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Der Geschäftsführer des Chocolate Club Basel meldet sich mit einer Videobotschaft. (Video: Telebasel)
Basel

«Wir hatten vier Personen im Club»

Das Coronavirus hat auch negative Konsequenzen für das Nachtleben. Der Geschäftsführer des Chocolate Club Basel meldet sich mit einer Videobotschaft.

Seit dem Coronavirus leiden Gastrobetriebe wie auch Clubs an einem Besucherrückgang. Neben dem Verbot für Massenveranstaltungen gibt es auch eine neue Regelung für kleinere Veranstaltungen. Bei Events, die zwischen 200 bis 1’000 Besucher haben, entscheidet die zuständige Gemeinde, ob sie stattfinden können, oder nicht. Veranstalter, die weniger als 200 Personen im Club erlauben, dürfen selber entscheiden ob die Veranstaltung durchgeführt wird.

«Wir mussten uns überlegen, wie es weiter geht»

Der Chocolate Club Basel hat eine Besucherkapazität von weniger als 200 Personen. Folglich finden dort die Veranstaltungen normal statt. Die Besucherzahlen, seit das Coronavirus die Region erreicht hat, sind jedoch bei einigen Partys drastisch gesunken. Als der Bund die Massenveranstaltungen verboten hat und die Basler Fasnacht abgesagt wurde, folgte eine regelrechte Katastrophe für das Nachtleben.

Oliver Keller, Geschäftsführer des Chocolate Club Basel erzählt: «An dem Freitag als auskam, dass die Fasnacht abgesagt wird, hatten wir sage und schreibe 34 Gäste im Club. Der Samstag war noch katastrophaler, da waren es nur vier Personen.» Weiter sagt er: «Es ist wichtig, dass die Leute wieder gerne raus gehen und keine Berührungsängste haben.»

Weltweite Absagen

Viele Festivals wurden weltweit abgesagt oder verschoben – darunter das legendäre Coachella in Kalifornien. Das erste Festival des Jahres in der Schweiz wurde ebenfalls um ein Jahr verschoben. Dieses Wochenende hätte zum ersten mal ein grosses Festival in St. Moritz stattgefunden. Für das Sunice Festival wären internationale DJs wie Allan Walker oder Lost Frequencies angereist. Stattfinden wird es erst im 2021. Ein harter Schlag für die Veranstalter.

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