bereitstehen und belegt sind, ist nicht bekannt. Maximal könnten in der Schweiz 1200 Intensivpflegebetten bereitgestellt werden, hatte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag gesagt.

Mehr dazu finden Sie hier.

(Bild: Keystone)
Chelsea stellt Hotel zur Verfügung

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie stellen der englische Klub Chelsea und sein russischer Inhaber Roman Abramowitsch dem britischen Gesundheitsdienst NHS ein Hotel zur Verfügung. Für mindestens zwei Monate sollen Ärzte, Ärztinnen und Pflegekräfte kostenlos im Millennium Hotel wohnen dürfen, das direkt neben dem Stadion Stamford Bridge steht.

Österreich hilft Wirtschaft mit 38 Milliarden Euro

Die österreichische Regierung hat ein 38 Milliarden Euro schweres Hilfspaket angekündigt, um der Wirtschaft in der Krise durch das Coronavirus zu helfen. Teile des Pakets sind der Erlass von Steuerschulden, Haftungen für Kredite und Notfallhilfen, sagte Kanzler Sebastian Kurz am Mittwoch in Wien.

Kanzler Sebastian Kurz. (Bild: Keystone)
Zahl der Corona-Toten im Iran steigt weiter stark

Die Zahl der Coronavirus-Opfer im Iran ist erneut deutlich gestiegen. Innerhalb von nur 24 Stunden habe sich die Zahl der Toten von 988 auf 1135 erhöht, sagte Vizegesundheitsminister Aliresa Raeissi am Mittwoch in Teheran.

Im Iran werden die Strassen desinfiziert. (Bild: Keystone)
Coop und Migros setzen auf Plexiglasscheiben und Abstandslinien

Coop und Migros wollen in ihren Läden für mehr Abstand und so weniger Infektionsgefahr sorgen: Beide Grossverteiler montieren Plexiglasscheiben an den Kassen.

(Video: Keystone SDA / Adrian Reusser)

Tschechien führt Mundschutz-Zwang in der Öffentlichkeit ein

Alle Menschen in Tschechien müssen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus in der Öffentlichkeit eine Mund- und Nasenbedeckung tragen. Das beschloss das Kabinett des populistischen Regierungschefs Andrej Babis am Mittwoch.

(Symbolbild: Keystone)
Flughäfen schicken Nicht-EU-Bürger gleich auf die Rückreise

Mit dem Einreisestopp der Europäischen Union weist die deutsche Polizei Reisende aus dem Nicht-EU-Ausland an den Flughäfen ab. Die Zahl der Ankommenden, die mit dem nächsten Flug wieder umkehren müssten, halte sich aber in Grenzen, erklärten Sprecher der Polizei an den Flughäfen Frankfurt und München.

Mehr Infos hier.

(Symbolbild: Keystone)
Glastonbury-Festival in Grossbritannien abgesagt

Das legendäre Glastonbury-Musikfestival in Grossbritannien ist wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verschoben worden. Das teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Im Juni sollte das 50. Jubiläum des Festivals in der englischen Grafschaft Somerset gefeiert werden. Erwartet wurden Stars wie der Ex-Beatle Paul McCartney, Taylor Swift, Diana Ross und US-Rapper Kendrick Lamar.

Festivalbesucher müssen dieses Jahr auf das Glastonbury verzichten. (Bild: Keystone)
Schweizer horten Klopapier, Spanier und Italiener Wein

Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus lautet das Credo für die Menschen überall: Zuhause bleiben. Klar, dass man sich dann vielleicht etwas mehr als sonst mit Lebensmitteln und sonstigen Dingen des täglichen Bedarfs ausstatten muss.

In der Schweiz sind seit Wochen vor allem die Regale für Nudeln, Tiefkühlprodukte und Toilettenpapier immer wieder leer. Was horten die Menschen anderswo? Eine Umfrage unter den DPA-Auslandskorrespondenten auf der ganzen Welt zeigt: andere Länder, andere Hamsterkäufe.

Hier siehst du, was in unseren Nachbarländern gekauft wird.

In der Schweiz wird sich mit Toilettenpapier eingedeckt. (Bild: Keystone)

Rekordzahlen beim SRF wegen Coronavirus

Das Informationsbedürfnis der Schweizer Bevölkerung in Sachen Coronavirus beschert dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) Rekordzahlen: Die Tagesschau vom Dienstagabend erreichte 1,35 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Das entspricht einem Marktanteil von 69,3 Prozent.

(Bild: Keystone)
Mehr als 2500 neue Corona-Fälle in Spanien binnen eines Tages

In Spanien steigt die Zahl der Coronavirus-Infektionen weiter stark an: Binnen eines Tages wurden mehr als 2500 neue Infektionen registriert, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Mittwoch mitteilte.

Die Zahl aller Infektionsfälle lag demnach bei 13’716 und damit um 2538 höher als noch am Dienstag. 598 Menschen starben in Spanien bereits an der Lungenkrankheit Covid-19, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird. Spanien ist weltweit eines der am stärksten betroffenen Länder. Nach China, Italien und dem Iran steht es bei der Zahl der Infektionen an vierter Stelle.

598 Menschen starben bereits in Spanien. (Bild: Keystone)
Fake News über Coronavirus

Es ist ein wenig wie bei der Pandemie: Fake News über das Coronavirus verbreiten sich derzeit offenbar genauso schnell wie der Erreger selbst.

Alles zu den Fake News über das Coronavirus gibts hier. 

(Bild: Keystone)
Sanofi bietet Malaria-Medikament gegen Coronavirus an

Der französische Pharmakonzern Sanofi hat der Regierung in Paris ein Malaria-Medikament zur Behandlung von Coronavirus-Infizierten angeboten. Erste Studien zu dem Medikament Plaquenil seien vielversprechend, erklärte das Unternehmen am Mittwoch.

