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Region

Basler Polizei bedankt sich bei Fasnächtlern

Die «drey scheenschte Dääg» wurden wegen des Coronavirus abgesagt. Was stattdessen in und um Basel geschah, erfahren Sie hier im Ticker.
Basler Polizei dankt Fasnächtlern

Nach der abgesagten Basler Fasnacht sind die Behörden zufrieden mit dem Verhalten der Bevölkerung. In einer Mitteilung vom Donnerstag dankt das Justiz- und Sicherheitsdepartement (JSD) für die an den Tag gelegte Selbstdisziplin.

(Der Telebasel News Beitrag vom 5. März 2020)

Die Bevölkerung und namentlich auch die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler hätten sich in den vergangenen drei Tagen aus Sicht der Polizei gut an die behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus gehalten, heisst es im Communiqué. Die Polizei ihrerseits habe das Verbot organisierter Fasnachtsveranstaltungen «mit Augenmass» umgesetzt.

Es seien denn auch keine Fasnächtlerinnen und Fasnächtler gebüsst oder verzeigt worden, hält das JSD weiter fest. Überdies habe es nur vereinzelte Lärmklagen in Zusammenhang mit der abgesagten Fasnacht gegeben. Hingegen meldete die Polizei vier Beizer dem zuständigen Bau- und Gastgewerbeinspektorat, weil sie sich nicht an die Auflagen der Behörden gehalten hatten.

Fasnachts-Comité bedankt sich

Kai Fasnacht 2020

Abgsait, Schluss und aifach nyt.
Ganz enttyscht sinn alli Lyt.
Zerscht saits uns dr Bundesroot,
denn d Regierig, dass nyt goot.
Statt dr Fasnacht gits Coroona
daas Joor numme no dr Toon a.
S isch jetz nit wie allewyl,
denn in d Stadt goosch in Zivyl.
Goschdümiert gseesch weenig Gstaalte,
well die maischte sich drahaalte.
Iir Fasnächtler machets guet,
dorum lipfe mir dr Huet.

D Bolizei mues mänggmool jetze,
daas Verbot go duuresetze.
Si sait sich, mer mache daas,
gschiggt und mit vyl Augemaas.
Loob gits drum in heggschte Deen
und e härzlig Danggerscheen.

S ainzig Guet an dääne Dääg:
Du bisch au am Donnschtig zwääg
und de waisch im näggschte Hoornig
isch die Fasnachtswält in Oornig
und das frait is umso mee
sait eich s Fasnachts-Comité.

S Fasnachts-Comité Basel, am 5. Meerze 2020

«So schütze mir d Fasnacht»

Der Infoflyer des BAG zu den Schutzmassnahmen für das Coronavirus tauchte am (Nicht-)Fasnachtsmittwoch in der «Fasnachts-Variante» beim Restaurant Löwenzorn auf. Da war ein Spassvogel wohl besonders kreativ.

(Bild: Telebasel)
S'Rollaator Röösli im Marionetten Theater
(Video: zVg)
«Dödelköpf-Waggis» trauern vor dem Rathaus

Umringt von Grabkerzen trauern die «Dödelköpf-Waggis» ein letztes Mal um die Fasnacht 2020:

(Bild: Telebasel)
Fasnachtsschwimmen und Wurfmaterial verteilen

Der Telebasel News Beitrag zum Nicht-Fasnachtsmittwoch:

Mini Schyssdräggziigli

Ein kleines mini Schyssdräggziigli in der Stadt:

(Bild: Telebasel)
Heiteres Treiben und ein Kaktus

Munter wird in den Abend des letzten Nicht-Fasnacht-Tages gefeiert. Auch ein Kaktus wird besungen:

(Video: Telebasel)
Auch in der Rheingasse stehen die Fasnächtler

In der Rheingasse stehen sowohl kostümierte als auch unkostümierte Fasnächtler und lassen die Fasnacht langsam ausklingen:

(Bild: Telebasel)
Im Kleinbasel wird trotzdem gefeiert

vor den Beizen stehen sie. Die Baslerinnen und Basler, die sich die Fasnacht nicht nehmen lassen:

(Bild: Telebasel)
Wandkunst zeigt die Trauer über die Fasnacht

Am Leonhardsberg ziert ein Kunstwerk die Wand, welches die Trauer über die abgesagte Fasnacht zeigt:

(Bild: Telebasel)
Zum Schiefen Eck: Zwar ohne Kostüme aber gefeiert wird trotzdem

Eine Schar Fasnächtler lässt sich die Laune trotz Absage nicht verderben und feiert vor dem «Schiefen Eck» auch ohne Kostüme in bester Fasnachtsmanier:

