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Neu 815 bestätigte Fälle in der Schweiz

Das Bundesamt für Gesundheit hat am Donnerstag neue Zahlen zum Coronavirus veröffentlicht: Aktuell gibt es in der Schweiz 815 bestätigte Fälle.
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Neu 815 Infizierte in der Schweiz

Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz steigt weiter an: Am Donnerstagmittag gab es bereits 815 bestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte.

Bei 858 weiteren Fällen liegt ein erstes positives Resultat vor. Weitere Todesopfer sind nicht zu beklagen. Insgesamt starben in der Schweiz bisher vier Personen an der Covid-19-Erkrankung.

Nach Angaben des BAG wurden bis jetzt Fälle aus 23 Kantonen der Schweiz sowie aus dem Fürstentum Liechtenstein gemeldet.

Corona Flash vom 12. März um 12 Uhr

Hier kommt eine kompakte Zusammenfassung der neusten Entwicklungen in unserem Corona Flash von 12 Uhr:

BAG geht (noch) nicht von Notstand in der ganzen Schweiz aus

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die Aussagen ihres Leiters der Abteilung für übertragbare Krankheiten, Daniel Koch, relativiert. «Von einem gesamtschweizerischen Notstand war und ist nicht die Rede», twitterte das BAG am Donnerstagmittag.

Einsturz von Quarantäne-Hotel fordert 29 Tote

Durch den Einsturz eines Hotels im Osten Chinas, das wegen der Coronavirus-Epidemie als Quarantäne-Unterkunft genutzt wurde, sind insgesamt 29 Menschen ums Leben gekommen.

Das letzte Opfer des Unglücks vom Samstag in der Stadt Quanzhou sei am Donnerstagmorgen geborgen worden, teilte das chinesische Katastrophenschutzministerium mit.

Nach dem Einsturz eines Quarantäne-Hotels in China waren die Rettungskräfte tage- und nächtelang im Einsatz. (Bild: Keystone)
Basketball-Meisterschaft bis Mitte April unterbrochen

Das Coronavirus sorgt auch in der Schweizer Basketball-Meisterschaft für einen Unterbruch. Der Spielbetrieb ruht zumindest bis am Samstag, 18. April.

Im Schweizer Basketball kann bis auf Weiteres auch nicht gespielt werden. (Archivbild: Keystone)
Corona Flash vom 12. März um 10 Uhr
Rennen in Kranjska Gora abgesagt – Kilde Gesamtweltcup-Sieger

Das Coronavirus hat auch die letzten Weltcup-Rennen der Männer in Kranjska Gora nicht zugelassen. Aleksander Kilde gewinnt als vierter Norweger den Gesamtweltcup.

Diese Absage überrascht nun wirklich nicht mehr. Kranjska Gora, wo am Samstag ein Riesenslalom und am Sonntag ein Slalom im Programm gestanden hätten, liegt nur rund zehn Kilometer von der Grenze zu Norditalien entfernt, zu jenem Gebiet, in dem das Coronavirus europaweit am meisten Auswirkungen zeigt.

Mehr zum Abbruch des Ski-Weltcups der Männer gibt es hier.

Aleksander Kilde steht als vorzeitiger Sieger des Gesamtweltcups fest. (Archivbild: Keystone)
Eishockey-Saison abgebrochen

Das Spiel ist aus! Dem Eishockeyverband blieb am Donnerstagvormittag in einer Telefonkonferenz mit allen Klubs keine andere Wahl, als die Saison abzubrechen.

Dies, nachdem die Behörden im Tessin am Mittwoch den Notstand ausgerufen und alle sportlichen Aktivitäten bis am 29. März verboten hatte. Der HC Lugano hätte gegen die ZSC Lions die Playoff-Viertelfinals bestreiten sollen. Der HC Ambri-Piotta hätte mit Bern, den SCL Tigers und den Rapperswil-Jona Lakers um den Ligaerhalt kämpfen müssen.

Mehr zum Saison-Abbruch im Schweizer Eishockey hier.

Die Schweizer Eishockey-Saison muss wegen des Coronavirus‘ abgebrochen werden. (Symbolbild: Keystone)
Postautos fahren nicht mehr nach Domodossola

Postauto bedient den Streckenabschnitt zwischen Iselle und Domodossola ab sofort und bis auf weiteres nicht mehr. Die Folgen des Coronavirus haben Postauto zu diesem Schritt veranlasst.

Die Gemeinden Gondo und Simplon Dorf sind von der Einstellung des Streckenabschnitts nicht betroffen, wie Postauto am Donnerstag mitteilte. Der Streckenabschnitt Iselle – Domodossola ist der touristische Teil der Postauto-Linie 631 von Brig über den Simplonpass nach Domodossola.

Chauffeure sollen geschützt werden 

Seit Montag gab es auf diesem Streckenabschnitt wegen den verhängten Sperrgebieten in Italien keine Fahrgäste mehr, wie es weiter heisst. Vor allem aber wolle Postauto sein Fahrpersonal und die Fahrgäste schützen und lasse die Fahrzeuge deshalb vorzeitig wenden.

Die Postautos verkehren vorläufig nicht mehr nach Domodossola. (Symbolbild: Keystone)
SMI stürzt erneut ab

Die Schweizer Börse stürzt am Donnerstag wegen der Coronavirus-Sorgen erneut ab. Der US-Einreisestopp für Menschen aus Europa und bevorstehende Notmassnahmen in der Schweiz lösen eine Verkaufswelle aus. Das Börsenbarometer SMI taucht zur Eröffnung um 4,5 Prozent.

Mehr zum Börsen-Chaos lesen Sie hier.

Nach US-Einreisestopp für Menschen aus Europa: Die Schweizer Börse taucht am Donnerstagmorgen um 4,5 Prozent. (Symbolbild: Keystone)
Japan bleibt hartnäckig: Olympia findet trotz Corona-Pandemie statt

Japan will trotz der Einstufung des Coronavirus-Ausbruchs als Pandemie wie geplant die Olympischen Spiele im Sommer ausrichten. Dies bekräftigte Japans Regierungssprecher Yoshihide Suga am Donnerstag. Er wiederholte einmal mehr, dass Tokio mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), den Organisatoren und der Stadtregierung zusammenarbeite, um die Wettkämpfe im Sommer abzuhalten. (sda)

Mehr als die Hälfte der deutschen Firmen leiden unter Virus-Krise

Mehr als jedes zweite Unternehmen in Deutschland leidet bereits unter den Folgen der Coronavirus-Epidemie. 56,2 Prozent spüren derzeit negative Auswirkungen, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Ifo-Instituts unter knapp 3400 Firmen in Industrie und Handel sowie bei Dienstleistern ergab.

Fast 96 Prozent betroffen: Die Reisebranche ist in Sorge. (Symbolbild: Keystone)

Am schlimmsten ist demnach die Lage bei den Reiseveranstaltern und Reisebüros: Hier sind fast 96 Prozent betroffen. Im Gastgewerbe sind es 79 Prozent. Es gibt auch einige wenige Gewinner: Von einer positiven Auswirkung berichten 2,2 Prozent. (sda)

Die Ausbreitung des Coronavirus setzt auch der Schweizer Hotelbranche zu. Diese sieht sich mit einen signifikanten Umsatz- und Buchungsrückgang konfrontiert. Deshalb fordert der Branchenverband Hotelleriesuisse sofortige Unterstützungsmassnahmen wie Erleichterung bei der Kurzarbeit und Liquiditätshilfen.

Indien verhängt Einreisesperre für alle Touristen

Indien hat alle Touristenvisa wegen des Coronavirus für einen Monat lang für ungültig erklärt. Nur Reisende, die bereits im Land sind, dürften weiter bleiben, hiess es am späten Mittwochabend aus dem indischen Gesundheitsministerium.

Die Einreisesperre solle ab Freitag vorerst bis zum 15. April dauern. Neben Touristenvisa betreffe die Sperre auch alle weiteren Visumskategorien mit Ausnahme von Visa für Diplomaten, Beamte und Mitarbeiter von internationalen Organisationen sowie Arbeits- und Projektvisa. Für Menschen, die noch ins Land dürfen und aus bestimmten, vom Coronavirus stark betroffenen Staaten einreisen, gelten besondere Regeln: Sie müssen mindestens 14 Tage in Quarantäne. (sda)

Notstand wird wohl bald auf die ganze Schweiz ausgeweitet

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) rechnet damit, dass Massnahmen, wie sie im Tessin ergriffen wurden, bald für die ganze Schweiz gelten könnten. «Der Rest der Schweiz wird nachziehen», sagte sagte Daniel Koch, Leiter vom Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Daniel Koch, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten BAG. (Keystone)

Damit sollen Risikogruppen geschützt werden und die Überlastung der Spitäler verhindert werden, sagte Koch, Leiter Übertragbare Krankheiten des BAG, am Donnerstag gegenüber Radio SRF in der Sendung «Heute Morgen». (sda)

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Wie hart trifft US-Einreisestopp die Swiss?

Der amerikanische Einreisestopp für Menschen aus Europa beschäftigt auch die Swiss und ihren Mutterkonzern Lufthansa: «Wir bewerten derzeit die Auswirkungen der kürzlich vom US-Heimatschutzministerium verkündeten Richtlinien auf unseren Flugbetrieb in die Vereinigten Staaten», sagte Swiss-Sprecherin Meike Fuhlrott am Donnerstag auf Anfrage.

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Der US-Einreisestopp bedeutet für die Swiss wohl, zahlreiche weitere Flüge streichen zu müssen. (Symbolbild: Keystone)
NBA wird unterbrochen

Das Coronavirus macht auch vor den grossen Sportarten in Nordamerika nicht Halt. Die Basketball-Liga NBA hat ihren Spielbetrieb wegen des sich rasant ausbreitenden Erregers ausgesetzt.

