Zwischen dem FC St. Gallen und den Berner Young Boys kommt es zu einem spektakulären Remis. (Bild: Keystone)
Schweiz

FC St. Gallen bleibt Tabellenleader

Im dritten Saisonduell mit den Young Boys kommt der FC St. Gallen zum ersten Punkt. Die Ostschweizer spielen zuhause 3:3 und bleibt somit Tabellenführer.

Als Schiedsrichter Alain Bieri den Spitzenkampf der Super League nach 100 absolvierten Minuten beendete, bekam er den Frust des Heimteams und seiner Fans zu spüren. Die Ostschweizer fühlten sich vom Offiziellen besonders in der Schlussphase ungerecht behandelt, hatte dieser Guillaume Hoarau das 3:3 in der neunten Minute der Nachspielzeit ermöglicht – und zwar gleich doppelt.

Zuerst sprach Bieri in Absprache mit dem Video Assistent Referee den Bernern in letzter Minute einen Handspenalty zu, als Hoarau mit diesem vermeintlich an St. Gallens Goalie Lawrence Ati Zigi gescheitert war, liess der Schiedsrichter ihn wiederholen, da der sich der St. Galler Goalie zu früh von der Linie bewegt hatte. Hoarau nahm den zweiten Versuch an und brachte YB zum letztlich schmeichelhaften Punktgewinn.

Verdienter Ausgleich für die St. Galler

Die St. Galler hatten in der ersten Viertelstunde des Spiels und dann nach der Pause das bessere Team im Spitzenspiel mit dem Meister gestellt. Dem frühen 1:0 durch Betim Fazliji wirkte das Team von Gerardo Seoane zwischenzeitlich mit der Klasse seiner beiden Rückkehrer Jean-Pierre Nsame und Nicolas Moumi Ngamaleu entgegen. In den letzten Minuten vor der Pause drehten die beiden gegen Lugano gesperrten Offensivspieler durch sehenswerte Tore das 0:1 in ein 2:1. Für Nsame war es im zehnten Spiel gegen St. Gallen der neunte Treffer.

Nach der Pause war vom Schwung der Schlussminuten der ersten Halbzeit bei YB dann wiederum äusserst wenig zu sehen. Verdientermassen kam das Heimteam durch Ermedin Demirovic (73.) zum Ausgleich und später durch Lukas Görtler (91.) gar noch zum vermeintlichen Sieg. Wäre da nicht die letzte Szene des Spiels und der VAR gewesen.

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