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Der Telebasel Sport Beitrag vom 26. Februar 2020.
Basel

EHC Basel erzwingt die «Belle» gegen Dübendorf

Der EHC Basel kann das kapitale vierte Spiel in der Serie für sich entscheiden und die «Belle» am Donnerstag in Dübendorf erzwingen.

Der EHC Basel besiegt den EHC Dübendorf im kapitalen vierten Spiel der Serie deutlich mit 3:1 und erzwingt somit ein Entscheidungsspiel in diesem Playoff-Halbfinal.

Mit dem Rücken zur Wand geht der EHC Basel in diese Partie im Halbfinal der Playoffs. Mit einer Niederlage würde die Saison der Basler abrupt enden. Genauso die Chance im Final um den Aufstieg in die Zweitklassigkeit kämpfen zu dürfen.

Mit dem Messer am Hals

Auf der Gegenseite trifft man auf einen Gegner, welcher genau weiss, wie man eine Serie gegen EHC Basel entscheidet. Bereits im vergangenen Jahr trafen die beiden Teams in den Playoffs aufeinander. Damals reüssierten die Zürcher im fünften und entscheidenden Spiel. Und mit dieser Zuversicht startet Dübendorf dann auch in dieses Spiel 4 in der St. Jakob-Arena.

Es sind nämlich die Zürcher, die dem Spiel in den Startminuten umgehend den Stempel aufsetzen. EHC-Goalie Fabio Haller unter Dauerbeschuss nehmen. Die Basler scheinen das Messer am Hals zu spüren und müssen das eigene Tor mehrfach mit Mann und Maus gegen den frühen Rückstand verteidigen. Tun das aber mit Erfolg.

Fabio Haller überragend

Der EHC Basel erwacht kurz vor Drittelsende dann aber doch noch. Erzwingt sogar eine Strafe und somit ein Powerplay. Die Basler können die Chance aber nicht in ein Tor ummünzen. Zu umständlich agiert das Heimteam zu Beginn der partie. Ohne Tore geht es in die erste Pause.

Die Dominanz der Dübendorfer wird trotz Pausentee aber nicht gebrochen. Bereits nach wenigen Sekunden zieht Kris Schmidli allein auf Fabio Haller zu. Der Basler Goalie hält überragend und damit sein Team im Spiel. Und seine Vorderleute revanchieren sich bei ihm.

Wie von der Tarantel gestochen

Denn nur wenige Minuten später erspielen sich die Basler erneut eine Überzahl-Situation – und können profitieren. Michael Maurer haut von der blauen Linie drauf und trifft genau ins Eck. Die Führung für den EHC Basel. Der Schock für den Gast aus Dübendorf. Der finale Weckruf für den EHC.

Denn der EHC Basel ist wie von der Tarantel gestochen plötzlich hellwach. Gewinnt die Zweikämpfe. Macht mächtig Druck gegnerischen Drittel. Druck, dem der EHC Dübendorf scheinbar nichts entgegenzusetzen weiss. Stephane Heughebaert ist der Nutzniesser. Der Verteidiger nimmt Maas und trifft per Flachschuss. Die Partie zu diesem Zeitpunkt vollends auf den Kopf gestellt.

Déjà-Vu zum Vorjahr?

Den Deckel auf die Partie macht Jan Zwissler nach nur wenigen Minuten im Schlussdrittel. Der EHC-Stürmer setzt sich überragend gegen mehrere Gegenspieler durch. Umkurvt Dübendorf-Goalie Remo Trüb und schliesst sehenswert ab. Das absolute Highlight für die mehr als 2’000 Zuschauer in der St. Jakob-Arena. Die gegen Ende dann doch noch zittern mussten.

Der EHC Basel kassiert in den letzten Minuten der Partie nicht nur den Anschlusstreffer durch Steven Widmer. Sondern bringt sich mit weiteren dummen Strafen selber nochmals in Bedrängnis. Die Dübendorfer können aber die beinahe fünf Minuten in Überzahl nicht ausnutzen und müssen sich letztlich doch geschlagen geben.

Nun kommt es zu einem Déjà-Vu für die Basler.Bereits im vergangenen Jahr mussten die Basler zur «Belle» in Dübendorf ran. Damals führten die Basler sogar noch. Bevor sie sich geschlagen geben mussten. Am Donnerstag hat das Team die Chance zur Wiedergutmachung. Und damit die Chance auf den Aufstieg am Leben zu erhalten.

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