Die Verantwortlichen der NBA fällten den Entscheid zum Unterbruch, nachdem ein Spieler der Utah Jazz positiv auf das Virus getestet worden war. Einen Namen nannten sie nicht. Übereinstimmenden amerikanischen Medien zufolge soll es sich um den Center Rudy Gobert handeln.

Die Regular Saison der NBA sollte gemäss ursprünglichem Spielplan bis zum 15. April dauern. Danach sollten die sogenannten Playoffs beginnen.

Rudy Gobert (Mitte) von den Utah Jazz hat sich möglicherweise mit dem Coronavirus angesteckt. (Bild: Keystone)
Tom Hanks und Ehefrau infiziert

Der US-Schauspieler Tom Hanks und seine Ehefrau haben sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wie der 63-Jährige am Mittwoch in einer Botschaft in den Onlinenetzwerken mitteilte, war das Ehepaar in Australien erkrankt. Es befindet sich nun in Quarantäne.

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Tom Hanks und Rita Wilson haben sich mit dem Coronavirus infiziert. (Archivbild: Keystone)
Tiefroter Börsenstart zeichnet sich ab

An der Schweizer Börse dürfte es am Donnerstag erneut zu einem Absturz kommen. Laut dem vorbörslichen Kurs der IG Bank dürfte der Leitindex SMI bei 8’768 Punkten eröffnen und damit 4,2 Prozent unter dem Vortagesschluss. Letztmals hatte er vor über einem Jahr unter der Marke von 9’000 Punkten notiert.

An den asiatischen Märkten sind die Börsen bereits abgestürzt. Der japanische Nikkei notiert aktuell 3,8 Prozent im Minus, die Börse in Hongkong und Südkorea je 3,4 Prozent und jene in Shanghai 1,5 Prozent. (sda)

Juventus-Verteidiger Rugani hat Coronavirus

Das Coronavirus hat in Italien auch die erste Mannschaft von Juventus Turin erreicht. Wie der Klub am späten Mittwochabend mitteilte, wurde der Verteidiger Daniele Rugani positiv auf das Virus getestet.

Juventus’s Daniele Rugani muss für einen Moment auf das Feiern verzichten. (Archivbild: Keystone)

Rugani zeige keine Symptome, sei aber positiv getestet und umgehend isoliert worden, schrieb der Klub. Ausserdem werde untersucht, mit wem der 25-Jährige in Kontakt stand. (sda)

Tokios Börse bricht erneut ein

Asiens Leitbörse in Tokio ist am Donnerstag angesichts wachsender Sorgen über die Folgen des Coronavirus erneut eingebrochen.

Der Nikkei-Index für 225 führende Werte sackte um mehr als 1000 Punkte ab und durchbrach die psychologisch wichtige Marke von 19’000 Punkten.

Kurz nach 11.00 Uhr Ortszeit notierte das Börsenbarometer einen massiven Abschlag von 1015,63 Punkten oder 5,23 Prozent beim Zwischenstand von 18 400,43 Zählern. Das ist der niedrigste Stand seit April 2017.

In Hongkong verlor der Hang-Seng-Index fast drei Prozent. Auch der Ölpreis rutschte erneut stark ab.

Die Ankündigungen von Donald Trump bedeute, dass die wirtschaftlichen Aktivitäten weiter abnehmen würden, sagte der Analyst Stephen Innes von AxiCorp. (Key)

Direkter Auslöser der starken Kursverluste waren die Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump zur Bekämpfung der Corona-Krise. Trump hatte am Mittwochabend (Ortszeit) unter anderem ein 30-tägiges Einreiseverbot für Menschen aus Europa verkündet. (sda)

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USA erlassen wegen Coronavirus 30-tägigen Einreisestopp aus Europa

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus verhängen die USA einen Einreisestopp für Ausländer aus Europa. «Wir werden alle Reisen von Europa in die USA für die nächsten 30 Tage aussetzen», sagte Trump am Mittwochabend im Weissen Haus in einer Ansprache an die Nation.

Trump hatte Ende Januar bereits einen Einreisestopp für ausländische Reisende verfügt, die in den 14 Tagen zuvor in China gewesen waren. Von China aus hatte sich das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgebreitet. (Keystone)

Das Einreiseverbot soll am Freitag um Mitternacht (Ortszeit) in Kraft treten, sagte Trump. Ausnahmen werde es für Amerikaner geben, die sich entsprechenden Tests unterziehen. Trump begründete den Stopp damit, dass die EU nicht dieselben Schutzmassnahmen wie die USA ergriffen und Reisen aus China nach Europa nicht früh genug gestoppt hätten. Die Massnahme gelte nicht für Reisende aus Grossbritannien.(sda)

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Italien schliesst alle Geschäfte und Restaurants

Italien ordnet weitere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus an und schliesst Bars und Restaurants sowie fast alle Geschäfte. Nur Supermärkte und Apotheken seien weiter geöffnet, erklärte Premierminister Giuseppe Conte am Mittwochabend. Alle nicht notwendigen Geschäftsaktivitäten müssten eingestellt werden.

(Symbolbild: Keystone)
Dänemark schliesst alle Schulen und Kitas

Dänemark schliesst aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus ab Montag für zwei Wochen alle öffentlichen Schulen und Kindertagesstätten. Alle Schüler und Studenten werden ab Freitag vorläufig für zwei Wochen nach Hause geschickt, dasselbe gilt für nicht zwingend benötigte Mitarbeiter im öffentlichen Sektor.

Eltern sollten ihre Kinder wenn möglich zu Hause behalten, sagte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. «Wir befinden uns in einer aussergewöhnlichen Situation.» Die Experten seien sich sicher, dass nur eine Sache wirksam gegen eine rasche Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 helfe, nämlich eine Verringerung des Kontakts zwischen den Menschen. Auch sie selbst werde wie ihre Minister nicht dringend notwendige Treffen und Termine absagen.

Schweden bestätigt ersten Todesfall

In Schweden ist erstmals ein mit dem neuartigen Coronavirus infizierter Mensch gestorben. Es handle sich um einen älteren Patienten mit Vorerkrankungen, teilte die Gesundheitsbehörde der Hauptstadtregion Stockholm am Mittwoch mit. Weder das Alter noch das Geschlecht des Patienten, der in einem Stockholmer Spital auf einer Intensivstation lag, wurde mitgeteilt. Den Angaben zufolge gibt es in ganz Schweden 461 bestätigte Infektionen mit dem Virus, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslöst.

Schweizer Testspiele abgesagt

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft muss gleich auf zwei Vorbereitungsspiele hinsichtlich der Europameisterschaft 2020 verzichten. Dies weil das Vierländerturnier in Katar vom Organisator aufgrund der weiteren internationalen Ausbreitung des Coronavirus abgesagt worden ist.

Trainer Vladimir Petkovic. (Bild: Keystone)

Trainer Vladimir Petkovic hat Verständnis für die Lage: «Jede Massnahme, die dazu dient, die Verbreitung des Virus einzudämmen, ist sinnvoll und wichtig. Wir hätten natürlich gerne gespielt, aber die Gesundheit der Menschen geht immer vor.»

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Erstes Geisterspiel in der NBA

Auch in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wird wegen des Coronavirus ein erstes Spiel ohne Zuschauer stattfinden. Es betrifft die Partie der Golden State Warriors gegen die Brooklyn Nets vom Donnerstag in San Francisco.

Zuvor hatte die Liga die Vorkehrungen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus intensiviert. So hatten die NBA-Verantwortlichen den Spielern empfohlen, auf Abklatschen zu verzichten, Autogramme nur noch mit eigenen Stiften zu schreiben oder mitgebrachte Gegenstände nicht mehr anzunehmen.

Frankreich verbietet Besuche in Altersheimen

Um das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 für Senioren zu verringern, hat Frankreich Besuche in staatlichen Altersheimen und Pflegeeinrichtungen verboten. Auch von Besuchen in privaten Einrichtungen werde abgeraten, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Ausnahmen könnten die Leitungen der staatlichen Heime nur in Absprache mit den regionalen Gesundheitsbehörden machen.

 (Symbolbild: Keystone)
Zahl erfasster Infizierter in Italien steigt auf mehr als 12'000

Im Zuge der Coronavirus-Epidemie steigt die Zahl der Infizierten und Toten in Italien immer weiter. 12’462 Nachweise des Virus wurden bis Mittwoch gemeldet, knapp 2300 mehr als am Vortag, wie der Zivilschutz mitteilte. So einen hohen Anstieg hatte es bisher noch nicht gegeben – was allerdings auch mit fehlenden Daten vom Vortag zu tun hat. Die Zahl der Toten stieg von 631 auf 827. Es dürfte Experten zufolge eine hohe Dunkelziffer bisher nicht registrierter Infektionen geben.

Frauen-Rennen in Are abgesagt

Das Coronavirus wird ein weiteres Mal auch im Alpin-Bereich wirksam. Die letzten drei Weltcup-Rennen der Frauen sind abgesagt. Die Italienerin Federica Brignone gewinnt den Gesamtweltcup.

Mehr Infos: Hier

Kanton Tessin ruft Notstand aus

Die Tessiner Regierung ruft bis am 29. März den Notstand aus. Das teilte sie am Mittwochabend mit. Das öffentliche Leben dürfte dadurch massiv eingeschränkt werden. Nicht-obligatorische Schulen, Kinos, Sportzentren oder Nachtclubs bleiben geschlossen.