(Bild: Telebasel)
Die Schnitzelbängg sind nun alle aufgezeichtet

Auch am Mittwoch wurden wieder Schnitzelbängg ins Telebaselstudio geholt und aufgezeichnet. Unter anderem z. B. D’«Gryysel»:

(Video: Telebasel)
Der Räpplisack bleibt zu

Ein kurzer Halt in der Steinenvorstadt. Der Räpplisack bleibt aber schön im Wagen liegen:

(Bild: Telebasel)
Die «Zämmegwyrflete» ziehen durch die Freie Strasse

Die Kids von den «Zämmegwyrflete» ziehen durch die Freie Strasse:

(Bild: Telebasel)
Wurfmaterial wird auf dem Marktplatz verteilt

Eine Handvoll Fasnächtler verteilt ihr Wurfmaterial auf dem Marktplatz:

(Bild: Telebasel)
Die Rheinschwimmer musizieren vor dem Baden

Die Rheinschwimmer machen sich auf den Weg ins kühle Nass. Aber vor dem Baden wärmen sie sich noch etwas mit Musizieren auf.

(Video: Telebasel)

Sogar beim Eintauchen in den Rhein werden die Rheinschwimmer von Trommelklängen begleitet.

(Video: Telebasel)

Das läuft am Nicht-Fasnachts-Mittwoch

Auch am heutigen (Nicht-)Fasnachts-Mittwoch liefert Telebasel noch einmal fortlaufend neue Schnitzelbängg. Bis 16 Uhr kommen neue Bangg-Formationen für Aufnahmen ins Studio. Ab 18.50 Uhr gibt es die ganze Sendung im TV.

Und Reporterin Ariela Dürrenberger ist in der Stadt unterwegs und besucht die Rheinschwimmer, die heute den «Bach ab» gehen.

Und was haben Sie für ein (Nicht-)Fasnachts-Mittwoch-Programm? Schicken Sie uns ihre Bilder und Videos.

Bildstrecke vom Nicht-Fasnachtsdienstag
BMG (Basler Mittwoch-Gesellschaft) zündet Laterne an

Am Ende ihres Trauermarsches, den sie jedes Jahr zu Ehren der verstorbenen Mitglieder durchführt, setzte die BMG (Basler Mittwoch-Gesellschaft) am Dienstagabend ihre Laterne auf dem Petersplatz in Flammen. In diesem Jahr gedenken sie besonders eines Mitglieds, das im Oktober 2019 im Joggeli im Vorfeld eines FCB-Spiels verstorben war.

(Video: Telebasel)

(Bild: Telebasel)
Trauermarsch mit Laterne

Die BMG (Basler Mittwoch-Gesellschaft) macht ihren jährlichen Trauermarsch mit Laterne:

(Bild: Telebasel)
Fackelumzug einer Gugge

Mit Fackeln und Pauken zieht eine Gugge über den Andreasplatz:

Vereinzeltes Gässle durch die Innenstadt

Einzelne Gruppen lassen sich das Gässle durch die Innenstadt am Dienstagabend auch nicht nehmen:

Guggenmusik in der Rheingasse

Die Gugge «Hunne» lässt sich das Guggenkonzert nicht ganz nehmen und gibt deshalb ein kleines Konzert in der Rheingasse:

(Video: zVg)
Party statt Guggenkonzert

Das Singerhaus reagiert auf das nicht stattfindende Guggenkonzert und macht dafür eine House Music Party:

(Bild: Telebasel)
Abschiedszeremonie vor der Polizei

Vier Fasnächtler tragen die Fasnacht 2020 in Form eines Waggis-Leichnams zu Grabe. Mit einem kleinen Seitenhieb halten sie die Zeremonie direkt vor dem Info-Bus der Polizei Basel-Stadt auf dem Marktplatz ab:

Marsch ohne Kostüme über den Marktplatz

Eine Gugge läuft ohne Kostüme über den Marktplatz. Statt Instrumente nutzen sie ihre Stimme und singen ein Fährimaa-Lied:

Die «Unschlyssige» bereiten sich auf ihre Rheinabfahrt vor

Die Gugge «Unschlyssige» fahren heute wortwörtlich den Bach ab. Da es keine «Guggefasnacht» gibt, fahren sie mit sechs Schiffen den Rhein runter:

(Bild: Telebasel)
Nicht-Kinderfasnacht auf dem Andreasplatz

Auf dem Andreasplatz lassen sich ein paar Familien die Kinderfasnacht trotz Absage nicht nehmen. Vereinzelte «Binggis» sind im Kostüm und mit Räppli unterwegs:

(Bild: Telebasel)
Die Aabrennte zum Vaterschaftsurlaub

Auch eine Möglichkeit die Schnitzelbangg Verse zu verbeiten. Die Aabrennte setzen auf Social Media:

Marktplatz ganz ohne Fasnacht

Auf dem Marktplatz öffen ganz normal die Marktstände. Abgesehen von einzelnem Gässle durch die Utengasse ist hier nichts von Fasnacht zu spüren:

(Bild: Telebasel)
Fuege-Fäger helfen der Stadtreinigung

Um den Nicht-Fasnachtsdienstag sinnvoll zu gestalten, hat sich die Gugge Fuege-Fäger dazu entschlossen, die Stadtreinigung zu begleiten und den Abfall beim Rheinbord einzusammeln:

(Bild: Telebasel)
Gräber für Frau Fasnacht

An der «Grabstelle» für Frau Fasnacht auf der Mittleren Brücke haben Trauernde Blumen niedergelegt:

(Bild: Telebasel)
Fasnachts-Deko wird aus Schaufenstern entfernt

Einige Läden sind dazu übergegangen, ihre Schaufenster von der Fasnachts-Deko zu befreien, wenn sie sie überhaupt erst angebracht haben.

Nicht so die Papeterie Zumstein in der Innenstadt. Sie wollen sich den Fasnachts-Spass nicht nehmen lassen und lassen ihre Deko so, wie sie ist:

(Bild: ZVg.)
Plakettenverkäufer macht «Riesen-Verlust»

Nach der Fasnachtsabsage trotzen viele Fasnächtler dem Verbot und gestalten ihre eigene kleine Nicht-Fasnacht. Die Verkäufer der traditionellen «Basler Fasnachts-Blaggedde 2020» – quasi das Eintrittsticket für die «drey scheenschte daag» – leiden trotzdem unter den finanziellen Verlusten.

Zwar sei die Blaggedde 2020 schon etwas Besonderes und würde in die Geschichte eingehen, trotzdem «machen wir einen Riesen-Verlust», wie ein Plakettenverkäufer gegenüber Telebasel erklärt.

Noch sei es aber zu schwierig, um Bilanz zu ziehen. Die Plaketten würden weiterhin an vielen Orten in der Stadt, unter anderem auch am Bahnhof, angeboten.

Das Fasnachts-Comité kündigte am Montag  in einer Mitteilung an, keine Plaketten zurücknehmen zu wollen. Ziel sei es, den angemeldeten Fasnachtseinheiten eine Subvention ausschütten zu können.

(Video: Telebasel)
Ermässigte Preise für Fasnächtler bei den Jungfraubahnen

Die Jungfraubahnen haben Mitleid mit den Basler Fasnächtlern und haben sich daher etwas Besonderes einfallen lassen. Alle, die am Schalter eine  «Basler Fasnachts-Blaggedde 2020» vorweisen können, erhalten ermässigte Preise fürs Jungfraujoch und bis zu 50 Prozent Rabatt auf den Sportpass Grindelwald-Wengen. Das Angebot gilt bis zum 15. März 2020.

Wer sich für die ausgefallene Fasnacht also freigenommen hat und die neu gewonnene Zeit mit Skifahren füllen möchte, kann dies nun vergünstigt tun. Vielleicht hilft die gute Bergluft ja, das angebrochene Fasnachts-Herz zu heilen. Und wer weiss, ob das Mitleid für die Basler nicht auch ansteckend ist…

Welcher Schnitzelbangg gefällt Ihnen am besten? Stimmen Sie ab!

Am Montag traten viele Schnitzelbängg, wie Doggter FMH, Spitzbueb, Rollaator Röösli bei Telebasel auf. Welche Pointen gefiel Ihnen am besten? Stimmen Sie hier für Ihren Liebling ab.

Waggis trauern um die Fasnacht

Eine Gruppe von Waggis hat am späten Montagabend vor dem Basler Rathaus Kerzen angezündet und sich hingesetzt. Sie trauert um die abgesagte Fasnacht. Trotzdem liessen sie es sich nicht nehmen, als Waggis «uf d Gass» zu gehen.

(Bild: Leser-Reporter)
Polizei schränkt Alkoholkonsum «uf dr Gass» ein

Obwohl offiziell keine Fasnacht stattfindet, tummeln sich auf Basels Strassen und in manchen Beizen viele Leute. Die Polizei ist ebenfalls vor Ort präsent, so etwa in der Schnabelgasse. Vor dem Kult-Lokal herrscht fröhliche Stimmung und es wird auch das eine oder andere alkoholische Getränk «uf dr Gass» konsumiert.

Offenbar hat die Basler Polizei ein Auge darauf. Eine Leser-Reporterin berichtet aus dem Restaurant Schnabel, dass der Wirt keine Getränke mehr an Personen ausschenken dürfe, die diese auf der Strasse vor dem Lokal konsumieren. Dies auf Ansage der Polizei. Das Verbot gelte für Beizen, vor denen sich viele Leute aufhalten würden, berichtet die Augenzeugin weiter.