(Bild: Keystone)
135 Euro Strafe bei Verstoss gegen Ausgangssperre

In Paris haben Kontrollen wegen der in Frankreich verhängten Ausgangssperre im Kampf gegen das Coronavirus zugenommen. Die Polizei überprüfte am Mittwoch vermehrt Ausgangsformulare in den Strassen der französischen Hauptstadt, vor allem in der Nähe der Sehenswürdigkeiten.

Wer gegen die Vorgaben der Ausgangssperre verstösst, muss seit Mittwoch ein Bussgeld in Höhe von 135 Euro zahlen. Bei schweren Verstössen gebe es eine Geldstrafe von 375 Euro. Das entsprechende Dekret sei am Mittwoch veröffentlicht worden, teilte Innenminister Christophe Castaner auf Twitter mit.

19 Tage Ausgangssperre in Belgien

Die Menschen in Belgien sollen 19 Tage lang zu Hause bleiben, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Am Mittwochmittag begann eine Ausgangssperre für die fast 11,5 Millionen Einwohner des Landes, das eine Reihe wichtiger Einrichtungen der Europäischen Union und der Nato beherbergt.

Die Strassen in Belgien werden ab jetzt leer sein. (Bild: Keystone)
Anzeigen gegen Küchenchefs im Wallis

Im Kanton Wallis sind mehrere Menschen angezeigt worden, weil sie die behördlichen Weisungen wegen des Coronavirus nicht befolgt haben und ihre Restaurants nicht geschlossen haben. Ihnen drohen hohe Strafen.

Alle Restaurant in der Schweiz müssen geschlossen bleiben. (Bild: Keystone)
Coronavirusvirus – Faktencheck

Viele informieren sich in sozialen Netzwerken über die Coronakrise. Doch nicht alles, was sich dort findet, darf man für bare Münze nehmen.

Hier ein paar Behauptungen aus dem Internet und die Fakten dazu. 

(Symbolbild: Keystone)
Swiss parkiert 24 Flugzeuge auf Militärflugplatz Dübendorf

Erinnerungen ans Swissair-Grounding werden wach: Die Fluggesellschaft Swiss stellt bis zu 24 Maschinen auf dem Militärflugplatz Dübendorf ab. Wegen der Corona-Krise werden die Flugzeuge derzeit nicht gebraucht.

Bald stehen hier bis zu 24 Maschinen der Swiss. (Bild: Keystone)
Gewerkschafter kritisieren Coronavirus-Massnahmen von Bundesrat

Die Massnahmen des Bundesrats gegen die Ausbreitung des Coronavirus gehen Westschweizer Gewerkschaftsvertretern zu wenig weit. Es reiche nicht aus, Restaurants, Coiffeursalons und Kinos zu schliessen. Alle nicht sozial notwendigen und dringenden Produktions- und Dienstleistungstätigkeiten müssten eingestellt werden.

Mehr Infos gibts hier.

Auch Vertreter der Unja kritisieren die Massnahmen. (Bild: Keystone)
NFL-Star spendet 1 Million Mahlzeiten

Russell Wilson will 1 Million Mahlzeiten für Menschen mit dem Coronavirus bezahlen.

Genfer Kantonsarzt mit Coronavirus angesteckt

Der Genfer Kantonsarzt, Jacques-André Romand, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Sprecher des Gesundheitsdepartements, Laurent Paoliello, bestätigte dies am Mittwoch.

Mehr dazu hier.

Jacques-André Romand vor den Medien. (Bild: Keystone)
Hinrichtung in Texas ausgesetzt

Wegen der Coronavirus-Pandemie ist im US-Bundesstaat Texas eine für Mittwoch angesetzte Hinrichtung verschoben worden. Die Hinrichtung des 44-jährigen John Hummel sei zunächst für 60 Tage ausgesetzt, teilte das zuständige Gericht mit.

Infektionen in allen US-Bundesstaaten

In den USA sind nun in allen 50 Bundesstaaten Menschen mit dem Coronavirus nachweislich infiziert. Als letzter Staat meldete West Virginia im Osten der Vereinigten Staaten am Dienstag (Ortszeit), dass erstmals ein Patient positiv auf das Virus getestet worden sei.

Die Gesamtzahl der in den USA gemeldeten Infektionsfälle mit dem Coronavirus lag nach Angaben der Johns Hopkins Universität zuletzt bei rund 6500. Die Zahl der Todesfälle infolge der Krankheit Covid-19 überstieg dort am Dienstag erstmals die Hundertermarke.

(Bild: Keystone)
Russland schliesst alle Schulen

Russland schliesst wegen dem Coronavirus seine Schulen. Die Schüler werden vom kommenden Montag an drei Wochen lang in die verlängerten Frühlingsferien geschickt, sagte Bildungsminister Sergej Krawzow am Mittwoch.

Für Schüler solle die Möglichkeit bestehen, aus der Ferne das Lernen fortzusetzen, erklärte der Minister. Grössere Verlage ermöglichen demnach im Internet einen kostenlosen Zugang zu Lernmaterialien.

Viele Pendler wollen SBB-Abos sistieren

hWer im Home Office arbeitet, braucht kein ÖV-Abo: Dies bekommen die Angestellten des SBB-Kundendienstes momentan zu spüren. Zahllose Pendlerinnen und Pendler wollen ihre Abonnemente sistieren. Die SBB bitten um Verständnis, dass die Bearbeitung momentan länger dauert.

Mehr dazu findest du hier.

Volle Bahnhöfe wird man in nächster Zeit nicht mehr viel sehen. (Bild: Keystone)
Die Tenniswelt versinkt im Chaos und Wahnsinn

Es ist noch keine zehn Tage her, dass das Coronavirus den Tenniszirkus zum Stillstand brachte. Dennoch hat das gnadenlose Hickhack um Termine bereits begonnen.

Lesen Sie hier alles über das Chaos.