(Symbolbild: Keystone)

Mehr dazu gibt es hier.

Inter – Getafe abgesagt

Das Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League zwischen Inter Mailand und Getafe ist wegen des Coronavirus abgesagt worden, wie die UEFA mitteilte. Die Verantwortlichen des Klubs haben sich auch an die UEFA gewandt, um eine Alternative zu der Austragung in Mailand zu finden. Getafe sei aber notfalls bereit, ein Ausscheiden in Kauf zu nehmen. (sda)

FCB-Spiel in Frankfurt doch ohne Zuschauer

Das Europa League-Hinspiel des FC Basel am Donnerstag in Frankfurt findet doch ohne Zuschauer statt. Das twittert der Verein am Mittwochnachmittag.

Diesen Entscheid traf das Gesundheitsamt Frankfurt am Mittwochabend nach einer Neubewertung der Lage. «Das Gesundheitsamt ist nun zu einer anderen Einschätzung der Gefährdungslage als noch heute Morgen gekommen», sagte Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann.

Erster Corona-Fall in Appenzell Innerrhoden

Ein ausserkantonal wohnhafter Angestellter des Bau- und Umweltdepartements von Appenzell Innerrhoden ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er muss 14 Tage lang zu Hause bleiben.

Die Ansteckung sei mutmasslich im näheren persönlichen Umfeld erfolgt, teilte die Innerrhoder Ratskanzlei am Mittwoch mit. (sda)

WHO bezeichnet Coronavirus als Pandemie

Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft die Verbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 nun als Pandemie ein. Das sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. (sda)

Details dazu finden Sie hier.

(Symbolbild: Keystone)
FIFA-Kongress erst Mitte September

Die FIFA verschiebt aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus ihren Kongresses in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba in den Spätsommer. Statt am 5. Juni soll die Generalversammlung der 211 FIFA-Mitgliedsverbände am 18. September stattfinden.

Die nächste Sitzung des FIFA-Councils, die am 20. März stattfinden sollte, wird in den Juni oder in den Juli verschoben, wie der Weltverband mitteilte. Das Council werde sich in Zürich treffen oder die Sitzung per Videokonferenz abhalten. (sda)

(Archivbild: Keystone)
WEF startet Plattform für Unternehmen

Im Kampf gegen das Coronavirus will das WEF mit einer Aktionsplattform Hilfe aus der Privatwirtschaft kanalisieren. Über die «Covid Action Platform» sollen weltweit Unternehmen ihre Unterstützung anbieten und sich austauschen können, etwa bei Lieferkettenlösungen.

Das teilte das WEF am Mittwoch in Cologny bei Genf mit. Mehr als 200 Konzerne hätten bereits ihre Beteiligung zugesagt, darunter mehrere Dax-Unternehmen, internationale Banken sowie Grosskonzerne wie die Google-Mutter Alphabet. (sda)

Coronavirus-Fall bei der Tessiner Kantonalbank

Die Tessiner Kantonalbank (Banca dello Stato del Cantone Ticino) hat einen Coronafall unter den Angestellten zu beklagen. Ein Mitarbeiter ohne direkten Kundenkontakt sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte die Bank am Mittwochnachmittag mit.

Nach derzeitigem Informationsstand sei die Infektion ausserhalb der Räumlichkeiten der Bank erfolgt, hiess es weiter. Der Gesundheitszustand des Angestellten gebe keinen Anlass zur Sorge. Auch falle er nicht unter die Kategorie der besonders gefährdeten Personen. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Tessin schliesst alle nicht obligatorischen Schulen

Die Tessiner Regierung schliesst alle privaten und öffentlichen Schulen im Kanton, welche eine Ausbildung nach der obligatorischen Schulzeit anbieten. Das teilte sie am Mittwoch an einer Medienkonferenz mit. (sda)

Update folgt…

(Bild: Keystone)
Strassen-WM in Argentinien auf November verschoben

Der Grand Prix von Argentinien im Rahmen der Motorrad-Strassen-WM wird infolge des Coronavirus verschoben. Die für 17. bis 19. April vorgesehenen Rennen in Termas De Rio Hondo stehen nunmehr für 20. bis 22. November im Kalender.

Der GP Argentinien ist die vierte Station der Strassen-WM 2020, die vom Virus betroffen wird. Die ersten drei GPs – Katar, Thailand, Amerika – wurden annulliert oder verschoben. Nach derzeitigem Stand sollte die Saison Anfang Mai in Jerez mit dem Grand Prix von Spanien beginnen. (sda)

Genf begrenzt Veranstaltungen auf 100 Personen

Der Kanton Genf geht über die Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus hinaus. Der Staatsrat hat beschlossen, öffentliche oder private Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen zu verbieten.

Das Verbot bezieht sich nicht auf Kinos, Konzerte oder Shows, in denen Menschen sitzen und dabei einen ausreichenden Abstand von 1,80 Metern einhalten. «Jeder zweite Sitzplatz kann leer bleiben», sagte der für die Gesundheit zuständige Staatsrat Mauro Poggia am Mittwoch. Bars und Verpflegungsstellen, wo Menschen zirkulieren, sind hingegen verboten. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Spital Wallis schränkt wegen Coronavirus Besuche ein

Das Spital Wallis schränkt die Besuche in den Kliniken wegen der Ausbreitung der Coronavirus-Fälle ein. Dies sei eine Massnahme zum Schutz der am meisten gefährdeten Patienten und des Personals.

Ab sofort sind Patientenbesuche nur noch dann erlaubt, wenn sie wirklich notwendig sind. Die Besucher dürfen keine Symptome zeigen, müssen im Zweifelsfall eine Schutzmaske tragen und ihren Besuch auf maximal zehn Minuten beschränken, wie das Spital Wallis in einem Communiqué vom Mittwoch schreibt. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Lieferengpässe in der Schweiz wegen Coronavirus

Aufgrund des Coronavirus sind die Lieferketten von Importgütern aus China und Italien gestört. In den Bereichen Elektronik, Rohmaterialien für die Kunststoffherstellung oder seltene Erde gibt es Lieferengpässe. Das gibt der Dachverband des Schweizer Handels in einer Mitteilung am Mittwoch bekannt.

Einzelne Geräte wie Kameras, Handys und PC-Komponenten seien bereits von Lieferverzögerungen betroffen. Für Bodenbeläge aus Vinyl beispielsweise sei China der Haupt- oder alleinige Produzent. Aufgrund fehlender Ersatz- und Bauteile für Maschine verzögern sich zudem Arbeiten auf Baustellen, wie Handel Schweiz weiter schreibt.

Der Direktor von Handel Schweiz, Kaspar Engeli, meint zu den Lieferengpässen im Grosshandel: «Hier bewährt sich, dass manche Firmen zusätzlich zu den Lieferanten aus Asien auf weitere Produzenten in anderen Ländern setzen.»

(Symbolbild: Keystone)
Zahl der Solothurner Coronavirus-Erkrankten steigt auf vier

Im Kanton Solothurn ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle von einem auf vier gestiegen. Die Behörden fordern die Bevölkerung auf, sich weiterhin besonnen und verhältnismässig zu verhalten sowie die Verhaltensempfehlungen und Hygienemassnahmen des Bundes zu befolgen. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Das sagt Sommaruga nach Treffen mit Tessiner Parlamentariern

Eine Delegation aus dem Tessin hat wegen des sich ausbreitenden Coronavirus am Donnerstag drei Mitglieder des Bundesrates getroffen, darunter Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Besprochen wurden unter anderem die Massnahmen zur Eindämmung des Virus. Diese würden laufend angepasst. (sda)

(Video: Keystone-SDA/Stefan Lanz)
BAG hält nichts von Schulschliessungen

Von flächendeckenden Schulschliessungen wegen des sich ausbreitenden Coronavirus hält das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nichts. Eine gefährliche Vermischung der jüngeren, wenig anfälligen Generation mit der Risikogruppe der Älteren würde dadurch eher gefördert, hiess es am Mittwoch.

Die Schulkinder würden entweder von ihren Grosseltern betreut werden, oder sie würden womöglich ihre freie Zeit im Quartier verbringen und andere Menschen treffen. Das fördere die Ausbreitung des Virus, sagte Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenbewältigung und Internationale Zusammenarbeit im BAG vor den Medien in Bern. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
SRF dünnt Publikumsreihen wegen Corona-Gefahr aus

Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF): Bei Fernseh-Sendungen mit Publikum wird ab sofort jeder zweite Sitz frei bleiben.

Ab sofort reduziere SRF bei allen Produktionen mit Publikumsbeteiligung die Anzahl der zugelassenen Gäste deutlich, teilte das SRF am Mittwoch auf Anfrage mit. Es bestätigte damit eine entsprechende Meldung von nau.ch.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer im Studio respektive vor Ort bei Aussenproduktionen werden mit mindestens einer Stuhlbreite Abstand platziert. Betroffen sind etwa die «Arena», «Darf ich bitten?», «Persönlich» und das «sportpanorama». (sda)

(Archivbild: Keystone)
Klasse aus La Chaux-de-Fonds muss zu Hause bleiben

Die Schüler einer Klasse in La Chaux-de-Fonds (NE) müssen wegen des Coronavirus zu Hause bleiben. Vier Schüler weisen Grippesymptome auf, einer davon hatte kürzlich Verbindungen zu Norditalien.

