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Der Telebasel Talk vom 28. Februar 2020
Basel

«Macht keine Fasnacht!»

Das Virus war stärker. Das Bebbi-Herz blutet. Der Regierungsrat hat die Fasnacht 2020 abgesagt. Und zwar ganz. Wie setzt die Polizei das durch?

Darf das, kann das wirklich sein? Schlägt das Coronavirus das Basler Fasnachtsfieber, schickt Covid-19 Frau Fasnacht in die Quarantäne, fragte man sich am Freitagmorgen flächendeckend in Basel.

Um 10:15 Uhr brach dann die Fasnachts-Gemütswelt zusammen: Der Bundesrat verbietet ab sofort sämtliche Veranstaltungen ab 1’000 Personen. Damit war klar: Keine «drey scheenste Dääg», kein Cortège, kein Morgestraich, auch kein Liestaler Chienbäse. Aber vielleicht Schnitzelbangg-Abende? Vielleicht kann man ja doch «gässle»? Um 12 Uhr setzte die Basler Regierung auch diesen Träumen ein Ende. «Die Basler Fasnacht 2020 ist abgesagt», war die unmissverständliche Botschaft.

Regierung appelliert an alle: «Macht keine Fasnacht!»

Man solle nun bitte keine Schlupflöcher suchen, führte Sicherheitsdirektor Baschi Dürr den Sinn und Geist der regierungsrätlichen Absage aus. Und appellierte an die Gemeinschaft, sich daran zu halten: Also die Ressourcen der Polizistinnen und Polizisten nicht mit der Ausreizung von Grauzonen unnötig zu beanspruchen. Wie gelangte die Regierung zum Entscheid? Wie reagieren die Polizeikräfte, wenn sie dennoch auf Kostümierte treffen? Werden notfalls Bussen gesprochen?

Im Telebasel Talk vom Freitag, 28. Februar 2020 um 18:45 Uhr und ab 19:15 Uhr stündlich spricht Sicherheitsdirektor Baschi Dürr.

15 Kommentare

  1. Panik-Schukker!
    Er redet und versucht sich politisch zu retten.
    Es fällt auf, dass in Basel im Vergleich zu Zürich’s Regierung, eine Tonalität herrscht die mich einfach nur anwidert! Herr Dürr sie haben das Verbot eigenmächtig und vor allem auch mit grosser Unwissenheit ausgesprochen. Sie haben weder Lösungen und Antworten l, sondern nur Polizeiliche Massnahmen angedroht. – das führt zu Angst und vor allem zu Widerstand in der Bevölkerung und bei den Basler Fasnächtlern. Sie haben es einfach versäumt mögliche Szenarien, Möglichkeiten – eben z.b klare Aussagen wie – darf ein Schnitzelbangg in einem Restaurant singen, mit Kleingeistigem Aktionismus verboten: Alles was mit Fasnacht zu tun hat – sei verboten! Ja was haben Sie denn das Gefühl? Sie können mit in Ihren Allmachts- und Überhöhungsfantasie, dem Bürger einfach alle Bürgerrechte entziehen! Wir sind noch nicht in China – Herr Dürr!
    Sie dürfen sich sicher sein – dass die “Fasnacht” sie entsprechend würdigen wird.
    Als oberster Polizist von Basel haben sie äusserst schlecht informiert. Politisch werden Sie es nicht überleben.
    Report

  2. Professionell argumentiertes und hervorragend formuliertes Interview von Herrn RR Baschi Dürr. Die Interviewerin dagegen wirkte laienhaft und dilettantisch. Da muss Telebasel aber noch deutlich zulegen!Report

  3. Liebe,hochverehrte Weltkultur-Basler-Fasnächtler: aus der grauen Ostschweiz will ich Euch vorerst herzlich danggscheen Waage dir eure grossartig geleisteten Fasnachtsvorbereitungen, alle Achtung, Hut ab vor jedem einzelnen Vollblut-Waggis und vielen anderen bunten Vögeln. Ihr müsst nun hoffen, dass nach vier Märzwochen unter strahlender Frühlingssonne Eure grossartige Weltsensation noch mit grösserer Begeisterung und Lebensfreude vollumfänglich nachgeholt werden kann und werden muss! Ich selbst komme ganz bestimmt dann auch an Morgestraich und Cortege. In vier Wochen ist der unheimliche Coronavirus ausgetrocknet und wegen Inzucht gar nicht mehr fortpflanzungsfähig! Kopf hoch, Orangensaft trinken und „Freude schöner Götter Funken singen“Report

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