Am Montagabend halten sich viele Leute in der Schnabelgasse auf. (Video: Leser-Reporter)

Orangen-Spende ans UKBB

Die Räpplifrässer spenden ihre vergebens gekauften Orangen. Die «Vitamin-Bombe» geht an das USB und UKBB. «Jetzt goht’s dir an Krage, du dräcks Virus!», schreibt die Wagenclique auf Facebook.

Definitiv keine Fasnacht 2020

Das Basler Fasnachts-Comité teilte am Montagabend in einem Communiqué mit, dass die Fasnacht 2020 definitiv ausfällt und nicht auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann. «Das Fasnachts-Comité musste an seiner heutigen Sitzung feststellen, dass eine Verschiebung der Fasnacht nicht machbar ist. Der logistische Aufwand ist zu gross. Die nächste Fasnacht wird die Fasnacht 2021 sein», schreibt das Comité.

Informationen zum dritten Bummelsonntag würden folgen, sobald dessen Durchführung absehbar werde.

Plaketten werden nicht zurückgenommen

Das Fasnachts-Comité will den angemeldeten Fasnachtseinheiten eine Subvention ausschütten. Deshalb würden «grundsätzlich keine Plaketten zurückgenommen», heisst es in der Mitteilung weiter.

Alternativprogramm der jungen Seibi

Die Seibi Clique hat für ihre junge Garde ein Alternativprogramm organisiert. Das Ziel: aus «traurigen, fasnachtsvermissenden» Kindern und Jugendliche wieder lächelnde machen. Dafür ist die Clique nach Mariastein gegangen.

«Drummle schadet dr Gsundheit»

Auch auf der Mittleren Brücke sind ein paar Fasnächtler zu finden. Der fehlende Cortège zitieren sie mit zynischen Sprüchen: «Fasnacht ist ungesund», steht auf einem Schild geschrieben. Ein in Warnweste Gekleideter hält vor dem Käppelijoch den Spruch «Drummle schadet dr Gsundheit» in die Höhe. Hinter ihm eine Absperrung und einige weitere Kostümierte.

(Video: zVg)
Apéro beim Zum Schiefen Eck

Beim Restaurant Zum Schiefen Eck sieht es ganz fasnächtlich aus. Räppli liegen am Boden, Kostümierte sowie in Zivil Gekleidete stehen in Gruppen zusammen und geniessen einen Apéro. Auch die Polizei ist vor Ort.

(Video: zVg)
«Die Fasnachtsstimmung ist momentan nicht vorhanden»

Der Cortège ist zwar verboten, doch wie sieht es in der Innenstadt aus? Telebasel Reporter Yves Geng war auf dem Märtplatz und hat den Puls bei den Fasnächtlern gefühlt.

Die Samba Waggis aus Binningen sind auf jeden Fall kostümiert unterwegs. Als Clique wollen sie wenigstens ein bisschen Fasnachtsgefühl hervorrufen. Wirklich in Stimmung gekommen seien sie bis jetzt aber noch nicht: «Die Fasnachtsstimmung ist momentan nicht vorhanden», meinen sie.

(Video: Telebasel)

Das Interview zeigt: Auch wenn die Fasnächtler versuchen, das Beste aus der Situation zu machen, so wirklich Fasnacht ist es dann eben doch nicht.

Die drei Antikeerper im Marionetten Theater

Der Marionetten-Schnitzelbangg Die drei Antikeerper treten trotz Coronavirus im Marionetten Theater auf. «S isch trurig, schlimm und schampar krass, mir göhn dies Joor nid ufd Gass», singen die drei vor der Kamera.

Natürlich steht auch bei diesem Schnitzelbangg das Coronavirus im Zentrum: «E Virus leggt unseri Fasnacht lahm, e riesegrosse Shit! Und alles nur, wills no zwenig Antikeerper git». Darum raten die drei zu Hygienetipps: «Bliebet gsund, sind tolerant und trinket no e Fläsche und nid vergässe: regelmässig d Handy-Finger wäsche».

(Video: Marionetten Theater Basel)

Auch bei Telebasel sind Schnitzelbängge zu Gast. Mehr dazu hier.

FUNatiker in Kostümen unterwegs

Die Guggemusik FUNatiker ist trotz Fasnachtsverbot in Kostümen unterwegs.

(Bild: Telebasel)
Was badet dieser Fasnächtler wohl aus?