Die Schulbehörden von La Chaux-de-Fonds hätten den Kantonsarzt über eine Situation in einer Klasse der Sekundarschule Bellevue informiert, teilte der Kanton Neuenburg am Mittwoch mit. Es wurden präventive Massnahmen für die Pflege der Kinder zuhause angeordnet. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
18 bestätigte Coronavirus-Fälle im Kanton Aargau

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 18 bestätigte Fälle Coronavirus-Erkrankungen vor. Das ist ein Fall mehr als am Dienstag. Bei zwei Personen, die am Dienstag als bestätigte Fälle gemeldet wurden, ist die Infektions-Kette unklar. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
London legt Rettungsplan für Unternehmen vor

Die britische Regierung will kleine und mittlere Unternehmen, die wegen des Coronavirus-Ausbruchs in Schieflage geraten, unter die Arme greifen. Das teilte der britische Finanzminister Rishi Sunak am Mittwoch im Parlament in London mit. (sda)

(Bild: Keystone)
Norwegen beendet grosse Militärübung wegen Corona-Krise vorzeitig

Norwegen hat den zentralen Teil der grossen internationalen Militärübung «Cold Response» mit Tausenden beteiligten Soldaten wegen des neuartigen Coronavirus abgesagt. Das teilte das norwegische Militär am Mittwoch mit.

Ursprünglich hatte Norwegen versucht, die Übung trotz der Sorgen wegen des Virus mit Anpassungen doch noch abzuhalten. Daraus wird jetzt aber nichts, wie der Leiter des norwegischen Militärhauptquartiers, Rune Jakobsen, mitteilte: «Das Virus ist jetzt in der Gesellschaft ausser Kontrolle, und das ist eine neue Situation», erklärte er.

Man habe sich deshalb entschlossen, das Manöver kontrolliert zu beenden. Das Militärpersonal solle nicht zur Ausbreitung des Virus beitragen. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
SBB reduziert auf Wunsch von Trenitalia ihr Angebot nach Italien

Die strengen Reisebestimmungen der italienischen Behörden haben Auswirkungen auf das SBB-Angebot nach Italien. Seit Dienstag werden keine Direktzüge von Zürich und Genf nach Venedig geführt. Ab Donnerstag verkehren Züge zwischen der Schweiz und Mailand nur noch auf dem Schweizer Streckenabschnitt. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Verleihung des Schweizer Filmpreis wird verschoben

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus haben das Bundesamt für Kultur (BAK) und seine Partner SRG SSR sowie die Association «Quartz» Genève Zürich entschieden, die Verleihung des Schweizer Filmpreises 2020 am Freitag, 27. März, in Zürich abzusagen. Das schreibt das Bundesamt für Kultur in einer Mitteilung am Mittwoch.

Der Schweizer Filmpreis wird nun im Sommer überreicht.

(Archivbild: Keystone)
Swiss streicht alle Flüge nach und von Italien

Wegen der Auswirkungen des Coronavirus nimmt die Swiss zusammen mit ihrer Mutter Lufthansa weitere Einschnitte vor. Bis Anfang April würden alle Flüge nach und von Italien ausgesetzt, teilte die Swiss am Mittwoch in einem Communiqué mit. (sda)

Die Details finden Sie hier.

Tessin schliesst neun kleinere Grenzübergänge zu Italien

Im Tessin wurden am Mittwoch neun kleineren Grenzübergänge wmit bereits installierten Barrieren geschlossen. Ab sofort wird im Tessin der Grenzverkehr aus Italien auf die grösseren Grenzübergänge kanalisiert. Keystone-SDA war bei der Schliessung des Übergangs San Pietro di Stabio dabei. (sda)

(Video: Keystone-SDA/TI-Press)

Alle Informationen dazu gibt es hier.

Polen schliesst alle Schulen und Universitäten

Als Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus schliesst Polen für zwei Wochen alle Kindergärten, Schulen und Universitäten.

«Für unserer Kinder ist es am besten, nicht aus dem Haus zu gehen, denn Kinder können die Krankheit leicht auf ältere Familienmitglieder übertragen», sagte Regierungschef Mateusz Morawiecki am Mittwoch in Warschau.

Auch Museen, Kinos, Theater und die Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau bleiben für die Öffentlichkeit geschlossen. (sda)

(Symbolbild: Keystone)

Mehr dazu findest Du hier.

Zahl der Corona-Toten im Iran steigt weiter

Im Iran ist die Zahl der Coronavirus-Toten und -Infizierten erneut gestiegen. Innerhalb der letzten 24 Stunden habe sich die Zahl der Toten von 291 auf 354 erhöht, sagte Ministeriumssprecher Kianush Dschahanpur am Mittwoch in Teheran.

Die Zahl der offiziell erfassten Ansteckungen im Land steigt auf 9000 – 958 mehr als am Vortag. Die meisten Infektionen gab es erneut in der Hauptstadt Teheran, wo sich fast 2700 Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert haben. Gleichzeitig seien 2959 Patienten geheilt aus den Spitälern entlassen worden, so der Sprecher im Staatsfernsehen. (sda)

Bewegung im Fall der blockierten Schutzmasken in Deutschland

Schutzmasken aus China für die Schweiz, die im Hamburger Hafen blockiert werden, sollen bald freigegeben werden. Das stellte Seco-Direktorin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch am Mittwoch vor den Medien in Bern in Aussicht. Auch für Lastwagen, die Deutschland zurückhält, sei eine Lösung in Sicht.

Gewisse Lieferungen sind bereits unterwegs, wie Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenbewältigung und Internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG), sagte. Er kündigte einen «Regimewechsel» im Vorgehen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz an.

(Symbolbild: Keystone)

Es werde nicht mehr darum gehen, jeden einzelnen Fall zu identifizieren, so Mathys. Wichtiger sei jetzt, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Verwundbarsten – zum Beispiel die älteren Menschen – zu schützen, aber auch Personen, die etwa an Herz-/Kreislaufkrankheiten und Atemwegserkrankungen litten oder Krebspatienten. (sda)

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Erster Fussball-Profi in Deutschland infiziert

Zum ersten Mal hat sich in Deutschland ein Fussball-Profi mit dem Coronavirus infiziert. Timo Hübers vom Zweitligisten Hannover 96 ist positiv auf den Erreger getestet worden.

Hübers befinde sich in häuslicher Quarantäne und habe seit seiner Infektion bei einer Veranstaltung in Hildesheim keinen Kontakt mit seinen Mannschaftskollegen gehabt, teilten die Verantwortlichen des Vereins mit. (sda)

(Bild: Instagram/timohuebers)
Coronavirus beeinträchtigt Reiseverkehr auch bei Flixbus

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat auch Folgen auf die Nachfrage beim Fernbusanbieter Flixbus. «Menschen reisen aktuell generell deutlich weniger», teilte ein Sprecher am Mittwoch auf Anfrage mit.

Genaue Zahlen für das eigene Unternehmen nannte er nicht. «Flixbus hat entsprechende Massnahmen beschlossen, um möglichen wirtschaftlichen Folgen entgegenzuwirken», hiess es lediglich.

(Symbolbild: Keystone)

Das Unternehmen hatte am Vortag sämtliche Verbindungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Italien eingestellt. Auch der nationale Verkehr innerhalb Italiens ruhe derzeit. «Diese Einschränkungen gelten nach aktuellem Stand bis einschliesslich 3. April 2020.» (sda)

Fiat hält Werke wegen Coronavirus-Krise in Italien vorübergehend an

Fiat Chrysler stellt wegen der Ausbreitung der Virus-Epidemie die Produktion in mehreren Werken in Italien vorübergehend ein. Die Fabriken in Pomigliano, Melfi, Atessa und Cassino sollte jeweils zwischen Mittwoch und Samstag an zwei Tagen stillgelegt werden. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Dritter Corona-Toter in Deutschland

In Deutschland ist ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben – es ist der dritte bekannte Todesfall in dem Land. Der Patient sei in einem Spital im Kreis Heinsberg im Bundesland Nordrhein-Westfalen gestorben, sagte eine Sprecherin des Kreises am Mittwoch, ohne weitere Details zu nennen. Zuvor hatte die «Rheinische Post» darüber berichtet.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel rief hat Bürgerinnen und Bürger derweil zur Solidarität in der Corona-Krise auf. Sie sagte am Mittwoch in Berlin: «Da sind unsere Solidarität, unsere Vernunft, unser Herz füreinander schon auf eine Probe gestellt, von der ich mir wünsche, dass wir diese Probe auch bestehen.» (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Neun Grenzübergänge nach Italien werden geschlossen

Ab sofort wird im Tessin der Grenzverkehr aus Italien auf die grösseren Grenzübergänge kanalisiert. Die neun Grenzübergänge Pedrinate, Ponte Faloppia, Novazzano Marcetto, San Pietro di Stabio, Ligornetto Cantinetta, Arzo, Ponte Cremenaga, Cassinone und Indemini bleiben bis auf Weiteres geschlossen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Mittwoch mitteilte. (sda)

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

(Symbolbild: Keystone)
Pressekonferenz des Bundesrat

Der Bundesrat informiert am Mittwoch, 11. März 2020 um 11:30 Uhr zur aktuellen Lage in der Schweiz betreffend Coronavirus.

Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz steigt weiter rasant an: Am Mittwochmittag gab es bereits 613 bestätigte Fälle, das sind 137 mehr als noch vor 24 Stunden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte.

Drei Corona-Tote in der Schweiz

Bei 32 weiteren Fällen liegt ein erstes positives Resultat vor. Würden diese bestätigt, sind es insgesamt 645 Coronavirus-Fälle in der Schweiz. Weitere Todesopfer sind nicht zu beklagen. Insgesamt starben in der Schweiz bisher drei Personen an der Covid-19-Erkrankung.

