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International

Ehemalige «Love Island»-Moderatorin mit 40 Jahren gestorben

Caroline Flack, eine britische Fernsehmoderatorin, die die Reality-TV-Show «Love Island» moderierte, ist im Alter von 40 Jahren gestorben.

«Wir können bestätigen, dass unsere Caroline heute, am 15. Februar, gestorben ist», sagte die Familie der britischen TV-Moderatorin Caroline Flack in einer Pressemitteilung. Ein Anwalt der Familie gab bekannt, dass sich die Moderatorin umgebracht hatte und in ihrer Londoner Wohnung tot aufgefunden worden war.

Wurde ihr einfach alles zu viel?

Seit 2015 moderierte die 40-Jährige die Reality Show «Love Island». Im vergangenen Jahr trat Flack aber zurück, nachdem sie angeblich ihren Freund Lewis Burton mit einer Lampe angegriffen hatte. Die Moderatorin hat ihn so schwer verletzt, dass sie angeklagt wurde. Sie plädierte die Anklage auf «nicht schuldig» und hätte bereits Anfangs März vor Gericht stehen sollen. Doch dazu kommt es nicht mehr.

Vor wenigen Wochen veröffentlichte Caroline ein lachendes Bild von sich auf Instagram. Darunter schrieb sie unter anderem: «Letztendlich bin ich ein Mensch und lasse mich nicht zum Schweigen bringen, wenn ich eine Geschichte zu erzählen und ein Leben zu führen habe.» Sieben Wochen später ist die Moderatorin tot.

«Mein Herz ist gebrochen»

Der Tennisspieler Lewis Burton nahm mit einem emotionalen Instagram-Post Abschied von seiner Freundin. Darunter schrieb er: «Es bricht mir das Herz. Wir hatten etwas besonderes. Ich bin sprachlos – ich vermisse dich so sehr. Ich weiss, dass du dich bei mir sicher gefühlt hast.» Weiter verspricht er ihr: Ich werde deine Stimme sein. Ich verspreche, dass ich alle Fragen stellen werde, die du wolltest und ich werde alle Antworten bekommen. Ich liebe dich von ganzem Herzen.»

«Der erste Schritt ist es, mit jemandem zu sprechen»

Mirjana Marcius ist die Geschäftsführerin von der Organisation Die Dargebotene Hand Basel. In einem schriftlichen Statement erklärt sie gegenüber Telebasel, was Betroffene in einer solchen Situation tun sollten:

«Die betroffene Person sollte sich professionelle Hilfe suchen. Der erste Schritt ist es, mit jemandem zu sprechen. Nicht mit sich selber austragen. Es hilft auch, wenn die betroffene Person mit Freunden über ihre Sorgen spricht – das entlastet. Das Gegenüber kann dieser Person das Gefühl geben verstanden zu werden.»

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