Auf den Strassen musizieren kann jeder – das hat sich wohl dieser hartgesottene Fasnächtler gedacht. Mit Larve und Kopfladäärnli wagt er sich in den Rhein und gibt das Läggerli zum Besten. «Der Cortège geht den Bach ab», ruft er aus dem kühlen Nass. Bei seiner spektakulären Soloeinlage bleibt die Frage offen: Was hat dieser Pfeiffer wohl auszubaden?

(Video: zVg)
Mit Corona-Bier und Mundschutz

Dieser Fasnächtler nimmt es mit Humor: als Gardist verkleidet stellt er sich in eine Nische des Rathauses. Neben seinen Füssen steht ein Sixpack Corona-Bier, der Mund ist mit einer Atemschutzmaske verdeckt.

Der Humor fehlt also trotz Coronavirus nicht.

(Bild: Telebasel)
Ärger über die drei Waggis

Die drei Königsfiguren beim Hotel Les Trois Rois werden während der «drey scheenschte Dääg» jeweils in Waggiskostüme gehüllt. So prangen auch dieses Jahr drei Waggis beim Hotel an der Schifflände – trotz Fasnachtsverbot.

Das scheint nicht jeden zu freuen. Ein Facebook User ärgert sich, dass die drei Waggis noch nicht abgehangen wurden.

(Bild: Facebook/Andy Schaub)
«Heb di fescht an de Läbensmittel»

Die Wagenclique Stadtdyfeli wehrt sich zusammen mit der Hilfsorganisation BAAS gegen Foodwaste. Am Fasnachtsmontag- und dienstag sammelt sie in der Zollhalle St. Johann das Wurfmaterial der Cliquen. «Heb di fescht an de Läbensmittel» heisst die Aktion.

Einen Teil des gesammelten Essens konnte bereits an die Quarantänefälle in Basel und Riehen gespendet werden.

Mit Rosen gegen die trübe Stimmung

Levio und Leana lassen sich die Stimmung von der abgesagten Fasnacht nicht verderben. Als Waggis verkleidet zaubern sie so manchem Passanten ein Lächeln aufs Gesicht. Der 3-jährige Junge und das 6-jährige Mädchen verteilen nämlich Rosen.

(Bild: Telebasel)
(Video: Telebasel)
Bangg gibt improvisierten Privat-Auftritt

Bei Telebasel laufen die Schnitzelbangg-Aufnahmen auf Hochtouren. Ob Giftspritzi, Drummelhund oder Bildsteerig – zahlreiche Bängg finden ihren Weg ins Studio, um wenigstens vor der Kamera ihren Auftritt zu haben. Aufgrund einer kleinen Panne gibt ein Bangg gar einen improvisierten Privat-Auftritt zum Besten.

(Video: Telebasel)
Polizei auf dem Märtplatz

Auch auf dem Märtplatz ist die Polizei vertreten. Ein Polizeiwagen dient als mobiler Informationsstand. Der Platz ist an diesem verregneten Nachmittag jedoch nicht allzu voll.

(Bild: Telebasel)
Frau Fasnacht wird zu Grabe getragen

Aadie, Fasnacht! Betrübte Fasnächtler tragen Frau Fasnacht zu Grabe.

(Bild: Telebasel)
(Video: zVg)
Polizei informiert die Fasnächtler

Die Polizei informiert die Fasnächtler, dass alle Veranstaltungen rund um die «drey scheenschte Dääg» verboten sind. Ganz so unzufrieden scheinen diese zwei Waggis allerdings nicht zu sein…

«Trauermarsch» durch die Innenstadt

Cliquen- und Guggenklänge sind am Montagnachmittag bisher noch keine zu hören. Dafür ziehen in Zivil Gekleidete trällernd durch die Strassen. Ganz so traurig scheinen die Fasnächtler jedoch nicht zu sein.

(Video: Telebasel)
Süssigkeiten auf der Strasse

Foodwaste – nein, danke! Die «Abgschläggde» verteilen die bereits gekauften Süssigkeiten auf der Strasse. Zwar in zivil und ohne Wagen, aber die Kinderaugen strahlen trotzdem.

(Bilder: Telebasel)
Fasnächtler treffen sich zum Apéro

Auch am Montagnachmittag sind Kostümierte in der Innenstadt zu sehen. Einige Fasnächtler versammeln sich auf der Terrasse des Singerhaus zum Apéro.

(Bild: Telebasel)
Schöne Geste von Metzgerei Jenzer

Wegen der abgesagten Fasnacht müssen zahlreiche Veranstalter mit Einbussen rechnen. Beispielsweise wurden Lebensmittel bereits bestellt und vielerorts sei es laut Wirteverband zu spät, um die Kosten zurückzufahren.