Die Pressekonferenz des Bundesrats in voller Länge. (Video: Youtube/Der Schweizerische Bundesrat)

Nach Angaben des BAG wurden bis jetzt aus 23 Kantonen der Schweiz und aus dem Fürstentum Liechtenstein Fälle gemeldet. Mit Abstand am meisten Fälle gibt es zur Zeit im Kanton Tessin mit über 120 bestätigten Coronavirus-Erkrankungen. (sda)

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Regierung in Rom beschliesst wegen Corona-Krise Milliardenpaket

Die italienische Regierung hat im Kampf gegen die Coronavirus-Krise Hilfspakete in Höhe von bis zu 25 Milliarden Euro beschlossen. Das sagte Premierminister Giuseppe Conte am Mittwoch vor der Presse in Rom. Nicht alles davon sei als Sofortmassnahme geplant.

«Wir haben eine ausserordentliche Summe von 25 Milliarden eingeplant, die nicht als Ganzes sofort verwendet werden soll, aber sie könnte nötig werden, um die Probleme dieses Notfalls in den Griff zu bekommen», sagte Conte. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Erster Corona-Fall im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen hat am Mittwoch den ersten Corona-Fall gemeldet. Die betroffene Person sei in guter Verfassung und befinde sich zu Hause in Selbst-Isolation.

Bei der erkrankten Person handelt es sich um eine 30-jährige Frau, die in der Stadt Schaffhausen wohnt. Ihre Angehörigen würden sich ebenfalls in Selbst-Quarantäne befinden. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Bayern München-Spiel ohne Zuschauer

Das Bundesligaspiel zwischen Union Berlin und Bayern München wird am Samstag nun doch ohne Zuschauer stattfinden. Das zuständige Bezirksamt hat am Mittwoch eine entsprechende Anordnung herausgegeben, nachdem es tags zuvor widersprüchliche Angaben vom Bezirk und vom Verein gegeben hatte.

(Archivbild: Keystone)
Belgien meldet ersten Coronavirus-Todesfall

Belgien hat seinen ersten Todesfall im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet. Ein 90 Jahre alter Patient starb in einem Brüsseler Spital, wie Gesundheitsministerin Maggie De Block am Mittwoch mitteilte.

Nach Angaben der Zeitungsgruppe Sud-Presse handelt es sich um einen männlichen Patienten.

Alle österreichischen Bundesmuseen schliessen

Die österreichischen Bundesmuseen werden als Massnahme zur Eindämmung des Coronavirus mindestens bis Ende März geschlossen bleiben. Nach Vorliegen des ausformulierten Erlasses der Regierung habe sich die Bundesmuseen-Direktorenkonferenz in der vergangenen Nacht entschlossen, einer entsprechenden Empfehlung zu folgen, sagte Generaldirektorin Johanna Rachinger der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

(Symbolbild: Keystone)
Österreich stellt Personen-Zugverkehr von und nach Italien ein

Der Personen-Zugverkehr von und nach Italien über die österreichische Grenze ist eingestellt. «Wir folgen den Anweisungen der Behörden», sagte ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) am Mittwoch.

Als vorläufig letzter Zug habe am Vormittag ein Eurocity aus Italien in Richtung Innsbruck und München die Grenze passiert. Nicht betroffen sei der Güterverkehr.

Die im Kampf gegen das Coronavirus angekündigten Kontrollen des Autoverkehrs an der Grenze zu Italien sollten am Mittwoch beginnen. Am Vormittag liefen die «aufwendigen Vorbereitungen», sagte Polizeisprecher Stefan Eder. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Türkei meldet ersten bestätigten Coronavirus-Fall

In der Türkei ist der erste Coronavirus-Fall gemeldet worden. Der positiv auf das Virus getestete Mann sei erst kürzlich von einer Europareise zurückgekehrt, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca in der Nacht zu Mittwoch in Ankara mit.

Es handle sich um einen Türken, sein Zustand sei gut. Der Patient sei isoliert worden, seine Familie stünde unter Beobachtung. (sda)

(Bild: Keystone)
Definitiv kein Geisterspiel gegen Frankfurt

Das Hinspiel des Europa-League-Achtelfinal zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Basel findet am Donnerstag vor vollen Rängen statt.

Dies verkündete der zuständige Frankfurter Stadtrat Stefan Majer am Mittwoch. Für die Partie am Donnerstag in der grössten Stadt Hessens gelten jedoch Auflagen.

Wann das ursprünglich auf den 19. März angesetzte Rückspiel ausgetragen wird, steht noch nicht fest. Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat nach Rücksprache mit dem kantonalen Krisenstab keine Bewilligung erteilt. (sda)

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Britische Notenbank senkt Zins auf Rekordtief

Die britische Notenbank senkt angesichts der Coronavirus-Epidemie ihren Leitzins auf ein Rekordtief. Er werde von 0,75 auf 0,25 Prozent zurückgenommen, teilte die Bank of England (BoE) am Mittwoch zu ihrem überraschenden Schritt mit.

Das war die erste Senkung seit August 2016, als der Zins nach dem Brexit-Referendum ebenfalls auf 0,25 Prozent gesenkt wurde. «Obwohl das Ausmass des wirtschaftlichen Schocks von Covid-19 höchst ungewiss ist, wird sich die Aktivität in Grossbritannien in den kommenden Monaten wahrscheinlich erheblich abschwächen», betonte die BoE. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Erste Unternehmen in Wuhan nehmen Arbeit wieder auf

In Chinas Brennpunkt der Coronavirus-Epidemie, der Stadt Wuhan, gibt erste Anzeichen für eine Normalisierung des Wirtschaftslebens. Zentrale Branchen werden ihre Arbeit wieder aufnehmen, teilte die zuständige Regierung der Provinz Hubei am Mittwoch mit.

So dürften Angestellte des öffentlichen Nahverkehrs und von Unternehmen, die Medizinprodukte oder Waren für den täglichen Gebrauch herstellen, wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Mit Genehmigung der Behörden könnten auch Firmen anderer Industriezweige ihren Betrieb wieder aufnehmen, wenn sie Teil von landesweiten oder internationalen Lieferketten seien. Wuhan ist mit seinen elf Millionen Einwohnern eines der grössten Industriezentren Chinas.

Honda öffnet Fabrik

Honda hat seine Fabrik in Wuhan bereits wieder geöffnet. Der japanische Autobauer teilte mit, einige Angestellte seien schon wieder zur Arbeit erschienen. Die Autoproduktion solle nun schrittweise hochgefahren werden. Honda fertigt in dem Werk mehrere Modelle, die sich in China – dem grössten Automarkt der Welt – besonders gut verkaufen.

Der Rivale Nissan will die Produktion in seiner Fabrik in der Provinz Hubei noch diese Woche teilweise wieder aufnehmen. Bei Peugeot sollen die Bänder in Hubei nach eigenen Angaben am Freitag kommender Woche wieder anlaufen. Renault peilt für eine Fabrik in Wuhan einen Neustart am Montag an.

Britische Notenbank senkt Leitzins markant

Die britische Notenbank senkt angesichts der Coronavirus-Epidemie ihren Leitzins markant. Er werde ausserhalb der turnusmässigen Sitzungen von 0,75 auf 0,25 Prozent zurückgenommen, teilte die Bank of England am Mittwoch mit.

Das war die erste Zinssenkung seit August 2016. «Obwohl das Ausmass des wirtschaftlichen Schocks von Covid-19 höchst ungewiss ist, wird sich die Aktivität in Grossbritannien in den kommenden Monaten wahrscheinlich erheblich abschwächen», betonte die BoE.

Vier Personen in Nidwalden mit Coronavirus angesteckt

Der Kanton Nidwalden meldet seine ersten Corona-Fälle: Vier Personen seien positiv auf das Virus getestet worden, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Drei von ihnen stünden in Verwandtschaft zueinander, eine Person sei in Spitalpflege. Die Bestätigungen durch das Referenzlabor stünden noch aus.

Bei den Betroffenen handelt es sich um einen 60-jährigen und einen 31-jährigen Mann sowie eine 32-jährige Frau, die miteinander verwandt seien, teilte die Staatskanzlei mit. Dazu komme eine 37-jährige Frau.

Bei der Person, die sich in isolierter Spitalpflege befindet, handelt es sich um den 60 Jahre alten Mann. Die anderen Betroffenen hätten weniger starke Symptome, heisst es in der Mitteilung. Sie seien zu Hause isoliert. Personen mit engem Kontakt zu den Erkrankten seien informiert und unter Quarantäne gestellt worden. Wo sich die Erkrankten mit dem Coronavirus angesteckt haben, lässt sich derzeit nicht sagen.

Fernseh-Konsum steigt in Deutschland

Wenn Menschen aus Sorge vor der neuen Epidemie nicht mehr in Kinos, zu Konzerten oder auf Parties gehen mögen, wird der Fernseher daheim öfter eingeschaltet. Dabei zeichnen sich zwei grosse Trends ab.

Seit der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus‘ ist die TV-Nutzung in Deutschland messbar gewachsen – das zeigen Daten von Fernsehforschern. «Insbesondere die Sehdauer in der Primetime entwickelt sich im Februar und März im Vergleich zu den Vorjahresmonaten leicht überdurchschnittlich», sagte die Vorsitzende der Geschäftsführung der AGF Videoforschung, Kerstin Niederauer-Kopf, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der Anstieg ist umso auffälliger, weil der Konsum klassischen Fernsehens seit Jahren sinkt.

(Foto: Key)

«Dies kann darauf hindeuten, dass sich die Menschen abends aufgrund der aktuellen Situation derzeit mehr zu Hause aufhalten.» Dies könne in der Tat eine Auswirkung der Massnahmen gegen das neue Virus sein, erläuterte Niederauer-Kopf. «Davon profitieren derzeit insbesondere die privaten Sender mit starken Unterhaltungssendungen.»