Roland Garros-Stadion bleibt noch länger leer. (Bild: Keystone)
Kolumbien ruft den Notstand aus

Kolumbien hat den Notstand erklärt. Präsident Iván Duque ordnete am Dienstagabend (Ortszeit) an, dass Bürger über 70 Jahre zu Hause bleiben müssen. Aus dem Haus dürften sie nur, um einkaufen, in die Apotheke oder zum Arzt zu gehen.

(Bild: Keystone)
Erstmals Corona-Infizierte in Montenegro

In Montenegro sind erstmals Ansteckungen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Während viele europäische Länder bereits mit drastischen Mitteln gegen das Virus Sars-CoV-2 ankämpfen, hatte das kleine Balkanland an der Adria bislang keinen gemeldeten Infizierten.

Erster NHL-Spieler mit Coronavirus infiziert

In der NHL gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Ein namentlich nicht genannter Spieler der Ottawa Senators sei positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden, teilte der Klub aus der kanadischen Hauptstadt mit. Er habe leichte Symptome und sei in Quarantäne. Seine Mitspieler sollen deswegen ebenfalls in der Selbstisolation bleiben.

Ein Spieler der Ottawa Senators (rote Trikot) hat den Coronavirus. (Bild: Keystone)
Vorsicht vor gefälschten Telefonanrufen

Coronavirus noch nach Stunden auf Oberflächen auffindbar

Das Coronavirus ist einer Studie zufolge auch noch nach Stunden auf Oberflächen auffindbar. Auf Kupfer waren lebensfähige Viren bei Tests bis zu vier Stunden, auf Pappe bis zu 24 Stunden und auf Plastik und rostfreiem Stahl bis zu drei Tage nachweisbar.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)

Verhaltungsanweisung der Behörden

Plötzlich kristallklares Wasser in Venedig

Wegen dem Coronavirus ist Venedig momentan leer. Positive Auswirkungen soll das auf die Natur haben, schreibt der Spiegel. So ist das Wasser in den Kanälen plötzlich viel klarer geworden. Sogar Fische sind zu sehen. Der Grund dafür sei, dass weniger Verkehr in den Kanälen herrscht und somit auch die Sedimente am Boden bleiben.

(Bild: Facebook/Marco Capovilla)

Militärpolizei setzt Armee-Aufgebot durch

Der stellvertretende Armeechef Aldo Schellenberg zieht eine positive erste Bilanz zur grössten Mobilmachung seit dem Zweiten Weltkrieg. Diese verlaufe ruhig, professionell und zügig. Nach seinen Angaben sind inzwischen rund zwei Drittel der Aufgebotenen eingerückt. Genaue Zahlen gibt die Armee nicht heraus, aktuell dürften aber zwischen 2000 und 3000 Armeeangehörige aufgeboten worden sein.

(Bild: Keystone)
ETH-Professoren fordern 100-Milliarden-Fonds für die Wirtschaft

Die zunehmend unter dem Coronavirus leidende Schweizer Wirtschaft soll mit einem «Schweizfonds» unterstützt werden. Dies fordern die beiden ETH-Wirtschaftsprofessoren Hans Gersbach und Jan-Egbert Sturm. Der Hilfsfonds soll ihrer Meinung nach mit 100 Milliarden Franken ausgestattet werden.

Alle Infos dazu gibts hier.

Längsten Passagierflug der Geschichte wegen Coronavirus

Weil die USA ihre Grenzen geschlossen hat, konnte ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft «Air Tahiti Nui» nicht in Los Angeles zwischenlanden. So flog die Maschine ohne Stopp von Tahiti nach Paris. Das ist eine Strecke von knapp 16’000 Kilometern. Mit einer Flugzeit von knapp unter 16 Stunden geht das als längster Passagierflug aller Zeiten in die Geschichte ein.

Coronavirus wurde von der Politik unterschätzt

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat eingeräumt, dass das Coronavirus auch von der Politik unterschätzt worden ist. «Ich glaube, wir alle, die wir nicht die Experten sind, haben am Anfang das Coronavirus unterschätzt», sagte sie in der Sendung «Bild live», die in der Nacht zu Mittwoch veröffentlicht wurde.

Mehr dazu hier.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. (Bild: Keystone)
Erneut nur eine einzige Neuinfektion in Wuhan

China hat den zweiten Tag in Folge nur noch eine einzige Neuerkrankungen mit dem Coronavirus in der Millionenmetropole Wuhan gemeldet. Dort hatte die weltweite Pandemie ihren Anfang genommen.

Obwohl es laut der offiziellen Zahlen landesweit fast keine neuen Fälle der Lungenkrankheit Covid-19 mehr gibt, gelten vielerorts weiterhin strenge Quarantänevorschriften. In Wuhan müssen die meisten Menschen weiterhin Zuhause bleiben. In Städten wie Peking und Shanghai harren weiterhin Hunderttausende in Quarantäne aus. Jedoch kehrt der Alltag langsam zurück.

In Wuhan beruhigt sich die Lage langsam. (Bild: Keystone)
Keine Knappheit an Lebensmitteln

Der Delegierte des Bundes für die wirtschaftliche Landesversorgung, Werner Meier, hat Entwarnung bezüglich der Knappheit von Nahrungsmitteln gegeben. «Die Panik an der Lebensmittelfront ist unnötig», sagte er.

Mehr dazu hier. 

Es besteht kein Grund für Hamsterkäufe. (Bild: Keystone)
Post baut einzelne Filialen um

Aufgrund der Lage mit dem Coronavirus hat die Schweizerische Post entschieden, einzelne Filialen umzubauen. Damit soll die Distanz zwischen den Mitarbeitern und der Kundschaft gegeben sein, hiess es am Mittwoch in einem Communiqué.

