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Der Telebasel News Beitrag vom 24. Februar 2020.
Basel

Coronavirus – Basler Fasnacht vorerst nicht abgesagt

Wegen der Verbreitung des Coronavirus' wurde der Karneval in Venedig vorzeitig abgebrochen. Die Basler Fasnacht stehe bisher aber nicht auf der Kippe.

Italien möchte die Ausbreitung des Coronavirus stoppen. Dafür wurden mehrere Gemeinden in Norditalien abgeriegelt, der Karneval in Venedig vorzeitig beendet und alle Sportveranstaltungen abgesagt. Des weiteren sollen Museen und Schulen in der gesamten Region Venetien bis zum 1. März geschlossen werden. Dies kündigte Regionalpräsident Luca Zaia an.

Drastische Massnahmen, die von den benachbarten Staaten mit Sorge beobachtet werden. Fällt jetzt auch die Basler Fasnacht, die 2019 immerhin über 22’000 Logiernächte verzeichnete, aus?

Basler Fasnacht vorerst nicht abgesagt

Die Kommunikationsleiterin des Gesundheitsdepartements gibt vorerst Entwarnung. «Die Basler Fasnacht wird Stand heute nicht abgesagt. Wir beobachten die Lage und klären täglich ab, ob Handlungsbedarf besteht», sagte Anne Tschudin auf Anfrage von Telebasel. «Wir beobachten die Situation zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit laufend. Im Moment ist keine Absage der Fasnacht geplant», bestätigt auch der Kantonsarzt Thomas Steffen.

Im Moment sei der Fokus in der Schweiz auf den Kanton Tessin gerichtet. «Dabei sind in der jetzigen Situation auch Erkrankungsfälle ähnlich einer saisonalen Grippe in der Schweiz möglich. Der Kanton Basel-Stadt würde bevölkerungsbezogene Massnahmen unter Federführung des Bundes umsetzen», so Steffen weiter. Basel Tourismus gibt sich ebenfalls optimistisch, sagt aber, dass die Entscheidung schlussendlich nicht bei ihnen liege. «Wir richten uns nach den allgemeinen Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit BAG», so Anneke Geyer.

Keine typischen Reisemonate

Ihren aktuellen Einschätzungen zufolge halte sich der unmittelbare Schaden für den Basler Tourismus im Allgemeinen in Grenzen, auch weil die kommenden Wochen und Monate keine typischen Reisemonate seien und Basel für China keine Gruppenreisedestination darstelle.

Den Organisatoren der Fasnacht scheint eine Beeinträchtigung der Fasnacht durch das Coronavirus noch zu weit weg und unwahrscheinlich zu sein, um etwas nach aussen zu kommunizieren: «Zum heutigen Zeitpunkt können und wollen wir keine Massnahmen in der Öffentlichkeit besprechen» teilt Daniel Hanimann vom Fasnachts-Comité mit. Er könne aber versichern, dass die Sicherheit der Teilnehmenden und Besucher oberste Priorität habe. Im Übrigen arbeite das Comité eng mit den zuständigen Behörden zusammen.

5 Kommentare

  1. Ich denke eine “normale” Grippe einzufangen ist ungleich höher. Wichtig ist Hände waschen, nicht andere anniesen und anhusten (macht man ja auch sonst nicht denke ich !!) und weiterleben wie bis anhin. Panikmache bringt gar nichts und macht nur Angst. Also Hygiene beachten und die Fasnacht geniessen, ich mache es auch !Report

  2. Absolute Panikmache und masslos vom den Medien übertrieben
    Pandemien gabs schon viele aber so ein Theater wurde noch nie draus gemacht
    650’000 sterben jählich an einer normalen Grippe
    Steht also in keinem Verhältnisse zum coronaReport

  3. Die Schweizer Regierung sollte präventiv handeln und nicht erst wenn es fast zu spät ist! Es geht schliesslich um Menschenleben! Massnahmen sollten sofort stattfinden, wie, Menschenansammlungen meiden, Anlässe und Veranstaltungen streichen usw.! Die Basler-Fasnacht absagen wär schon mal ein Anfang, zu Wohle des Menschen! Es geht um LEBEN!Report

  4. Sie sprechen mir aus dem Herzen: nur übersehen Sie den “finanziellen Schaden.” 2019, 22’000 Logiernächte, wow das muss man sich vor Augen halten, was für eine KATASTROPHE. Die Hotels, Restaurants, Kneipen, Fasnachtskeller etc etc würden bei diesem GAU, am Hungertuch knabbern ?!?!?!?!?Report

  5. Ich finde das die Schweizer Regierung leichtsinnig mit der Gesundheit der Menschen umgeht. Ich finde das die Baslerfasnacht sofort abgesagt werden sollte. Tote Menschen Arbeiten nicht mehrReport

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