Werden im Tessin die Schulen geschlossen?

An einer Krisensitzung im Tessin soll heute darüber entschieden werden, ob die Schulen wegen des Coronavirus ihre Türen schliessen, schreibt die «Aargauer Zeitung». Über eine Schliessung der Schulen, wie sie in Italien bis am 3. April verordnet ist, wird im Tessin heftig diskutiert.

Die Meinungen gehen auseinander: Kantonsarzt Giorgio Merlini sah bisher die Notwendigkeit dafür nicht gegeben, doch gestern Dienstag sorgte ein Interview des Arztes Andreas Cerny, Direktor des Epatocentro Ticino, für Aufsehen, in welchem dieser eine sofortige Schliessung der Schulen im Tessin forderte.

(Foto: Key)

Derweil fordern Politiker im Tessin, die Grenze zu Italien zu schliessen. «Der Bundesrat muss nun endlich alle Möglichkeiten prüfen und entscheiden, ob die Grenze zu Italien geschlossen werden muss», sagt der Tessiner CVP-Nationalrat Marco Romano.

Arsenal-Spieler in Quarantäne

Das Coronavirus erreichte nun auch die Premier League. Als erste Partie in Englands höchster Klasse musste das auf Mittwoch angesetzte Nachholspiel Manchester City – Arsenal verschoben werden. Spieler des Londoner Vereins müssen in Quarantäne.

(Foto: Key)

Gemäss den Verantwortlichen der Premier League handelt es sich bei der Absage um eine Vorsichtsmassnahme. Die Verschiebung ist eine Reaktion auf den Nachweis des Virus beim Besitzer des Traditionsvereins Olympiakos Piräus, Evangelos Marinakis. Vor zwei Wochen waren die Griechen bei Arsenal zum Sechzehntelfinal-Rückspiel in der Europa League angetreten – und hatten die Engländer dank einem 2:1-Sieg in der Verlängerung eliminiert. Offenbar hatten einige Spieler von Arsenal nach dem Spiel Kontakt mit Marinakis.

Einsturz von Quarantäne-Hotel in China: Zahl der Toten steigt

Nach dem Einsturz eines als Quarantäne-Unterkunft genutzten Hotels in der ostchinesischen Stadt Quanzhou ist die Zahl der Todesopfer auf 26 gestiegen. Drei Menschen wurden weiterhin unter den Trümmern vermisst, wie chinesische Staatsmedien am Mittwoch berichteten.

Am Vortag war von 18 Todesopfern die Rede gewesen. Das Xinjia Hotel in der Metropole der südostchinesischen Provinz Fujian war am Samstag eingestürzt. Nach ersten Ermittlungen könnten Renovierungsarbeiten der Auslöser gewesen sein.

24 neue Corona-Fälle in China

Mit 24 neu nachgewiesenen Fällen ist die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in China wieder leicht gestiegen. Wie aus am Mittwoch von der Pekinger Gesundheitskommission vorgelegten Zahlen hervorging, wurden damit landesweit fünf Fälle mehr als am Dienstag registriert.

Damals war die bisher niedrigste Zahl neuer Covid-19-Erkrankungen seit Ausbruch der Epidemie verkündet worden. Allerdings wurden zehn der neuen Fälle auf zugereiste Personen aus dem Ausland zurückgeführt. Allein in Peking wurde den Angaben nach die Erkrankung bei sechs Reisenden entdeckt, die aus Italien oder aus den USA nach China gekommen waren.

Britische Gesundheits-Staatssekretärin mit Coronavirus infiziert

Eine Staatssekretärin im britischen Gesundheitsministerium hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Sie sei positiv auf den Erreger getestet worden und befinde sich in Quarantäne zuhause, teilte die parlamentarische Staatssekretärin Nadine Dorries am Dienstagabend mit.

Gesundheitsbeamte verfolgen nach ihren Angaben derzeit nach, wo sie sich ansteckte und mit wem sie seither in Kontakt stand. Die Zeitung «Times» berichtete,  Dorries habe zuletzt direkten Kontakt zu hunderten Personen gehabt, darunter auch zu Premierminister Boris Johnson. Die Staatssekretärin ist das erste Mitglied des britischen Regierungsteams, bei dem das Coronavirus nachgewiesen wurde. Da sie auch Abgeordnete ist, könnte ihre Infektion die Rufe nach einer Schliessung des britischen Parlaments lauter werden lassen.

Coachella-Festival wegen Coronavirus verschoben

Das legendäre Coachella-Festival in Kalifornien wird wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus nicht wie ursprünglich geplant Mitte April stattfinden. Die Konzerte seien an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden auf Oktober verschoben worden, teilten die Veranstalter am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

Mit dem Aufschub würde man den Empfehlungen der Gesundheitsbehörde in dem Bezirk Riverside County folgen, hiess es weiter. In der Region sind nach Angaben der Behörden mehrere Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert.

(Foto: Key)

Mehr als hunderttausend Konzertgänger waren auf dem Festivalgelände in Indio im April erwartet worden. Als Hauptacts an sechs Tagen sollten Gruppen und Künstler wie Rage Against the Machine, Travis Scott, Frank Ocean, Lana Del Rey, Big Sean und Calvin Harris auftreten.

US-Börse erholt sich

Nach den panikartigen Verkäufen zu Wochenbeginn haben sich die Aktienkurse an der Wall Street am Dienstag stabilisiert. Neben Schnäppchenkäufen könnten Anleger auch darauf gesetzt haben, dass Massnahmen der US-Regierung zur Milderung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus greifen.

Der Dow Jones Industrial stieg um 4,89 Prozent auf 25’018,16 Zähler. Vorausgegangen war dem allerdings zuletzt der heftigste Ausverkauf seit der grossen Finanzkrise 2007 und 2008. Anleger fassten erst im späten Handel wieder etwas Zutrauen. Zuvor war der Dow vorübergehend noch in die Verlustzone gerutscht.

Sanders und Biden sagen wegen Coronavirus Veranstaltungen ab

Bei den Präsidentschaftsvorwahlen der US-Demokraten sind erstmals wegen des Coronavirus Wahlkampfveranstaltungen abgesagt worden. Sowohl Ex-Vizepräsident Joe Biden als auch der linksgerichtete Senator Bernie Sanders strichen für Dienstagabend in Cleveland im Bundesstaat Ohio geplante Auftritte.

Sanders‘ Wahlkampfteam erklärte, Behördenvertreter hätten angesichts des Coronavirus-Ausbruchs Bedenken über eine solche Grossveranstaltung geäussert. Bidens Wahlkampfteam äusserte sich ähnlich und sprach von einer Vorsichtsmassnahme. (sda)

(Ârchivbild: Keystone)
WTO sagt Sitzungen ab – Mitarbeiter mit Coronavirus infiziert

Die Welthandelsorganisation WTO hat für die kommenden Tage sämtliche Treffen abgesagt, weil sich ein Mitarbeiter mit dem neuen Coronavirus infiziert hat. Generaldirektor Roberto Azevedo habe daher die WTO-Mitglieder informiert, dass vom 11. bis 20. März sämtliche Meetings ausgesetzt werden.

«Wir nehmen die Gesundheit unserer Mitarbeiter und unserer Mitglieder sehr ernst. Daher setzen wir nun diesen beispiellosen Schritt», sagte Azevedo der Mitteilung zufolge. «Wir werden die Situation weiter stetig beobachten und unsere Entscheidung vor dem Ende der Woche überprüfen.» (sda)

24-Stunden-Rennen von Le Mans auf September verschoben

Das 24-Stunden-Motorrad-Rennen von Le Mans ist wegen des Coronavirus auf das Wochenende vom 5./6. September verschoben worden. Das traditionsreichere Automobil-Rennen gleichenorts ist derweil nach wie vor auf den 13./14. Juni terminiert. (sda)

(Archivbild: Keystone)
Papst-Generalaudienz findet nur online statt

Die wöchentliche Generalaudienz mit Papst Franziskus am Mittwochvormittag wird nicht auf den Petersplatz übertragen, sondern ist nur online mitzuverfolgen. Wie der Vatikan am Dienstagabend laut Kathpress mitteilte, wird die Ansprache des Papstes nur über das Onlineportal «Vatican News» und kirchliche TV-Sender zu sehen sein.

Eine Übertragung auf die Grossbildschirme vor dem Petersdom wie noch am vergangenen Sonntag beim Angelus-Gebet seien wegen der jüngsten Einschränkungen der italienischen Regierung nicht mehr möglich. (sda)

Österreich erschwert Einreisen aus Italien

Im Kampf gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 werden europaweit immer mehr Kultur- und Sportveranstaltungen abgesagt. Österreich erschwert Einreisen aus der aufs ganze Land ausgeweiteten Sperrzone Italiens massiv.

(Symbolbild: Keystone)

Die Zahl der Coronavirus-Toten in Italien steigt rasant: 631 Todesopfer wurden am Dienstag gemeldet. (sda)

Bundeshausfraktionen sorgen sich um Schweizer Wirtschaft

Die Bundeshausfraktion von SVP und Mitte-Fraktion CVP-EVP-BDP sorgen sich angesichts der Ausbreitung des Coronavirus um die Schweizer Wirtschaft. Die SVP-Fraktion fordert zudem die Schliessung der Schweizer Grenze zu Italien.

Für die Schliessung der Grenze soll die Armee aufgeboten werden, schreibt die SVP-Fraktion in einer Mitteilung. Für den Erhalt der Arbeitsplätze in der Schweiz fordert die SVP-Fraktion ein schnelles, unbürokratisches Entlastungsprogramm. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Doch kein Geisterspiel für den FCB?

