Im Bundesarchiv wurde ein «falsch abgelegtes» Dossier wiedergefunden – es betrifft den Fall Crypto. (Bild: Keystone)
Schweiz

Verschollenes Crypto-Dossier im Bundesarchiv aufgetaucht

Das Bundesarchiv hat ein vermisstes Dossier, das den Crypto-Fall betrifft, wieder gefunden. Wegen Personendaten steht es aber noch unter Schutzfrist.

Das Bundesarchiv hat ein vermisstes Dossier mit Untersuchungsakten der Bundespolizei zum Fall Crypto AG gefunden. Es steht noch unter Schutzfrist.

Das Dossier enthält Akten zur Untersuchung gegen die Crypto AG aus den 1990er-Jahren. Die SRF-Sendung «Rundschau» habe 2014 Einsicht in die Unterlagen nehmen wollen, wie die SRF-Sendung «Echo der Zeit» am Dienstag mit Verweis auf die «Tagesschau» mitteilte. Die Bundespolizei habe demnach die Einsicht verweigert und das Dossier zurück ans Bundesarchiv gesendet.

«Falsch abgelegt»

Beim Zurückstellen sei es «versehentlich in ein anderes Dossier und damit auch am falschen Standort» abgelegt worden, schreibt das Bundesarchiv am Dienstag auf seiner Webseite. Dieses hatte gemäss eigenen Angaben die Suche nach den Unterlagen in den vergangenen Monaten kontinuierlich ausgeweitet.

Die Akten über die Untersuchung zur Crypto AG werden teilweise auch heute noch unter Verschluss gehalten. Der Grund liegt in schützenswerten Personendaten. So hat es gemäss Jürg Bühler, Vizechef des Nachrichtendienstes, Meldungen von ausländischen Partnern drin, die einem Quellenschutz unterlägen und auch Protokolle von parlamentarischen Kommissionen, die im Moment nicht geöffnet werden könnten.

1 Kommentar

  1. Das Dossier wurde nicht falsch abgelegt, es musste nur einer Schlankheitskur unterzogen werden. Keine Angst, es wurde fast nichts verändert, bloss die unschönen Dinge welche für gewisse Personen unanständig hätten wirken können wurden entschlackt.Report

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