Es werden einzelne Filialen, wo keine geschlossenen Schalter vorhanden seien, so umgebaut, dass das sogenannte Sozial Distancing eingehalten werde kann. Daher würden einzelne Filialen am Mittwochvormittag geschlossen, erklärte die Post weiter.

(Bild: Keystone)
Australien verbietet alle Auslandsreisen

Die australische Regierung hat wegen der Coronavirus-Pandemie seinen Bürgern alle Auslandsreisen bis auf Weiteres untersagt. Das Verbot gelte für unbestimmte Zeit, sagte Premierminister Scott Morrison am Mittwoch.

Australiens  Premierminister Scott Morrison. (Bild: Keystone)

Er rief zudem im Ausland weilende Australier auf, in ihr Heimatland zurückzukehren. Morrison warnte, dass die ergriffenen Massnahmen gegen die Pandemie mindestens sechs Monate gelten würden.

Boeing braucht Zusatzhilfe

Der angeschlagene US-Luftfahrtriese Boeing hat in der Coronavirus-Krise eine 13,8 Milliarden Dollar schwere Kreditlinie vollständig ausgeschöpft. Dies gab der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht SEC bekannt

(Bild: Keystone)
Türkei meldet ersten Toten

Bei dem Toten handele es sich um einen 89-Jährigen, der sich bei jemandem angesteckt habe, der mit China in Kontakt gestanden habe. In der Türkei ist ebenso wie in vielen anderen Ländern das öffentliche Leben wegen der Coronavirus-Krise bereits stark eingeschränkt worden.

Zugleich habe sich die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auf 98 mehr als verdoppelt, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Dienstag mit.

NBA-Spieler Kevin Durant hat Coronavirus erwischt

Einer vier NBA-Profis der Brooklyn Nets, die mit dem Coronavirus infiziert sind, ist Superstar Kevin Durant. Er gab jedoch an, dass er keinerlei Symptome zeige und sich gut fühle.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Luxemburg ruft Notstand aus

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat Luxemburgs Regierungschef Xavier Bettel am Dienstag den nationalen Notstand ausgerufen.

«Das ist ein aussergewöhnliches Instrument, aber es ist nötig, um die Krise schnellstmöglich in den Griff zu bekommen», sagte Bettel vor dem Abgeordnetenhaus in Luxemburg.

(Bild: Keystone)
Dänemark legt weitere Bereiche des öffentlichen Lebens still

Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, schränkt die dänische Regierung das öffentliche Leben weiter ein. Ab Mittwoch 10 Uhr dürfen weder Restaurants, noch Cafés, Restaurants oder Diskotheken geöffnet haben. Das sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Dienstagabend.

Am Dienstag war die Zahl der Infizierten in Dänemark auf 977 gestiegen. Vier Menschen starben an der Lungenkrankheit Covid-19.

Russland schliesst seine Grenzen

Russland schliesst ab Mittwoch wegen der Coronavirus-Pandemie seine Grenzen. Die Massnahme gilt nach Angaben der Regierung bis zum 1. Mai für alle Ausländer mit Ausnahme derer, die einen ständigen Wohnsitz im Land haben.

Zuvor hatten die Behörden in der Hauptstadt Moskau bereits die Schliessung von Schulen angekündigt. Der Bürgermeister kündigte ausserdem die Absage der meisten öffentlichen Veranstaltungen an sowie ein Verbot von Versammlungen mit mehr als 50 Menschen.

Bislang haben die russischen Behörden 114 Infektionsfälle gemeldet. Ein Todesfall wurde in dem Land bisher noch nicht gemeldet.

So verbringt Wendy Holdener die «Social Distancing»-Zeiten

Wendy Holdener zieht es während der Corona-Krise in die Berge. «Getting new energy» – «neue Energie tanken – schreibt der Ski-Star auf Instagram. Mit ihrem Bruder Kevin Holdener macht die 26-Jährige eine Sonnenuntergang-Skitour.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Sunset skitour 🙏❤️🎿❄️ #GettingNewEnergy #SocialDistancing #StaySafe #SunsetLover #ShotWithHuawei #TheMountainsAreCalling

Ein Beitrag geteilt von Wendy Holdener (@wendyholdener) am

Applaus im Zeichen der Solidarität

Seit Sonntagabend applaudieren in der Romandie jeweils um 21 Uhr zahlreiche Menschen an verschiedenen Orten gemeinsam dem Gesundheitspersonal. Der «minute applause» stammt aus Italien und ist Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber dem Gesundheitspersonal und ihrer grossen Anstrengung im Kampf gegen das Coronavirus.

In der Romandie applaudieren die Menschen, um ihre Dankbarkeit gegenüber dem Gesundheitspersonal zu demonstrieren. (Video: Keystone-SDA/Léandre Duggan)
Belgien beschliesst strenge Ausgangssperre

In Belgien gilt von Mittwochmittag an eine fast dreiwöchige strenge Ausgangssperre. Ausnahmen gebe es nur für unbedingt nötige Wege, sagte Regierungschefin Sophie Wilmès nach einer stundenlangen Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates am Dienstagabend in Brüssel, wo auch zahlreiche EU-Institutionen ihren Sitz haben. Alle Unternehmen müssen wo immer möglich Home Office einführen, sonst drohen hohe Bussgelder. (sda)

Mehr dazu gibt es hier.

(Symbolbild: Keystone)
Globus stellt auch Bestellungen ein

Am Dienstag hatte Globus die Schliessung aller Delikatessen-Abteilungen in der Schweiz bekannt gegeben. Damit wird das auch die Logistik des Detailhandelsunternehmens nicht weiter funktionieren können, wie Globus in einem Brief an seine Lieferanten schreibt.

«Daher informieren wir Sie, dass wir von jetzt an keine Lieferungen mehr akzeptieren werden und somit alle offenen Bestellungen für die Saison Frühling/Sommer 2020 und die «Basics» känzeln», heisst es in der Mitteilung.