Das Europa League-Auswärtsspiel des FC Basels gegen Eintracht Frankfurt hätte eigentlich ohne Zuschauer stattfinden sollen. Denn laut den Hessischen Behörden sind Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauer untersagt.

Deutsche Medien berichten nun, dass der Fussballmatch nicht zum Geisterspiel wird. Der Stadtrat von Frankfurt, Stefan Majer, habe gegenüber der «Frankfurter Rundschau» gesagt: «Das Spiel findet definitiv mit Zuschauern statt».

Der definitive Entscheid fällt am Mittwochmorgen.

Lektionen mit über 150 Teilnehmern nur noch online

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus sagt die ETH Lausanne (EPFL) alle Lehrveranstaltungen mit mehr als 150 Teilnehmern ab. Diese werden ab Mittwoch und bis zum Ende der Osterferien am 19. April über das Internet durchgeführt. Mehr als 5000 Studenten sind betroffen. (sda)

(Bild: Keystone)
Forscher vermuten zwei Stämme von Sars-CoV-2

Das Coronavirus löst bei den Patienten jeweils sehr verschiedene und unterschiedlich starke Symptome aus. Forschungen zu den Gründen dafür laufen weltweit.

An der Universität in Peking hat ein Forscherteam die genetischen Besonderheiten des Sars-CoV-2 untersucht. Dabei hat es die These entwickelt, dass es zwei verschiedene Virusstämme des Coronavirus gibt. Diese seien unterschiedlich aggressiv. Das schreibt «ntv» am Dienstag.

L-Typ und S-Typ

Die Forscher haben bei 103 Proben 111 sogenannte nicht-synonyme Mutationen gefunden. Das sind Aminosäuren in den Proteinen, die sich verändern. Daraus leiten die Forscher ab, dass zwei Stämme die derzeit grassierende Epidemie dominieren. Sie nennen die zwei Stämme L- und S-Typen.

Der L-Typ habe besonders zu Beginn dominiert und hat einen Anteil von 70 Prozent. Besonders bei Infizierten in Wuhan sei er nachgewiesen worden. Dort verliefen die Krankheitsfälle häufiger tödlich als anderswo. Daher gehen die Forscher davon aus, dass es sich beim L-Typen um den aggressiveren handelt.

Umstrittene Studie

Der S-Typ hingegen ist jetzt dominierend und vor allem ausserhalb von Wuhan zu finden. Dabei handelt es sich laut dem Forscherteam um eine weniger aggressive Form.

Die Studie ist aber bei anderen Forschern höchst umstritten. Oscar MacLean von der Universität Glasgow und Ian Mackay von der Universität Queensland beispielsweise widersprechen der These.

(Symbolbild: Keystone)
Alt-Regierungsrat auf Corona-Station

«Wir Mediziner müssen in dieser Situation unseren Beitrag leisten», sagt Guy Morin, Basler Alt-Regierungsrat und Arzt gegenüber 20 Minuten. Seit der Eröffnung der Corona-Station des Universitätsspitals in der Predigerkirche arbeite der 63-jährige Arzt in seiner Freizeit freiwillig. Guy Morin ist seit seinem Rücktritt aus der Regierung wieder als Hausarzt tätig.

Das Unispital rechnete damit, dass sie in der Aufnahme der Kirche bis zu 400 Abstriche pro Tag machen können. Das sei aber noch weit weg von der jetzigen Situation, in der es im Schnitt noch zwischen 50 und 100 pro Tag seien, sagten die Verantwortlichen am Sonntag gegenüber Telebasel. Am ersten Tag wurden in der Predigerkirche bereits gegen 200 Personen auf Corona getestet. Am Dienstag sei der Andrang  etwas abgeflacht, schreibt 20 Minuten.

(Bild: zVg)

Ärzte in Rente gesucht

Damit der Ansturm zu bewältigen ist, ist das Unispital auf Freiwillige angewiesen. Die Rekrutierung laufe gut, sagt Spital-Sprecher Nicolas Drechsler, gegenüber 20 Minuten. Gesucht sind Ärzte im Ruhestand, die gesundheitlich fit sind, oder eben solche wie Guy Morin. «Ich arbeite 60 Prozent in meiner Hausarztpraxis, ich habe noch Freizeit», sagt er.

Athen schliesst wegen Coronavirus alle Schulen

Die griechischen Gesundheitsbehörden haben am Dienstag die Schliessung aller Kindergärten, Volksschulen, Gymnasien und Universitäten für 14 Tage angeordnet. «Es ist eine vorbeugende Massnahme, damit das (Corona) Virus sich nicht ausbreitet», sagte der griechische Gesundheitsminister Vasilis Kikilias im Staatsfernsehen (ERT).

Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurde Sars-CoV-2 in Griechenland bislang bei 89 Menschen nachgewiesen. Alle Sportveranstaltungen finden bereits seit Montag ohne Zuschauer statt. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Motorrad-WM-Rennen in Austin in den November verlegt

Die für den 5. April vorgesehen gewesenen Motorrad-WM-Rennen von Austin im amerikanischen Bundesstaat Texas sind wegen des Coronavirus in den Herbst verschoben worden.

Demzufolge wird der GP der USA auf den 15. November terminiert. Das Saisonfinale findet weiter in Valencia statt und wurde um eine Woche auf den 22. November verschoben.

Zuletzt hatte aufgrund verschärfter Einreisebedingungen in Katar die MotoGP-Klasse nicht starten können. Am vergangenen Wochenende fuhren nur Moto2 und Moto3. Termas de Rio Hondo in Argentinien am 19. April wird somit den Auftakt der MotoGP-Saison 2020 bilden.

Der Grand Prix von Thailand, ursprünglich die zweite Station im Rennkalender, war bereits für alle Klassen auf den 4. Oktober verlegt worden. (sda)

(Archivbild: Keystone)
Spanien verbietet alle Italien-Flüge

Im Kampf gegen das Coronavirus haben am Dienstag mehrere Fluggesellschaften ihre Flüge nach Italien eingestellt. Die Lufthansa-Tochter Swiss fliegt das südliche Nachbarland vorerst weiterhin an. Allerdings waren die Flugfrequenzen nach Florenz, Mailand, Rom und Venedig bereits reduziert worden.

(Symbolbild: Keystone)

Spanien entschied am Dienstag, alle direkten Flüge von und nach Italien ab Mitternacht bis zum 25. März zu verbieten, wie die linke Regierungskoalition nach einer Kabinettssitzung in Madrid mitteilte. Vom Flugverbot können den Angaben zufolge nicht kommerzielle Flüge wie etwa Flüge von Staats- oder Gütertransport-Maschinen sowie für humanitäre Zwecke ausgenommen werden.

Auch die irische Fluggesellschaft Ryanair kündigte am Dienstag die Einstellung aller Flüge von und nach Italien bis zum 8. April an. (sda)

YB verschiebt Generalversammlung

Die Generalversammlung von Meister Young Boys vom 23. März wird verschoben. Der Vorstand ist nach Absprache mit dem Verwaltungsrat der YB Betriebs-AG und der YB-Geschäftsleitung zum Schluss gekommen, dass die Verschiebung in der gegenwärtigen Situation der richtige Entscheid ist. Wann die GV nachgeholt wird, ist laut einer Medienmitteilung des Klubs noch offen und hängt von der weiteren Entwicklung in Bezug auf das Coronavirus und den Vorgaben der Behörden ab. (sda)

Fachhochschule der italienischen Schweiz macht dicht

Die Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (Supsi) in Lugano sagt per sofort alle Vorlesungen ab. Es gehe darum, die Studierenden sowie Angestellten zu schützen.

Die Leitung der Supsi verfolge aufmerksam die Empfehlungen des Kantons, schreibt die Fachhochschule in einer Mitteilung auf ihrer Homepage und auf Twitter.

Die Vorlesungen der Bachelor- und Masterstudiengänge werden bis zum 22. März unterbrochen. Das erlaube der Fachhochschule, den Vorlesungsstoff für einen allfälligen Fernunterricht vorzubereiten. (sda)

Spitalbesuche im Neuenburger Jura verboten

Wegen der Zunahme der Coronavirus-Fälle verbietet das Neuenburger Spitalnetz (RHNe) ab Dienstag Patientenbesuche. Ausnahmen werden gemacht für Eltern von hospitalisierten Kindern und Angehörigen von Menschen, die sich am Ende ihres Lebens befinden. (sda)

Den ganzen Artikel findest Du hier.

(Symbolbild: Keystone)
Uno verschiebt zwei Kongresse in Genf

Nach einem starken Anstieg der Coronavirusfälle in der Schweiz hat die Internationale Fernmeldeunion (ITU) zwei anstehende grosse Konferenzen auf den Herbst verschoben. Das im April in Genf geplante Forum Weltinformationsgesellschaft (WSIS) soll nun vom 31. August bis 4. September stattfinden.

Die ebenfalls in Genf geplante Konferenz über Künstliche Intelligenz AI for Good Global Summit wird von Mai auf den 21. bis 25. September verschoben, wie die ITU am Dienstag mitteilte. Zu beiden werden normalerweise Tausende Besucher erwartet.

(Archivbild: Keystone)
Drei Personen im Aargau neu mit Coronavirus infiziert

Im Kanton Aargau ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle innerhalb eines Tages um 3 auf 17 gestiegen. Auch bei den neuen Fällen kann die Infektion gemäss Behördenangaben vom Dienstag zurückverfolgt werden.

