Die Kantonspolizei Aargau nahm einem 18-Jährigen den Führerschein weg, nachdem er über 60 km/h zu schnell fuhr. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Neulenker (18) donnert mit 146 km/h über Landstrasse

Ein Junglenker fuhr in Tegerfelden mit 146 km/h. Das Tempolimit beträgt 80. Der 18-Jährige musste sein Billett abgeben.

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle im Kanton Aargau ist ein 18-jähriger Autofahrer am Freitag ausserorts mit 146 km/h gemessen worden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet, wie die Kantonspolizei Aargau am Samstag mitteilte.

Mit einem Radargerät führte die Kantonspolizei Aargau am Freitag auf der Surbtalstrasse zwischen Tegerfelden und Döttingen eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Ausserortsstrecke gilt die übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Billett weg

Kurz nach 12 Uhr erfasste das Messgerät einen VW Golf, der mit 146 km/h in Richtung Döttingen fuhr. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz ergab sich eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 60 km/h.

Der Polizist, der das Radargerät bediente, verbreitete dieses hohe Messergebnis sofort über Funk. Eine Patrouille ging dann in der Folge am Wohnort des Halters vorbei. Dort traf sie auch den Lenker an, einen 18-jährigen Kosovaren aus der Region.

Die Kantonspolizei Aargau schaltete umgehend die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach ein, welche ein Verfahren nach dem sogenannten «Raserartikel» eröffnete. Die Kantonspolizei Aargau nahm dem Neulenker den Führerausweis ab. Diesen besass er erst seit vergangenem Dezember.

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