Der FC St. Gallen verlor in Luzern 0:1. (Bild: Keystone)
Schweiz

Auch St. Gallen und die Young Boys verlieren

St. Gallen und die Young Boys haben in der Super League vom Ausrutscher des FC Basel nicht profitiert. Am Sonntag verloren auch die Co-Leader ihre Partien.

Die Ostschweizer verloren 0:1 in Luzern, die Berner 1:2 in Lugano. Das Spitzenduo hätte den FCB in der Tabelle distanzieren können. Doch stattdessen bleibt es beim alten Abstand von fünf Punkten. Nur noch drei Zähler hinter dem FCB ist Servette klassiert. Die Genfer setzten sich gegen Zürich 4:1 durch.

Francesco Margiotta schoss Luzern mit einem verwandelten Penalty nach einer halben Stunde zum Sieg gegen St. Gallen. Der FCL ist damit das einzige Team, das in der Frühlingsrunde in vier Partien noch keinen Punkt abgab. St. Gallen auf der anderen Seite musste seine erste Niederlage einstecken.

Offensiv-Schwäche

Die Young Boys vermochten ihre aktuelle Offensiv-Schwäche auch im Tessin nicht zu überwinden. In den letzten sieben Partien erzielte der Meister, der in Lugano unter anderen auf die gesperrten Offensivkräfte Jean-Pierre Nsame und Nicolas Moumi Ngamaleu verzichten musste, nur fünf Tore. Immerhin erzielten die Berner nach drei torlosen Auswärtsspielen wieder einmal einen Treffer.

Filip Holender schoss Lugano bereits nach 17 Minuten in Führung. Fünf Minuten vor dem Ende machte der ehemalige YB-Stürmer Alexander Gerndt mit dem zweiten Treffer alles klar. Der 18-jährige, wenige Minuten zuvor eingewechselte Samuel Ballet vermochte für YB in der Nachspielzeit bei seinem Super-League-Debüt nur noch zu verkürzen. Lugano realisierte den ersten Dreier seit dem 1. Dezember und den ersten Heimsieg gegen die Young Boys seit dem Wiederaufstieg 2015.

Hattrick von Koné

Das 0:1 am letzten Wochenende in St. Gallen war für Servette offenbar nur ein Ausrutscher. Gegen Zürich waren sie klar die bessere Mannschaft und kehrten dank Toren von Grejohn Kyei (23.) und einem Hattrick von Koro Koné (65./79./94.) umgehend auf die Siegesstrasse zurück. Den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 für Zürich, das weiter an Terrain einbüsst, schoss Aiyegun Tosin.

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