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Der Telebasel Report vom 5. Februar 2020.
Basel

Report: Baselbieter Fasnächtler im Endspurt

Es schränzt und ruesst wieder in der Region. In wenigen Wochen ist Fasnacht. Der Report besucht die Fasnächtler im Baselbiet bei den letzten Proben.

«Wär schribt au so Schissdräck?», fragt Schnitzelbänggler Hampe vo Kleihünige beim Auswendiglernen ironisch. Der lange Bandwurm-Vers will noch nicht ganz ohne Spicken vorgetragen werden. «Do hanimer sälber e Ei gleit…», konstatiert Hampe grinsend. Bandwurm-Verse sind keine gewöhnlichen Zwei-, Vier-, oder Sechszeiler, sondern als Langverse teilweise bis zu 20 Zeilen lang. Gar nicht mal so einfach, das alles auswendig zu präsentieren. Hampe investiert Stunden in diesen Teil der Vorbereitung: «Bis zur Fasnacht übe ich jeden Abend», sagt er.

Dr «Hampe vo Kleihünige» beim Auswendiglernen seiner Verse. (Bild: Telebasel)

Verse werden benotet

Hampe beginnt jeweils im August mit dem Sammeln und Schreiben der Verse für die kommende Fasnacht. Anfangs Jahr kommt so eine ordentliche «Hampfel» Verse zusammen. Welcher es dann auf die Fasnachtsbühnen schafft, entscheidet bei Hampe ein mehrstufiger Prozess: Als erste gibt seine Frau Barbara ihren Senf dazu. Gefällt ihr ein Vers nicht, fällt er automatisch raus. Danach präsentiert Hampe rund 20 Verse an diversen Stubete vor der Fasnacht. Dort werden die einzelnen Verse genauso wie beim internen «Bangg-Check» der VSG (Vereinigte Schnitzelbangg Gesellschaft Basel) benotet: «Daraus ziehe ich dann meine Schlüsse», erzählt Hampe.

Nicht nur Schnitzelbänggler feilen an den letzten Details: Im Report kommen auch die Fränkeschränzer aus Bubendorf zu Wort. (Bild: Telebasel)

Nicht nur die Schnitzelbänggler stecken mitten im Endspurt, auch die vielen Guggen und Cliquen holen sich den letzten Schliff.

Mehr dazu sehen Sie im Telebasel Report vom Mittwoch, 26. Februar 2020 ab 19:45 Uhr stündlich.

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