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Der Telebasel Sport Beitrag vom 21. Februar 2020.
International

«Das Tor war der Türöffner»

Der FC Basel gewinnt überzeugend im Hinspiel gegen APOEL Nikosia mit 3:0. Die Stimmen nach dem Spiel.

Der FC Basel setzt wie bereits im Herbst sein starkes Europacup-Gesicht auf in Zypern und lässt APOEL im Hinspiel dieses Sechzehntelfinals der Europa League keine Chance.

Geduld ist des Baslers Tugend

«Ich hatte eigentlich am Anfang das Gefühl, dass wir nicht gut drin sind. Wir hatten keine Lösungen. Haben den Ball nicht so gut laufen gelassen. Das Tor war der Türöffner», spricht Kapitän Valentin Stocker das Tor von Raoul Petretta an, dass praktisch aus dem Nichts fiel.

«Es hilft einfach extrem, wenn der Erste gleich reingeht. Wir haben nie die Geduld verloren. Sind drangeblieben. Haben gut verteidigt. Und unsere Konter dann souverän abgeschlossen», sagt Fabian Frei nach dem Spiel. «Wir wurden nie hektisch. Das war wichtig», so Marcel Koller. Der FC Basel war heute die Ruhe selbst auf dem Feld. «Wir waren sehr abgeklärt. Das war eine solidarische Leistung», meint Matchwinner Raoul Petretta.

APOEL überrascht

Zum überzeugenden Sieg von Rotblau hat auch beigetragen, dass der Gastgeber APOEL überhaupt nie auf Temperatur kam. Überhaupt nicht mit dem Spiel der Basler zurecht kam. «Das war nicht ihr bester Tag heute. Ich glaube aber auch, dass es an uns lag, dass ihnen nicht fiel gelungen ist», meint Frei. Der Gegner habe die Basler nie überraschen können. Der FCB die Zyprer hingegen schon.

Überrascht hat auch die plötzlich wiedergefundene Effektivität der Basler vor dem gegnerischen Tor. «Wir sind besser mit unseren Chancen umgegangen. Das haben wir gegen Thun nicht geschafft. Natürlich ist das Leben einfacher wenn du in Führung gehen kannst», so Stocker.

Keine Frage der Motivation

Dieser Sieg ist – wie bereits in Zürich – ein Schritt aus der Krise für das Team von Marcel Koller. Rotblau setzte wieder sein gewohnt souveränes Europacup-Gesicht auf. Aber warum kann der FCB genau dann den Schalter umlegen? «Ich denke nicht, dass es an der Motivation liegt. Gegen Thun waren wir auch motiviert. Ich denke wir sind international, trotz der Erfolge in den letzten zehn Jahren, immer noch eine kleine Nummer», so Frei. Gut möglich, dass die Zyprer den FCB unterschätzt haben.

Die Stimmen zum Sieg gegen APOEL Nikosia. (Video: Telebasel)

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