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Silvan Widmer und Valentin Stocker sind alles andere als zufrieden mit dem 2:2-Unentschieden gegen Servette. (Video: Telebasel)
Basel

«Schlussendlich fühlt es sich wie eine Niederlage an»

Silvan Widmer, Valentin Stocker und Marcel Koller äussern sich zum 2:2-Unentschieden gegen Servette. Der FCB verspielt dabei einen sicher geglaubten Sieg.

Fassungslosigkeit bei allen FCB-Beteiligten. Trotz einer starken Leistung kann Basel einen 2:0-Vorsprung gegen Servette nicht über die Zeit bringen. Der FCB dominierte in der ersten Halbzeit und war über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Im Verlaufe der zweiten Hälfte kamen die Genfer aber immer besser ins Spiel.

In der 74. Minute foulte FCB-Verteidiger Eray Cömert Servettes Koro Kone im eigenen Strafraum. Die Genfer verkürzten auf 1:2, bevor Miroslav Stevanovic in der 87. Minute mit einem Traumtor für den 2:2-Endstand sorgte. Basel bleibt weiterhin Fünf Punkte hinter YB und St.Gallen nach deren 3:3-Unentschieden.

«Es fühlt sich wie eine Niederlage an»

«Wir hatten das Spiel im Griff und mit zwei Toren Unterschied geführt. In der Schlussphase haben wir leider zwei Punkte verschenkt», erklärt sich Silvan Widmer fassungslos. «Wir müssen uns Vorwürfe machen. So ein Spiel müssen wir einfach heimbringen. Wir haben gekämpft, aber ein bisschen zu wenig. So etwas darf nicht passieren. Schlussendlich fühlt es sich wie eine Niederlage an», so der FCB-Verteidiger weiter.

«Wir haben wirklich eine schwierige Phase in der Meisterschaft. Wir dürfen nicht zu fest zweifeln, wir haben die Qualitäten und müssen zusammenstehen. Wir sind der FCB und müssen die Sieges-Mentalität wieder auf den Platz bringen. Ich bin überzeugt, dass wir bald wieder so eine Serie hinlegen können», analysiert Widmer die FCB-Pechsträhne in der Super League.

Stocker widmet Tor Luca Zuffi

«In der zweiten Halbzeit haben wir es verpasst, das Spiel zu entscheiden», meint FCB-Captain Valentin Stocker. Mit seinem Tor in der 7. Minute sorgte er aus Basler Sicht für den Höhepunkt. Beim anschliessenden Torjubel widmete er seinen Treffer Luca Zuffi, der sich letzte Woche sein Kreuzband gerissen hatte.

«Ich kann der Mannschaft oder dem Trainerstab keinen Vorwurf machen. Wir haben alles probiert.» Valentin Stocker wird dem FCB nächste Woche in Luzern fehlen, da er sich eine fragwürdige gelbe Karte eingeholt hatte. Neben Stocker wird dem FCB auch Raoul Petretta, ebenfalls wegen einer Verwarnung, gegen Luzern fehlen.

«Wir müssen trotzdem weiter dranbleiben»

«Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, trotz der Reise-Strapazen», meint Marcel Koller. «Es ist uns leider nicht gelungen, ein drittes Tor zu schiessen. Die Jungs haben gekämpft und alles gegeben», analysiert der FCB-Trainer die Partie.

«Schlussendlich ist es besser. Es hätte richtig gut getan, diese Partie nach dem erfolgreichen Spiel am letzten Donnerstag zu gewinnen. Leider ist das nicht passiert. Wir müssen trotzdem weiter dranbleiben», zeigt sich Koller optimistisch.

Basel hat am kommenden Donnerstag die Chance, wieder Selbstvertrauen zu tanken. Rotblau empfängt APOEL Nikosia mit einer 3:0-Hypothek vom Hinspiel der Sechzehntelfinals der Europa League.

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