Beide abgesagten Konzerte waren zuvor bereits wegen einer Verletzung verschoben worden. (Bild: Keystone)
International

Madonna sagt wegen Coronavirus Konzerte in Paris ab

Popstar Madonna hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus' zwei Konzerte ihrer aktuellen «Madame X»-Tour in Paris abgesagt.

Die Absage der Konzerte habe der Veranstalter Live Nation entschieden, nachdem in Frankreich Grossveranstaltungen mit mehr als 1’000 Menschen untersagt worden waren, hiess es auf der offiziellen Webseite der Künstlerin.

Die Konzerte sollten am 10. und 11. März im Grand Rex stattfinden. Fans können sich den Ticketpreis zurückerstatten lassen. Beide Konzerte waren zuvor bereits wegen einer Verletzung verschoben worden.

Pearl Jam verschiebt Nordamerika-Tournee

Die US-Rockband Pearl Jam hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus‘ den ersten Teil ihrer geplanten Nordamerika-Tournee auf unbestimmte Zeit verschoben.

Als Bewohner von Seattle in dem stark von Sars-CoV-2 betroffenen Bundesstaat Washington seien die Mitglieder der Gruppe selbst mit der Corona-Krise konfrontiert worden, teilte die Band am Montagabend (Ortszeit) in den sozialen Netzwerken mit. «Die Schulen unserer Kinder sowie Universitäten und Unternehmen haben geschlossen. Es ist brutal, und es muss erst noch schlimmer kommen, bevor es besser wird», hiess es.

Die Tour zu dem bevorstehenden neuen Album «Gigaton» sollte am 18. März im kanadischen Toronto starten. Der «Los Angeles Times» zufolge wurden zunächst alle Termine bis einschliesslich 19. April (Oakland) gestrichen.

Laut dem aktuellen Tour-Kalender stehen dann zum Auftakt der Europa-Tournee Konzerte in Frankfurt (23. Juni) und Berlin (25. Juni) auf dem Programm. In Zürich ist ein Konzert am 17. Juli geplant.

Kritik an US-Krisenmanagement

Die Entscheidung sei mit «grossem Frust und Bedauern» gefallen, schrieb die Band. Die Sicherheit der Fans habe aber oberste Priorität.

Zugleich ging Pearl Jam mit dem Krisenmanagement der Regierung von Präsident Donald Trump hart ins Gericht: «Es hat sicherlich nicht geholfen, dass es keine klaren Botschaften unserer Regierung bezüglich der Sicherheit der Menschen und unserer Arbeitsfähigkeit gab.» Es gebe daher auch keinen Grund zu glauben, dass die Gesundheitsbehörden die Lage in den kommenden Wochen in den Griff bekommen könnten.

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