Die 74-jährige Frau wurde an ihrem Wohnort in Milimani getötet. (Bild: Google Earth)
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Baslerin (74) in Kenia getötet – zwei Festnahmen

Eine 74-jährige Baslerin wurde am Mittwoch in ihrer Wahlheimat Kenia vergewaltigt und erwürgt. Die Behörden nahmen nun zwei Tatverdächtige fest.

Nach dem gewaltsamen Tod einer Schweizerin in Kenia sind laut einem Medienbericht zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Nach einer weiteren Person werde gefahndet, sagte der lokale Polizeichef in der Region Trans Nzoia am Freitag der kenianischen Zeitung «The Standard».

Die laut Medienberichten 74-jährige Schweizerin soll am Mittwochabend bei einem Raubüberfall in ihrem Haus von Unbekannten getötet worden sein. Zuvor sei sie vergewaltigt worden. Die Frau lebte den Angaben zufolge mit 48 Katzen alleine in dem Haus in Milimani. Die Baslerin hielt sich demnach bereits seit Jahrzehnten in der Region auf.

EDA bestätigt Tod

Laut «20 Minuten» zog sie im Jahr 1993 der Liebe wegen nach Kenia: Sie hatte sich in einen Massai verliebt. Nachdem die Ehe in die Brüche ging blieb sie in Kenia. Bekannte wiedersprechen in der Zeitung Medienberichten, wonach die Frau eine Missionarin war. Sie sei ein «Freigeist, der Tiere liebte» gewesen.

In Milimani lebte sie auf einer Art Bauernhof und hatte drei Angestellte. Ein Bekannter berichtet, dass die 74-Jährige Angst um ihr Leben hatte. Sie habe sich verstecken müssen, weil man sie ermorden wolle, habe die Frau mehrfach erzählt. «Die Verfolgung muss etwas mit der Auflösung einer Beiz in Nairobi zu tun gehabt haben», sagt der Bekannte.

Das Schweizer Aussendepartement (EDA) hatte am Mittwoch den Tod einer Schweizer Bürgerin bestätigt. Die Schweizer Vertreter seien in Kontakt mit den lokalen Behörden, teilte das EDA damals mit. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes könnten keine weitere Angaben gemacht werden.

1 Kommentar

  1. In Kenya muss man sich selbst vor den eigenen Landsleuten in acht nehmen, wenn man genuegend Besitzt.t.
    Der Neid ist sehr gross und viele leben hier mit ihrem letzten Rappen von der AHV.Report

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