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Der Telebasel Vorfasnachts-Querschnitt 2020.
Basel

Der Vorfasnachts-Querschnitt bei Telebasel

Perlen aus sieben Veranstaltungen: Der Vorfasnachts-Querschnitt wird am Samstag, 29. Februar um 19:15 Uhr, 21:15 Uhr, 23:15 Uhr gezeigt.

Die Vorfreude auf die «drey scheenschte Dääg» steigt. Um allen Fasnachtsfreunden die letzte Woche vor dem Morgestraich zu versüssen, blicken wir nochmals zurück auf die zweitschönsten Tage des Jahres.

Ob Rahmenstücke, Lieder oder Bängg, ob Gugge- oder Cliquenauftritte: Die Basler Vorfasnacht hatte auch dieses Jahr eine geballte Ladung an lustigen, lebhaften und poetischen Momenten zu bieten. Telebasel hat sieben Veranstaltungen besucht und für Sie ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. 

Pfyfferli – Münster, Marionetten und «Määrlitante»

Das Fauteuil-Ensemble ist auch dieses Jahr ein Garant für geistreiche «Stiggli». Wegen HD-Soldat Läppli pausiert Frau Huubesagg mit Hündchen Alain dieses Jahr. Dies tut dem Pfyfferli aber keinen Abbruch. Das fünfköpfige Ensemble liefert erneut so manche Pointe, sei es zum Klimawandel oder zum Basler Münster.

Das Publikum lacht besonders herzhaft, wenn Salomé Jantz in die Rolle der legendären Märchenerzählerin Trudi Gerster schlüpft. Oder wenn Roland Herrmann als Banntägler mit Schauergeschichten über die Städter loslegt.

Mimösli – Astronauten und Hippies

Auch im Häbse-Theater  ist für Stimmung gesorgt – ob bei Hampe Wessels Abgang, Demoflut oderLautsprecherboxen. Die meisten Lacher erntete wohl das «Stiggli» über die BVB-Leitstelle, die aus den Fugen gerät. Nicht zu vergessen sind die brillanten Trommel- und Pfeiferdarbietungen. Dieses Jahr unternehmen die Musiker eine Zeitreise ans Woodstock-Festival.

S Läggerli – von Traumbildern und Albträumen

Die jüngste Vorfasnachtsveranstaltung sorgte letztes Jahr für Aufsehen. Schliesslich trat Almi mit ganz neuen Facetten in Erscheinung. Seinem Konzept bleibt er auch in der zweiten Läggerli-Ausgabe treu. Man erinnere sich: Letztes Jahr rührte das Morgestraich-Lied so manchen Bebbi zu Tränen. Auch diesmal setzt das Ensemble mit Almi, Priska Caccivio und Rolf Boss auf fasnächtliche Chansons.

Und wieder gibt es eine Geschichte rund um die «aagfrässeni» Familie Keller. Dummerweise bleibt diese am Morgestraich in den Bergen stecken. Wie es ihr gelingt, die Fasnacht doch noch ins Bündnerland zu holen, ist im Querschnitt zu sehen. Ebenso Almis Auftritt als HD-Soldat-Läppli.

Glaibasler Charivari – Frau Fasnacht als kraftvolle Queen

Publikum und Kritiker sind sich einig: Der Charivari-Jahrgang 2020 ist eine Sensation. Was Produzent Erik Julliard und der neue Regisseur Lucien Stöcklin auf die Beine gestellt haben, sorgte für Begeisterung. Lokalpolitiker, Klimawandel und Trommelexperten spielen in den «Stiggli» eine Rolle. Besonders in Erinnerung bleiben dürfte das eine, das den Fasnächtlern mit ihren Floskeln den Spiegel vorhält.

Wahrscheinlich werden die «Aggtive» daran denken, wenn sie an der Fasnacht «no ain nämme» oder anderen «e scheene Räschte» wünschen. Dieses Stück wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Dies gilt auch für die musikalischen Highlights, wie Nicole Bernegger mit der fasnächtlichen «Bohemian Rhapsody» oder die Publikumslieblinge d Gwäägi.

RämPläm – fasnächtliches «Gangsta’s Paradise»

Das Rämpläm ist die eigenwilligste aller Vorfasnachtsveranstaltungen. Mit Loops, unzähligen Instrumenten und der Opernstimme von Bettina Gfeller glänzt es vor allem musikalisch.

Das sechsköpfige Ensemble macht aus so manchem Gassenhauer wie «Campari Soda» eine fasnächtliche Version. Colette «Coolio» Greder begibt sich zu Arabi-Loops ins «Gangsta’s Paradise». Nur alle zwei Jahre ist das Musikkabarett im Tabourettli zu geniessen.

Zofingerconzärtli – von Klimajugend bis Trump und SVP

Die «Lyyche» Sibel Arslan, Sebastian Frehner und Michael Lauber bekommen hier ihr Fett ab. Gesamthaft reicht das Zofingerconzärtli diesmal nicht ganz an die beiden hervorragenden letzten Jahre heran. Für Lacher ist bei manchen Nummern dennoch gesorgt.

Besonders gut beim Publikum kam Ueli Maurer an, der mit der Dating-App Tinder zu seinem Kollegen Donald Trump findet. Ein Song, der im Querschnitt nicht fehlen darf.

Drummeli – gelungene Stadt-Tour

Es ist eine wichtige Woche für die Stammvereine. Auch dieses Jahr geben sich die Cliquen Mühe mit ihren imposanten und poetischen Auftritten. Manche setzen bei den Märschen auf die Klassiker, andere auf neue Kompositionen. Die einen setzen auf stimmungsvolle Auftritte im Dunkeln. Andere auf ausgefallene Kostüme, Projektionen und Comedy-Einlagen. Der rote Faden für die Cliquen, Gugge, Bängg und Rahmenstücke ist dieses Jahr eine Tour durch Basel.

So schaffen es etwa Louis de Funès und Lion King auf die Bühne. Auch das Rahmenspiel lässt sich sehen. Besonders stark sind diejenigen, welche die Fasnacht unter die Lupe nehmen. So kommt etwa der Sensenmann am Totentanz beim Comité vorbei. Wie das dann ausgeht, erfahren Sie im Querschnitt.

Ausstrahlungs-Termine im TV:

  • 29. Februar 2020 um 19:15 Uhr, 21:15 Uhr, 23:15 Uhr.
  • 1. März 2020 um 1:15 Uhr, 3:15 Uhr, 5:15 Uhr, 7:15 Uhr, 9:15 Uhr, 11:15 Uhr.

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