(Bild: zVg)
EU-Gipfel verspricht jede verfügbare Hilfe für die Wirtschaft

In der Corona-Krise haben die EU-Staats- und Regierungschefs der europäischen Wirtschaft jede verfügbare Hilfe zugesagt. «Was immer nötig» sei, werde gegen die Folgen der Krise getan, sagte EU-Ratschef Charles Michel am Dienstagabend nach einem Gipfeltreffen im Videoformat. (sda)

Genauere Informationen finden Sie hier.

(Bild: Keystone)
Einreise-Verbot in EU für nicht EU-Bürger

Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus haben die EU-Staaten am Dienstagabend ein weitreichendes Einreiseverbot für Bürger der allermeisten Nicht-EU-Staaten vereinbart. Bürger aus der Schweiz, Liechtenstein, Grossbritannien, Island und Norwegen haben Durchreiserecht. (sda)

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

(Symbolbild: Keystone)
Stau an Grenzübergängen in der Romandie

Stau an Grenzübergängen in der Romandie Am Dienstagmorgen bildeten sich an diversen Grenzübergängen in der Romandie lange Staus. Dies wegen den wiedereingeführten Grenzkontrollen zu Frankreich. (sda)

(Video: Keystone-SDA/Léandre Duggan)
Italien zählt über 31'500 Corona-Infizierte

Die Zahl der Toten und Infizierten durch die Coronavirus-Pandemie steigt in Italien weiter an – allerdings minimal langsamer. Bis Dienstag starben 2503 Menschen, wie der Zivilschutz in Rom mitteilte. Das sind 345 Tote mehr als am Vortag. Am Montag war die Zahl der Toten im Vergleich zum Vortag noch um 349 gestiegen. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Schweizer Börse zeigt wieder Stabilisierung

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag im Einklang mit weiteren wichtigen europäischen Börsen wieder etwas Boden gut gemacht. Nach einem erneut sehr volatilen Verlauf drehte der Leitindex SMI am Nachmittag klar in die Pluszone. Für eine gewisse Stabilisierung sorgten die Ankündigungen weiterer Geldspritzen der US-Notenbank Fed und eines rekordhohen Konjunkturpakets in Spanien. (sda)

Die Details gibt es hier.

Börse

(Symbolbild: Keystone)
ETH koordiniert Corona-Sondereinsatz von Medizinstudierenden

Viele Kantone rekrutieren wegen der Corona-Krise Medizinstudierende für die Mithilfe in Spitälern. Nun haben sich die Universitäten für den Sondereinsatz untereinander abgesprochen. Koordiniert wird dieser für Kantone ohne eigene Medizinausbildung von der ETH Zürich.

Ziel ist es, die Studierenden fair über die verschiedenen Kantone zu verteilen, wie ETH-Projektleiter Jörg Goldhahn am Dienstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Am Nachmittag hätten sich die Vice-Deans aller Medizin-Unis ausgetauscht. Das Fazit: Alle interessierten Kantone, auch solche ohne Universitätsstandorte, sollen Hilfe erhalten von motivierten Medizinstudierenden. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Flughafen Genf beschränkt wegen Coronavirus Zugang

Seit der Öffnung am Dienstagmorgen hat der Flughafen Genf den Zugang zu den Terminals auf Passagiere beschränkt, die gültige Tickets für bestätigte Flüge besitzen. Mit dieser Massnahme soll zur Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus mehr Platz zwischen den wartenden Fluggästen geschaffen werden. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
«Der Bundesrat und die Schweiz zählen auf Sie!»

Empfehlung des Bundesrates: «Bleiben Sie zu Hause, insbesondere, wenn Sie alt oder krank sind. Es sei denn, Sie müssen zur Arbeit gehen und können nicht von zu Hause ausarbeiten; es sei denn, Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke gehen; es sei denn, Sie müssen Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen.
Der Bundesrat und die Schweiz zählen auf Sie!»

(Archvbild: Keystone)
Markant weniger Verkehr auf Strasse und Schiene

Auf Strasse und Schiene ist es am Dienstag, dem ersten Tag nach der Abriegelung der Schweiz, viel ruhiger gewesen als üblich. Normalerweise werden jeden Morgen in den Grossräumen Zürich, Bern und Basel Staus und stockender Verkehr gemeldet

Die SBB spüren den Rückgang des Pendlerverkehrs und den Gang ins Homeoffice schon seit mehreren Tagen, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Die Nachfrage im öffentlichen Verkehr sei in den letzten zwei Wochen im Inland um bis zu 50 Prozent gesunken.

Der Verkehr an den Grenzen habe laut Christian Bock, Direktor der Eidgenössischen Zollverwaltung, deutlich abgenommen. Am stärksten war der Rückgang im Tessin. Im Vergleich zum Februar nahm der Verkehr um über 70 Prozent ab, wie Bock sagte. Auf das ganze Land gerechnet, betrug der Rückgang 37 Prozent. (sda)

Die Details gibt es hier.

Der Feierabendverkehr verlief am Dienstag im Grauholz AG flüssig. (Symbolbild: Keystone)
Erster Coranavirus-Todesfall im Kanton Neuenburg

Im Kanton Neuenburg hat es einen ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Ein 79-jähriger Mann, der an Vorerkrankungen gelitten hatte, verstarb in der Nacht auf Dienstag in einem Spital in La Chaux-de-Fonds.

Dies teilten die Neuenburger Behörden am Dienstag mit. Insgesamt sind im Kanton Neuenburg 20 Personen hospitalisiert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
French Open erst Ende September

Vier Monate später als geplant sollen die French Open am 20. September starten. Dies teilen die Veranstalter per Twitter mit.

Ursprünglich hätten die French Open vom 24. Mai bis 7. Juni stattfinden sollen. Nun wird das berühmteste Grand-Slam-Turnier auf Sand vom 20. September bis 4. Oktober ausgetragen.

