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Der Telebasel News Beitrag vom 17. Februar 2020.
Basel

Die Zukunft der Basler Wirtschaft bestimmt die EU

Die bilateralen Verträge sorgen dafür, dass die Schweiz im europäischen Binnenmarkt mitmischen kann. Diese sollen zu einem einzigen Rahmenabkommen werden.

Ein Spiel mit sieben Spielregeln. Diese heissen: Bilaterale Verträge. Das Spiel ist der europäische Binnenmarkt. In den Abkommen sind einzelne Themen, vom landwirtschaftlichen Handel bis hin zur Forschung geregelt.

So kann die Schweiz im EU-Becken mitschwimmen. Jetzt will man diese Verträge zu einem Rahmenvertrag zusammenfügen. Eine Aufgabe, welche unseren Aussenminister, Ignazio Cassis, schon lange beschäftigt – aber nicht nur ihn.

Basler Unternehmen hängen von den Entwicklungen ab

In Basel haben viele grosse, internationale Unternehmen ihren Hauptsitz. Nebst Lonza, Roche und Bayer gehört da auch die Straumann Group dazu. Aktuell steht es gut um das Grossunternehmen, auch im Jahr 2019 geniert Straumann ein Wachstum.

Doch dem Unternehmen ist bewusst, dass dies abhängig von der allgemeinen Marktentwicklung ist und diese wiederum vom geplanten Rahmenabkommen. «Ich denke die Frage des Rahmenabkommens ist für die gesamte schweizerische Volkswirtschaft sehr wichtig», weiss Peter Hackel CFO der Straumann Group.

«Wir sind davon abhängig, dass sich das gut weiterentwickelt»

Aktuell ist Basel für Unternehmen ein attraktiver Standort. Doch kommt das Rahmenabkommen nicht zustande, verliert Basel – wie auch die gesamte Schweiz – für internationale Unternehmen enorm an Attraktivität.

«Wir sind davon abhängig, dass sich das gut weiterentwickelt», meint Hackel. So steht es auch um die Basler Wirtschaftsentwicklung, denn ohne passendes Abkommen wird das Schwimmen im EU-Becken von Basel aus schwierig.

Verhandlungen dauern an

Das Rahmenabkommen gehört zu den Aufgaben von Aussenminister Ignazio Cassis. Die bilateralen Verträge in ein einziges Abkommen zu packen ist jedoch ein grosser Auftrag.

Ziel soll es sein, mit dem Abkommen nicht lediglich eine Regelung zwischen der Schweiz und der EU zu beschliessen. Bei dem Abkommen soll die Schweiz auch an ihrer Attraktivität und ihren Vorteilen festhalten können. Dies unterliegt vielen Diskussionen und Kompromissen mit der EU.

Dazu kommt, dass die Schweiz am 17. Mai über die Begrenzungsinitiative der SVP abstimmen wird. Bis dahin steht es bei den Verhandlungen rund um das Rahmenabkommen ruhig.

2 Kommentare

  1. Der Punkt aus Südbadischer Sicht: Die Nordschweiz (Basel) und die Elsässer sind die besten Nachbarn die man sich nur wünschen kann. Es sollte unser Bestreben sein das beste aus unserer Region zu machen. Ob in Basel, Mulhouse oder Freiburg – wir sind ein Team und keine Feinde. Wir schätzen uns und unsere Besonderheiten.

    Das es ab und an in einer Gruppe nicht immer ganz einfach ist, weil jeder Befindlichkeiten hat, gilt zu akzeptieren, dennoch sind wir 3 ein tolles Team am Oberrhein! Das bedeutet für die Zukunft: Geht es Basel gut, geht es dem Elsass und Südbaden auch gut! Wenn Basel leidet, leiden die anderen mit (in jeder Hinsicht).

    Ergo: Ich wünsche mir ein glückliches Basel – eine großartige Stadt und tolle Menschen!Report

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