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So will Marcel Koller gegen APOEL Nikosia den Schalter umlegen. (Video: Telebasel)
International

Rotblau will an den starken Europacup-Herbst anknüpfen

FCB-Trainer Marcel Koller blickt zurück auf den letzten Auftritt in Zypern, die Verletzungen und wie der FCB am Donnerstag wieder den Schalter umlegen will.

Rotblau demonstriert vor dem Duell in der Europa League gegen APOEL Nikosia Zusammenhalt. Flankiert vom FCB-Präsidenten Bernhard Burgener und Sportdirektor Ruedi Zbinden betritt Marcel Koller den Flieger gen Zypern. Ein Zeichen des Vereins nach aussen beim Schicksalsspiel für den Trainer.

Unberechenbarer Gegner

Man kehrt an jenen Ort zurück, an dem Marcel Kollers Europacup-Reise mit dem FCB den ersten grossen Dämpfer kassierte. Wo man sich gegen Apollon Limassol erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt nicht für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren konnte. Parallelen zum Aufeinandertreffen am Donnerstagabend will und kann der FCB-Trainer aber nicht ziehen: «Es ist eine andere Mannschaft. Wir müssen natürlich anders auftreten als damals. Aber es ist erst das Hinspiel. Letztlich brauchst Du zwei Spiele um weiterzukommen», so Koller.

Und während es beim FC Basel rund um den Trainer zurzeit unruhig scheint, so kracht es in den letzten Monaten bei APOEL Nikosia reihenweise. Am Abend gegen den FCB wird mit Marinos Ouzounidis der bereits vierte Trainer innert drei Monaten bei den Zyprern an der Seitenlinie stehen. Was den Gegner umso unberechenbarer macht. «Der Neue ist erst eine Woche da. Da kommen wieder andere Ideen rein. Das macht es schwierig für uns, das Team einzuschätzen», so Koller.

Den Schalter umlegen

Klar einschätzen kann Marcel Koller hingegen die eigene Personalsituation. Luca Zuffi verletzte sich gegen den FC Thun schwer am Knie. Er wird den Rest der Saison verpassen. Und auch Flügeldribbler Edon Zhegrova konnte die Reise auf Zypern aufgrund einer Zerrung nicht mitmachen. «Als Trainer muss man auf solche Sachen vorbereitet sein. Es sind aber nicht immer alle Spieler ersetzbar», so Koller.

Im vergangenen Herbst konnte Rotblau den Schalter im Europacup stets umlegen, wenn der Motor national ins Stottern geriet. Darauf ruhen die Hoffnungen der Basler nun erneut: «Wir haben es in der Hinrunde gezeigt. Da müssen wir wieder hinkommen. Das schafft man allerdings nur mit Toren», sagt Koller und spricht das verlorene Heimspiel vom Samstag gegen Thun an.

Im Joggeli alles klarmachen

Ob nun das Rückspiel als Heimspiel ein Vorteil darstellt, das hängt in erster Linie vom Resultat am Donnerstag ab. «Das ist vielleicht ein kleiner Vorteil. Man weiss, welches Ergebnis benötigt wird um weiterzukommen. Man hat die eigenen Fans im Rücken», so Koller. Dafür müsse man aber bereits in Nikosia ein gutes Ergebnis erzielen.

Das Spiel des FC Basel bei APOEL Nikosia in der Europa League können Sie am Donnerstag, 20. Februar 2020 ab 21 Uhr live im Ticker auf telebasel.ch oder in der Telebasel App mitverfolgen.

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