Frankreich ist neben Italien und Spanien oder der Schweiz ebenfalls stark vom Coronavirus betroffen.

Euorpa-Park öffnet nicht vor dem 19. April

Der Europa-Park wird seine Tore nicht vor dem 19. April 2020. «Diese Maßnahme setzt die Familie Mack schweren Herzens um, jedoch genießen die Sicherheit & Gesundheit der Gäste & Mitarbeiter höchste Priorität», heisst es in einem entsprechenden Tweet.

Der Europa-Park plante Ende März seine Tore nach der Winterpause wieder zu öffnen.

Corona Flash vom 17. März, 16 Uhr
(Video: Telebasel)
Copa America erst 2021

Wie die Europameisterschaft wurde auch die Copa America, die Südamerika-Meisterschaft im Fussball, wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr auf 2021 verschoben. Das gab der Kontinentalverband CONMEBOL bekannt.

Das Turnier hätte vom 12. Juni bis 12. Juli dieses Jahres in Argentinien und Kolumbien stattfinden sollen. (Keystone)
Todesopfer im Kanton Graubünden

Im Kanton Graubünden hat das Coronavirus ein Todesopfer gefordert. Im Südtal Puschlav starb in der Nacht auf Dienstag eine 78-jährige Frau.

Die Verstorbene habe schon vor der Infektion mit dem Coronavirus an einer Vorerkrankung gelitten, teilten die Kantonsbehörden mit. Zum Schutz der Angehörigen würden keine zusätzlichen Angaben zu diesem oder weiteren Todesfällen gemacht, hiess es. (sda)

Netzgemeinde lacht über Panikkäufer und Co.

In den sozialen Medien gibt es derzeit kaum ein anderes Thema als das Coronavirus. Darunter finden sich auch einige humorvolle Beiträge:

(Quelle: Facebook)
(Quelle: Facebook)
(Quelle: Facebook)
(Quelle: Facebook)
Auch Estland und Norwegen schliessen ihre Grenzen

Nach Angaben der EU-Kommission sind zu den acht Schengen-Staaten, die die EU-Kommission bereits von der Schliessung ihrer Grenzen informiert haben, auch Estland und Norwegen hinzugekommen.

Spanien wurde von der EU-Kommission nicht genannt, obwohl Innenminister Fernando Grande-Marlaska am Montag in Madrid angekündigt hatte, an allen Grenzübergängen ab Mitternacht Kontrollen wiedereinführen zu wollen.

Der Tanz mit der FIFA kann beginnen

Die UEFA muss die EURO um ein Jahr auf 2021 verschieben. Die korrekte Entscheidung. Nun aber beginnen umgehend die Verhandlungen mit der FIFA. Ein Kommentar.

(Bild: Keystone)
Möglicher Kanzlerkandidat Merz positiv auf Coronavirus getestet

Der deutsche Politiker Friedrich Merz (64), einer von drei aussichtsreichen Kandidaten für den Vorsitz der CDU, hat sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt.



«Ein am Sonntag bei mir durchgeführter Corona-Test ist positiv. Ich werde bis Ende nächster Woche zuhause unter Quarantäne stehen», sagte Merz am Dienstag der Nachrichtenagentur DPA in Berlin.

Streichholz-Experiment visualisiert Effekt des «Social Distancing»



«Wir testen jeden Tag mehr»

Der Bund wehrt sich gegen den Vorwurf, dass er zu wenige und zu wenig gezielte Corona-Tests durchführt. «Wir testen jeden Tag mehr, und wir testen spezifisch», sagte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Die Möglichkeiten seien aber beschränkt.

Daniel Koch (Bild: Keystone).

Funktioniert die Versorgung mit Gütern trotzdem?

Das Lastwagengewerbe ist in diesen Tagen stark gefordert. Die Bevölkerung erwartet die zuverlässige Lieferung von Waren, vor allem Grundnahrungsmittel und die Grenzschliessungen führen zu Stau und Verspätungen. Schafft die Branche das?

(Video: Keystone)
Messer Schweiz fährt Produktion von medizinischem Sauerstoff hoch

Das Lenzburger Unternehmen Messer Schweiz AG etwa hat, seit die WHO den Corona-Ausbruch als Pandemie eingestuft hat, seine Produktion für medizinischen Sauerstoff hochgefahren.



Die Nachfrage des Gesundheitssektors nach Sauerstoff sei seit der WHO-Erklärung um rund 20 Prozent gestiegen, teilte der familiengeführte Industriegasespezialist am Dienstag mit. Messer wolle «jederzeit in der Lage sein», das Schweizer Gesundheitswesen ausreichend zu versorgen.

Bisher gegen 2300 Rückweisungen an Landesgrenzen

Am Dienstag um Mitternacht hat die Schweiz Einreisebeschränkungen an den Grenzen mit allen Nachbarstaaten ausser Liechtenstein in Kraft gesetzt. Bis 10 Uhr am Vormittag wurden gegen 2300 Einreisewillige abgewiesen.

Diese Menschen hätten die Einreisebedingungen nicht erfüllt, sagte Christian Bock, Direktor der Eidgenössischen Zollverwaltung, am Dienstag in Bern vor den Medien. Generell habe der Verkehr an den Grenzen deutlich abgenommen.

Flixbus stellt um Mitternacht Betrieb bis auf weiteres ein

Der Fernbusanbieter Flixbus stellt den Betrieb bis auf weiteres ab Mitternacht ein. Flixbus werde alle nationalen sowie grenzüberschreitenden Verbindungen von und nach Deutschland ab 17. März 2020, 24 Uhr, aussetzen, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Betroffen sind somit auch die Verbindungen in die Schweiz.



Betroffene Fahrgäste würden informiert und erhielten einen Gutschein über den gesamten Ticketpreis ohne Stornierungsgebühr an die bei der Buchung angegebene Email Adresse.

