Baselland

Sm’Aesch startet mit Demonstration in Playoffs

In der ersten Partie der Playoff-Viertelfinals gewinnt Sm’Aesch Pfeffingen auswärts gegen Group E Valtra in gerade mal 54 Minuten Spielzeit mit 3:0-Sätzen.

Es schien fast so, als hätten die Spielerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen den Schwung vom 3:0-Heimsieg am vergangenen Samstag gegen Schweizer Meister Neuchâtel UC mit zum Auswärtsspiel gegen Val de Travers genommen.

Überforderter Gegner

Schon im Startsatz liessen die klaren Favoritinnen keinen Zweifel über den Sieger dieser ersten Viertelfinal-Playoff-Partie aufkommen. Nach dem zweiten technischen Time-Out beim Spielstand von 16:9 zu Gunsten des Teams von Head-Coach Andreas Vollmer gelangen den teilweise völlig überforderten Gastgeberinnen bis zum Satzende noch ganze vier Punkte.

Dieses Szenario setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. In diesem führte der Qualifikationssieger erneut deutlich mit 16:12, doch diesmal schafften die Waadtländerinnen bis zum 0:2-Satzrückstand nur noch einen einzigen Punkt. Diese klare Überlegenheit war zwar ein Verdienst des mannschaftlichen Kollektivs, doch es waren auch einige ganz spezielle Besonderheiten, welche dieses einseitige Spiel prägten. Erwähnenswert wären zum Beispiel die sieben Service-Asse von Livia Zaugg und die von Luisa Schirmer spektakulär abgeschlossenen, von Passeuse Megan Cyr sauber eingeleiteten Angriffe über die Aussenposition.

Perfekter Einstand von Tarah Wylie

Sehr gut gelungen war der Einstand der erst vor wenigen Tagen verpflichteten US-Amerikanerin Tarah Wylie. Sie wurde für die bis Ende Saison verletzt ausfallende Gabi Schottroff geholt. Die 22-jährige Mitte-Spielerin kam im dritten Satz beim Spielstand von 17:9 für die Baselbieterinnen zum Aufschlag und gab diesen bis zum Matchball zum 25:9 nicht mehr ab. Dass sie in der Folge gleich als MvP dieser Partie ausgezeichnet wurde, dürfte der noch keine zehn Tage in der Schweiz weilenden 195 cm grossen Volleyballerin von der Pepperdine University noch mehr Schwung für die kommenden Aufgaben verleihen.

Sogar Trainer Vollmer, der oft noch ein «Haar in der Suppe» im Spiel seiner Mannschaft findet, war schon fast begeistert von der Leistung seiner Spielerinnen:» Es war eine annähernd perfekte Leistung. Wir haben unser Spiel von Anfang an voll durchgezogen, keine Verschnaufpausen eingelegt und damit ein deutliches Zeichen im Kampf um den Meistertitel gesetzt.»

Die Viertelfinalserie im Best of Five-Modus gegen Val de Travers findet am kommenden Samstag (17.00) und am Donnerstag den 27. Februar um 20.00 Uhr mit den beiden Heimspielen in der Löhrenacker-Halle seine Fortsetzung. (Matchbericht: Paul Ulli / Sm’Aesch Pfeffingen)

Telegramm:

Val de Travers – Sm’Aesch Pfeffingen  0 :3

Sätze : 13:25, 13:25, 9:25

Salle du Centre Sportif Val-de-Travers. – 300 Zuschauer. – SR Becker/Grellier

Val de Travers : Mehmetaj, Cheshire, Simonin, Matera, Wassner, Davenport, Riley, Schoene, Capovilla, Cabanes (Libera), Hübscher, Doyat (Libera).

Sm’Aesch Pfeffingen : Fricano, Matter, White, Wylie, Schirmer, Maeder, Saita (Libera), Chrtianska, Cyr, Zaugg, Saladin.

Bemerkungen: Sm’Aesch Pfeffingen ohne Schottroff und Grozer (verletzt).

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