Die Metzgerei Jenzer hat über 10’000 Würste, die sie nicht an die Grillstände liefern können. Denn alle mit der Fasnacht verbundenen Veranstaltungen wurden abgesagt. Anstatt die Fleischwaren den Veranstaltern zu verrechnen, verzichtet die Metzgerei aber auf eine Unkostenbeteiligung. Die Geste solle die «Solidarität zu den langjährigen Grillständen» zeigen, wie die Metzgerei auf einem Flyer schreibt. Für einen Spezialpreis können die Würste deshalb diese Woche erworben werden.

(Bild: Facebook/Martina Schaffner)
Vereinzelte Fasnächtler in der Innenstadt

Über den Mittag waren vereinzelte Fasnächtler zu sehen, die hier und da mit ihren Piccolos und Trommeln durch die Strassen zogen. Wagencliquen mit ihren Bollerwagen verschenkten Mimösli an Passanten.

(Bild: Telebasel)
(Video: Telebasel)
Polizei hält Autofahrer an

Der Morgenstreich 2020 geht langsam friedlich zu Ende. Mit Argusaugen bewacht von den Ordnungshüter der Basler Polizei. Diese waren en masse in der Innenstadt vertreten. Aber auch zuvor verteilten sie sich an den Strassen und Autobahnzufahrten in Basel und gaben Informationszettel aus. Dafür hielten sie die Autofahrer sogar extra an.

(Bild: Keystone)

(Bilder: Telebasel)
Trauer-Morgenstraich

Der Trauer-Morgenstraich in Verbindung mit dem Coronavirus-Sujet wird in der Fasnachts-Geschichte wohl besonders herausstechen.

(Videos: Telebasel)
Frau Fasnacht trotzt Zensur und Quarantäne

Übers Wochenende haben die Aktiven das «neue Fasnachtssujet» Coronavirus rasch mit kreativen Plakaten für den Morgenstraich verarbeitet.

(Bild: Telebasel)
Mehlsuppe und Wähe

So langsam lichten sich die Strassen. Fasnächtler und Besucher ziehen sich jetzt zurück. Da Beizen und Restaurants verschlossen sind, zieht es die Frühaufsteher in private Unterkünfte. Z’Morge gibt es die traditionelle Mehlsuppe und Wähen.

(Bilder: Telebasel)
«Warum d'Fasnacht stoppen, wenn man cha auf Mailand go shoppe?»

Die Basler Clique «Frächdachs» hat ihre Trauer, Wut und Unverständnis kreativ umgesetzt.
(Bilder: Telebasel)
Waggis: «Desinfiziert alles»

«Besorgte» Waggis rufen die Fasnächtler dazu auf, alles zu desinfizieren. Passend dazu haben sie kleine Sprühflaschen dabei: «Desinfiziert alles, das ist ganz wichtig» sagen sie mahnend in die Kamera:

(Video: Telebasel)
Ein «Altar» auf der Mittleren Brücke

Auch auf der Mittleren Brücke wurde eine Art kleiner «Trauer-Altar» geschaffen. Mit Kerzen und Trauerbekundungen.

(Bilder: Telebasel)
Jung und Alt auf den Beinen

Nicht nur Erwachsene sind zum Morgenstraich erschienen. Auch viele Kinder und Jugendliche wollten dem Anlass nicht fern bleiben.

(Bild: Telebasel)
Ohne Räppli geht es nicht
(Bilder: Telebasel)
Fasnächtler trotzen dem Verbot

Die renitenten Fasnachts-(Trauer-)Feiernden sind weiterhin auf den Beinen und marschieren in Grüppchen hie und da in der Innenstadt herum. Es wird weiterhin getrommelt und gepfiffen.

(Videos: Telebasel)
«E Meter Abstand, gället»

Diese beiden Fasnachts-Besucherinnen nehmen es mit Humor. Zum Abstandswahrung haben sie eine Antenne mitgebracht, die für genügend Abstand sorgen soll:

(Bilder: Telebasel)
«Es macht weh, aber schön, sind trotzdem so viele Leute gekommen»

Conny und Sisa aus Basel sind Fasnachts-Fans und haben Kerzen an den Morgenstraich gebracht: Es macht sehr weh. Und trotzdem ist es schön, dass es so viele Leute hat» sagen sie.

(Bild: Telebasel)
«Basel het jetzt d‘Süch»

Sogar eine «Totenmesse» wurde auf dem Markplatz durchgeführt. «Basel het jetzt d‘Süch» wurde intoniert.

(Video: Telebasel)
Grab und Trauermarsch für Frau Fasnacht

Ihre Trauer drücken die Basler mit Grabeskerzen und Kreuzen aus, die sie überall in der Innenstadt aufgestellt haben. Eine wohl sehr flexible Clique hat sich mit angepassten «trauernden Laternen» auf das neue «Sujet» der Fasnacht 2020 eingestellt.

