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Der Telebasel News beitrag vom 4. März 2020.
Basel

Riesenverlust für Blaggedde-Verkäufer

Die «drey scheenschte Dääg» wurden wegen des Coronavirus abgesagt. Die Blaggedde-Verkäufer bleiben auf ihren Schmuckstücken sitzen.

Sie gilt als indirektes Eintrittsticket für die «drey scheenschte Dääg». Die Rede ist natürlich von der Basler Fasnachts-Blaggedde. In diesem Jahr erlangt sie Kultstatus, bevor die Fasnacht überhaupt vorbei ist: Die Fasnacht wurde abgesagt und wird auch nicht wiederholt.

Die Verkäufer der traditionellen «Basler Fasnachts-Blaggedde 2020» leiden unter den finanziellen Verlusten. Normalerweise kaufen die Abnehmer bis zuletzt und auch während der Fasnacht noch das eine oder andere Stück. Dies wird in diesem Jahr nicht passieren.

Etwas ganz Besonderes

Zwar sei die Blaggedde 2020 schon etwas Besonderes und würde in die Geschichte eingehen, trotzdem «machen wir einen Riesen-Verlust», wie Urs Sauer gegenüber Telebasel erklärt. Noch sei es aber zu schwierig, um Bilanz zu ziehen. Die Plaketten würden weiterhin an vielen Orten in der Stadt, unter anderem auch am Bahnhof, angeboten.

Das Fasnachts-Comité kündigte am Montag in einer Mitteilung an, keine Plaketten zurücknehmen zu wollen. Ziel sei es, den angemeldeten Fasnachtseinheiten eine Subvention ausschütten zu können.

Blaggedden-Grafiker

Der 69-jährige Basler Grafiker Kurt Walter hat die legendäre «Heb di fest»-Blaggedde entworfen. Dass diese zum Symbol der traurigsten Fasnacht wird, hätte er nicht vermutet. «Das ist schon schade», so Walter.

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