15 infizierte Personen sind demnach bei sich Zuhause isoliert. Zwei Personen sind geheilt. Rund 150 Kontaktpersonen befinden sich in einer freiwilligen Selbstquarantäne. (sda)

Coronavirus bedroht die Fussball-EM

Laut Berichten der italienischen Zeitung «Tuttosport» diskutieren die Uefa und die nationalen Verbände eine Verschiebung der EM 2020. Die Idee sei, das Turnier um ein Jahr nach hinten zu verschieben.

«Bis jetzt bitten fast alle Verbände darum, die EM 2020 zu verschieben, um die nationalen Meisterschaften mit einem Minimum an Planmässigkeit zu Ende spielen zu können», zitiert «Blick» die italienische Zeitung.

Auf Anfrage von CH Media betont die Uefa hingegen, die Europameisterschaft werde wie geplant am 12. Juni 2020 in Rom eröffnet. Das schreibt die «bz» am Dienstag.

(Bild: Keystone)
Moskau kämpft mit Ölpreis und Rubelkrise

Nach dem Ölpreis-Crash und einem massiven Wertverlust des Rubels ist Russland zu neuen Verhandlungen mit Saudi-Arabien über Fördermengen bereit. Ein Kompromiss bei der Reduzierung der Öl-Produktion sei nicht ausgeschlossen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag.

Italiens Wirtschaftsleistung bis zu 15 Prozent unter Normalwert

Der ohnehin angeschlagenen italienischen Wirtschaft droht durch die strengen Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus erheblicher Schaden. Die Wirtschaftsleistung liege derzeit täglich um zehn bis 15 Prozent unter ihrem normalen Niveau, sagte der Chef des in London ansässigen Instituts LC Macro Advisors, Lorenzo Codogno, am Dienstag.

Tourismus und Verkehr verzeichnen demnach Einbrüche von etwa 90 Prozent, der Einzelhandel ohne Lebensmittelgeschäfte von 50 Prozent und die Industrieproduktion von rund zehn Prozent. Im ersten Quartal dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) deshalb um etwa 1,2 Prozent zum vorangegangenen Vieteljahr schrumpfen, im zweiten dann sogar um drei Prozent, sagte der frühere Chefvolkswirt des italienischen Finanzministeriums.

So funktioniert ein Coronavirus-Test

Keystone-SDA konnte am Dienstag einen Augenschein nehmen im Coronavirus-Testzentrums am Universitätsspital Genf. Dabei wurde gezeigt, wie die Coronavirus-Tests in der Praxis funktionieren.

Bei den Patienten wird zuerst eine Anamnese durchgeführt und danach ein Nasen-Rachen-Abstrich gemacht. Die Proben werden dann im virologischen Labor, dem nationalen Referenzzentrum, analysiert.

(Video: Keystone-SDA)
Galenica erwartet bald Lieferung von Mundschutzmasken

Seit dem Ausbruch des Coronavirus läuft das Geschäft von Schweizer Apotheken und Grossverteilern mit Medikamenten und Gesundheitsartikeln auf Hochtouren. Vor allem Mundschutzmasken und Desinfektionsmittel sind laut Galenica-Finanzchef Felix Burkhard in den letzten Tagen knapp geworden.

Insbesondere die Masken seien in den Apotheken derzeit so gut wie ausverkauft, erklärte Burkhard am Dienstag am Rande der Bilanzmedienkonferenz in Bern. Die Nachfrage sei gross und die Lager seien leer.

 
Ein Kleinkind mit Atemschutzmaske mit seiner Mutter an einem Flughafen. (Symbolbild: Keystone)

Immerhin dürften die nächsten Lieferungen demnächst eintreffen, sagte Daniele Madonna, der als Chef Retail das Apothekennetz leitet. Und Christoph Amstutz, als Chef Services zuständig für den Grosshandel, erwartet ebenfalls Nachschub. Kontingente der Politik würden dabei die Versorgung wichtiger Stellen im Gesundheitssystem wie in Spitälern oder Altersheimen sicherstellen.

Bern ruft Staatsangehörige in Italien nicht zurück

Anders als Österreich ruft die Schweiz ihre Staatsangehörigen in Italien nicht zurück. Auslandschweizerinnen und -schweizer in Italien sowie Schweizer Touristen sollten sich aber an die Instruktionen der italienischen Behörden halten, teilte das Aussendepartement EDA am Dienstag auf Anfrage mit.

Das Gebäude des EDA in Bern. (Archivbild: Keystone)

Italien hatte die die Sperrungen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, die bisher für Norditalien galten, auf das ganze Land ausgedehnt und auf das ganze Land ausgeweitet. Auswirkungen auf die Schweiz würden geprüft, schreibt das EDA.

Persönlichen Verantwortung jedes Einzelnen

Die Reisehinweise würden demnächst den neuen Gegebenheiten angepasst. Der Entscheid für oder gegen eine Reise liege im eigenen Ermessen und in der persönlichen Verantwortung jedes/jeder Einzelnen, heisst es weiter. Nicht zu vergessen sei in dieser Lage, dass das Coronavirus auch in der Schweiz auftritt.



Die deutsche Regierung rät von allen nicht erforderlichen Reisen nach Italien ab. Die Reisehinweise des Aussenministeriums wurden am Dienstag entsprechend aktualisiert. Bisher hatte das Auswärtige Amt in Berlin nur von Reisen in besonders stark betroffene Regionen im Norden des Landes ausdrücklich abgeraten.

476 bestätigte Coronavirus-Fälle in der Schweiz

Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz steigt weiter rasant an: Am Dienstagmittag gab es bereits 476 bestätigte Fälle, das sind 164 mehr als noch vor 24 Stunden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte.

Bei 15 weiteren Fällen liegt ein erstes positives Resultat vor.



Airline Norwegian streicht wegen Coronavirus 3000 Flüge

Die norwegische Billigfluggesellschaft Norwegian will aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs Tausende Flüge streichen. Wegen der anhaltenden Situation um das neuartige Virus und der damit verbundenen gesunkenen Nachfrage werde der Konzern zwischen Mitte März und Mitte Juni schätzungsweise 3000 Flüge absagen, teilte die Airline am Dienstag mit. Das entspreche knapp 15 Prozent der Gesamtkapazität in der Zeit.

Zugleich kündigte Norwegian vorübergehende Entlassungen für grössere Teile seiner Belegschaft an, darunter Besatzungsmitglieder und andere Angestellte. Darüber stehe man mit den Gewerkschaften im Gespräch. Zahlen dazu nannte das Unternehmen nicht.

Die Präsenz der norwegischen Fluglinie auf Twitter. (Screenshot: Twitter)
Erster Fall im Kanton Glarus - 58-jährige Frau erkrankt

Im Kanton Glarus ist am Dienstag die erste Person positiv auf das neue Coronavirus getestet worden. Es handelt sich um eine 58-jährige Frau, die sich in den Ferien angesteckt hat.

Auch der Kanton Glarus hat nun einen Coronavirus-Fall. (Screenshot: Google Maps)

Die Frau zeigte nach ihrer Rückkehr ins Glarnerland am 8. März Symptome und begab sich am Folgetag zu ihrer Hausärztin, wie der Kanton Glarus am Dienstag mitteilte. Die 58-Jährige und ihre Familienmitglieder befänden sich seither in Selbst-Isolation beziehungsweise Selbst-Quarantäne zuhause. Sie seien über die entsprechenden Verhaltensmassnahmen instruiert worden.

La Liga vorerst ohne Zuschauer

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat der spanische Fussballverband entschieden, sämtliche Spiele der höchsten Liga in den nächsten beiden Runden vor leeren Rängen auszutragen.



Sorge um die Ostersaison auf Mallorca wegen Coronavirus

Auf Mallorca blicken Hoteliers und Veranstalter wegen des neuartigen Coronavirus besorgt auf die kommende Ostersaison. Die Reservierungen bleiben derzeit weit hinter den Erwartungen zurück.

Der Hoteliersverband Fehm erklärte auf Anfrage, die weltweite Verunsicherung mache sich auch auf der spanischen Urlaubsinsel bemerkbar. Die Buchungen für die Osterwoche seien in allen Quellmärkten rückläufig, so eine Sprecherin.

Flexible Umbuchungsbedingungen als Lockmittel

Guillermo Miralles, Vizechef von Roc Hotels, sagt, es gebe einen Buchungsrückgang in den zehn Inselhotels des Unternehmens: «Wir haben in den Osterferien weniger Reservierungen. Unsere Hauptsorge ist nun, dass sich diese Entwicklung in der Hauptsaison fortsetzt.»

Das Ferienparadies Mallorca sorgt sich um die Ostersaison 2020. (Symbolbild: Keystone)

Damit die Sommerbuchungen ob der unsicheren Lage nicht gänzlich ins Stocken geraten, haben einige bereits reagiert: So werben etwa die auf Mallorca beheimatete Hotel-Kette Melià oder auch der Billig-Flieger Eurowings mit flexiblen Umbuchungsbedingungen um Kunden.

Auf Mallorca wurden unterdessen zwei neue Ansteckungsfälle gemeldet. Die Betroffenen hätten sich bei einer Italien-Reise angesteckt, hiess es. Insgesamt sind damit bereits zehn Fälle bekannt, einer der Patienten ist wieder als gesund aus dem Krankenhaus entlassen worden.

80 Prozent Umsatzeinbussen in Basel

Auch in Basel ist die Tourismus-Situation dramatisch. Der Basler Hotelier-Verein schlägt Alarm. Die Stornierungen aufgrund der Corona-Vorfälle führen zu Umsatzeinbussen von bis zu 80 Prozent.

Was bisher geschah

Alle früheren Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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