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Der Telebasel Sport Beitrag vom 28. Februar 2020.
Basel

«Alle Clubverantwortlichen trafen diesen Entscheid»

Das Coronavirus infiziert auch den Schweizer Fussball. FCB-CEO Roland Heri äussert sich zur Spielabsage gegen den FC Luzern.

Auch der FCB bleibt vor dem Coronavirus nicht verschont. Alle Super League- und Challenge League-Spiele vom Wochenende wurden abgesagt. Das Auswärtsspiel gegen den FC Luzern wurde auf ein noch unbekanntes Datum verschoben. FCB-CEO Roland Heri äusserte sich an der Pressekonferenz zur aktuellen Situation.

CEO erklärt Schutzmassnahmen beim FCB

«Auch uns bleibt nichts anderes übrig, als sich an die Behörden zu halten. Wir orientieren uns permanent, was uns das BAG mitteilt und wir versuchen als Club uns so zu verhalten, dass wir die bestmögliche Vorsichtsmassnahme unseren Leuten im ganzen Club zur Verfügung stellen», dabei demonstrierte Heri auf humorvolle Art und Weise auch noch Präventionsmassnahmen vor einer allfälligen Ansteckung. 

Danach wurde der Ernst der Lage wieder angesprochen. «Ja, wir haben unsere Massnahmen verstärkt. Wir haben mehrere Desinfektions-Spender im ganzen Areal zusätzlich aufgestellt», erklärt Heri.

«Spielabsagen sind reine Vorsichtsmassnahme»

«Unter allen Verantwortlichen der einzelnen Super League- und Challenege League-Clubs wurde zusammen über die Situation diskutiert. Clubvertreter haben sich ausgetauscht, wie man mit dem Coronavirus umgehen möchte. Dabei entschied man sich dazu die Runde vom kommenden Wochenende zu verschieben, als reine Vorsichtsmassnahme», erzählt Heri.

So kurzfristig die Spiele, zu beispielsweise Geisterspiele umzustrukturieren, wäre von einem immensen Aufwand begleitet und wirtschaftlich nicht vertretbar. Der Vernunftentscheid hält bis Montag an. Dann, wird in Bern über die weiteren Massnahmen diskutiert. Ziel am Montag ist schnell zu Entscheidungen zu gelangen.

Geisterspiel in der Europa League

Eine Runde zu verschieben sei möglich. Dabei wird der sportliche, sowie der finanzielle Schaden so gering wie möglich gehalten. Da Veranstaltungen von über 1000 Personen bis mindestens, den 15. März verboten sind, könnte es ebenfalls zu Geisterspielen kommen, gleich wie im Eishockey oder der italienischen Serie A.

Wie die kommenden Partien des FCB aussehen werden, bleibt noch völlig offen. Auch das Cupspiel am Donnerstag in Lausanne wird verschoben. Rotblau hofft, dass bis spätestens am 19. März Grossveranstaltungen wieder erlaubt sind. Dann empfängt Basel Eintracht Frankfurt oder Red Bull Salzburg zum Achtelfinal-Rückspiel der Europa League.

Der FCB-CEO äussert sich über den Einfluss des Coronavirus auf den FCB und den Schweizer Fussball. (Video: Telebasel)

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