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Basel geht aus – TV vom 14. Februar 2020.
Basel

Vom Milieu-Hotspot zum Trendlokal

Das Klingeli im Kleinbasel war früher ein Hotspot für Nachtschwärmer und Milieu-Gänger. Seit 2018 gehört es zur Rhyschänzli-Gruppe und wurde komplett saniert.

2018 hat die Rhyschänzli-Gruppe das altehrwürdige Klingeli im Kleinbasel übernommen. Früher war das Lokal bei Nachtschwärmern beliebt, bis früh in die Morgenstunden gab es dort noch warme Speisen. Und mit der zum Lokal gehörenden Kontaktbar machte sich das Restaurant einen etwas zwielichtigen Namen bis weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Regelmässig wechselnde Karte

Dieses Kapitel ist nun jedoch definitiv abgeschlossen. Die Räumlichkeiten wurden komplett erneuert. Nebst den etablierten Lokalen der Rhyschänzli-Gruppe lässt sich das Klingeli nicht so einfach in eine Schublade stecken. Die Karte wechselt regelmässig und die Köche haben mehr kreative Freiheit. Grundsätzlich sei die Küche frisch, bodenständig und möglichst regional.

Es ist aber keineswegs so, dass die neue Führung die verruchte Vergangenheit des Lokals verleugnen möchte – ganz im Gegenteil. In den Räumlichkeiten finden sich verschiedene historische Bilder mit explizitem Inhalt, welche daran erinnern sollen, was in diesem Haus früher gang und gäbe war.

Erinnerungen an Elefantenohr-Schnitzel

Ganz oben auf der Karte befindet sich das Elefantino. Ein paniertes Gericht, welches regelmässig etwas abgewandelt wird. Bei unserem Besuch war es ein Bierschwein Cordon Bleu. Das Gericht soll an das legendäre Elefantenohr-Schnitzel erinnern, welches hier früher auf der Karte stand. Und schliesslich ist das Lokal noch immer im Besitz der ursprünglichen Gastro-Bewilligung.

Weil es sich nicht mehr lohne, schliesst die Küche zwar um 22:30 Uhr. Für besondere Gesellschaften darf das Restaurant aber bis morgens um 6:00 Uhr geöffnet bleiben.

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