Flixbus verbindet aktuell nach eigenen Angaben mehr als 2500 Ziele in 32 Ländern.

Heute fünf Flüge aus Marokko in die Schweiz für Gestrandete

In Marokko stecken hunderte Reisende aus der Schweiz fest. Sie können ab Dienstag ausreisen. Fünf Flüge von Marakesch in die Schweiz können durchgeführt werden. In den nächsten Tagen sollen weitere Flüge folgen.



Humanitäre Hilfe durch Coronavirus-Ausbreitung bedroht

Die humanitäre Hilfe für Millionen Menschen auf der Welt ist nach Angaben der Vereinten Nationen durch die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 bedroht. «Mehr als 100 Millionen Menschen verlassen sich auf die Hilfe der humanitären Uno-Organisationen», sagte der Sprecher des Uno-Nothilfebüros (Ocha), Jens Laerke, am Dienstag in Genf.

Die Organisationen arbeiteten mit Hochdruck an Plänen, wie deren Versorgung sichergestellt werden könne.

Die Uno in Genf bei einer Pressekonferenz zu Covid-19. (Bild: Keystone)

Dazu gehöre, medizinisches Material in Länder zu bringen, die durch Naturkatastrophen, Kriege oder Klimawandel in besonders prekärer Lage seien, sagte Laerke. «Die Situation wird stündlich schwieriger.» Die weltweiten Reisebeschränkungen und die Empfehlungen, von anderen Menschen Abstand zu halten, seien eine grosse Herausforderung. Die Krisen weltweit dürften über den Coronavirus-Ausbruch nicht in Vergessenheit geraten.

Fackellauf in Japan wird eingeschränkt

Wegen der Corona-Pandemie soll der Olympische Fackellauf in diesem Jahr in Japan in kleinerem Rahmen abgehalten werden. Das gab das Organisationskomitee der Sommerspiele 2020 bekannt.



Der Fackellauf solle am 26. März in der Präfektur Fukushima ohne Zuschauer beginnen, «um eine Ausbreitung der Infektion zu vermeiden». Ursprünglich sollte der Auftakt gross gefeiert werden.

Teleclub erlässt Abo-Gebühren für Sportpaket

Der Pay-TV-Kanal Teleclub wird den Abonnenten des Sportabos die Gebühren für den Monat April erlassen. Wie CEO Wolfgang Elsässer in einer Mitteilung schrieb, bedaure er zwar, «dass wir derzeit keine Live-Sportübertragungen anbieten können, verstehen aber die Entscheide der Verantwortlichen zu den Spielabsagen».

(Symbolbild: Keystone)

Den entsprechenden Kunden werde der Betrag in der Monatsrechnung April gutgeschrieben.

Drohnen zur Überwachung der Ausgangssperre in Spanien

Zur Überwachung der seit Sonntag geltenden Ausgangssperre setzt die spanische Polizei unter anderem auch Drohnen ein. So zum Beispiel in Madrid, der in Spanien von der Coronavirus-Krise am stärksten betroffenen Region des Landes.

(Bild: Keystone)

Die kleinen Fluggeräte tragen unter anderem Lautsprecher, mit denen die Menschen aufgefordert werden, zu Hause zu bleiben.

US-Regierung will 850-Milliarden-Konjunkturpaket

Inmitten der Virus-Krise strebt die US-Regierung laut Pressebericht ein grosses Konjunkturpaket an. Insgesamt sollten dafür 850 Milliarden Dollar bereitgestellt werden, berichtete die «Washington Post» am Dienstag.

Etwa 50 Milliarden seien für die von der Krise besonders hart getroffene Luftfahrtbranche vorgesehen.

«Wir müssen die Welle unbedingt zum Abflachen bringen»

Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die Bevölkerung erneut aufgerufen, sich an die vom Bundesrat verordneten Massnahmen zu halten. «Wir müssen die Welle unbedingt zum Abflachen bringen», sagte Koch, Leiter Übertragbare Krankheiten im BAG, am Dienstag vor den Bundeshausmedien.

Daniel Koch. (Bild: Keystone)
Geschätzt 2650 positiv Getestete in Schweiz und Liechtenstein

Rund 2650 Personen sind in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein bisher positiv auf das Coronavirus getestet worden. Diese geschätzte Zahl gab am Dienstag das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bekannt.

(Symbolbild: Keystone)
EM wird auf Sommer 2021 verschoben

Die Europameisterschaft 2020 wird wegen des Coronavirus verschoben. Das Turnier soll nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden. Dies entschied das UEFA-Exekutivkomitee nach mehrere Krisensitzungen am Dienstag.

Mehr dazu finden sie hier.

Türkische Notenbank senkt Leitzins deutlich

Die türkische Zentralbank senkt die Leitzinsen deutlich. Der einwöchige Leitzins fällt um 1,0 Prozentpunkte auf 9,75 Prozent, wie die Notenbank am Dienstag in Ankara mitteilte.

Mitarbeiter desinfizieren eine Behörde in Ankara. (Bild: Keystone)

Die Entscheidung fiel auf einer ausserordentlichen Sitzung. Regulär sollte an diesem Donnerstag eine Entscheidung getroffen werden. Ökonomen hatten für diesen Termin mit einer Senkung um lediglich 0,50 Prozentpunkte gerechnet.

Zahl der Corona-Toten und Infizierten im Iran steigt weiter

Die Zahl der Coronavirus-Opfer im Iran ist erneut gestiegen. Binnen eines Tages habe sich die Zahl der Toten von 853 auf 988 erhöht, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Kianush Dschahanpur, am Dienstag in Teheran.

Die Zahl der offiziell erfassten Ansteckungen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 stieg im gleichen Zeitraum von fast 15’000 auf 16’169. Die meisten Infektionen gab es erneut in der Hauptstadt Teheran.