(Bilder und Video: Telebasel)
Unter der magischen Grenze von 1000?

Wie viele Menschen sich genau in der Innenstadt trotz Fasnachts-Verbot vom Bund aufhalten, ist nicht klar. Schätzungsweise dürften es wohl einige Hunderte sein. Die magische Grenze von 1000 Personen dürfte wohl nicht erreicht worden sein. Dafür spricht auch, dass die anwesende Polizei nicht eingreift. Sie begleitet und beobachtet die Feiernden.

(Video: Telebasel)
Almi trauert

Unter den Teilnehmern ist auch Almi. «Mein Fasnachtsherz blutet. Ich bin heute Morgen hier, um zu trauern», sagt der Basler Komiker und Schauspiel Patrick Allmandinger zu Telebasel.

(Bilder: Telebasel)
Piccolos ertönen unter lautem Gejubel

Einige Fasnächtler haben auch ihre Instrumente mitgebracht und so pfeift und schallen die kleinen Piccolos durch den frühen Morgen.

(Video: Telebasel)
(Video: Telebasel)
Morgestraich, vorwärts, Marsch!

Diese Fasnächtler liessen es sich nicht nehmen, am Montagfrüh den Morgestraich zu spielen. Wie gewohnt hiess es um 4 Uhr morgens: «Morgestraich, vorwärts, Marsch!». Anstatt auf den Gassen spielten sie jedoch von ihren Häusern aus. Das Coronavirus scheint die Fasnächtler auf kreative Ideen zu bringen…

(Video: Telebasel)
«Es ist zwar keine Fasnacht, aber wir sind trotzdem da... Hatschi»

Um Punkt vier Uhr – Beginn des Morgestraichs – gingen zwar nicht wie üblich die Lichter aus, die kleine Menschengruppen an Fasnächtlern und Besuchern sangen dafür: «Es ist zwar keine Fasnacht, aber wir sind trotzdem da… Hatschi»:

(Video: Telebasel)
Innenstadt trotz Morgestraich-Verbot auf den Beinen

Trotz Fasnachtsverbot ist die Innenstadt doch mit so einigen Fasnächtlern gefüllt. Teils kostümiert teils in zivil haben sie sich am Morgen kurz vor vier versammelt.

(Bilder: Telebasel)
Polizei räumt Cliquen-Keller

Nachdem etliche Fasnächtler am Sonntagabend in Liestal trotz Fasnachts-Veranstaltungs-Verbot en masse auf den Beinen waren, erteilte die Kantonshauptstadt ein Ausschankverbot. Die Polizei schritt ein und räumte die Cliquen-Keller. Gäste wurden gebeten zu gehen.

(Video: Telebasel)
Temporäres Ausschankverbot in Liestal und Sissach

Weil in Liestal und Sissach das vom Bundesrat erlassene Veranstaltungsverbot zur Eindämmung des Coronavirus nicht eingehalten werde, verfügt der Baselbieter Regierungsrat ein temporäres Ausschankverbot ab 1. März um 19:00 Uhr bis morgen 2. März 2020 um 6:00 Uhr in Liestal und Sissach. Das schreibt der Regierungsrat in einer Mitteilung vom Sonntagabend.

Der Regierungsrat verfügt zum Schutz der Bevölkerung ein temporäres Ausschankverbot für das gastronomische Angebot (Getränke und Esswaren) in Restaurants sowie Wagenburgen und Cliquenkellern in Liestal und Sissach. Das Verbot des Verkaufs von alkoholischen Getränken bezieht sich auch auf die Detailhändler in den Gemeinden Liestal und Sissach. Damit verbunden ist die Aufhebung der Freinachtbewilligung sowie sämtlicher weiterer bereits in den beiden Gemeinden Liestal und Sissach erteilten Bewilligungen im Zusammenhang mit Fasnachtsveranstaltungen. Die Polizei wird beauftragt, den zuständigen Wirten die Mitteilung zu überbringen. Bei Nichteinhaltung droht den Wirten und Veranstaltern eine Busse, heisst es weiter.

In Liestal ging die Post ab

In Liestal war am Sonntag viel los. Die Menschen feierten trotz Fasnachts-Verbot ausgelassen miteinander.

Der Telebasel News Beitrag vom 01. März 2020

«Nicht-Fasnacht» in Sissach

In Sissach war am Sonntag Hochbetrieb mit ein paar hundert Menschen auf den Strassen. Viele Kostümierte waren anzutreffen, obwohl der Umzug nicht stattfindet. In der Begegnungszone und am Bahnhof wimmelte es nur so von Fasnächtlern.

