Neuzugang Eric Ramires (Bild: Rennbahnklinik)
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Verletzungen trüben die regionale Fussballromantik

Die Wenigsten schaffen es zum Fussball-Profi und doch währt die «erste grosse Liebe» meist ein Leben lang. Das kann man gegen störende Verletzungen machen.

Die Wenigsten schaffen es zum Profi und doch währt die «erste grosse Liebe» meist ein Leben lang: Fussball. Diese Liebe beginnt nicht selten mit dem ersten Ballkontakt und drückt sich bis in die Gegenwart in Form von Freude, Leid, Höhen und Tiefen auf den Fussballplätzen dieser Welt aus. Nicht selten weckt der Duft von frisch gemähtem Rasen Erinnerungen aus jüngster Kindheit, als man noch an den Ohren vom Fussballplatz «gezerrt» werden musste.

Ob auf dem Margelacker, der Schützenmatte oder dem Spiegelfeld – Emotionen, die der Fussball auslöst, locken noch immer Wochenende für Wochenende Jung und Alt auf die Plätze unserer Region. Je höher die Liga, desto mehr scheint auf dem Spiel zu stehen. Und doch: Die Freude an einem Tor, das Leid über eine Niederlage oder der Frust über eine Entscheidung des Schiedsrichters – dies, obwohl auch Schiedsrichter/innen nur ihrem Vergnügen nachgehen – ziehen sich vom jüngsten F-Junior bis zum ältesten Senior, von der Super League bis in die 5. Liga.

Wenn die Verletzungshexe anklopft

Leider aber bringt der Fussball mit zunehmendem Alter oder steigender Belastung auch seine Kehrseite mit sich. Mal zwickt es in der Wade, mal in der Leiste und ganz oft am Oberschenkel. Mit einem Anteil von bis zu 60 Prozent gehören Muskelverletzungen zu den häufigsten Verletzungen im Breiten- und Spitzenfussball. Einmal verletzt, immer verletzt: Muskelverletzungen sind hartnäckig. Sie kehren immer wieder über die gesamte sportliche Karriere. Die Ausfallzeiten von verletzten Spielerinnen und Spielern stellen nicht zuletzt die Mannschaft und das Trainerteam vor grosse Herausforderungen. Der Einfluss auf den sportlichen Erfolg ist dabei nicht zu unterschätzen.

Die gute Nachricht: Man kann etwas dagegen tun. Die bessere Nachricht: Jeder kann etwas dagegen tun! Muskuläre Verletzungen – wie die an den Hamstrings (hintere Oberschenkelmuskulatur) – können auf eine unzureichende neuromuskuläre Kontrolle zurückgeführt werden und treten meist bei schnellen und unerwarteten Bewegungsabläufen auf.

Prävention – der grosse FC Basel als Vorbild

Gemeinsam mit den Athletiktrainern und Spielern des FC Basel 1893 hat Ramona Ritzmann aus der Funktionellen Diagnostik in der Rennbahnklinik eine Testbatterie und ein Präventionsprogramm für Verletzungen an den Hamstrings entwickelt, die es ermöglicht, Kraftwerte und Muskelsignale zu ermitteln und besonders gefährdete Spieler/innen zu identifizieren.

Zudem ist den Spezialisten der Rennbahnklinik der Transfer vom Spitzen- in den Breitenfussball gelungen: So nutzten bereits der BSC Old Boys, der SC Binningen und der SV Muttenz die Möglichkeit einer umfangreichen Kraftdiagnostik. Basierend auf den individuellen Ergebnissen resultiert für sämtliche Spieler und Spielerinnen ein individuelles Trainingsprogramm, das alleine oder direkt im Mannschaftstraining umgesetzt werden kann.

Es lebe der regionale Fussball

Der Rennbahnklinik – als Medical Partner des FC Basel und des Fussballverbands Nordwestschweiz – liegt der regionale und überregionale Amateurfussball am Herzen. Mit der neuen Testbatterie soll nun ein Beitrag an die Prävention von Muskelverletzungen geleistet werden. Und damit auch einen Beitrag an den Erhalt der Fussballromantik in der Region.

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