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Der Telebasel News Beitrag vom 11. März 2020.
Basel

Biozentrum-PUK nimmt Arbeit auf

Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt hat der PUK 1 Million Franken zur Klärung des Baudebakels rund ums Biozentrum zugesprochen.

Seit 2017 sollte am neuen Biozentrum gelehrt, gelernt und geforscht werden. Doch eine Verzögerung folgt auf die nächste. Diverse Schadenfällen beim Brandschutz, bei den sanitären Einrichtungen, technische Störungen beim Sonnenschutz sowie eine ganze Reihe an Wasserschäden und Vandalenakte, führten dazu, dass der als Leuchtturm der Life Science Forschung der Universität Basel angekündigte Neubau immer noch in Bau ist. Dazu kamen noch Konkurse von beteiligten Baufirmen. Ein genauer Eröffnungstermin steht nach wie vor noch nicht fest.

PUK unbestritten

Der Grosse Rat beschloss bereits Mitte Januar, eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) einzusetzen. Die Geschäftsprüfungskommission wurde mit dieser Aufgabe beauftragt. Mit Grosser Mehrheit hatte sich der Rat im Januar für eine Untersuchung eingesetzt. Nun hat das Ratsbüro die Kosten für die Arbeit der PUK auf eine Million Franken veranschlagt. Zuviel fanden etwa die Grünen und beantragten 600’000 Franken zu Budgetieren. Doch auch dieses Ansinnen scheiterte im Rat. Alle Grossrätinnen und Grossräte stellten sich zwar klar hinter die PUK, bemängelten aber, dass nicht transparent sei, wie diese Million zustande komme. Sitzungsgelder sind ein Kostenpunkt, dazu kommen aber noch weiter Kosten wie etwa Honorare für Externe Experten, sagt PUK-Präsident Christian von Wartburg:  “Es wird darum gehen, komplexe Bauabläufe zu untersuchen, da werden wir unter Umständen Experten mit einbeziehen müssen, die uns helfen zu verstehen, was hier passiert ist.” Weiter fallen laut von Wartburg Kosten an für eine temporäre Sekretariatsstelle, sowie IT Infrastruktur, denn es sei wichtig, dass man grosse Mengen an Dokumente durchsuchen kann.

Schlussendlich war die vorgeschlagene Million für die PUK unbestritten. Die Geschäftsprüfungskommission kann nun ihre Arbeit aufnehmen und die Versäumnisse beim Bau des Biozentrums unter die Lupe nehmen. Ende 2021 wird die PUK ihren Bericht zum Biozentrum vorlegen. Bis dann sollte das Biozentrum auch fertig gestellt und betriebsbereit sein.

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