Die Bell Food Group machte 2019 zwar weniger Umsatz, das Jahr fiel für den Fleischkonzern aber besser aus als erwartet. (Symbolbild: Keystone)
Basel

Bell verzeichnet besseres Geschäftsjahr als erwartet

Der Basler Fleischverarbeiter Bell hat im letzten Geschäftsjahr weniger Umsatz gemacht als 2018. Aber die Bilanz fällt dennoch besser aus als erwartet.

Der mehrheitlich zu Coop gehörende Fleisch- und Lebensmittelverarbeiter Bell hat im Geschäftsjahr 2019 eine leichte Umsatzeinbusse erlitten. Grund dafür sind verschiedene Sondereffekte. Die Dividende soll dennoch stabil gehalten werden.

Der Warenumsatz von Bell reduzierte sich um 1,6 Prozent auf 4,08 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um die Effekte aus Akquisitionen und Devestitionen ergab sich hingegen ein organisches Plus von 1,5 Prozent. Von den drei Geschäftsbereichen verzeichnete einzig Bell International ein Minus (-10,2%), wogegen die Bereiche Bell Schweiz und Convenience je leicht mehr umsetzten als im Vorjahr.

Der Betriebsgewinn (EBIT) ging um knapp einen Drittel auf 95,3 Millionen Franken zurück und der Reingewinn brach gar um über 44 Prozent auf 49,6 Millionen Franken ein. Dafür sind Sondereffekte von insgesamt 53,9 Millionen für die Reorganisation der Division Bell Deutschland, die Rohmaterialpreise sowie Anlaufkosten für neue Betriebe verantwortlich.

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