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Der Telebasel News-Beitrag vom 16. Februar 2020.
Basel

Basel mal anders – gelungene Stadttour am Drummeli

Die verschiedensten Orte Basels mal anders: Mit der Tour de Bâle hat das Drummeli auch 2020 einen gelungenen roten Faden durchs Programm gefunden.

Mit der «Tour de Bâle» ist der rote Faden durch das Drummeli-Programm auch dieses Jahr geglückt. In rund zweieinhalb Stunden werden die Zuschauer auf eine Reise durch die verschiedensten Orte Basels mitgenommen. Vom Zolli bis zur Gryffegass werden zahlreiche Facetten der Stadt auf die Bühne gebracht. Von einem Ort zum nächsten führt jeweils eine Diashow mit einer knorrigen Waggis-Figur.

Mit dem Deux Chevaux zum Zoll

Die Opti-Mischte nehmen die Zuschauer an den alten Zoll Bachgraben mit. Im Deux Chevaux fahren ein Gendarm und eine Nonne auf die Bühne – und sorgen so bereits für einige Lacher. Der Auftritt erinnert an Louis de Funès als Gendarm von Saint Tropez.

Der Dupf Club hingegen hat sich das Musical Theater ausgesucht und bringt die Welt des Königs der Löwen auf die Bühne. Zur von der Clique gespielten Filmmusik tanzen Zebras, Elefanten und Giraffen durch den Saal und bringen ihn so zum Leben. Der Auftritt gibt schon rein optisch einiges her.

Ein etwas ernsteres Thema greifen Die Aagfrässene mit der Bombardierung Basels während des Zweiten Weltkriegs auf. Wir befinden uns auf dem Winkelriedplatz, ein dramatische Version des Arabi verstärkt die dunkle Stimmung. Im Vordergrund wird ein Verletzter von der Bühne getragen.

Musikalisch viele Klassiker

Alle Stops der Reise durch Basel hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Musikalisch gesehen waren die Auftritte der Cliquen jedoch eher unscheinbar. Viele Klassiker standen auf dem Programm. Der «Baustellenmarsch» der Rätz-Clique 1923 ist dabei eine der Ausnahmen. Als Bauarbeiter verkleidet musizieren sie sich mit Schaufeln, Tonnen und Co. durch die Baustellen-Wirren Basels.

Die Baustellen in Basels Verkehr sind auch bei den Schnitzelbängg ein Thema: Hans-Peter Wessels kommt beim Fäärimaa und auch bei den Schlyffstai an die Kasse. Nicht anders erwartet ist Greta Thunberg ebenfalls ein beliebtes Thema. «Greta, du Schwedischi Klimaikone», singen etwa die Schlyffstai, «für di wurdi sogar ind IKEA go wohne». Der Bangg beweist einmal mehr, dass er es vers- und gesangstechnisch einfach drauf hat.

Theater Basel, E-Trottis und «Telebanal»

Bei den Rahmestiggli kommt das Theater Basel drunter: Ein Zürcher Regisseur verhunzt die Basler Fasnachtsoper eines Komponisten. Ganz nach dem Motto: «Hauptsach, blutt uf dr Bühni».

Auch das Blaggedde-Sujet «Heb di fescht» wird in einer E-Trotti-Nummer beim Tinguely Museum herrlich witzig thematisiert. Eine Glanzleistung ist auch der Monolog von Dominik Gysin. Vom Klima, über die Machthaber der Welt bis zu den Sorgen der Basler wettert er über Themen, welche die Welt 2019 bewegten.

Sogar Telebasel – oder eben «Telebanal» – schafft es auf die Bühne des Musical Theaters. Die Sendung «Plätzli gsuecht», die Outfits der Moderatorinnen sowie die Themenwahl von Telebasel hat sich die Schauspielgruppe für ihre Scherze ausgesucht.

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