(Video: Telebasel)

Die Stimmung war gelöst, Kinder warfen mit Konfetti. Einige waren als Ärzte verkleidet. Aus den Beizen klangen Piccolomusik und Schlager. Die Polizei beobachtete das Geschehen vom Rande der Begegnungszone.

Eine Passantin sagte gegenüber Telebasel, warum sie vor Ort war: «Ich wollte schauen, ob trotzdem etwas läuft und bin deshalb gekommen.» Ein Fasnächtler meinte nur: «So haben wir trotzdem ein bisschen Fasnacht.»

«Nicht-Fasnacht» in Gelterkinden

In Gelterkinden war am Sonntag nichts los. Der Umzug findet erst am Montag statt. Die Strassen sind aber bereits mit Fähnchen-Girlanden dekoriert.

«Nicht-Fasnacht» in Liestal

In Liestal waren am Sonntag trotz des Fasnachts-Verbots viele Leute auf den Strassen. Eine Gugge lief sogar im Kostüm und mit Instrumenten, aber ohne Larven, durch das Stedtli.

(Video: Telebasel)

Auch sonst waren ein paar Kostümierte unterwegs. Die Polizei lief neben ihnen vorbei, ohne etwas zu unternehmen. Mitten im Stedtli war eine Art Grab für die Fasnacht 2020 aufgebaut und die Strassen waren mit Konfetti verziert worden.

Schnitzelbängg bei Telebasel – trotz Coronavirus

Trotz des Fasnachts-Verbots – auf Telebasel müssen Sie nicht auf die aktuellen Schnitzelbängg verzichten. Wir haben zusammen mit den Bängg eine Lösung gefunden.

(Bild: Keystone)
«Es ist wirklich zum Heulen»

Es hätten die «drey scheensten Dääg» werden sollen. Nachdem die Fasnacht abgesagt wurde, stehen viele Beizer vor einem finanziellen Fiasko.

Der Telebasel News Beitrag vom 29. Februar 2020:

(Video: Telebasel)
Wohin mit all den Orangen?

Die Fasnacht ist abgesagt. Übrig bleiben riesige Mengen Material. Diese sollen nun gespendet werden – doch die Cliquen haben Mühe, genügend Abnehmer zu finden.

Nach der Absage der Fasnachten in Basel und der Region sitzen viele Cliquen auf grossen Mengen an Orangen und anderem Gut. (Screenshot: WOP-Shop/Facebook)
Auch Baselbieter Fasnachts-Veranstaltungen abgesagt

Das Verbot für Grossanlässe trifft auch das Baselbiet. Die Fasnachtsveranstaltungen wurden abgesagt. In Pratteln finden allerdings einige Anlässe statt.

Auch der Chienbäse in Liestal ist von der Absage der Fasnachtsveranstaltungen im Baselbiet betroffen. (Bild: Keystone)
«Macht keine Fasnacht!»

Das Virus war stärker. Das Bebbi-Herz blutet. Der Regierungsrat hat die Fasnacht 2020 abgesagt. Und zwar ganz. Wie setzt die Polizei das durch?

Regierungsrat Baschi Dürr im Telebasel Talk vom 28. Februar 2020:

(Video: Telebasel)
«Alle Kostüme und Wagen für die Katz gemacht»

Viele Fasnächtler sind empört über den Entscheid, die Fasnacht abzusagen. Die Wirte machen sich indes grosse Sorgen.

Der Telebasel News Beitrag vom 28. Februar 2020:

(Video: Telebasel)
«Alle Fasnachts-Veranstaltungen sind untersagt»

Der Bundesrat verbot am Freitag, 28. Februar, wegen des Coronavirus alle Grossanlässe mit über 1’000 Teilnehmern. Damit wird die Basler Fasnacht nicht stattfinden. Der Regierungsrat informierte am Freitagmittag über die Absage.

Der Telebasel News Beitrag vom 28. Februar 2020:

(Video: Telebasel)

2 Kommentare

  1. Man hätte es verschieben können. Wo ein Wille ist gibt es auch Lösungen. Es geht halt nicht um Geld wie beim Fussball. Ich bin ja gespannt wie lange es geht und man das Risiko eingehen würde und wieder Grossveranstalltungen zulässt, sobald es um den Fussball oder um ein Eidg. Veranstaltung geht. Der Stand am Freitag waren 13 Fälle und man hat die Fasnacht abgesagt. Ich erwarte nun von Basel oder von Bund das dieses Verbot bestehen bleibt bis die Zahl von 13 unterschritten ist und es keine Quarantänfälle mehr gibt. Egal um welche Veranstalltung und um wieviel Geld es geht.Report

  2. also unsere regierung hat voll einen an der waffel,… verstecken sich hinter den bundesrats allüren und habe keine eier in in den hosen… mit blick über den rhein und siehe da , alles tuttifrutti frutti!Report

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