Derzeit seien fast 5400 infizierte Patienten gesund aus den Spitälern entlassen worden, sagte der Sprecher im Staatsfernsehen.

BAG klärt Fragen für den privaten und den beruflichen Alltag

Die neue Lage in der Schweiz wirft viele Fragen auf. Das Bundesamt für Gesundheit hat in einem Merkblatt Antworten auf Fragen aus dem Alltag festgehalten.

Drei Rekruten in Airolo mit Coronavirus infiziert

In der Rekrutenschule in Airolo haben sich drei Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Betroffenen seien isoliert worden.

Weitere Rekruten befänden sich in Sicherheits-Quarantäne, wie Armeesprecher Stefan Hofer am Dienstagmittag auf Anfrage von Keystone-SDA zu Berichten der CH-Media-Medien sagte.

Diese könnten trotz Quarantäne weiter ausgebildet werden. Sobald die Quarantäne aufgehoben werde, könnten die Rekruten wieder für Einsätze eingeteilt werden.

Zürcher Bahnhofstrasse ist leer

Am Montag rief der Bundesrat aufgrund des Coronavirus die «ausserordentliche Lage» aus. Läden, Restaurants und Bars bleiben bis am 19. April 2020 geschlossen.

Ein Blick in die leere Zürcher Bahnhofstrasse.

(Video: Keystone)
Italien rechnet bald mit Höhepunkt der Corona-Welle

In Italien rechnen viele Experten bei der Lungenkrankheit Covid-19 bald mit einem Höhepunkt der Ansteckungswelle. Auch nach einem sogenannten «Peak» wird die Gesamtzahl der Infizierten zwar weiter steigen, aber nicht mehr so schnell.

«Wir erwarten, dass es sich in den kommenden Tagen, bis Sonntag, zeigt, ob sich die Entwicklung verlangsamt», sagte der für die Lombardei zuständige Koordinator Giulio Gallera am Dienstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa für seine Region.

Swiss bildet Geschäftsleitung um

Die Fluggesellschaft Swiss reagiert mit sofortigen Änderungen in der Geschäftsleitung auf die Auswirkungen des Coronavirus. Markus Binkert besetzt die derzeit vakante Position als Finanzchef, Thomas Frick wird Leiter des operativen Geschäfts.



Man habe die Geschäftsleitung personell verstärkt, um auf die schwierige Situation zu reagieren, der die Fluggesellschaft wegen des Coronavirus derzeit entgegenblicke, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. «Gerade in schwierigen Zeiten müssen wir umfassend handlungsfähig sein», wird Verwaltungsratspräsident Reto Francioni im Communiqué zitiert.

Zwei Coronavirusfälle in Zentrale der WHO

Bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf sind zwei Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Die beiden seien sofort nach Auftreten der erster Symptome zu Hause geblieben, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Dienstag in Genf.

Bruce Aylward reicht während einer Pressekonferenz in Genf seinen Ellbogen zur Begrüssung. (Archivbild: Keystone)

Es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut. Die Kollegen seien informiert worden. Bis auf wenige Ausnahmen arbeiten mehrere Hundert Mitarbeiter der WHO-Zentrale in Genf seit Dienstag vollständig von Zuhause aus.

Bayreuther Festspiele sollen stattfinden

Die Bayreuther Festspiele sollen trotz der Ausbreitung des Coronavirus stattfinden. «Wir sind voller Optimismus, dass sich die Situation bessert», teilte das Pressebüro der Festspiele am Dienstag mit. Eine Absage wäre ein «Supergau».

Der Online-Sofortkauf der Tickets werde aber sicherheitshalber von Ende März auf Ende Mai verschoben.

Die Wagner Festspiele sind eine wichtige Institution in Deutschland. (Archivbild: Keystone)

Die Vorbestellung der Karten für die Spielsaison 2020 war schon im Herbst möglich. Manche Besucher hätten sich in den letzten Tagen erkundigt, ob die Bayreuther Festspiele stattfinden können. «Aber es gab noch keine Stornierungswelle», hiess es weiter.

Medienkonferenz des BAG um 14 Uhr

Zum Thema Coronavirus/Covid-19 findet am Dienstagnachmittag um 14 Uhr ein Point de presse statt. Die Medienkonferenz mit Experten bei Telebasel live.

Der Telebasel Corona Flash vom 17. März 2020 (12 Uhr)
UEFA stornierte Hotel-Buchungen

Die Verschiebung der EM-Endrunde ist womöglich schon beschlossen, da die UEFA ihre Hotel-Buchungen im Austragungsort Kopenhagen storniert hat. So teilt das DGI-Byen Hotel der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass der Fussballverband bereits vor gut einer Woche seine Zimmerreservierungen aufgehoben hat.

Das Hotel Marinelyst, das üblicherweise die niederländische Nationalmannschaft beherbergt, erklärte schriftlich, die UEFA habe die Reservierungen im Namen der Niederländer zurückgezogen.



Die UEFA berät heute Dienstag seit 10.00 Uhr in Videokonferenzen über eine mögliche Verschiebung des Turniers. Die Resultate der Gespräche dürften noch im Verlauf des Tages bekannt werden.

Hotelplan setzt Reiseprogramm bis 19. April 2020 aus

Der Reiseveranstalter Hotelplan setzt sein Reiseprogramm bis 19. April 2020 aus. Alle bereits gebuchten Pauschalreisen würden bis zum genannten Datum kostenlos annulliert oder umgebucht, teilte die Hotelplan-Gruppe am Dienstag mit.

(Bild: Keystone)
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

Italiener gehen mit Plüsch-Hunden Gassi

Hunde sind auch in Zeiten der Coronavirus-Krise der beste Freund des Menschen. Wer in Italien einen Hund besitzt, nutzt ihn jetzt gern als Ausrede, um trotz der Ausgangssperre ins Freie zu kommen. Auch wenn es nur ein Plüschhund ist.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel