Bernie Sanders führt einen erfolgreichen Wahlkampf im Rennen um die Demokratische Kandidatur. (Bild: Keystone)
International

Bernie Sanders führt bei Demokraten-Vorwahlen

Bernie Sanders führt bei den Vorwahlen der Demokraten in den USA. Der bisherige Spitzenreiter Joe Biden verliert derweil Prozentpunkte.

Der linksgerichtete US-Senator Bernie Sanders hat erstmals in Umfragen die landesweite Führung unter den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern übernommen. Auf dem dritten Platz liegt Michael Bloomberg.

Laut der am Montag veröffentlichten Umfrage der Universität Quinnipiac liegt der 78-jährige Sanders mit 25 Prozent auf dem ersten Platz. Der bisherige Spitzenreiter, Ex-Vizepräsident Joe Biden, kommt nur noch auf 17 Prozent.

Michael Bloomberg führt in New York

Mit 15 Prozent folgt der frühere New Yorker Bürgermeister und Milliardär Michael Bloomberg, der zuletzt in Umfragen massiv zulegen konnte. Die Senatorin Elizabeth Warren steht demnach landesweit bei 14 Prozent, der frühere Bürgermeister von South Bend im Bundesstaat Indiana, Pete Buttigieg, bei 10 Prozent.

Auch in der Umfrage von Reuters/Ipsos verliert der frühere US-Vizepräsident Joe Biden an Zustimmung. 17 Prozent der registrierten Anhänger der Demokraten sowie der Unabhängigen erklärten sich in dieser Erhebung für Joe Biden. Das waren fünf Prozentpunkte weniger als noch vor einer Woche.

Auch in dieser Umfrage führt Bernie Sanders das Feld mit 20 Prozent an. Deutlich zulegen konnte Michael Bloomberg, der sich um sechs Punkte auf 15 Prozent verbesserte. Elf Prozent der Befragten stimmten für Warren. Buttigieg kam auf acht Prozent.

Start in Iowa

Die Präsidentschaftsvorwahlen der US-Demokraten hatten vergangene Woche im Bundesstaat Iowa begonnen. Am Dienstag wird im Ostküstenstaat New Hampshire gewählt. Bernie Sanders war in der von einer schweren Auszählungspanne überschatteten Iowa-Vorwahl knapp hinter dem Überraschungssieger Pete Buttigieg auf dem zweiten Platz gelandet.

Der Medienmilliardär Michael Bloomberg lässt die ersten Vorwahlen aus und setzt auf den sogenannten Super-Dienstag Anfang März, bei dem in rund 15 Bundesstaaten gewählt wird. Er profitiert derzeit von Joe Bidens Schwäche – und hat hunderte Millionen Dollar aus seinem Privatvermögen in den Wahlkampf gesteckt.

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