Seit der Vergabe des Turniers im Dezember 2010 bemängeln Menschenrechtsorganisationen unter anderem die schlechte Behandlung von Gastarbeitern in Katar. (Bild: Keystone)
International

Katar verspricht «beste WM aller Zeiten»

Trotz anhaltender Kritik aus dem Ausland sehen sich die Organisatoren der WM 2022 in Katar und die FIFA auf einem guten Kurs.

«Katar will die Welt beeindrucken und ist auf dem besten Weg dazu», wird FIFA-Präsident Gianni Infantino zum 1000-Tage-Countdown in einer Mitteilung zitiert. Das Emirat sei zu so einem frühen Zeitpunkt «so weit wie kein anderer Gastgeber zuvor» und werde ein «kultureller und gesellschaftlicher Brückenbauer» sein, versprach der Walliser.

Seit der von Korruptionsvorwürfen begleiteten Vergabe des Turniers im Dezember 2010 bemängeln Menschenrechtsorganisationen unter anderem die schlechte Behandlung von Gastarbeitern in Katar. Aus klimatischen Gründen wird das WM-Turnier erstmals nicht im Sommer, sondern vom 21. November bis 18. Dezember 2022 stattfinden. Das sorgt für Unmut in den europäischen Ligen, die ihre Saison an den Zeitplan anpassen müssen.

«Seit zehn Jahren engagieren wir uns Tag für Tag für dieses Turnier. Persönlich blicke ich mit viel Freude, aber auch etwas Anspannung der WM entgegen, die zweifellos die beste aller Zeiten wird. Wir werden alles daransetzen, damit die erste WM im Nahen Osten und in der arabischen Welt bei der Organisation von Sportgrossveranstaltungen Massstäbe setzen wird», sagte OK-Chef Hassan al-Thawadi.

Die Infrastruktur ist nach Angaben der Veranstalter schon gut vorangeschritten. Zwei der acht Stadien sind in Betrieb, drei weitere sollen in diesem Jahr eröffnet werden. Der Ausbau der U-Bahn soll Fans in knapp drei Jahren einen reibungslosen Transport durch das Emirat ermöglichen.

1 Kommentar

  1. Ich habe es in anderen Foren mehrfach gesagt, sämtliche europäische Ligen sollten dieser WM fernbleiben – und zwar geschlossen.
    Es wäre dann nämlich interessant zu sehen wie die FIFA darauf reagiert hinsichtlich diesem ökologischen und ökonomischen Schwachsinn.
    Mehr gibt es eigentlich dazu nicht zu sagen, außer dass das natürlich leider nie passieren wird da die Vernunft immer vom Geld geschlagen wird.Report

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