Borussia Dortmund geriet im deutschen Cup gegen Frankfurt ins Schlittern. (Bild: Keystone)
International

Dortmund und Leipzig missglückt die Revanche

Sowohl Borussia Dortmund als auch RB Leipzig scheiterten in den Achtelfinals des deutschen Cups. Leipzig verlor gegen Frankfurt, Dortmund gegen Werder Bremen.

Sowohl Lucien Favre mit Borussia Dortmund als auch Julian Nagelmann bei RB Leipzig konnten in den Cup-Achtelfinals offene Rechnungen nicht begleichen. Favres BVB scheiterte im Cup wie im Vorjahr an Werder Bremen, wobei heuer beim 2:3 die Entscheidung bereits in der regulären Spielzeit fiel. Rückkehrer Davie Selke (16.), der im Winter nach viereinhalb Saisons bei der Konkurrenz in Leipzig und Berlin nach Bremen zurückgekehrt ist, und Leonardo Bittencourt (30.) brachten Werder bis zur Pause in Führung.

Dortmund begann erst nach der Pause mit der Einwechslung des späteren Torschützen Erling Haaland (67.) sein Offensivspiel voranzutreiben, mehr als zwei Mal der Anschlusstreffer – durch Jokertore von Haaland und Giovanni Reyna (78.) – war für Schwarz-Gelb trotzdem nicht mehr drin. Auch weil die Dortmunder in der Schlussphase beste Chancen nicht nutzen konnten.

Offensivtrümpfe blieben auf der Bank

Auch Leipzig fand beim 1:3 gegen Eintracht Frankfurt erst nach dem Einschreiten des Trainers ins Spiel. Nachdem André Silva (17.) per Handspenalty und Filip Kostic (51.) nach einem Konter das Heimteam 2:0 in Front gebracht hatten, schickte Nagelsmann mit Timo Werner nach einer Stunde Leipzigs Topskorer aufs Feld. Gemeinsam mit dem ebenfalls eingewechselten spanischen Neuzuzug Dani Olmo, der nach 69 Minuten das zwischenzeitliche 1:2 erzielte, belebte Werner die Offensive von RB.

In einer hektischen Schlussphase behielt Frankfurt dank Kostic, der in der letzten Minute der Nachspielzeit mit dem 3:1 alles klar machte, das bessere Ende für sich. Der 27-jährige Serbe hatte bereits bei Frankfurts 2:0-Sieg in der Meisterschaft vor zehn Tagen getroffen.

Nicht nur liessen Favre und Nagelsmann im Cup zu Beginn ihre Offensivtrümpfe auf der Bank, beide schonten auch ihre Stammgoalies und setzten auf Schweizer Ersatz. Während beim BVB wie gewohnt Bürkis Landsmann Marvin Hitz das Tor hütete, kam bei Leipzig Yvon Mvogo zum Einsatz. Beide blieben bei den Gegentoren jeweils ohne Schuld.

Schalke dreht Spiel gegen Hertha

Eine spektakuläre Wende vom 0:2 zum 3:2 nach Verlängerung vollzog dagegen Dortmunds Erzrivale Schalke 04 im Duell mit Hertha Berlin. Die beiden Teams, die sich zuletzt vor vier Tagen ein blasses 0:0 in der Meisterschaft geliefert hatten, zeigten bei der Reprise auf Schalke ein anderes Gesicht.

Die Gäste aus Berlin gingen mit einer 2:0-Führung in die Pause. Daniel Caligiuri führte Schalke erst eine Viertelstunde vor Schluss mit dem 1:2 zurück in die Partie. Den Siegestreffer für Schlake erzielte der Belgier Benito Raman in der 115. Minute nach einem rasch vorgetragenen Gegenstoss. Zuvor war in der 100. Minute der Berliner Jordan Torunarigha mit Gelb-Rot vom Platz geflogen.

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